Selbe Stadt, anderer Planet
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Description
Book Information
Posts
Kennt ihr das, wenn ihr jemandem gegenübersteht, der euch relativ ähnlich seht und ihr erstmal verwirrt seid, warum diejenige Person euch in großen Teilen gleicht? So etwas ähnliches ist einer ganzen Stadt passiert, denn in China wurde von dem Weltkulturerbe Hallstatt eine Kopie angefertigt und davon handelt dieses Buch. Von der Entstehung der Kopie, was das mit touristisch mit dem Original macht und vieles mehr. Passenderweise wird für diese Erzählung eine Zwillingspärchen ausgewählt, die größtenteils im Zentrum des Geschehens stehen und die beide in Hallstatt aufgewachsen sind und entweder dort eine Existenz aufgebaut haben oder wieder zurückkehren, um als Dorfärztin zu arbeiten. Johanna und Doris spiegeln mit ihrem gleichen Aussehen sozusagen das Kopieren der Stadt. Doch es wird vor allem das Thema Tourismus und seine wirklich abartig großen Ausmaße dargestellt, wie auf einmal Massen an Chinesen in die idyllische Bergwelt einfallen, um sich das Original anzuschauen und dabei jeglichen Abstand zu den Einheimischen vermissen lassen. Sie gehen ungefragt in Häuser, um zu schauen, was sich hinter den Türen versteckt oder Drohnen zerstören die alpenländliche „Stille". Johanna und Doris machen es dann umgekehrt und reisen nach China, um sich die Kopie anzuschauen, die eigentlich als neu geschaffener Wohnraum gedacht ist und dabei jeglichen Charme vermissen lässt. Alles in allem wird vor allem der Tourismus und seine Schattenseiten thematisiert. Vor diesem Hintergrund spielt sich das Leben der zwei Schwestern ab und wie sie versuchen sich in diesem Hallstatt einzurichten. Mir hat der Roman ganz gut gefallen. Kurz, knackig und prägnant stellt er seine Themen vor und überrascht dazu noch mit einem Ende, dass man wirklich nicht kommen sieht
Hallstadt x2
Leider ist der Schreibstil so gar nicht meins oder das storyboard. Ich kann es leider nicht genau sagen. Es gab ingesamt (geschätzt) 20 Seiten, die ich wahnsinnig gut fand und für mich Potential hatten. Zb das gesamte letzte Kapitel, wie es hätte enden können. Aber diese 200 Seiten, waren echt langwierige 200 Seiten und ich bin sehr froh, dass es vorbei ist.
Nach mehrmaligen Versuch und trotz zeitlicher Distanz abgebrochen
Mich konnte der Schreibstil und der historische Hintergrund der Geschichte nicht abholen. Mir persönlich fehlte eine Einleitung in die Grundlage der Geschichte. Ich finde es fast schon anmaßend von egal welcher Stadt dieser Welt davon auszugehen den historischen Hintergrund zu kennen. Ohne Klappentext wäre mir der Zusammenhang vollends entglitten. Der Schreibstil lies mich das Geschehen nur aus der Distanz verfolgen, direkte Dialoge gibt es nicht wirklich, diese werden indirekt wiedergegeben. Die Kombination war letztlich für mich frustrierend beim Lesen und führte zum Abbruch. Idee, Titel und Klappentext klingen wirklich gut, deshalb sollte jeder der mit einem distanzierten Schreibstil Freude hat und eine gewisse Verbindung zu Hallstatt hat das Buch einmal aufschlagen und selbst beurteilen.
Hat mir ganz gut gefallen, die Grundidee ist sehr nett, allerdings war das Tempo an vielen Stellen fragwürdig. Manchmal hatte ich das Gefühl etwas verpasst zu haben oder einen Zeitsprung nicht mitzubekommen - allgemein war es schwer zu verfolgen wieviele Monate oder gar Jahre zwischen einzelnen Abschnitten lagen. Am interessantesten war das letzte nachträgliche Kapitel mit vielen Informationen und Fakten rund um das Thema. Schade, dass im Roman selbst eher wenige Fakten eingebaut waren.
War leider nicht ganz mein Geschmack.
Ein sehr skurriler Gedanke, dass es von Städten eine fast exakte Kopie in China geben soll. Erst vor kurzem habe ich mich darüber unterhalten, da kam das Buch mit genau diesem Thema natürlich genau richtig. Leider viel mir der Einstieg sehr schwer. Da je nach Sichtweise ein anderer Erzählstil verwendet wird. Man switcht also zwischen der Sicht des Allwissenden-Erzählers und der Ich-Perspektive. Das führte bei mir immer wieder zu Verwirrung was ich eigentlich gerade lese. Auch der Zusammenhang zwischen den einzelnen Personen hat sich mir sehr lange nicht erschlossen. Mir haben die Geschichten der Ortsansässigen besser gefallen als der Part mit dem chinesischen Bauprojekt. Irgendwie kam mir das Bauprojekt auch zu kurz, dafür zeigt die Geschichte sehr gut die Auswirkungen von Overtourismus auf die Bevölkerung. Gibt einem hier viel Stoff zum Nachdenken. Gut gefallen hat mir der sehr trockene Humor, da habe ich oftmals wirklich laut lachen müssen. Die Charaktere werden recht kantig umrissen und geben somit kein richtiges Gefühl für sie. Passt allerdings gut zur Erzählung. Die Zusammenfassung am Ende war nochmal sehr interessant, aber generell hat es mich leider nicht packen können. Glaube nur aus Sicht der Ortsansässigen hätte es mir mehr Freude gemacht.

Sehr österreichisch, authentisch
Ich würde sagen, wer Hallstatt kennt, wird beim lesen immer wieder zustimmend nicken, schmunzelnd, eventuell nachdenklich. Wer es nicht kennt, wird versucht sein, es sich anzusehen. Den Vergleich mit der Piefke Saga finde ich passend, es ist allerdings nicht ganz soooo böse, es ist liebevoller Dargestellt. Für Österreicher undnÖsterreich- Liebende, die Sarkasmus mögen gebe ich meine ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG!

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Kennt ihr das, wenn ihr jemandem gegenübersteht, der euch relativ ähnlich seht und ihr erstmal verwirrt seid, warum diejenige Person euch in großen Teilen gleicht? So etwas ähnliches ist einer ganzen Stadt passiert, denn in China wurde von dem Weltkulturerbe Hallstatt eine Kopie angefertigt und davon handelt dieses Buch. Von der Entstehung der Kopie, was das mit touristisch mit dem Original macht und vieles mehr. Passenderweise wird für diese Erzählung eine Zwillingspärchen ausgewählt, die größtenteils im Zentrum des Geschehens stehen und die beide in Hallstatt aufgewachsen sind und entweder dort eine Existenz aufgebaut haben oder wieder zurückkehren, um als Dorfärztin zu arbeiten. Johanna und Doris spiegeln mit ihrem gleichen Aussehen sozusagen das Kopieren der Stadt. Doch es wird vor allem das Thema Tourismus und seine wirklich abartig großen Ausmaße dargestellt, wie auf einmal Massen an Chinesen in die idyllische Bergwelt einfallen, um sich das Original anzuschauen und dabei jeglichen Abstand zu den Einheimischen vermissen lassen. Sie gehen ungefragt in Häuser, um zu schauen, was sich hinter den Türen versteckt oder Drohnen zerstören die alpenländliche „Stille". Johanna und Doris machen es dann umgekehrt und reisen nach China, um sich die Kopie anzuschauen, die eigentlich als neu geschaffener Wohnraum gedacht ist und dabei jeglichen Charme vermissen lässt. Alles in allem wird vor allem der Tourismus und seine Schattenseiten thematisiert. Vor diesem Hintergrund spielt sich das Leben der zwei Schwestern ab und wie sie versuchen sich in diesem Hallstatt einzurichten. Mir hat der Roman ganz gut gefallen. Kurz, knackig und prägnant stellt er seine Themen vor und überrascht dazu noch mit einem Ende, dass man wirklich nicht kommen sieht
Hallstadt x2
Leider ist der Schreibstil so gar nicht meins oder das storyboard. Ich kann es leider nicht genau sagen. Es gab ingesamt (geschätzt) 20 Seiten, die ich wahnsinnig gut fand und für mich Potential hatten. Zb das gesamte letzte Kapitel, wie es hätte enden können. Aber diese 200 Seiten, waren echt langwierige 200 Seiten und ich bin sehr froh, dass es vorbei ist.
Nach mehrmaligen Versuch und trotz zeitlicher Distanz abgebrochen
Mich konnte der Schreibstil und der historische Hintergrund der Geschichte nicht abholen. Mir persönlich fehlte eine Einleitung in die Grundlage der Geschichte. Ich finde es fast schon anmaßend von egal welcher Stadt dieser Welt davon auszugehen den historischen Hintergrund zu kennen. Ohne Klappentext wäre mir der Zusammenhang vollends entglitten. Der Schreibstil lies mich das Geschehen nur aus der Distanz verfolgen, direkte Dialoge gibt es nicht wirklich, diese werden indirekt wiedergegeben. Die Kombination war letztlich für mich frustrierend beim Lesen und führte zum Abbruch. Idee, Titel und Klappentext klingen wirklich gut, deshalb sollte jeder der mit einem distanzierten Schreibstil Freude hat und eine gewisse Verbindung zu Hallstatt hat das Buch einmal aufschlagen und selbst beurteilen.
Hat mir ganz gut gefallen, die Grundidee ist sehr nett, allerdings war das Tempo an vielen Stellen fragwürdig. Manchmal hatte ich das Gefühl etwas verpasst zu haben oder einen Zeitsprung nicht mitzubekommen - allgemein war es schwer zu verfolgen wieviele Monate oder gar Jahre zwischen einzelnen Abschnitten lagen. Am interessantesten war das letzte nachträgliche Kapitel mit vielen Informationen und Fakten rund um das Thema. Schade, dass im Roman selbst eher wenige Fakten eingebaut waren.
War leider nicht ganz mein Geschmack.
Ein sehr skurriler Gedanke, dass es von Städten eine fast exakte Kopie in China geben soll. Erst vor kurzem habe ich mich darüber unterhalten, da kam das Buch mit genau diesem Thema natürlich genau richtig. Leider viel mir der Einstieg sehr schwer. Da je nach Sichtweise ein anderer Erzählstil verwendet wird. Man switcht also zwischen der Sicht des Allwissenden-Erzählers und der Ich-Perspektive. Das führte bei mir immer wieder zu Verwirrung was ich eigentlich gerade lese. Auch der Zusammenhang zwischen den einzelnen Personen hat sich mir sehr lange nicht erschlossen. Mir haben die Geschichten der Ortsansässigen besser gefallen als der Part mit dem chinesischen Bauprojekt. Irgendwie kam mir das Bauprojekt auch zu kurz, dafür zeigt die Geschichte sehr gut die Auswirkungen von Overtourismus auf die Bevölkerung. Gibt einem hier viel Stoff zum Nachdenken. Gut gefallen hat mir der sehr trockene Humor, da habe ich oftmals wirklich laut lachen müssen. Die Charaktere werden recht kantig umrissen und geben somit kein richtiges Gefühl für sie. Passt allerdings gut zur Erzählung. Die Zusammenfassung am Ende war nochmal sehr interessant, aber generell hat es mich leider nicht packen können. Glaube nur aus Sicht der Ortsansässigen hätte es mir mehr Freude gemacht.

Sehr österreichisch, authentisch
Ich würde sagen, wer Hallstatt kennt, wird beim lesen immer wieder zustimmend nicken, schmunzelnd, eventuell nachdenklich. Wer es nicht kennt, wird versucht sein, es sich anzusehen. Den Vergleich mit der Piefke Saga finde ich passend, es ist allerdings nicht ganz soooo böse, es ist liebevoller Dargestellt. Für Österreicher undnÖsterreich- Liebende, die Sarkasmus mögen gebe ich meine ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG!














