Skin City
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Description
Der Dienst im Außenbezirk sollte Ruhe in das Leben der Kriminalpolizistin Romina Winter bringen. Doch georgische Einbrecher nehmen sich in täglichen Touren die Stadtvillen in Dahlem und Lichterfelde vor. Die Bewohner sind verängstigt. Und dann verschwindet Rominas kleine Schwester. Sie muss in eigener Sache ermitteln.
Jacques Lippold wird aus dem Tegeler Gefängnis entlassen. Zwei Jahre hat er wegen Betrugs gesessen. Jetzt will er sich als Finanzberater in der Kunstszene etablieren. Sein Charme und seine Überredungsgabe auf Vernissagen, Auktionen und Gallery Dinners sind unwiderstehlich. Und Lippold hat noch eine alte Rechnung zu begleichen.
Koba hat mit seinen Jungs aus Tiflis gut zu tun in der Berliner Peripherie. Jeden Tag steigen sie mindestens in eine Wohnung, in eine Stadtvilla ein und nehmen mit, was sie kriegen können. Eigentlich träumt er von Kanada. Doch dann greift er in ein zerschlagenes Fenster ...
Johannes Groschupf, der Seismograph von Berlin und mehrfache Deutsche-Krimipreis-Träger, beweist in dieser Tour de Force von den Kleingartenkolonien und Vorortvillen Berlins bis zum Waldorf Astoria und Adlon sein gnadenloses Feeling für Thrill und Suspense.
Book Information
Author Description
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik an der Freien Universität in Berlin. Viele Jahre als freier Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, FR u. a. unterwegs. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature Der Absturz, das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Danach literarische Arbeiten, v. a. im Jugendbuchbereich, und Artikel für Tagesspiegel und Berliner Zeitung. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Deutschen Krimipreis (zweimal Platz 1, einmal Platz 2).
Posts
Rau, schnell, brutal - "Dit is Berlin!" und so ist die Story von "Skin City". Als Leser preschen wir immer wieder in atemberaubender Geschwindigkeit durch alle Stadtteile, von der Innenstadt in die Außenbezirke und wieder rein in die bei Berlinern unbeliebten Touristenfallen des Zentrums. Wir bewegen uns außerdem durch alle Gesellschaftsschichten: sind zu Gast bei einer geflüchteten Romafamile, gehen in schicke Bars und schlürfen Austern und Cocktails im Adlon. Mit einer Einbrecherbande räumen wir Einfamilienhäuser aus und denken daran, ob wir eigentlich alle Türen gut abgeschlossen haben. Wir besuchen die Hotspots der Berliner Künstlerszene und lernen dabei vom Leben, Geld und Überfluss gelangweilte Kunstsammler kennen. Und die sind so ekelhaft protzig und fernab der Realität, dass ich mich beim Lesen diebisch darüber gefreut habe, dass diese nach Strich und Faden von einem der Protagonisten des Romans verarscht werden. Letzteres beschreibt aber eher die leisen Töne von "Skin City". Ansonsten ist das Buch wirklich wie ein - entschuldigt meine Wortwahl - Schlag in die Fresse. Und das meine ich ganz positiv. Ich fand "Skin City" sehr gut, habe das Buch innerhalb von zwei Tagen förmlich aufgefressen und kann sehr locker eine absolute Empfehlung aussprechen.
Kaltes Berlin
Kriminalpolizistin Romina Winter bearbeitet eine Einbruchsserie in vielen Stadtvillen. In eine Villa nach der anderen wird eingebrochen. Zeitgleich wird Jacques Lippold aus dem Gefängnis Tegel entlassen und versucht sich wieder ein Leben aufzubauen, als Kunstberater und lernt Beate dabei kennen. Außerdem will er eine alte Rechnung aus dem Gefängnis begleichen, mit Romina’s Vater. „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus.“ Ein sehr düsteres Buch. Ein Buch über die wilden und kalten Ecken Berlins. Es geht um viele gesellschaftliche Themen wie Macht, Mord, Raub und Einwanderung in Deutschland. Romina ist in dem Stadtteil Neukölln mit der hohen Kriminalitätsrate aufgewachsen, ihr Mutter und Schwester wohnen da heute noch. Der Schreibstil ist sehr kalt, wenig Gefühle. Es geht ums Überleben. Das spürt man beim Lesen. Ein Thriller ist es für mich von der Definition her nicht, aber ein gutes Buch mit Tiefgang. Berlin von einer anderen Seite, ob gut oder schlecht, aber sie ist da und muss gehört werden. „Geduld ist der Schlüssel zum Paradies.“
Ein packender Berlin Noir, wie man ihn von Johannes Groschupf gewohnt ist. "Skin City" taucht tief ein in einen hitzigen Berliner Sommer, wo organisierte Banden den betulich- bornierten Besitzern von Einfamilienhäusern und Villen in den idyllischen Randbezirken mit Einbruchserien das Fürchten lehren, ein Mann aus der Haft entlassen wird und auf Rache sinnt und eine junge Polizistin mit Roma- Wurzeln mitten hinein gerät. Das alles liest sich flüssig und leicht, das Ende kommt rasch und heftig, manches bleibt nur angedeutet. Ein Roman wie die Kunst, die in ihm beschrieben wird: mal tiefgründig in starken Farben leuchtend, mal mit leichter Hand hingeworfen skizziert. Ich mochte sehr gern, wie Johannes Groschupf " Sin City" Berlin beschreibt und Teil der Handlung seines Buches werden lässt.
Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen, genau wie der Klappentext, der eine mitreißende Story versprach. Die Geschichte ist in drei Erzählstränge unterteilt: Wir begleiten die Polizistin Romina, eine Einbrecherbande aus Georgien und einen frisch aus dem Gefängnis entlassenen Hochstapler. Diese Konstellation hätte das Potenzial für eine fesselnde und vielschichtige Handlung gehabt. Doch leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Zwar ist der Schreibstil angenehm leicht und flüssig, was das Lesen grundsätzlich erleichtert, und die kurzen Kapitel tragen zu einem schnellen Lesefluss bei. Aber genau hier liegt auch das Problem: Die Geschichte bleibt oberflächlich, und die Charaktere sind wenig greifbar. Ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen, da sie eher schemenhaft als lebendig wirkten. Die wechselnden Perspektiven fand ich anfangs interessant, doch je weiter die Story fortschritt, desto weniger konnte mich das Konzept überzeugen. Es fehlte an Tiefe und Spannung. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Handlung einfach vor sich hin plätscherte, ohne einen echten Höhepunkt oder Nervenkitzel zu bieten. Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Darstellung Berlins. Leider konnte das allein das Buch nicht retten. Das Ende hat mich schließlich völlig enttäuscht. Es wirkte überladen, hektisch und stellenweise verwirrend

Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden.
Als Thriller beschrieben, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Jedoch fehlten mir die Emotionen, die spannenden Momente, der Nervenkitzel - alles was Thriller ausmacht. Zu viel drum herum, als das es klar wurde, worum es geht. Kann das Buch leider nicht empfehlen.
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Der Dienst im Außenbezirk sollte Ruhe in das Leben der Kriminalpolizistin Romina Winter bringen. Doch georgische Einbrecher nehmen sich in täglichen Touren die Stadtvillen in Dahlem und Lichterfelde vor. Die Bewohner sind verängstigt. Und dann verschwindet Rominas kleine Schwester. Sie muss in eigener Sache ermitteln.
Jacques Lippold wird aus dem Tegeler Gefängnis entlassen. Zwei Jahre hat er wegen Betrugs gesessen. Jetzt will er sich als Finanzberater in der Kunstszene etablieren. Sein Charme und seine Überredungsgabe auf Vernissagen, Auktionen und Gallery Dinners sind unwiderstehlich. Und Lippold hat noch eine alte Rechnung zu begleichen.
Koba hat mit seinen Jungs aus Tiflis gut zu tun in der Berliner Peripherie. Jeden Tag steigen sie mindestens in eine Wohnung, in eine Stadtvilla ein und nehmen mit, was sie kriegen können. Eigentlich träumt er von Kanada. Doch dann greift er in ein zerschlagenes Fenster ...
Johannes Groschupf, der Seismograph von Berlin und mehrfache Deutsche-Krimipreis-Träger, beweist in dieser Tour de Force von den Kleingartenkolonien und Vorortvillen Berlins bis zum Waldorf Astoria und Adlon sein gnadenloses Feeling für Thrill und Suspense.
Book Information
Author Description
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik an der Freien Universität in Berlin. Viele Jahre als freier Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, FR u. a. unterwegs. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature Der Absturz, das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Danach literarische Arbeiten, v. a. im Jugendbuchbereich, und Artikel für Tagesspiegel und Berliner Zeitung. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Deutschen Krimipreis (zweimal Platz 1, einmal Platz 2).
Posts
Rau, schnell, brutal - "Dit is Berlin!" und so ist die Story von "Skin City". Als Leser preschen wir immer wieder in atemberaubender Geschwindigkeit durch alle Stadtteile, von der Innenstadt in die Außenbezirke und wieder rein in die bei Berlinern unbeliebten Touristenfallen des Zentrums. Wir bewegen uns außerdem durch alle Gesellschaftsschichten: sind zu Gast bei einer geflüchteten Romafamile, gehen in schicke Bars und schlürfen Austern und Cocktails im Adlon. Mit einer Einbrecherbande räumen wir Einfamilienhäuser aus und denken daran, ob wir eigentlich alle Türen gut abgeschlossen haben. Wir besuchen die Hotspots der Berliner Künstlerszene und lernen dabei vom Leben, Geld und Überfluss gelangweilte Kunstsammler kennen. Und die sind so ekelhaft protzig und fernab der Realität, dass ich mich beim Lesen diebisch darüber gefreut habe, dass diese nach Strich und Faden von einem der Protagonisten des Romans verarscht werden. Letzteres beschreibt aber eher die leisen Töne von "Skin City". Ansonsten ist das Buch wirklich wie ein - entschuldigt meine Wortwahl - Schlag in die Fresse. Und das meine ich ganz positiv. Ich fand "Skin City" sehr gut, habe das Buch innerhalb von zwei Tagen förmlich aufgefressen und kann sehr locker eine absolute Empfehlung aussprechen.
Kaltes Berlin
Kriminalpolizistin Romina Winter bearbeitet eine Einbruchsserie in vielen Stadtvillen. In eine Villa nach der anderen wird eingebrochen. Zeitgleich wird Jacques Lippold aus dem Gefängnis Tegel entlassen und versucht sich wieder ein Leben aufzubauen, als Kunstberater und lernt Beate dabei kennen. Außerdem will er eine alte Rechnung aus dem Gefängnis begleichen, mit Romina’s Vater. „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus.“ Ein sehr düsteres Buch. Ein Buch über die wilden und kalten Ecken Berlins. Es geht um viele gesellschaftliche Themen wie Macht, Mord, Raub und Einwanderung in Deutschland. Romina ist in dem Stadtteil Neukölln mit der hohen Kriminalitätsrate aufgewachsen, ihr Mutter und Schwester wohnen da heute noch. Der Schreibstil ist sehr kalt, wenig Gefühle. Es geht ums Überleben. Das spürt man beim Lesen. Ein Thriller ist es für mich von der Definition her nicht, aber ein gutes Buch mit Tiefgang. Berlin von einer anderen Seite, ob gut oder schlecht, aber sie ist da und muss gehört werden. „Geduld ist der Schlüssel zum Paradies.“
Ein packender Berlin Noir, wie man ihn von Johannes Groschupf gewohnt ist. "Skin City" taucht tief ein in einen hitzigen Berliner Sommer, wo organisierte Banden den betulich- bornierten Besitzern von Einfamilienhäusern und Villen in den idyllischen Randbezirken mit Einbruchserien das Fürchten lehren, ein Mann aus der Haft entlassen wird und auf Rache sinnt und eine junge Polizistin mit Roma- Wurzeln mitten hinein gerät. Das alles liest sich flüssig und leicht, das Ende kommt rasch und heftig, manches bleibt nur angedeutet. Ein Roman wie die Kunst, die in ihm beschrieben wird: mal tiefgründig in starken Farben leuchtend, mal mit leichter Hand hingeworfen skizziert. Ich mochte sehr gern, wie Johannes Groschupf " Sin City" Berlin beschreibt und Teil der Handlung seines Buches werden lässt.
Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen, genau wie der Klappentext, der eine mitreißende Story versprach. Die Geschichte ist in drei Erzählstränge unterteilt: Wir begleiten die Polizistin Romina, eine Einbrecherbande aus Georgien und einen frisch aus dem Gefängnis entlassenen Hochstapler. Diese Konstellation hätte das Potenzial für eine fesselnde und vielschichtige Handlung gehabt. Doch leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Zwar ist der Schreibstil angenehm leicht und flüssig, was das Lesen grundsätzlich erleichtert, und die kurzen Kapitel tragen zu einem schnellen Lesefluss bei. Aber genau hier liegt auch das Problem: Die Geschichte bleibt oberflächlich, und die Charaktere sind wenig greifbar. Ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen, da sie eher schemenhaft als lebendig wirkten. Die wechselnden Perspektiven fand ich anfangs interessant, doch je weiter die Story fortschritt, desto weniger konnte mich das Konzept überzeugen. Es fehlte an Tiefe und Spannung. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Handlung einfach vor sich hin plätscherte, ohne einen echten Höhepunkt oder Nervenkitzel zu bieten. Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Darstellung Berlins. Leider konnte das allein das Buch nicht retten. Das Ende hat mich schließlich völlig enttäuscht. Es wirkte überladen, hektisch und stellenweise verwirrend

Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden.
Als Thriller beschrieben, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Jedoch fehlten mir die Emotionen, die spannenden Momente, der Nervenkitzel - alles was Thriller ausmacht. Zu viel drum herum, als das es klar wurde, worum es geht. Kann das Buch leider nicht empfehlen.











