Selbstrufmord
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Description
»Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg nach Hause, ich saß im Nachtbus und erstarrte plötzlich vor Schreck. Ach du Scheiße! Ich hatte meinen Schal bei der Prostituierten im Zimmer vergessen, und mir fiel ein, dass meine Mutter uns Kindern immer den kompletten Namen in die Klamotten stickte, damit wir sie auf Klassenfahrten nicht mit anderen verwechseln konnten.
Und so mischte sich das beschwingte Gefühl, endlich keine Jungfrau mehr zu sein, mit der Angst, dass jemand aus dem Paradise Point of Sex bei meiner Mutter zu Hause anruft, weil mein Schal gefunden wurde. Aber – und viel wichtiger noch – auch mit der Erkenntnis, dass Frauen vielleicht doch nicht das Richtige für mich sind und ich mich endlich zu dem bekennen sollte, der ich eigentlich war.«
Book Information
Author Description
Martin Tietjen (geboren 1985) ist halb deutsch und halb schwedisch. ?Sein Vater sah ihn als Konzernchef, seine Oma wollte ihn mit dem schwedischen Königshaus verheiraten. Doch Martin Tietjen hat seine eigenen Pläne, an denen er regelmäßig unterhaltsam scheitert. Seine Karriere startete er als Moderator beim Musiksender VIVA, er stand für den Norddeutschen Rundfunk vor der Kamera und ist zur Zeit Backstagemoderator bei RTL (DSDS, Let's Dance, Ninja Warrior).
Posts
🙈🙊🙉 - Der name ist Programm… 😅
-spoilerfrei- ich habe dieses Buch geschenkt bekommen. Ehrlicherweise schon vor Jahren. Ich hatte keinerlei Erwartungen oder überhaupt eine Ahnung, worum es gehen wird oder wer Martin Tietjen ist. Das Buch ist gut geschrieben und ich fühlte mich gut unterhalten. Mal eine etwas andere „Biografie“. Das einzige, was mich etwas gestört hat, ist, dass die Erzählungen nicht chronologisch waren. Einen richtigen roten Faden konnte ich nicht erkennen. Aber die Message fand ich gut und es gab auch den ein oder anderen Lacher. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Sich wegschmeißen, fremdschämen und sich wiedererkennen. Martin Tietjen lässt sprichwörtlich die Hosen runter und redet Klartext übers Leben, über die Liebe und was dabei alles schief gehen kann. »Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg nach Hause, ich saß im Nachtbus und erstarrte plötzlich vor Schreck. Ach du Scheiße! Ich hatte meinen Schal bei der Prostituierten im Zimmer vergessen, und mir fiel ein, dass meine Mutter uns Kindern immer den kompletten Namen in die Klamotten stickte, damit wir sie auf Klassenfahrten nicht mit anderen verwechseln konnten. Und so mischte sich das beschwingte Gefühl, endlich keine Jungfrau mehr zu sein, mit der Angst, dass jemand aus dem Paradise Point of Sex bei meiner Mutter zu Hause anruft, weil mein Schal gefunden wurde. Aber – und viel wichtiger noch – auch mit der Erkenntnis, dass Frauen vielleicht doch nicht das Richtige für mich sind und ich mich endlich zu dem bekennen sollte, der ich eigentlich war.«

Ein tolles Buch. Lange nicht mehr so eine authentische, witzige, tiefsinnige Autobiografie gelesen. Für mich als Kind der späten 80iger und 90iger hatte die Geschichte sehr viele Erinnerungen hervorgerufen, die ich längst vergessen hatte. Allgemein ist die Grundhaltung des Autors zu sich und zum Leben von der Sorte, die ich gern mehr in Büchern lesen möchte. Ich freue mich schon auf weitere Bücher (jeglicher Art).
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»Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg nach Hause, ich saß im Nachtbus und erstarrte plötzlich vor Schreck. Ach du Scheiße! Ich hatte meinen Schal bei der Prostituierten im Zimmer vergessen, und mir fiel ein, dass meine Mutter uns Kindern immer den kompletten Namen in die Klamotten stickte, damit wir sie auf Klassenfahrten nicht mit anderen verwechseln konnten.
Und so mischte sich das beschwingte Gefühl, endlich keine Jungfrau mehr zu sein, mit der Angst, dass jemand aus dem Paradise Point of Sex bei meiner Mutter zu Hause anruft, weil mein Schal gefunden wurde. Aber – und viel wichtiger noch – auch mit der Erkenntnis, dass Frauen vielleicht doch nicht das Richtige für mich sind und ich mich endlich zu dem bekennen sollte, der ich eigentlich war.«
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Martin Tietjen (geboren 1985) ist halb deutsch und halb schwedisch. ?Sein Vater sah ihn als Konzernchef, seine Oma wollte ihn mit dem schwedischen Königshaus verheiraten. Doch Martin Tietjen hat seine eigenen Pläne, an denen er regelmäßig unterhaltsam scheitert. Seine Karriere startete er als Moderator beim Musiksender VIVA, er stand für den Norddeutschen Rundfunk vor der Kamera und ist zur Zeit Backstagemoderator bei RTL (DSDS, Let's Dance, Ninja Warrior).
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🙈🙊🙉 - Der name ist Programm… 😅
-spoilerfrei- ich habe dieses Buch geschenkt bekommen. Ehrlicherweise schon vor Jahren. Ich hatte keinerlei Erwartungen oder überhaupt eine Ahnung, worum es gehen wird oder wer Martin Tietjen ist. Das Buch ist gut geschrieben und ich fühlte mich gut unterhalten. Mal eine etwas andere „Biografie“. Das einzige, was mich etwas gestört hat, ist, dass die Erzählungen nicht chronologisch waren. Einen richtigen roten Faden konnte ich nicht erkennen. Aber die Message fand ich gut und es gab auch den ein oder anderen Lacher. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Sich wegschmeißen, fremdschämen und sich wiedererkennen. Martin Tietjen lässt sprichwörtlich die Hosen runter und redet Klartext übers Leben, über die Liebe und was dabei alles schief gehen kann. »Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg nach Hause, ich saß im Nachtbus und erstarrte plötzlich vor Schreck. Ach du Scheiße! Ich hatte meinen Schal bei der Prostituierten im Zimmer vergessen, und mir fiel ein, dass meine Mutter uns Kindern immer den kompletten Namen in die Klamotten stickte, damit wir sie auf Klassenfahrten nicht mit anderen verwechseln konnten. Und so mischte sich das beschwingte Gefühl, endlich keine Jungfrau mehr zu sein, mit der Angst, dass jemand aus dem Paradise Point of Sex bei meiner Mutter zu Hause anruft, weil mein Schal gefunden wurde. Aber – und viel wichtiger noch – auch mit der Erkenntnis, dass Frauen vielleicht doch nicht das Richtige für mich sind und ich mich endlich zu dem bekennen sollte, der ich eigentlich war.«

Ein tolles Buch. Lange nicht mehr so eine authentische, witzige, tiefsinnige Autobiografie gelesen. Für mich als Kind der späten 80iger und 90iger hatte die Geschichte sehr viele Erinnerungen hervorgerufen, die ich längst vergessen hatte. Allgemein ist die Grundhaltung des Autors zu sich und zum Leben von der Sorte, die ich gern mehr in Büchern lesen möchte. Ich freue mich schon auf weitere Bücher (jeglicher Art).





