Sieben Tage Mo
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Description
Berührendes Kinderbuch über zwei ungleiche Brüder. Ab 11 Jahren.
Mo ist Mo. Unberechenbar und unaufhaltsam. Er macht, was er will, und sagt, was ihm in den Kopf kommt. Mit ihm kann man Verrücktes erleben. Und manchmal wäre Karl gern so wie er, so sorglos, so ungehemmt. Oft aber nervt es ihn auch, sich um seinen Bruder kümmern zu müssen, der eine geistige Behinderung hat. Ständig ist er für ihn verantwortlich, gefühlte sieben Tage die Woche. Am liebsten möchte Karl sich freimachen von allem, einfach mit dem Rad durch die Gegend fahren. Oder Nida treffen, die er immer interessanter findet. Um sie zu sehen, lässt er Mo für ein paar Stunden allein. Als er nach Hause zurückkehrt, ist sein Bruder verschwunden …
Book Information
Posts
Eine bewegende Geschwistergeschichte über Mo & Karl und die Herausforderungen, die eine geistige Behinderung mit sich bringt.
Mo & Karl sind Brüder, sogar zweieiige Zwillinge, doch Mo wurde mit einer geistigen Behinderung geboren, sodass das Leben der Familie ganz auf Mos Bedürfnisse ausgerichtet ist. Was Karl absolut verstehen kann, doch zunehmend wird es für ihn zu viel. Ein Buch über ein besonderes Band zwischen Brüdern & dass es absolut in Ordnung ist, damit zu struggeln. Denn am Ende braucht Karl Mo ebenso sehr wie umgekehrt. Wundervoll und einfühlsam erzählt, wird diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem.
Ein besonderer Zwillingsbruder In dem Buch Sieben Tage Mo von Oliver Scherz, geht es um Mo und Karl, beide sind Zwillingsbrüder, aber Mo ist etwas anders als Karl, den er ist geistig behindert. Was aber eigentlich für Mo nichts schlimmes es, weil er trotzdem viel Spaß hat und meistens sorglos ist. Karl dagegen muss ständig auf seinen Bruder Mo aufpassen, denn der Vater ist selten zuhause und die Mutter arbeitet viel. Manchmal ist das Karl einfach zu viel und er würde am liebsten einfach mit seinem Rad irgendwo hinfahren und seine Ruhe haben oder mir seinem besten Freund Fußball spielen. Meine Meinung: Ich fand die Geschichte wirklich gut, sie erzählt kurz aber sehr gut, wie es sein kann mit einem Geschwisterchen, welches irgendwie geistig behindert ist zu Leben. Es gibt gute Momente als auch schlechte und die Personen sind meistens sorgloser und mögen ihren Rhythmus. Trotzdem hat man sie lieb und sit gerne für sie da, auch wenn es einem mal alles zu viel wird wie Karl. Fazit: Eine schöne kurze Geschichte über ein geistig behindertes Kind in der Familie. Über ein Zwillingsbruder, der sich um sein Zwilling kümmern soll, solang beide Eltern arbeiten.
Eine sehr sehr süße Geschichte mit einem besonderen Bruder der die Familie sehr bereichert auch wenn es nicht immer so scheint.
Meine Tochter ist ja schon groß, daher bleibt das Lesen von Kinderbüchern leider auf der Strecke. Aber manchmal stolpere ich dann doch über eins und in diesem Fall gefiel mir der Klappentext so gut, dass ich bei @netgalley_de direkt mal eine Anfrage stellen musste. Danke für das Buch! . Wie oft bin ich schon auf Menschen gestoßen, die Eltern mit behinderten Kindern bemitleidet haben. Wo Worte gefallen sind wie: "Ach ihr tut mir aber leid." Viele sehen in Menschen mit Besonderheiten immer noch eine Last, etwas, das nicht zu händeln wäre. Dabei können diese, einen sehr bereichern. Vor allem in ihrer Sorglosigkeit. In der Art, wie sie ihre Welt wahrnehmen. Sowie Mo. . Mo und Karl sind 12-jährige Zwillingsbrüder und doch sehr verschieden. Karl wird sehr in die Verantwortung genommen. Denn der Vater ist weit weg und die Mutter muss arbeiten. So bleibt vieles an ihm hängen. Im groben und ganzen ist das für Karl auch total ok. Denn Mo ist nicht immer nur nervig und anstrengend. Die zwei haben auch sehr viel Spaß, wo Karl mal seinen Alltag vergessen kann. Aber manchmal wird ihm das alles zu viel. Gerade wenn die Freunde oder die anderen Menschen im Ort seinen Bruder falsch betrachten oder böse Sachen sagen. Und natürlich möchte Karl auch einfach mal für sich sein und sich um seine Angelegenheiten kümmern. Aber irgendwie scheint das keiner zu sehen. . Ich fand dieses Buch wirklich sehr schön geschrieben. Man erhält einen kleinen Einblick in die Familie und erkennt schnell, wo hier noch Unterstützung notwendig wäre. Gerade Geschwisterkinder, die viel schon mithelfen müssen, brauchen besondere Aufmerksamkeit. Ich fand es auch schön zu sehen, wie Mo seinen Bruder bereichert hat. Menschen mit Besonderheiten sind keine Last. Sie machen den Blick für die Welt einfacher. Wenn man denn gewillt ist, hinzuschauen. Jeder muss in der Familie auf den anderen achten, um sich auch mal was abzunehmen. . Ein Buch für Groß und Klein, um Menschen mit Besonderheiten und deren Familien in den Fokus zu rücken für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung.

Ein unfassbar einfühlsam und wunderbares Jugendbuch über ganz besondere Zwillinge
Ich habe das Buch "sieben Tage Mo" von Oliver Scherz bereits im Mai gelesen. Das Buch erscheint heute, am 30.08.2023 im Thienemannesslinger Kinderbuch Verlag. Es handelt sich hier um ein fantastisches Jugendbuch, genauer geht es hier um die zwölfjährigen Zwillinge Karl und Mo (Moritz), wobei es bei der Geburt vom Mo, dem älteren der beiden eine Sauerstoffunterversorgung gegeben hat. Somit ist Mo in seiner Selbstständigkeit stark eingeschränkt und kann einfach nicht ohne Aufsicht sein, da er einfach in nichts und niemanden etwas böses oder schlimmes sieht. Und auch keine Emphathie seinen Mitmenschen gegenüber hat. Demzufolge muss immer jemand auf ihn aufpassen. Der Vater baut irgendwo auf der Welt Staudämme man könnte auch sagen, er läuft vor dem Problem einfach davon, die Mutter arbeitet als Krankenschwester im Krankenhaus und muss den Haushalt führen und den Garten auch noch irgendwie in Schuss halten. Da hat es sich so eingespielt, dass an mittlerweile vier Tage die Woche eben Karl auf Mo aufpasst und das direkt nach Schulschluss. Wohlgemerkt, der gleichaltrige zwölfjährige Bruder. Dieses Buch ist aus der Sicht von Karl geschrieben und der Leser merkt diesen Zwiespalt zwischen der Verantwortung dem Bruder gegenüber und dem Versuch sich eigene Freiheiten rauszunehmen, die ersten pupertären Interessen bahnen sich an. Karl ist für seine 12 Jahre unheimlich erwachsen, aber doch auch noch ein Kind, der eben gern Fahrrad fährt, Fußball spielt oder auch einmal nur mit seinen Freunden abhängt usw. Die Mutter ist mit ihrer Arbeit und dieser ganzen Verantwortung bezüglich zweier Kinder, Job, Haushalt, Garten usw. auch völlig überfordert und vom Vater kommt überhaupt nichts. Dieses Buch lässt wirklich so einen Beigeschmack zurück, wie es eben für den Rest der Familie ist, wenn sich das gesamte Familienleben um eines der Mitglieder dreht, drehen muss, wenn ein Familienmitglied besonders ist. Ich fand es für die Zielgruppe Jugendliche doch unheimlich gut und einfühlsam geschrieben. Das Buch lässt sich auch recht zügig und verständlich lesen. Danke, dass ich dieses wundervolle Buch lesen durfte. #werbung #Rezensionsexemplar
Guter Roman
Der Schreibstil ist einfach gehalten und flüssig zu lesen. Das Buch ist aus der Sicht des 12 jährigen Karls geschrieben. Für sein Alter hat er viel zu viel Verantwortung. Vier Tage die Woche muss er auf seinen geistig behinderten Zwillingsbruder aufpassen. Der Vater ist im Ausland tätig und oft wochenlang nicht da, die Mutter ist Krankenschwester und auch oft nachmittags nicht da. Karl kann seine Freizeit nicht gestalten wie er möchte und muss immer zurück stecken. Er tat mir unglaublich leid, dass er oft einfach übersehen wird. Trotz allem liebt er Mo. Diese besondere Beziehung zwischen den beiden ist wirklich schön dargestellt. An sich ist das Buch super, aber mit den Eltern kam ich einfach nicht zurecht.
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Kinderbuch mit einer sehr berührenden Geschwistergeschichte. Das Lesealter ist mit 11 Jahren angegeben, was ich absolut korrekt finde. Oliver Scherz hat das Buch in kurze Kapitel gegliedert und gut strukturiert. Der Schreibstil ist Kinderbuchkonform. Die Sätze sind nicht kompliziert und man kann der Handlung flüssig folgen. Die Gefühle und Gedanken werden mit treffenden Adjektiven untermalt und kommen gut beim Lesenden an. In diesem Buch geht es um ein ungleiches Geschwisterpaar. Karl und Mo sind 12 Jahre alt und Zwillinge. Sie sind unzertrennlich und machen alles zusammen. Doch Mo ist nicht auf dem Stand eines 12 jährigen und Karl sieht sich in der Pflicht seinem kranken Bruder gegenüber. Denn oftmals ist Mo unberechenbar und auch unaufhaltsam. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist es super schwer ihn wieder einzufangen. Karl verzweifelt des Öfteren daran und wünscht sich mehr Unterstützung von seinen Eltern. Sie laden nämlich unfassbar viel ihrer Verantwortung auf Karl ab. Papa ist ständig unterwegs und lange Zeit von zu Hause weg und Mama arbeitet im Krankenhaus und springt ständig ein. So kommt es das Karl Mittagessen kocht, für die Nachmittagsbespassung sorgt und immer Mo im Schlepptau hat. Doch wo bleibt seine Freiheit und seine Möglichkeiten auf Zeit für sich? Sieben Tage die Woche ist er in der Verantwortung. Als er mal die Nase voll hat und mal etwas für sich machen möchte, eskaliert die Situation zu Hause. Wie werden die Eltern reagieren? Geht es Mo gut? Wird Karl sich Gehör verschaffen? Die Geschichte rund um die Brüder war für mich sehr gut beschrieben. Doch ich muss sagen, dass die Eltern absolut nicht meinen Nerv getroffen haben und Karl mit der Verantwortung gänzlich allein lassen. Auch als es zum Knall kommt, bleiben mir die Eltern viel zu dünn und zu inaktiv. Leider hat mir das Ende gar nicht gefallen. Für mich endete die Geschichte viel zu abrupt. Karl und Mo haben für mich ein tolles Ende gefunden, doch mir fehlt da auch wieder der elterliche Part und eine Moral/erklärende Zusammenfassung oder ein schneidendes Signal der Eltern. Es bleibt für mich viel zu viel offen, unbeantwortet und unbehandelt. Mein Kind meinte auch nur zu mir, Mama und jetzt? Die Story hat viel Potenzial mit dem Thema Inklusion, Diversität, erwachsen werden, Verantwortung, Familie und Kindsein. Doch mir wurde da nicht alles ausgeschöpft. Wir haben uns hier darauf geeinigt, das unter Betrachtung aller Aspekte das Buch 3 von 5 Sterne bekommt.
Tolles Buch mit wichtiger Message für Kinder!
Das erste mal habe ich von „Sieben Tage Mo“ bei einem Verlagsabend gehört. Mir war sofort klar das ich es unbedingt lesen möchte! Allein das Karl und Mo Zwilling sind hatte mich sofort. Denn als eigener Zwilling bin ich sehr vernarrt in Zwillingsgeschichten. Ich fand es sehr gut wie sie Karls zwiegespaltenen Gefühle dargestellt haben. Denn klar, natürlich liebt Karl seinen Bruder Mo. Aber genauso ist Karl auch nur ein Kind in dem selben Alter, welches geliebt, gesehen und gewertschätzt werden will von seinen Eltern. An vielen dieser Stellen konnte ich Karl soo gut nachvollziehen das es mir im Herzen geschmerzt hat. Denn gerade in solchen Situationen wird so oft vergessen das Kinder nur Kinder sind. Ein Kritikpunkt habe ich jedoch. Mir war klar worum es in dem Buch geht, allerdings finde ich, ist der Klappentext super irreführend geschrieben. Vom Klappentext her hätte ich mit einer ganz anderen Storyline gerechnet wie die die es eigentlich gab. Dennoch eine wirklich bewegende Geschichte über zwei Brüder die versuchen die Welt und ihre Probleme zu bewältigen!
Nicht nur ein Kinderbuch
Sieben Tage Mo von Oliver Scherz ist zwar für Kinder und Jugendliche gedacht, aber auch etwas für Erwachsene. Das Buch handelt von dem zwölfjährigen Karl und seinem Zwillingsbruder Mo, welcher geistig behindert ist. Der Autor beschreibt mit viel Gefühl und ohne etwas zu Beschönigen, wie das Leben der beiden Jungs unter diesen Vorraussetzungen verläuft und mit welchen Herausforderungen die Familie jeden Tag kämpfen muss. Sehr gut finde ich, dass hier sehr deutlich gemacht wird, was Eltern ihren Kindern teilweise für Verantwortung aufbürden und dies als selbstverständlich ansehen. Durch den sehr gut verständlichen Schreibstil lässt sich dieses Buch wirklich gut und schnell lesen. Ich kann dieses Werk jeden empfehlen, welcher selber eine ähnliche Familienkonstellation hat oder einfach wissen möchte, wie das Leben mit einer Person mit Behinderung ist.
Description
Berührendes Kinderbuch über zwei ungleiche Brüder. Ab 11 Jahren.
Mo ist Mo. Unberechenbar und unaufhaltsam. Er macht, was er will, und sagt, was ihm in den Kopf kommt. Mit ihm kann man Verrücktes erleben. Und manchmal wäre Karl gern so wie er, so sorglos, so ungehemmt. Oft aber nervt es ihn auch, sich um seinen Bruder kümmern zu müssen, der eine geistige Behinderung hat. Ständig ist er für ihn verantwortlich, gefühlte sieben Tage die Woche. Am liebsten möchte Karl sich freimachen von allem, einfach mit dem Rad durch die Gegend fahren. Oder Nida treffen, die er immer interessanter findet. Um sie zu sehen, lässt er Mo für ein paar Stunden allein. Als er nach Hause zurückkehrt, ist sein Bruder verschwunden …
Book Information
Posts
Eine bewegende Geschwistergeschichte über Mo & Karl und die Herausforderungen, die eine geistige Behinderung mit sich bringt.
Mo & Karl sind Brüder, sogar zweieiige Zwillinge, doch Mo wurde mit einer geistigen Behinderung geboren, sodass das Leben der Familie ganz auf Mos Bedürfnisse ausgerichtet ist. Was Karl absolut verstehen kann, doch zunehmend wird es für ihn zu viel. Ein Buch über ein besonderes Band zwischen Brüdern & dass es absolut in Ordnung ist, damit zu struggeln. Denn am Ende braucht Karl Mo ebenso sehr wie umgekehrt. Wundervoll und einfühlsam erzählt, wird diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem.
Ein besonderer Zwillingsbruder In dem Buch Sieben Tage Mo von Oliver Scherz, geht es um Mo und Karl, beide sind Zwillingsbrüder, aber Mo ist etwas anders als Karl, den er ist geistig behindert. Was aber eigentlich für Mo nichts schlimmes es, weil er trotzdem viel Spaß hat und meistens sorglos ist. Karl dagegen muss ständig auf seinen Bruder Mo aufpassen, denn der Vater ist selten zuhause und die Mutter arbeitet viel. Manchmal ist das Karl einfach zu viel und er würde am liebsten einfach mit seinem Rad irgendwo hinfahren und seine Ruhe haben oder mir seinem besten Freund Fußball spielen. Meine Meinung: Ich fand die Geschichte wirklich gut, sie erzählt kurz aber sehr gut, wie es sein kann mit einem Geschwisterchen, welches irgendwie geistig behindert ist zu Leben. Es gibt gute Momente als auch schlechte und die Personen sind meistens sorgloser und mögen ihren Rhythmus. Trotzdem hat man sie lieb und sit gerne für sie da, auch wenn es einem mal alles zu viel wird wie Karl. Fazit: Eine schöne kurze Geschichte über ein geistig behindertes Kind in der Familie. Über ein Zwillingsbruder, der sich um sein Zwilling kümmern soll, solang beide Eltern arbeiten.
Eine sehr sehr süße Geschichte mit einem besonderen Bruder der die Familie sehr bereichert auch wenn es nicht immer so scheint.
Meine Tochter ist ja schon groß, daher bleibt das Lesen von Kinderbüchern leider auf der Strecke. Aber manchmal stolpere ich dann doch über eins und in diesem Fall gefiel mir der Klappentext so gut, dass ich bei @netgalley_de direkt mal eine Anfrage stellen musste. Danke für das Buch! . Wie oft bin ich schon auf Menschen gestoßen, die Eltern mit behinderten Kindern bemitleidet haben. Wo Worte gefallen sind wie: "Ach ihr tut mir aber leid." Viele sehen in Menschen mit Besonderheiten immer noch eine Last, etwas, das nicht zu händeln wäre. Dabei können diese, einen sehr bereichern. Vor allem in ihrer Sorglosigkeit. In der Art, wie sie ihre Welt wahrnehmen. Sowie Mo. . Mo und Karl sind 12-jährige Zwillingsbrüder und doch sehr verschieden. Karl wird sehr in die Verantwortung genommen. Denn der Vater ist weit weg und die Mutter muss arbeiten. So bleibt vieles an ihm hängen. Im groben und ganzen ist das für Karl auch total ok. Denn Mo ist nicht immer nur nervig und anstrengend. Die zwei haben auch sehr viel Spaß, wo Karl mal seinen Alltag vergessen kann. Aber manchmal wird ihm das alles zu viel. Gerade wenn die Freunde oder die anderen Menschen im Ort seinen Bruder falsch betrachten oder böse Sachen sagen. Und natürlich möchte Karl auch einfach mal für sich sein und sich um seine Angelegenheiten kümmern. Aber irgendwie scheint das keiner zu sehen. . Ich fand dieses Buch wirklich sehr schön geschrieben. Man erhält einen kleinen Einblick in die Familie und erkennt schnell, wo hier noch Unterstützung notwendig wäre. Gerade Geschwisterkinder, die viel schon mithelfen müssen, brauchen besondere Aufmerksamkeit. Ich fand es auch schön zu sehen, wie Mo seinen Bruder bereichert hat. Menschen mit Besonderheiten sind keine Last. Sie machen den Blick für die Welt einfacher. Wenn man denn gewillt ist, hinzuschauen. Jeder muss in der Familie auf den anderen achten, um sich auch mal was abzunehmen. . Ein Buch für Groß und Klein, um Menschen mit Besonderheiten und deren Familien in den Fokus zu rücken für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung.

Ein unfassbar einfühlsam und wunderbares Jugendbuch über ganz besondere Zwillinge
Ich habe das Buch "sieben Tage Mo" von Oliver Scherz bereits im Mai gelesen. Das Buch erscheint heute, am 30.08.2023 im Thienemannesslinger Kinderbuch Verlag. Es handelt sich hier um ein fantastisches Jugendbuch, genauer geht es hier um die zwölfjährigen Zwillinge Karl und Mo (Moritz), wobei es bei der Geburt vom Mo, dem älteren der beiden eine Sauerstoffunterversorgung gegeben hat. Somit ist Mo in seiner Selbstständigkeit stark eingeschränkt und kann einfach nicht ohne Aufsicht sein, da er einfach in nichts und niemanden etwas böses oder schlimmes sieht. Und auch keine Emphathie seinen Mitmenschen gegenüber hat. Demzufolge muss immer jemand auf ihn aufpassen. Der Vater baut irgendwo auf der Welt Staudämme man könnte auch sagen, er läuft vor dem Problem einfach davon, die Mutter arbeitet als Krankenschwester im Krankenhaus und muss den Haushalt führen und den Garten auch noch irgendwie in Schuss halten. Da hat es sich so eingespielt, dass an mittlerweile vier Tage die Woche eben Karl auf Mo aufpasst und das direkt nach Schulschluss. Wohlgemerkt, der gleichaltrige zwölfjährige Bruder. Dieses Buch ist aus der Sicht von Karl geschrieben und der Leser merkt diesen Zwiespalt zwischen der Verantwortung dem Bruder gegenüber und dem Versuch sich eigene Freiheiten rauszunehmen, die ersten pupertären Interessen bahnen sich an. Karl ist für seine 12 Jahre unheimlich erwachsen, aber doch auch noch ein Kind, der eben gern Fahrrad fährt, Fußball spielt oder auch einmal nur mit seinen Freunden abhängt usw. Die Mutter ist mit ihrer Arbeit und dieser ganzen Verantwortung bezüglich zweier Kinder, Job, Haushalt, Garten usw. auch völlig überfordert und vom Vater kommt überhaupt nichts. Dieses Buch lässt wirklich so einen Beigeschmack zurück, wie es eben für den Rest der Familie ist, wenn sich das gesamte Familienleben um eines der Mitglieder dreht, drehen muss, wenn ein Familienmitglied besonders ist. Ich fand es für die Zielgruppe Jugendliche doch unheimlich gut und einfühlsam geschrieben. Das Buch lässt sich auch recht zügig und verständlich lesen. Danke, dass ich dieses wundervolle Buch lesen durfte. #werbung #Rezensionsexemplar
Guter Roman
Der Schreibstil ist einfach gehalten und flüssig zu lesen. Das Buch ist aus der Sicht des 12 jährigen Karls geschrieben. Für sein Alter hat er viel zu viel Verantwortung. Vier Tage die Woche muss er auf seinen geistig behinderten Zwillingsbruder aufpassen. Der Vater ist im Ausland tätig und oft wochenlang nicht da, die Mutter ist Krankenschwester und auch oft nachmittags nicht da. Karl kann seine Freizeit nicht gestalten wie er möchte und muss immer zurück stecken. Er tat mir unglaublich leid, dass er oft einfach übersehen wird. Trotz allem liebt er Mo. Diese besondere Beziehung zwischen den beiden ist wirklich schön dargestellt. An sich ist das Buch super, aber mit den Eltern kam ich einfach nicht zurecht.
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Kinderbuch mit einer sehr berührenden Geschwistergeschichte. Das Lesealter ist mit 11 Jahren angegeben, was ich absolut korrekt finde. Oliver Scherz hat das Buch in kurze Kapitel gegliedert und gut strukturiert. Der Schreibstil ist Kinderbuchkonform. Die Sätze sind nicht kompliziert und man kann der Handlung flüssig folgen. Die Gefühle und Gedanken werden mit treffenden Adjektiven untermalt und kommen gut beim Lesenden an. In diesem Buch geht es um ein ungleiches Geschwisterpaar. Karl und Mo sind 12 Jahre alt und Zwillinge. Sie sind unzertrennlich und machen alles zusammen. Doch Mo ist nicht auf dem Stand eines 12 jährigen und Karl sieht sich in der Pflicht seinem kranken Bruder gegenüber. Denn oftmals ist Mo unberechenbar und auch unaufhaltsam. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist es super schwer ihn wieder einzufangen. Karl verzweifelt des Öfteren daran und wünscht sich mehr Unterstützung von seinen Eltern. Sie laden nämlich unfassbar viel ihrer Verantwortung auf Karl ab. Papa ist ständig unterwegs und lange Zeit von zu Hause weg und Mama arbeitet im Krankenhaus und springt ständig ein. So kommt es das Karl Mittagessen kocht, für die Nachmittagsbespassung sorgt und immer Mo im Schlepptau hat. Doch wo bleibt seine Freiheit und seine Möglichkeiten auf Zeit für sich? Sieben Tage die Woche ist er in der Verantwortung. Als er mal die Nase voll hat und mal etwas für sich machen möchte, eskaliert die Situation zu Hause. Wie werden die Eltern reagieren? Geht es Mo gut? Wird Karl sich Gehör verschaffen? Die Geschichte rund um die Brüder war für mich sehr gut beschrieben. Doch ich muss sagen, dass die Eltern absolut nicht meinen Nerv getroffen haben und Karl mit der Verantwortung gänzlich allein lassen. Auch als es zum Knall kommt, bleiben mir die Eltern viel zu dünn und zu inaktiv. Leider hat mir das Ende gar nicht gefallen. Für mich endete die Geschichte viel zu abrupt. Karl und Mo haben für mich ein tolles Ende gefunden, doch mir fehlt da auch wieder der elterliche Part und eine Moral/erklärende Zusammenfassung oder ein schneidendes Signal der Eltern. Es bleibt für mich viel zu viel offen, unbeantwortet und unbehandelt. Mein Kind meinte auch nur zu mir, Mama und jetzt? Die Story hat viel Potenzial mit dem Thema Inklusion, Diversität, erwachsen werden, Verantwortung, Familie und Kindsein. Doch mir wurde da nicht alles ausgeschöpft. Wir haben uns hier darauf geeinigt, das unter Betrachtung aller Aspekte das Buch 3 von 5 Sterne bekommt.
Tolles Buch mit wichtiger Message für Kinder!
Das erste mal habe ich von „Sieben Tage Mo“ bei einem Verlagsabend gehört. Mir war sofort klar das ich es unbedingt lesen möchte! Allein das Karl und Mo Zwilling sind hatte mich sofort. Denn als eigener Zwilling bin ich sehr vernarrt in Zwillingsgeschichten. Ich fand es sehr gut wie sie Karls zwiegespaltenen Gefühle dargestellt haben. Denn klar, natürlich liebt Karl seinen Bruder Mo. Aber genauso ist Karl auch nur ein Kind in dem selben Alter, welches geliebt, gesehen und gewertschätzt werden will von seinen Eltern. An vielen dieser Stellen konnte ich Karl soo gut nachvollziehen das es mir im Herzen geschmerzt hat. Denn gerade in solchen Situationen wird so oft vergessen das Kinder nur Kinder sind. Ein Kritikpunkt habe ich jedoch. Mir war klar worum es in dem Buch geht, allerdings finde ich, ist der Klappentext super irreführend geschrieben. Vom Klappentext her hätte ich mit einer ganz anderen Storyline gerechnet wie die die es eigentlich gab. Dennoch eine wirklich bewegende Geschichte über zwei Brüder die versuchen die Welt und ihre Probleme zu bewältigen!
Nicht nur ein Kinderbuch
Sieben Tage Mo von Oliver Scherz ist zwar für Kinder und Jugendliche gedacht, aber auch etwas für Erwachsene. Das Buch handelt von dem zwölfjährigen Karl und seinem Zwillingsbruder Mo, welcher geistig behindert ist. Der Autor beschreibt mit viel Gefühl und ohne etwas zu Beschönigen, wie das Leben der beiden Jungs unter diesen Vorraussetzungen verläuft und mit welchen Herausforderungen die Familie jeden Tag kämpfen muss. Sehr gut finde ich, dass hier sehr deutlich gemacht wird, was Eltern ihren Kindern teilweise für Verantwortung aufbürden und dies als selbstverständlich ansehen. Durch den sehr gut verständlichen Schreibstil lässt sich dieses Buch wirklich gut und schnell lesen. Ich kann dieses Werk jeden empfehlen, welcher selber eine ähnliche Familienkonstellation hat oder einfach wissen möchte, wie das Leben mit einer Person mit Behinderung ist.













