Der stumme Frühling
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Description
Zum ersten Mal wurde hier in eindringlichem Appell die Fragwürdigkeit des chemischen Pflanzenschutzes dargelegt. An einer Fülle von Tatsachen machte Rachel Carson seine schädlichen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen deutlich. Ihre Warnungen haben seither nichts von ihrer Aktualität verloren.
Book Information
Author Description
Rachel Carson (1907 - 1964) erlangte als Biologin und Schriftstellerin weltweite Anerkennung durch ihre Bücher "Geheimnis des Meeres", "Am Saum der Gezeiten" sowie vor allem durch "Der stumme Frühling".
Posts
Ein Sachbuchklassiker zum Thema Umweltschutz. Rachel Carson beschreibt hier die schädlichen Einflüsse chemischer Pflanzenschutzmittel, die zum Zeitpunkt der Publikation in 1962 noch deutlich unkritischer verwendet wurden als jetzt. Ich habe mich persönlich mit diesem Buch schwergetan, da es einen etwas eigenen Schreibstil hat und stellenweise ziemlich trocken ist, was aber sicher dem Thema geschuldet ist. 4 Sterne, weil das Buch in Teilen aufgrund seines Alters nicht mehr aktuell ist, dennoch allein als Sachbuchklassiker eine interessante Lektüre.
Wenn es still wird…
„Die Natur wehrt sich. Es wäre fürwahr die größte Ironie, wenn wir bei unseren Bemühungen, die Natur zu unserer Zufriedenheit zu gestalten, so viel aufs Spiel gesetzt und trotzdem unser Ziel nicht erreicht hätten.“ Der Mensch macht sich die Erde untertan. Behutsamkeit und Verhältnismäßigkeit scheinen dabei längst in den Hintergrund geraten zu sein. Was sich wie ein Zitat aus einer Rede des aktuellen Diskurses liest, ist tatsächlich eine Textpassage aus einem 63 Jahre alten Klassiker, der zum Erscheinungstermin die Gesellschaft in Alarm versetzte und sich zum Standardwerk der Umweltbewahrungsbewegung mauserte. „Der stumme Frühling“ von Rachel Carson ist im C.H. Beck erschienen und wurde von Margaret Auer aus dem Englischen übersetzt. Ausgehend von ihrer Analyse der Folgen von Pestiziden auf die Umwelt und letztlich auf den Menschen selbst zeichnet die studierte Biologin ein spannend erzähltes und dystopisch anmutendes Bild eines Frühlings ohne Geräuschkulisse, ohne Fauna. Ihre Ausführungen haben keinerlei Aktualität eingebüßt, deswegen und weil die Schriftstellerin als Person sehr fasziniert und mit „Die Magie des Staunens“ auch hoffnungsvollere Werke erschaffen hat, kann ich euch nur ans Herz legen, sich mit ihren Texten und ihrer Biografie (Romantipp „In uns der Ozean“) weiterführend zu beschäftigen. Hoffen wir insgesamt auf die Anpassungsfähigkeit der Natur, die Carson im angeführten Zitat als Wehrhaftigkeit bezeichnet und trotz allem auch auf die Fähigkeit des Menschen, dazu zu lernen.
So back in the 1960s, the author already had a firm grasp on the environmental impacts of chemicals used to fight (perceived) pests. Back then, very similar to nowadays, the financial interests of big cooperations have been deemed more important than the protection of the environment. On the one hand this book is outdated and on the other hand you can just swap out a couple of names, dates and places and you would be good to go again. Sad sad sad.
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Zum ersten Mal wurde hier in eindringlichem Appell die Fragwürdigkeit des chemischen Pflanzenschutzes dargelegt. An einer Fülle von Tatsachen machte Rachel Carson seine schädlichen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen deutlich. Ihre Warnungen haben seither nichts von ihrer Aktualität verloren.
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Author Description
Rachel Carson (1907 - 1964) erlangte als Biologin und Schriftstellerin weltweite Anerkennung durch ihre Bücher "Geheimnis des Meeres", "Am Saum der Gezeiten" sowie vor allem durch "Der stumme Frühling".
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Ein Sachbuchklassiker zum Thema Umweltschutz. Rachel Carson beschreibt hier die schädlichen Einflüsse chemischer Pflanzenschutzmittel, die zum Zeitpunkt der Publikation in 1962 noch deutlich unkritischer verwendet wurden als jetzt. Ich habe mich persönlich mit diesem Buch schwergetan, da es einen etwas eigenen Schreibstil hat und stellenweise ziemlich trocken ist, was aber sicher dem Thema geschuldet ist. 4 Sterne, weil das Buch in Teilen aufgrund seines Alters nicht mehr aktuell ist, dennoch allein als Sachbuchklassiker eine interessante Lektüre.
Wenn es still wird…
„Die Natur wehrt sich. Es wäre fürwahr die größte Ironie, wenn wir bei unseren Bemühungen, die Natur zu unserer Zufriedenheit zu gestalten, so viel aufs Spiel gesetzt und trotzdem unser Ziel nicht erreicht hätten.“ Der Mensch macht sich die Erde untertan. Behutsamkeit und Verhältnismäßigkeit scheinen dabei längst in den Hintergrund geraten zu sein. Was sich wie ein Zitat aus einer Rede des aktuellen Diskurses liest, ist tatsächlich eine Textpassage aus einem 63 Jahre alten Klassiker, der zum Erscheinungstermin die Gesellschaft in Alarm versetzte und sich zum Standardwerk der Umweltbewahrungsbewegung mauserte. „Der stumme Frühling“ von Rachel Carson ist im C.H. Beck erschienen und wurde von Margaret Auer aus dem Englischen übersetzt. Ausgehend von ihrer Analyse der Folgen von Pestiziden auf die Umwelt und letztlich auf den Menschen selbst zeichnet die studierte Biologin ein spannend erzähltes und dystopisch anmutendes Bild eines Frühlings ohne Geräuschkulisse, ohne Fauna. Ihre Ausführungen haben keinerlei Aktualität eingebüßt, deswegen und weil die Schriftstellerin als Person sehr fasziniert und mit „Die Magie des Staunens“ auch hoffnungsvollere Werke erschaffen hat, kann ich euch nur ans Herz legen, sich mit ihren Texten und ihrer Biografie (Romantipp „In uns der Ozean“) weiterführend zu beschäftigen. Hoffen wir insgesamt auf die Anpassungsfähigkeit der Natur, die Carson im angeführten Zitat als Wehrhaftigkeit bezeichnet und trotz allem auch auf die Fähigkeit des Menschen, dazu zu lernen.
So back in the 1960s, the author already had a firm grasp on the environmental impacts of chemicals used to fight (perceived) pests. Back then, very similar to nowadays, the financial interests of big cooperations have been deemed more important than the protection of the environment. On the one hand this book is outdated and on the other hand you can just swap out a couple of names, dates and places and you would be good to go again. Sad sad sad.






