Settlers Creek
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Description
Box Saxton beobachtet besorgt die Sturmfront, die sich über der Küstenstraße im Süden Neuseelands zusammenbraut, als ihn der Anruf erreicht, der alles verändert: Sein neunzehnjähriger Stiefsohn Mark hat sich das Leben genommen.
Gemeinsam mit seiner Frau versucht Box, den Verlust zu begreifen, als der leibliche Vater des Sohnes auftaucht. Tipene ist Maori, und obwohl er den Jungen kaum kennt, besteht er darauf, Mark nach Maori-Tradition bei seinen Ahnen zu bestatten. Mit dem neuseeländischen Recht auf seiner Seite, stiehlt er den Körper des Jungen. Getrieben von Trauer und Wut, nimmt Box die Verfolgung auf, um seinen Sohn zurückzuholen.
Der eindringliche Kampf zweier Väter um ihren Sohn rührt an einen Urkonflikt Neuseelands und fragt nach der Bedeutung von Familie, Herkunft und Liebe.
Book Information
Author Description
Carl Nixon (*1967 in Christchurch, Neuseeland) studierte Religionswissenschaften und Pädagogik an der University of Canterbury. Nach seinem Studium unterrichtete er Englisch und lebte eine Zeit lang in Japan und New York. Sein mehrfach ausgezeichnetes Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke, er erhielt den Katherine Mansfield Short Story Award und gewann zwei Mal den Sunday Star Times Short Story Contest. Sein Debütroman Rocking Horse Road stand vier Monate auf der KrimiZEIT-Bestenliste. Nixon lebt in Christchurch.
Posts
Sternebewertung fiktiv
Viele Leserinnen und Leser waren begeistert von Carl Nixons „Kerbholz“ ein Erfolg, der wohl auch dazu beigetragen hat, dass „Settlers Creek“ nun im Unionsverlag auch erschienen ist. Dabei handelt es sich keineswegs um ein neues Werk. Mich persönlich konnte „Kerbholz“ nicht völlig überzeugen, doch „Settlers Creek“ klang vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht. Im Zentrum steht Box Saxton, ein Mann mit einem Unternehmen und einem geregelten Leben. Doch ein einziger Anruf seiner Frau verändert alles. Sein Stiefsohn Mark ist tot. Er hat sich im Wald erhängt. Box lässt alles stehen und liegen, um sofort nach Christchurch zurückzukehren. Er hat Mark wie seinen eigenen Sohn großgezogen, eine tiefe Bindung verband die beiden. Nun stehen er und seine Frau vor der schwierigen Aufgabe, die Beerdigung zu organisieren, während Box selbst kaum weiß, wohin mit seiner Trauer. Dann taucht plötzlich Tipene auf, Marks leiblicher Vater, ein Maori, begleitet von Mitgliedern seines Stammes. Sie wollen Marks Leichnam mitnehmen und ihn nach ihren Traditionen bestatten. Was folgt, ist ein mitreißender, konfliktreicher, teils erschütternder Verlauf. Die Situation eskaliert, und Tipene entführt den Leichnam kurz vor der geplanten Beerdigung. Für Box beginnt eine Reise, bei der es nicht nur um das Zurückholen seines Sohnes geht, sondern auch um Identität und Trauer. „Settlers Creek“ hat mich nicht nur gefesselt und tief berührt, es hat mich auch zum Nachdenken gebracht und schließlich sprachlos zurückgelassen. Carl Nixon gelingt es, eine bewegende Geschichte über Liebe, Verlust, kulturelle Unterschiede und familiäre Bindungen zu erzählen. Eine eindringliche, intensive Lektüre und eine absolute Empfehlung.
Eine intensive Reise zwischen Verlust und moralischen Grenzen
Ich habe Settlers Creek von Carl Nixon eher zufällig aus einem Bücherschrank mitgenommen. Ohne große Erwartungen und außerhalb meines üblichen Genres. Die Geschichte ist ruhig, eindringlich und beklemmend zugleich. Themen wie Liebe, Verlust und die Frage, wie weit man nach dem Verlust eines Kindes gehen würde, stehen im Mittelpunkt. Besonders die dichte Atmosphäre und die sensibel gezeichneten inneren Konflikte machen das Buch emotional sehr intensiv. Das Ende lässt zwar einige Fragen offen und war für mich nicht ganz schlüssig, beeinflusst den Gesamteindruck aber nicht negativ.
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Box Saxton beobachtet besorgt die Sturmfront, die sich über der Küstenstraße im Süden Neuseelands zusammenbraut, als ihn der Anruf erreicht, der alles verändert: Sein neunzehnjähriger Stiefsohn Mark hat sich das Leben genommen.
Gemeinsam mit seiner Frau versucht Box, den Verlust zu begreifen, als der leibliche Vater des Sohnes auftaucht. Tipene ist Maori, und obwohl er den Jungen kaum kennt, besteht er darauf, Mark nach Maori-Tradition bei seinen Ahnen zu bestatten. Mit dem neuseeländischen Recht auf seiner Seite, stiehlt er den Körper des Jungen. Getrieben von Trauer und Wut, nimmt Box die Verfolgung auf, um seinen Sohn zurückzuholen.
Der eindringliche Kampf zweier Väter um ihren Sohn rührt an einen Urkonflikt Neuseelands und fragt nach der Bedeutung von Familie, Herkunft und Liebe.
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Carl Nixon (*1967 in Christchurch, Neuseeland) studierte Religionswissenschaften und Pädagogik an der University of Canterbury. Nach seinem Studium unterrichtete er Englisch und lebte eine Zeit lang in Japan und New York. Sein mehrfach ausgezeichnetes Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke, er erhielt den Katherine Mansfield Short Story Award und gewann zwei Mal den Sunday Star Times Short Story Contest. Sein Debütroman Rocking Horse Road stand vier Monate auf der KrimiZEIT-Bestenliste. Nixon lebt in Christchurch.
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Sternebewertung fiktiv
Viele Leserinnen und Leser waren begeistert von Carl Nixons „Kerbholz“ ein Erfolg, der wohl auch dazu beigetragen hat, dass „Settlers Creek“ nun im Unionsverlag auch erschienen ist. Dabei handelt es sich keineswegs um ein neues Werk. Mich persönlich konnte „Kerbholz“ nicht völlig überzeugen, doch „Settlers Creek“ klang vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht. Im Zentrum steht Box Saxton, ein Mann mit einem Unternehmen und einem geregelten Leben. Doch ein einziger Anruf seiner Frau verändert alles. Sein Stiefsohn Mark ist tot. Er hat sich im Wald erhängt. Box lässt alles stehen und liegen, um sofort nach Christchurch zurückzukehren. Er hat Mark wie seinen eigenen Sohn großgezogen, eine tiefe Bindung verband die beiden. Nun stehen er und seine Frau vor der schwierigen Aufgabe, die Beerdigung zu organisieren, während Box selbst kaum weiß, wohin mit seiner Trauer. Dann taucht plötzlich Tipene auf, Marks leiblicher Vater, ein Maori, begleitet von Mitgliedern seines Stammes. Sie wollen Marks Leichnam mitnehmen und ihn nach ihren Traditionen bestatten. Was folgt, ist ein mitreißender, konfliktreicher, teils erschütternder Verlauf. Die Situation eskaliert, und Tipene entführt den Leichnam kurz vor der geplanten Beerdigung. Für Box beginnt eine Reise, bei der es nicht nur um das Zurückholen seines Sohnes geht, sondern auch um Identität und Trauer. „Settlers Creek“ hat mich nicht nur gefesselt und tief berührt, es hat mich auch zum Nachdenken gebracht und schließlich sprachlos zurückgelassen. Carl Nixon gelingt es, eine bewegende Geschichte über Liebe, Verlust, kulturelle Unterschiede und familiäre Bindungen zu erzählen. Eine eindringliche, intensive Lektüre und eine absolute Empfehlung.
Eine intensive Reise zwischen Verlust und moralischen Grenzen
Ich habe Settlers Creek von Carl Nixon eher zufällig aus einem Bücherschrank mitgenommen. Ohne große Erwartungen und außerhalb meines üblichen Genres. Die Geschichte ist ruhig, eindringlich und beklemmend zugleich. Themen wie Liebe, Verlust und die Frage, wie weit man nach dem Verlust eines Kindes gehen würde, stehen im Mittelpunkt. Besonders die dichte Atmosphäre und die sensibel gezeichneten inneren Konflikte machen das Buch emotional sehr intensiv. Das Ende lässt zwar einige Fragen offen und war für mich nicht ganz schlüssig, beeinflusst den Gesamteindruck aber nicht negativ.





