„Sie stehen nicht auf der Liste“

„Sie stehen nicht auf der Liste“

Softcover
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Description

Sätze, die ein Leben für immer verändert haben.
Und die Geschichten dahinter.


»Ein ukrainisches Sprichwort lautet: ›Die Rakete, die dich tötet, wirst du nie hören.‹ Ich habe die Rakete nicht gehört. Ich habe nur die Musik gehört. Dann das Geräusch der einstürzenden Decke, Fliesen, Staub, Metall, von Beton. Das Nächste, was ich höre, sind die Schreie von Menschen.«
WOJCIECH GRZĘDZIŃSKI, KRIEGSFOTOGRAF

»›Dass ich immer nur wegwill von euch, macht mein Leben so schnell.‹ Das beschreibt meine ganze Biografie. Man musste da raus – und ist dadurch beschleunigt worden. Ich bin durch diesen Satz wirklich extrem ins Rennen gekommen, jahrelang habe ich viel zu viel gemacht, bis heute. Bis hin zu einem Beinahe-Burn-out.«
SCHORSCH KAMERUN, SÄNGER DER PUNKBAND DIE GOLDENEN ZITRONEN, THEATERREGISSEUR UND AUTOR

»Ich habe mich gefragt, als ich von dieser Buchidee hörte, ob das oft vorkommt. Dass ein einziger Satz so einflussreich ist, wie es bei mir der Fall war: ›Versuche, dein Leben zu machen.‹ Wie fängt man so etwas an?«
MARGOT FRIEDLÄNDER, ÜBERLEBENDE DES HOLOCAUST

Manchmal braucht es nur einen Satz – und das Leben nimmt eine Wendung. Die Geschichten, die sich hinter diesen 24 Lebenssätzen verbergen, sind schön und traurig, stimmen mal hoffnungsvoll, mal wütend. Und: Sie alle sind einzigartig. Die letzte Nachricht einer Mutter, der Kriegsoffizier im sibirischen Winter, der Polizist, der den Reichstag verteidigte. Unvergessliche Sätze, über Jahre aufgezeichnet.

»Was der Duden heimlich verschweigt, belegt dieses Buch: Hinter einem wahrhaft großen Satz steht kein Punkt, sondern ein Doppelpunkt.«
TILMAN RAMMSTEDT

»Ich wünschte, ich hätte dieses Buch geschrieben.«
RONJA VON RÖNNE

»Amonte Schröder-Jürss hat Sätze und Geschichten zusammengetragen, die man nicht mehr vergisst. Kann man etwas Besseres über ein Buch sagen?«
SIMON URBAN

»Hemingway wäre stolz.«
MARLENE KNOBLOCH

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Family & Health
Format
Softcover
Pages
192
Price
18.50 €

Author Description

Amonte Schröder-Jürss ist Journalistin und Autorin. Sie studierte am Hildesheimer Literaturinstitut. Ihre Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hansel-Mieth-Preis und dem Axel- Springer-Preis. Nach Stationen beim Süddeutsche Zeitung Magazin und der ZEIT, arbeitet sie seit 2023 beim stern. Schröder-Jürss lebt in Hamburg.

Posts

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In "Sie stehen nicht auf der Liste - Sätze, die ein Leben verändert haben" versammelt die Journalistin Amonte Schröder-Jürss 24 Lebenssätze, mal alltäglich, mal lustig, mal wütend machend, die zu einem Wendepunkt in einem Leben geführt haben. Die Sätze hat sie über Jahre hinweg gesammelt, von Prominenten und Menschen von nebenan. Hinter manchen Sätzen verbergen sich interessante Geschichten, wie beispielsweise die Story der Tochter des Erfinders der Schlümpfe, hinter anderen stecken schwere Schicksale, wie hinter den Lebenssätzen der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer oder dem des Kriegsfotografen Wojciech Grzedzinski. Die ausgewählten Erzählungen halten sich dabei die Waage, humorvolle, berührende und außergewöhnliche Bruchstücke aus dem Leben der Mitwirkenden werden den Lesenden mit schönen Illustrationen von Maya Brenner präsentiert. Nicht jeder Lebenssatz prägt sich dabei gleich ein, das Buch ist aber ein abwechslungsreiches Lesevergnügen, das ich gerne empfehle. Es eignet sich auch sehr gut zum immer wieder zwischendurch lesen, da die 24 Storys unabhängig voneinander geschmökert werden können.

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Amonte Schröder-Jürss ist Journalistin und hat Geschichten gesammelt. Geschichten, die auf einem Satz beruhen, der ein ganzes Leben verändert hat. Tragische Erlebnisse reihen sich ein neben schönen, traumatische neben lustig-sympathischen. Ein spannendes Konzept, bei dem es etwas an der Umsetzung hakt.

Die Geschichten werden auf maximal 6-8 Seiten erzählt, wie ein Blick durch ein Schlüsselloch in ein anderes Leben. Einige Geschichten haben mich tief berührt oder auch beeindruckt, bei anderen hatte ich das Gefühl, dass die eher selbstdarstellerisch sind und - wie passend - der Name einer eigenen Publikation, Errungenschaft oder ähnlichem subtil eingeflochten wird. Ich bin mir auch unsicher, was ich davon halten soll, dass hier die Geschichten einer Holocaust-Überlebenden oder eines Kriegsfotografen neben denen des Erfinders der Schlümpfe oder eines Kochs, der Kochbücher geklaut hat (no front, ich liebe Max Strohe sehr), steht. Auf der einen Seite nimmt das den schweren Geschichten eine gewisse Ernsthaftigkeit, und auf der anderen Seite braucht es die lockeren Geschichten vielleicht auch, um dieses Buch zu ertragen. Und außerdem zeigt es, wie vielfältig Leben und Erleben sind. Besonders beeindruckt haben mich die Geschichten von Margot Friedländer, einer Holocaust-Überlebenden, Georgine Kellermann, die als trans Frau Mitte 60 endlich zu sich selber gefunden hat und wichtige Aussagen zum Erstarken von Rechtsextremismus trifft, und die des polnischen Kriegsfotografen Wojciech Grzedziński, der vor allem aus der Ukraine berichtet. Ich habe mir dann auch die Bilder von Letzterem angesehen und bin, wie immer wieder, wenn ich gute Fotografie sehe, schwer beeindruckt, wie viel Gefühl Bilder rüberbringen können. Ich persönlich konnte weniger mit den Geschichten der anonymen Privatpersonen anfangen, aber dafür eben umso mehr mit den meisten der in irgendeiner Weise bekannteren Personen. Außerdem erschließt sich mir durch den Disclaimer am Ende nicht ganz, inwiefern einzelne Geschichten einfach aus anderen Medien übernommen wurden. Da hätte ich mir eine klarere Kennzeichnung gewünscht, welche Geschichten aus tatsächlichen Gesprächen stammen und welche auch durch die Herausgeberin (oder eben Autorin?) verändert wurden - da eigentlich alle Geschichten vom Sprachstil her auch immer wieder nach Transkription klingen. Insgesamt ein sehr spannendes Konzept, die Idee des Buches gefällt mir wahnsinnig gut und das schreit ja auch nur nach einer Fortsetzung, mit weiteren Menschen, die ihre Geschichte und lebensverändernde Sätze erzählen möchten.

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Sätze, die unscheinbar erscheinen. Sätze, die auf den ersten Blick witzig daher kommen. Und doch können sie die Welt bedeuten. Sehr ergreifend!

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Amonte Schröder-Jürss ist Journalistin und hat Geschichten gesammelt. Geschichten, die auf einem Satz beruhen, der ein ganzes Leben verändert hat.Tragische Erlebnisse reihen sich ein neben schönen, traumatische neben lustig-sympathischen. Ein spannendes Konzept, bei dem es ein bisschen an der Umsetzung hakt.Die Geschichten sind auf maximal 6-8 Seiten, wie ein Blick durch ein Schlüsselloch in ein anderes Leben. Einige Geschichten haben mich tief berührt oder auch beeindruckt, bei anderen hatte ich das Gefühl, dass die eher selbstdarstellerisch sind und - wie passend - der Name einer eigenen Publikation, Errungenschaft oder ähnlichem subtil eingeflochten wird. Ich bin mir auch unsicher, was ich davon halten soll, dass hier die Geschichten einer Holocaust-Überlebenden oder eines Kriegsfotografen neben denen des Erfinders der Schlümpfe oder eines Kochs, der Kochbücher geklaut hat (no front, ich liebe Max Strohe sehr), steht. Auf der einen Seite nimmt das den schweren Geschichten eine gewisse Ernsthaftigkeit, und auf der anderen Seite braucht es die lockeren Geschichten vielleicht auch, um dieses Buch zu ertragen. Und außerdem zeigt es, wie vielfältig Leben und Erleben sind.Besonders beeindruckt haben mich die Geschichten von Margot Friedländer, einer Holocaust-Überlebenden, Georgine Kellermann, die als trans Frau Mitte 60 endlich zu sich selber gefunden hat und wichtige Aussagen zum Erstarken von Rechtsextremismus trifft, und die des polnischen Kriegsfotografen Wojciech Grzedziński, der vor allem aus der Ukraine berichtet. Ich habe mir dann auch die Bilder von Letzterem angesehen und bin, wie immer wieder, wenn ich gute Fotografie sehe, schwer beeindruckt, wie viel Gefühl Bilder rüberbringen können.Ich persönlich konnte weniger mit den Geschichten der anonymen Privatpersonen anfangen, aber dafür eben umso mehr mit den meisten der in irgendeiner Weise bekannteren Personen.Außerdem erschließt sich mir durch den Disclaimer am Ende nicht ganz, inwiefern einzelne Geschichten einfach aus anderen Medien übernommen wurden. Da hätte ich mir eine klarere Kennzeichnung gewünscht, welche Geschichten aus tatsächlichen Gesprächen stammen und welche auch durch die Herausgeberin (oder eben Autorin?) verändert wurden - da eigentlich alle Geschichten vom Sprachstil her auch immer wieder nach Transkription klingen.Insgesamt ein sehr spannendes Konzept, die Idee des Buches gefällt mir wahnsinnig gut und das schreit ja auch nur nach einer Fortsetzung, mit weiteren Menschen, die ihre Geschichte und lebensverändernde Sätze erzählen möchten.

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