Skargat 1
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Description
Schatten über Ahekrien. Die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers reitet durch die Nacht. Das Böse erwacht, und in dem skrupellosen Rudrick hat es einen Handlanger gefunden. Es bedroht nicht nur das Dorf, in dem die Freunde Mykar und Cay aufwachsen, sondern das ganze Land.
In einem abgelegenen Dorf lebt der Außenseiter Mykar. Vom eigenen Vater und allen Bewohnern verachtet, hat er nur einen Freund: Cay, den Sohn des Dorfpriesters. Als eine Reihe grauenvoller Verbrechen geschieht, machen die verzweifelten Bauern Mykar zum Sündenbock. Sie knüppeln ihn nieder und verscharren ihn im Wald – alle halten ihn für tot. Als Jahre später Cay des Mordes an einem Adligen beschuldigt wird, ist für Mykar die Zeit gekommen zurückzukehren. Verbündete findet er in dem versoffenen Adligen Justinius, dessen verrückter Magd Scara und einer geheimnisvollen Schönen. Keiner von ihnen ahnt, dass viel mehr auf dem Spiel steht als Cays Leben.
Book Information
Author Description
Daniel Illger, geboren 1977, hat als Film- und Literaturwissenschaftler an der Freien Universität Berlin gearbeitet.Sein Debütroman, der erste Band der Skargat-Trilogie, wurde mit dem SERAPH 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin und Zürich.
Posts
Eine durchweg gut High Fantasy Story. In diesem erstenTeil passiert sehr viel. Ich war teilweise etwas überfordert da mit zu halten. Aber es ist sehr spannend aufgebaut und mir gefällt es sehr gut. Das mit der Geister Kneipe ist es ein Highlight für mich. Auch die Leichenfressen und Geister geben sich hier ständig die klinke in die Hand. Bin schon gespannt wie es weiter geht.
Der aus einem Bauerndorf stammende Mykar macht sich mit seinen Gefährten auf, um seinen Freund Cay zu retten. Dieser soll einen Mord begangen haben und deshalb hingerichtet werden. Gleich mal vorab die Warnung: Diese Rezension kann – obwohl ich versuche, mich um einen neutralen Ton zu bemühen – Spuren von Unsachlichkeit enthalten. Wo fang ich an? Vielleicht zur Sprache: Erste Person und kurze Hauptsätze kann man durchaus noch ertragen, aber stellenweise Phrasen, die einfach nur nach Blabla schreien? Um im Bild zu bleiben: Das hat mich ganz arg traurig gemacht. Auch bei den Charakteren sieht es nicht besser aus. Dafür muss man wissen, dass es in der Welt von „Skargat“ wohl Lebende, Tote und ganz viel dazwischen gibt. Mykar ist wohl von der ersten in die letzte Kategorie gewechselt. Und verhält sich wie ein trotziges Kind. Hauptsache „Ich will…“, ohne jeglichen Plan, rennt er von einem Ort zum nächsten. Dann Justinius von Hagenow. Wenn es eine Auszeichnung „Nutzlosester Nebencharakter aller Zeiten“ gibt, bitte mich kontaktieren, ich werde ihn vorschlagen. Er kann saufen, sich über seine Dienerin beschweren und nichts zur Handlung beitragen. Besagte Dienerin, Scara, ist entweder schwachsinnig, stellt sich so, oder wechselt. Dann gibt es noch Vanice, die ganz auf geheimnisvoll getrimmt ist und wohl selbst nicht weiß, ob sie lebend, tot, oder irgendwas dazwischen ist. Die Handlung ist zweigeteilt: Es gibt den kryptischen Teil, den man nicht versteht und wohl auch nicht verstehen muss. Und für die, die den relevanten Teil nicht verstehen, kein Problem: In regelmäßigen Abständen erzählen sich die von mir genannten Charaktere diesen gegenseitig. Und da hatte mich „Skargat“ endgültig verloren. Man fühlt sich als Lesender zwar durch den kryptischen Teil auch verwirrt, aber für die armen Seelen, die die relevante Handlung nicht verstanden haben, hier ist sie nochmal zusammengefasst. Das ist entmündigend und man fühlt sich dadurch einfach nicht ernst genommen. Merkt man, dass ich das Buch nicht mochte? Nein, im Ernst: Dieses Machwerk ist eine Enttäuschung, von der ich nur abraten kann. Dass ich die Reihe abbrechen werde, versteht sich von selbst.
Abbruch nach rund 200 Seiten Dieses Buch ist der Hobbit Presse nicht würdig. Der Schreibstil ist die Art wie ich sie nicht mag - überwiegend kurze, knappe Sätze. Das mag bei einem Sanderson funktionieren, der aber stets eine interessante Story und geiles Worldbuilding bietet. Die Story hier ist nicht schlecht. Der Autor hat ein, zwei gute Ideen - das war es dann aber auch schon. Mich konnte die Geschichte nicht abholen, deswegen leider der Abbruch.
Dieses Buch viel mir sofort durch sein wunderbares dürsteres Cover auf. Nach lesen der Leseprobe war ich sehr interessiert, was es mit diesem Buch auf sich hat. Leider muss ich gestehen, dass ich dieses Buch als eines der ersten überhaupt abgebrochen habe. Über zwei Monate habe ich es immer wieder in die Hand genommen und ein Stück gelesen. Bis zur Hälfte des Buches habe ich gelesen und gehofft, dass es mich in seinen Bann zieht. Das soll jetzt allerdings nicht heißen, dass dieses Buch schlecht ist. Es konnte mich lediglich nicht fesseln. Vielleicht war es auch die falsche Zeit für diesen Roman oder ich bin einfach nicht dafür gemacht. Ich habe nach der Leseprobe anderes erwartet. Die Geschichte gefiel mir allerdings in ihren Grundzügen, mystisch und dunkel, jedoch verlor sich der Autor für mich zu sehr in Belanglosigkeiten und verwirrenden Beschreibungen. Die langsam fortschreitende Handlung war mit ein Grund warum ich es letztlich beiseite gelegt habe. Nur schwer konnte ich mich in die Welt von Mykar und seinen Freunden einfinden. Die Karte die dem Buch beigefügt ist machte die Orientierung einfacher, jedoch blieben viele Dinge für mich einfach nur verwirrend. Mykar an sich ist für mich eine unheimlich und unsympathische Person, so dass ich seine Geschichte nur mühselig verfolgte. Besonders mochte ich die leicht verrückte Scara. Sie ist erfrischend und hatte meine Sympathie sofort auf ihrer Seite. Wie sie Justinius behandelt und allgemein durch die Welt geht macht sie einfach nur liebenswert. Meist wird jedoch die Handlung aus der Sicht von Mykar geschildert und das machte es mir schwer weiterzulesen. Die Einbringung von Schatten und Geistern machte mich schon neugierig, aber dann war doch alles wieder zu verwirrend und wage, dass ich dem Ganzem nicht mehr folgen mochte. Ich denke dieses Buch wird seine Leser finden und Daniel Illger spricht mit seinem Debüt sicher Darkfantasyfans genau an. Ich werde dieses Buch vielleicht zu einer anderen Zeit nochmal in die Hand nehmen und mich erneut daran versuchen wer weiß, wie ich mich dann hineinfinde.
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Schatten über Ahekrien. Die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers reitet durch die Nacht. Das Böse erwacht, und in dem skrupellosen Rudrick hat es einen Handlanger gefunden. Es bedroht nicht nur das Dorf, in dem die Freunde Mykar und Cay aufwachsen, sondern das ganze Land.
In einem abgelegenen Dorf lebt der Außenseiter Mykar. Vom eigenen Vater und allen Bewohnern verachtet, hat er nur einen Freund: Cay, den Sohn des Dorfpriesters. Als eine Reihe grauenvoller Verbrechen geschieht, machen die verzweifelten Bauern Mykar zum Sündenbock. Sie knüppeln ihn nieder und verscharren ihn im Wald – alle halten ihn für tot. Als Jahre später Cay des Mordes an einem Adligen beschuldigt wird, ist für Mykar die Zeit gekommen zurückzukehren. Verbündete findet er in dem versoffenen Adligen Justinius, dessen verrückter Magd Scara und einer geheimnisvollen Schönen. Keiner von ihnen ahnt, dass viel mehr auf dem Spiel steht als Cays Leben.
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Author Description
Daniel Illger, geboren 1977, hat als Film- und Literaturwissenschaftler an der Freien Universität Berlin gearbeitet.Sein Debütroman, der erste Band der Skargat-Trilogie, wurde mit dem SERAPH 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin und Zürich.
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Eine durchweg gut High Fantasy Story. In diesem erstenTeil passiert sehr viel. Ich war teilweise etwas überfordert da mit zu halten. Aber es ist sehr spannend aufgebaut und mir gefällt es sehr gut. Das mit der Geister Kneipe ist es ein Highlight für mich. Auch die Leichenfressen und Geister geben sich hier ständig die klinke in die Hand. Bin schon gespannt wie es weiter geht.
Der aus einem Bauerndorf stammende Mykar macht sich mit seinen Gefährten auf, um seinen Freund Cay zu retten. Dieser soll einen Mord begangen haben und deshalb hingerichtet werden. Gleich mal vorab die Warnung: Diese Rezension kann – obwohl ich versuche, mich um einen neutralen Ton zu bemühen – Spuren von Unsachlichkeit enthalten. Wo fang ich an? Vielleicht zur Sprache: Erste Person und kurze Hauptsätze kann man durchaus noch ertragen, aber stellenweise Phrasen, die einfach nur nach Blabla schreien? Um im Bild zu bleiben: Das hat mich ganz arg traurig gemacht. Auch bei den Charakteren sieht es nicht besser aus. Dafür muss man wissen, dass es in der Welt von „Skargat“ wohl Lebende, Tote und ganz viel dazwischen gibt. Mykar ist wohl von der ersten in die letzte Kategorie gewechselt. Und verhält sich wie ein trotziges Kind. Hauptsache „Ich will…“, ohne jeglichen Plan, rennt er von einem Ort zum nächsten. Dann Justinius von Hagenow. Wenn es eine Auszeichnung „Nutzlosester Nebencharakter aller Zeiten“ gibt, bitte mich kontaktieren, ich werde ihn vorschlagen. Er kann saufen, sich über seine Dienerin beschweren und nichts zur Handlung beitragen. Besagte Dienerin, Scara, ist entweder schwachsinnig, stellt sich so, oder wechselt. Dann gibt es noch Vanice, die ganz auf geheimnisvoll getrimmt ist und wohl selbst nicht weiß, ob sie lebend, tot, oder irgendwas dazwischen ist. Die Handlung ist zweigeteilt: Es gibt den kryptischen Teil, den man nicht versteht und wohl auch nicht verstehen muss. Und für die, die den relevanten Teil nicht verstehen, kein Problem: In regelmäßigen Abständen erzählen sich die von mir genannten Charaktere diesen gegenseitig. Und da hatte mich „Skargat“ endgültig verloren. Man fühlt sich als Lesender zwar durch den kryptischen Teil auch verwirrt, aber für die armen Seelen, die die relevante Handlung nicht verstanden haben, hier ist sie nochmal zusammengefasst. Das ist entmündigend und man fühlt sich dadurch einfach nicht ernst genommen. Merkt man, dass ich das Buch nicht mochte? Nein, im Ernst: Dieses Machwerk ist eine Enttäuschung, von der ich nur abraten kann. Dass ich die Reihe abbrechen werde, versteht sich von selbst.
Abbruch nach rund 200 Seiten Dieses Buch ist der Hobbit Presse nicht würdig. Der Schreibstil ist die Art wie ich sie nicht mag - überwiegend kurze, knappe Sätze. Das mag bei einem Sanderson funktionieren, der aber stets eine interessante Story und geiles Worldbuilding bietet. Die Story hier ist nicht schlecht. Der Autor hat ein, zwei gute Ideen - das war es dann aber auch schon. Mich konnte die Geschichte nicht abholen, deswegen leider der Abbruch.
Dieses Buch viel mir sofort durch sein wunderbares dürsteres Cover auf. Nach lesen der Leseprobe war ich sehr interessiert, was es mit diesem Buch auf sich hat. Leider muss ich gestehen, dass ich dieses Buch als eines der ersten überhaupt abgebrochen habe. Über zwei Monate habe ich es immer wieder in die Hand genommen und ein Stück gelesen. Bis zur Hälfte des Buches habe ich gelesen und gehofft, dass es mich in seinen Bann zieht. Das soll jetzt allerdings nicht heißen, dass dieses Buch schlecht ist. Es konnte mich lediglich nicht fesseln. Vielleicht war es auch die falsche Zeit für diesen Roman oder ich bin einfach nicht dafür gemacht. Ich habe nach der Leseprobe anderes erwartet. Die Geschichte gefiel mir allerdings in ihren Grundzügen, mystisch und dunkel, jedoch verlor sich der Autor für mich zu sehr in Belanglosigkeiten und verwirrenden Beschreibungen. Die langsam fortschreitende Handlung war mit ein Grund warum ich es letztlich beiseite gelegt habe. Nur schwer konnte ich mich in die Welt von Mykar und seinen Freunden einfinden. Die Karte die dem Buch beigefügt ist machte die Orientierung einfacher, jedoch blieben viele Dinge für mich einfach nur verwirrend. Mykar an sich ist für mich eine unheimlich und unsympathische Person, so dass ich seine Geschichte nur mühselig verfolgte. Besonders mochte ich die leicht verrückte Scara. Sie ist erfrischend und hatte meine Sympathie sofort auf ihrer Seite. Wie sie Justinius behandelt und allgemein durch die Welt geht macht sie einfach nur liebenswert. Meist wird jedoch die Handlung aus der Sicht von Mykar geschildert und das machte es mir schwer weiterzulesen. Die Einbringung von Schatten und Geistern machte mich schon neugierig, aber dann war doch alles wieder zu verwirrend und wage, dass ich dem Ganzem nicht mehr folgen mochte. Ich denke dieses Buch wird seine Leser finden und Daniel Illger spricht mit seinem Debüt sicher Darkfantasyfans genau an. Ich werde dieses Buch vielleicht zu einer anderen Zeit nochmal in die Hand nehmen und mich erneut daran versuchen wer weiß, wie ich mich dann hineinfinde.








