Sicht Unsichtbar

Sicht Unsichtbar

Paperback
3.04
Witzige DialogeVielschichtige FigurenFrauenkrimiStarke Dialoge

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Description

Wer hat Pensionsbesitzer Johan Havemann erschlagen? Der Verdacht fällt auf den Ranger des Naturschutzgebiets Silberbirke. Doch das gewinnorientierte Luxus-Öko-Projekt VillageGreen bringt verseuchte Geheimnisse und eine tragische Familiengeschichte zutage. Der begeisterte Vater Werner Meier ermittelt mit Hexenschuss und Snugly, während sich Zita, geplagt von der ultimativen Provinz-Krise, in die Pension Seeblick am idyllischen Greifensee zurückzieht, ausgerechnet dorthin, wo alle Fäden zusammenlaufen. In Sichtbar Unsichtbar werden viele Themen unseres Alltags berührt, Sinn und Unsinn von Luxus-Ökologie und Naturschutz ist das zentralste. Im Kern aber dreht sich alles um eines: Es geht um Macht. Die Macht eines Felix Blauwylers, der seine Lügen so viel schillernder verkauft als der kauzige Ranger seine Wahrheit. Die Macht des Übervaters Johann Havemann, der seine Tochter niemals gehen lassen würde. Die Macht der Sucht, die Marie Himmel und Hannah Lienert in ihren Fängen hat, die Macht der Krankheit, der Lilo Lienert trotzen will, die Macht der Freiheit, die Zita zu verlieren droht, die Macht des Wortes, die Helen Himmel eine Ausdrucksmöglichkeit verschafft, die Macht der Intuition, die Meier auch dann weiterhilft, wenn sein Verstand längst kapituliert hat. Und schliesslich geht es um die allumfassende Macht der Liebe, die Eltern und Kinder verbindet, Männer und Frauen. Und ihr Gegenstück, den Hass. Neben den beiden Protagonisten Zita Schnyder und Werner Meier begegnet die Leserschaft noch weiteren Figuren der ersten beiden Romane wieder: Gritli Gut, der guten Seele vom Kapo-Empfang, Meiers cholerischem Chef Ricardo Signorelli, dem schlauen Staatsanwalt Kretschmer, der schrägen Assistentin Beanie Barras, dem allzu neugierigen Original Wolfi Bühler, dem findigen Pfarrer Keller und Helen Himmel, die zur Slampoetin mutiert. Sogar die ehemalige Wetterfee Scarlett Hammer, avanciert zur Newsmoderatorin, ist wieder mit von der Partie.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
408
Price
21.50 €

Posts

3
All
4

3. Teil der Schnyder und Meier Reihe. Interessante Themen (Umwelt Verschmutzung). Trauriges (Missbrauch). Familiäres. Manchmal wünsche ich mir, dass Zita und der Commissario einander zuhören würden.

3

Dem bizarren Anfang - eine Fliege, die sich auf einem Toten zum Leichenschmaus niederlässt - folgt das pure Familienchaos von Zita Schnyder und ihrem Freund, dem Kommissar Werner Meier und deren Baby Finn, das an diesem Tag getauft werden soll. Zita fühlt sich als stillende Mutter allmählich vom Leben ausgeschlossen. Ihre beste Feundin wird einen Job in London bekommen. Zita wird hier bleiben. Werner Meier wird derweil von der Taufe weg zu einem Fall gerufen. Der Pensionsbesitzer Havemann wurde brutal erschlagen aufgefunden. Wollte er sein Land wirklich an das Luxus-Öko-Projekt Village-Green verkaufen? Als Dreh- und Angelpunkt fungiert Felix Blauwyler, der charismatische Chef des Ökoprojekts, der vor allem die Frauen um den Finger wickelt und der es faustdick hinter den Ohren hat. Leider ist das „Arsenal vielschichtiger Nebenfiguren“, wie es in der Ankündigung heißt, etwas überfrachtet. Es gibt zu viele Personen mit zu vielen Problemen und Konflikten. So ist Marie nicht nur eßgestört, sondern auch noch ein Messi, Beanie ist Mischlingsfrau mit Afrofrisur, der tatverdächtige Ranger des Naturschutzgebiets flieht vor seinen Verfolgern ins Storchennest, Helen dichtet beim Poetry-Slam über Hackbraten, es gibt einen schwulen Staatsanwalt.. Irgendwann wurde es mir dann zuviel. Zuviele Altlasten der Figuren, zuviele Handlungsstränge, zuviel konfuses... nicht wirklich mein Ding.

3

*Inhalt* Wer hat Pensionsbesitzer Johan Havemann erschlagen? Der Verdacht fällt auf den Ranger des Naturschutzgebiets Silberbirke. Doch das gewinnorientierte Luxus-Öko-Projekt VillageGreen bringt verseuchte Geheimnisse und eine tragische Familiengeschichte zutage. Der begeisterte Vater Werner Meier ermittelt mit Hexenschuss und Snugly, während sich Zita, geplagt von der ultimativen Provinz-Krise, in die Pension Seeblick am idyllischen Greifensee zurückzieht, ausgerechnet dorthin, wo alle Fäden zusammenlaufen.(Kurzbeschreibung von www.amazon.de) *Infos zum Buch* Seitenzahl: 408 Seiten
 Verlag: Storybakery Veröffentlichungsdatum: 20.04.2016 ISBN: 978-3-95645-767-8 Preis: 20,90 € (Taschenbuch) / 11,99€ (Ebook) *Infos zur Autorin* Gabriela Kasperski absolvierte ein Studium der Anglistik, war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibt sie Krimis und Romane, Adaptionen für Film und Fernsehen, bloggt in ihrer Kolumne 45+ zu Alltagsfragen, und arbeitet als Sprecherin, Regisseurin und Expertin. Sie ist Gründerin der Indie-Verlagsplattform Storybakery und pendelt mit ihrem Mann und ihren Kindern zwischen Stadt und Land. (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches* "Neugierig besah sich die Fliege das Auge." *Fazit* "Sicht unsichtbar" ist der dritte Roman der Schnyer & Meier Reihe von Gabriela Kasperski. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch Literaturtest und da ich ab und an gerne mal einen Krimi lese, stimmte ich sofort zu, diesen Roman lesen zu wollen. Wer einen Kriminalfall lesen möchte, der erwartet (oder wünscht) sich einen Roman, der einen bis zum Ende fesselt, packt, begeistert und mitreißt. Wenn der Titel dann noch lautet "Der dritte Fall von "xx & xy"", dann würde man erwarten, dass man hier einem Ermittlerteam begegnet, welches beim dritten Fall gut eingearbeitet ist. Leider muss ich sagen, dass dies bei diesem Roman nicht gegeben ist, was mich lange überlegen ließ, wie ich dieses Buch bewerten möchte. An sich ist die Idee nicht schlecht, aber die Ausarbeitung lässt viel Spielraum nach oben und das Endergebnis lässt, für mich einfach zu viele Kritikpunkte aufkommen, als dass ich diesem Buch uneingeschränkt die volle Anzahl an Sternen geben könnte. Der Prolog, der eine Fliege beschreibt, die gerade eine Leiche begutachtet, klingt so gut und verspricht so viel, danach kommt jedoch allerhand Geplänkel und so viele verschiedene Charaktere, dass das zuordnen schwer fällt. Außerdem erfährt man zuviel über die privaten Angelegenheiten des Pärchens Schnyder & Meier. Liest man den Titel, so erwartet man bei diesen beiden Namen ein Ermittlerteam, doch weit gefehlt: Zita Meier ist lediglich die Lebenspartnerin von Werner Meier und hat mit den Ermittlungen nichts weiter zu tun - außer, dass sie sich daran stört, dass der Vater ihres Sohnes nie Zeit für sie hat. Schnyder bedient sich indes den Klischeedenkens schlechthin, denn seine Freundin hat nicht nur rund um die Uhr für das Baby da zu sein, sondern soll vermutlich auch nie wieder arbeiten gehen. Ihre dahingehenden Ambitionen traut sie sich daraufhin kaum anzusprechen und schon bald erlebt sie eine unangenehme Überraschung... Diese Art von Klischeedenken durchzieht das komplette Buch und jeder Charakter erfüllt in irgendeiner Form irgendein Klischee oder hat eine spezielle Eigenheit, "normale" Figuren findet man hier nicht. Dies führt leider dazu, dass mir keiner davon nur sympathisch war, was ich ehrlich gesagt sehr schade finde und was die Qualität eines Buches auf alle Fälle beeinträchtigt. Mehrere Handlungsstränge und die fehlende Kapiteleinteilung erschweren das Verständnis der Geschichte, ebenso die abrupten Szenenwechsel, bei denen manchmal erst nach einigen Sätzen klar wurde, dass es schon wieder um etwas völlig anderes geht. Gut gefiel mir hingegen, dass Gabriela Kasperski bis zum Schluss immer wieder verwirren konnte und mir persönlich nicht wirklich klar war, wer der Täter ist. Dass man die vorherigen Bände der Reihe nicht kennt, ist vermutlich nur in sofern ein Manko, als dass man mit den Charakteren nicht vertraut ist und den ein oder anderen Rückblick eventuell nicht versteht, macht aber ansonsten nicht viel aus. Insgesamt weist dieser Roman zwar einige Schwächen auf, bietet aber interessante Ideen und wer mit den aufkommenden Klischees keine Probleme hat, der kann sich gut und gerne mit diesem Buch verweilen und wird am Ende, möglicherweise, noch mit dem Ergebnis der Tätersuche überrascht. Wertung: 3 von 5 Sterne!

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