Secret Keepers 1: Zeit der Späher

Secret Keepers 1: Zeit der Späher

by Trenton Lee Stewart·Book 1 of 2
Hardback
3.720
Abenteuer Ab 10SucheGeheimnisDie Geheime Benedict-Gesellschaft

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Description

Atemberaubender Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren.

In Rubens Heimatstadt herrscht der Schatten, ein mysteriöser und boshafter Mann. Seine Späher kontrollieren alles und jeden. Sie haben es auch auf die geheimnisvolle Taschenuhr abgesehen, die Ruben gefunden hat. Wenn man sie auf genau zwölf Uhr stellt und aufzieht, wird ihr Träger unsichtbar. Ruben macht sich das zunutze und verfolgt eine Spur bis zum Leuchtturm Point William. Dort lernt er Penny kennen, mit der er sich auf Schatzsuche in den alten Schmugglertunneln begibt. Doch sie finden keinen Schatz, sondern erfahren etwas viel Unglaublicheres: Es gibt noch eine zweite Uhr, und wer beide Uhren besitzt, kann nichts Geringeres als Unsterblichkeit erlangen. Ruben wird mit einem Schlag klar, wer im Besitz der zweiten Uhr sein muss.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Adventure
Format
Hardback
Pages
304
Price
14.40 €

Author Description

Trenton Lee Stewart, geboren 1970 in den USA, publizierte seit seinem Abschluss des renommierten Autorenworkshops der University of Iowa Bücher für Kinder und Erwachsene und war zudem als Dozent im Bereich Kreatives Schreiben tätig. Der erste Band seiner Kinderbuchreihe "Die geheime Benedict-Gessellschaft" wurde in den USA u. a. in die Auswahl »Best Book of the Year« des »School Library Journal« aufgenommen, die Reihe war auch in Deutschland ein großer Erfolg. Trenton Lee Stewart lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Little Rock in Arkansas, USA.

Posts

10
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Die Zeit der Späher ist gekommen… *Leider ist der Klappentext zu inhaltlich* Als großer Fan von spannenden Geschichten für jüngere Lesende war ich sehr neugierig auf Secret Keepers. Ich fand die Idee, dass eine Stadt von einem mysteriösen Schatten-Mann beherrscht wird total spannend. Und wer möchte nicht gerne einen Gegenstand finden, mit dem man plötzlich unsichtbar sein kann? Ich war jedenfalls nach dem Lesen des Klappentextes wirklich gespannt, was mich in der Geschichte so erwarten würde. Ich kam mit dem Schreibstil nach einer kurzen Einfindungsphase ziemlich gut zurecht und fand die Stadt New Umbra sehr atmosphärisch beschrieben, sodass ich sie mir gut vorstellen konnte. Auch mit dem Protagonisten Ruben kam ich an sich gut zurecht. Womit ich allerdings insgesamt Probleme hatte, war die fehlende Tiefe, sowohl beim World Building, als auch bei den Figuren. Als Lesende habe ich bis zum Ende die Welt, in der Ruben sich bewegt, nicht wirklich begreifen können. Der Schattenmann und die Umstände, warum es in New Umbra jetzt so ist, wie es ist, wurden nicht wirklich erläutert. Auch der Protagonist Ruben war für mich durchweg ein sehr blasser Charakter, den ich zwar während der Geschichte begleitet, aber nicht wirklich kennengelernt habe. Er war mir nicht sonderlich sympathisch, sodass sich bei mir das mitfiebern in Grenzen hielt. Zumal es auch leider nicht wirklich viel zum mitfiebern gab. Das ist die größte Kritik, die ich an dieser Geschichte habe. Es passiert zum einen über eine sehr lange Zeit nur sehr wenig, sodass sich das Lesen als ziemlich langatmig gestaltete und zum anderen kannte ich die Handlung bereits zu einem erheblichen Teil aus dem Klappentext. Das hat mich wirklich enttäuscht, da ich keinerlei Überraschungen erlebt habe und das erwarte ich bei einem Jugendbuch schon irgendwie. Was mich dann ganz zum Schluss noch einmal recht sprachlos gemacht hat, war das Ende, das komplett in der Mitte von der gerade erst entstandenen Handlung lag. So etwas habe ich vorher bei einem Buch noch nicht erlebt. Also Cliffhanger ja, aber dann ist dem auch immer eine Menge Spannung und Handlung vorangegangen und nicht, wenn vorher einfach fast gar nichts passiert ist. Mein Fazit: Die grundlegende Idee sowie der Schreibstil haben mir bei dieser Geschichte sehr gut gefallen. Inhaltlich war die Handlung mir persönlich allerdings leider viel zu undynamisch, zu blass und oberflächlich und an vielen Stellen zu langatmig. Auch der spoilerhafte Klappentext und das gewählte Ende mitten in der Geschichte fand ich sehr unglücklich, sodass mich dieses Buch leider nicht von sich überzeugen konnte. Ich vergebe 2 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina

23. Abbruch

Ein Klappentext der zu viel verrät und ein nichts sagender Anfang.

5

MEINE MEINUNG In „Secret Keepers 1: Zeit der Späher (1)“ geht es um Ruben in dessen Heimatstadt herrscht ein böser Mann, der Schatten genannt wird und dessen Späher alles kontrollieren in der Stadt. Sie sind hinter einer besonderen Taschenuhr her, die, wenn deren Träger sie um 12 Uhr aufzieht, unsichtbar wird. Ruben trifft auf Penny und zusammen mit ihr macht er eine besondere Entdeckung, es gibt zwei Uhren und wer beide hat, bekommt Unsterblichkeit. Nun wird beiden klar, wer die andere Uhr besitzt und warum die 2 so wichtig ist… Ruben ist noch ein junger Protagonist und gerade mal 11 Jahre alt im Buch. Ich fand ich sehr authentisch gestaltet und man will ihn einfach mit jeder Seite näher kennen lernen. Penny ist, die weibliche Figur in diesem Buch und ich fand sie zusammen mit Ruben gaben sie ein tolles Team ab und man hat genau gespürt, wie sehr beide wissen wollen, was es mit der Taschenuhr auf sich hat. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Ruben erzählt. Der Leser kann ihn so noch näher kennen lernen und seine Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit. Die Kulisse des Ortes finde ich sehr schön beschrieben und man entdeckt immer wieder etwas Neues zusammen mit den Charakteren. Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in, die Geschichte von Ruben und Penny gezogen. Wie schon im Klappentext erwähnt herrscht in Rubens Heimatstadt ein geheimnisvoller böser Mann, der sich Schatten nennt und dessen Späher alles kontrollieren. Als Ruben in Besitz einer besonderen Taschenuhr gelangt ahnt, er zuerst nicht wieso die Späher hinter dieser her sind. Doch, als er dahinterkommt, dass wenn die Uhr genau 12 hat, der Besitzer unsichtbar wird, ändert, das auf einmal alles. Ruben macht sich auf ein besonderes Abenteuer auf und will sich auf Schatzsuche in den Schmugglertunneln machen. Er lernt, Penny kenne und mit ihr macht er sich auf, die Suche nach mehr Hinweisen. Es gibt keinen Schatz, sondern etwas völlig Neues. Diese Uhr, die Ruben besitzt, gibt es ein 2-mal und wenn man beide hat gelangt man Unsterblichkeit. Nun muss er zusammen mit Penny verhindern, dass der Bösewicht in den Besitz beider Uhren gelangt und man ahnt schon, dass dieser die zweite Uhr hat… Das Buch endet mit einem bösen Cliffhänger und man will sofort weiterlesen und mehr erfahren. Das Cover sieht mit diesem Blau einfach genial aus und man wird direkt neugierig auf, die Handlung. FAZIT Mit „Secret Keepers 1: Zeit der Späher (1)2“ schafft, der Autor einen beeindruckenden Auftakt dieser Reihe, der mich immer mehr mitgenommen hat.

3

Rubin findet eine geheimnisvolle Uhr, die ihn unsichtbar macht. Dahinter ist jedoch auch eine mysteriöse Organisation her, die die Stadt, in der Ruben mit seiner Mutter lebt, faktisch beherrscht. Er folgt einer Spur bis zu einem Leuchtturm, in dem er das Mädchen Penny kennen lernt ... Nun gut, ich bin leider ehrlich. Das Buch konnte mich weder fesseln noch abholen, obwohl ich ihm viele viele Chancen gegeben habe - mehrfach. Über Trenton Lee Stewarts Bücher bin ich schon oft gestolpert, habe oft seine faszinierenden Klappentexte gelesen und war Mal um Mal fasziniert. Deshalb habe ich hier bei Secret Keeper auch zugeschlagen - um zu wissen, ob er wirklich so gut schreibt, ob seine Geschichten auch bei mir auf fruchtbaren Boden fallen und Wurzeln schlagen. Der Beginn der Geschichte war ... vielversprechend? Ich begann auf jedenfall frohen Mutes zu lesen. Ruben, so dachte ich, ist pfiggig und gewitzt, und er hat bestimmt Mumm in den Knochen, wenn er seine einsamen Streifzüge durch die Stadt antritt. Auch als er die Taschenuhr gefunden hat, ging ich noch positiv mit ihm mit. Doch irgendwann waren mir seine Streifzüge zu ... einsam? Ich wartete immer auf die spärliche Interaktion mit seiner Mutter? Irgendwann begann ich mich schon nach einer Konfrontation mit den mysteriösen Männern zu Sehnen. Trenton Lee Stewarts Werk wird über weite Strecken aus Rubens Perspektive erzählt - und Ruben als Protagonist konnte mich persönlich leider weder hinter dem Ofen hervorlocken noch in irgendeiner Weise "abholen". Er geht einfach viel zu Lange seinen Weg alleine für meinen Geschmack, was mich nicht unbedingt dazu bewogen hat, das Buch wieder aufzuschlagen. Ich habe es versucht, doch meine Aufmerksamkeit schwandt leider allzu oft nur allzu schnell. Deshalb blieb auch Rubens Umwelt, seine Mutter, die Männer alle eindimensional wie Pappmacheaufsteller. Ich vergebe für dieses Buch drei Sterne. Die Idee war gut, das Cover umwerfend und anziehend - aber mich hat das Pferd nicht einmal aufsteigen lassen, bevor es seinen Weg angetreten hat.

2

Ich rate euch zunächst lest euch nicht den Klappentext durch! Dieser spoilert nicht nur komplett das letzte Drittel, sondern legt Situationen dar, die gar nicht in der Geschichte passieren, sodass Erwartungen geweckt werden, die nicht eingehalten werden. Ruben bleibt leider die gesamte Geschichte über sehr blass. Der Leser erfährt nicht sonderlich viel über ihn, sodass seine Handlungen teils ein wenig komisch und unnachvollziehbar wirken. Er ist wankelmütig, handelt unlogisch und unüberlegt. Viele Fragen werden erst gar nicht beantwortet. Zum Beispiel wer der Schatten ist, warum alle Menschen vor ihm Angst haben, wie er zu seiner Position gekommen ist, warum die Polizei/Bürgermeister/Staat sich das gefallen lässt, etc. Dem Leser fehlen wichtige Hintergrundinformationen. Auch die Handlung ist langweilig, -atmig und zieht sich wie Kaugummi. Es passiert nicht viel. Ich habe manche Szenen einfach überflogen, weil auch der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig und anstrengend ist. Der rote Faden ist zwischendrin einfach verloren gegangen... Das Ende bringt zwar ein wenig Licht ins Dunkeln, aber es endet sehr abrupt. Mitten in der Geschichte, unklug gewählt. Viel Potential wurde verschenkt, die Grundidee ist eigentlich interessant, aber die Umsetzung ist verbesserungswürdig! Langatmig, gezogen und unausgearbeitet! Ich vergebe 2 von 5 Sternen

5

Das Cover sieht einfach nur so schön aus in seinem blau und hat bei mir auch echt für Neugier auf die Geschichte und was sich hinter diesem Cover verbirgt. Der Schreibstil ist super angenehm flüssig und am häufigsten wird diese aus der Sicht von Ruben erzählt das verhilft uns, als Leser in besser zu verstehen und sein Denken Gänge zu sehen. In diesem Band geht es um Ruben in dessen Heimatort ein böser man herrscht, welcher nur der Schatten genannt wird. Dessen Schatten kontrollieren in seinen Auftrag die Stadt. Sie sind hinter einer besonderen Uhr her welche, wenn man sie um 12 Uhr aufzieht den Träger unsichtbar macht. Penny und Ruben treffen aufeinander und machen zusammen eine Entdeckung zwei Uhren können einen, wenn man beide Besitz unsterblich machen. Den beiden wird klar, wer die eine Uhr hat und warum es so wichtig ist, wo die zweite ist… Ruben ist ein 11-Jähriger junger der für einen Protagonisten wie ich finde jung ist. Er war mir echt sympathisch und er war auch eine sehr authentische Person welche man in laufe der Handlung immer besser kennenzulernen. Penny ist der weibliche Gegenpart zu Ruben sie war mir ebenfalls sehr sympathisch. Die beiden geben auch ein harmonisches Duo ab. Die neben Charaktere waren ebenfalls super authentisch gestaltet und hatten ihren Platz in der Geschichte und wirkten nicht fehl am Platz. Das Setting war einfach klasse man lernt den Ort nicht auf einmal kennen, sondern Stück für Stück dazu kommt noch, dass die Autorin super angenehm beschreibt ohne zu wenig oder zu viel das zu tun. Die Spannung und Handlung haben mich von Seite zu Seite in der Geschichte festgehalten. Rubens und Pennys Abenteuer war einfach nur spannend als Ruben eine der Taschenuhren in die Hände kommt startet eine spannende Geschichte welche mich nicht so schnell los lies. Beide wissen schnell, dass der Bösewicht diese Uhr nicht in die Hände bekommen darf. Beide sind sehr wissbegierig was es genau mit diesen Uhren auf sich hat und ergänzen sich super. Die Geschichte endet mit einen echt gemeinen Cliffhanger welcher mich entsetzt und sehnsüchtig nach mehr machte. Fazit Mit diesem Band hat die Autorin einen spannenden und mitreisenden Auftakt ihrer Reihe geschrieben in dem man das Abenteuer von Ruben und Penny anfängt zu begleiten. Ich kann dir diesem Band mit echt empfehlen.

3

Das Cover finde ich richtig schön, die goldenen Elemente verschönern es zu etwas besonderem. Vor allem wenn man Band 2 daneben stellt, ergibt das ein wirklich besonderen Blickfang. Der Schreibstil war flüssig, leicht zu lesen und sehr bildlich. Ich hatte keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu gelangen. Man begleitet Ruben durch ein spannendes, mysteriöses Abenteuer. Der Charakter Ruben, ist sehr mutig, klettert und schleicht gerne durch die Stadt New Umbra. Auf einen seiner Zügen findet er eine geheimnisvolle Uhr. An manchen Stellen fand ich Ruben etwas unsympathisch. Man trifft auf der Reise viele verschiedene Charaktere. Der Klappentext nimmt der Geschichte einiges Vorweg, da in dem Buch nicht viel mehr erlebt wird. Die Geschichte ist interessant und spannend gehalten, nur konnte es mich nicht immer mitreißen. Etwas Zwiegespalten lässt mich das Buch zurück. Story und Idee sind wirklich spannend und der Schreibstil ist sehr bildlich. Doch nicht immer konnte es mich überzeugen und mit Ruben konnte ich mich nicht immer identifizieren. Mir hat leider einfach das gewisse Extra gefehlt. Interessantes, spannendes Abenteuer mit tollen Ideen. Bin gespannt wie es in Band 2 weitergeht.

2

Ja schön wenn der Klappentext direkt das Ende verrät und dann noch nicht mal mit der Handlung im Buch übereinstimmt.....

3

„Secret Keepers – Zeit der Späher“ stammt aus der Feder von Trenton Lee Stewart und ist der Auftakt einer fantastischen Kinderbuchreihe, welche ab zehn Jahre empfohlen wird. Ausnahmsweise gebe ich diesmal nicht den Klappentext wieder. Denn wenn man diesen gelesen hat, braucht man das Buch nicht mehr zu lesen, weil dieser einfach alles verrät. Was sich der Verlag bei diesem Klappentext gedacht hat, bleibt mir ein Rätsel, denn er nimmt einfach die ganze Geschichte vorweg. Bisher habe ich noch kein Buch von dem Autor gelesen, aber die Inhaltsangabe konnte mein Interesse wecken. Ein fantastisches Kinderbuch, indem ein Junge dem Rätsel einer magischen Uhr auf der Spur ist und dabei einige Hürden meistern muss. Doch leider konnte dieses Buch meine Erwartungen und Hoffnungen in dieses Werk nicht erfüllen. Der Schreibstil ist teilweise recht kindgerecht, manche Seiten fliegen nur so dahin. Aber dann gibt es auch Seiten, da ist der Erzählstil recht holprig und abgehackt. Manche Sätze musste ich mehrmals lesen. Dies tut der Geschichte manchmal einen Abbruch, sodass ich dieses erst einmal wieder zur Seite lesen musste. Auch hatte ich meine Schwierigkeiten in das Buch herein zu finden. Man erfährt eigentlich nur das Wesentlichste von der Welt, in dem die Geschichte spielt. Dass ein böser Mann, der Schatten diese Welt regiert und seine Angestellten, die Späher überall ihre Augen und Ohren haben. Hintergrundinformationen oder auch unterhaltsame Anekdoten, die dieser Geschichte etwas Lebendiges geben würden, sucht man hier vergebens. Man wird einfach in diese Welt hineingestoßen und muss als Leser sehen, wie man sich in dieser zurechtfindet. Besonders zu Beginn des Buches plätschert die Geschichte meiner Meinung nach nur so dahin. Richtige Spannung kommt erst ziemlich am Ende des Buches auf. Teilweise wird zu viel drumherum erzählt, welches nicht immer spannend erzählt wird und eher dazu führt, dass der Lesefluss unterbrochen wird, die Spannung bricht ab. Nicht immer ist ein roter Faden erkennbar und manchmal habe ich mich als Leser gefragt, wo diese Geschichte noch hinführen soll. Auf den ersten Seiten lernt man den jungen Protagonisten namens Ruben kennen. Er hat nur seine Mutter als Familienmitglied, zusammen leben sie eher in ärmlichen Verhältnissen. In seiner Freizeit durchstreift Ruben gerne die Gegend und ist eher ein Einzelgänger. Leider wurde mir der Junge innerhalb der ganzen Geschichte nicht wirklich sympathisch. Er ist mir nicht ans Herz gewachsen und ich habe sein Abenteuer eher mit mittelmäßigem Interesse verfolgt. Seine Mitmenschen sind ihm teilweise recht egal. Auf mich wirkte er eher blass und eindimensional. Allgemein ist die Darstellung der Charaktere recht oberflächlich gehalten und sie besitzen meist eine typische Eigenschaft, mehr macht sie meist nicht aus. Das Ende des Buches ist anders, als ich zu Beginn erwartet hätte. Die letzten Seiten sind recht temporeich gestaltet und irgendwie ganz anders, als das bisherige Buch. Am Ende überschlägt sich alles und man kommt dem Geheimnis der Uhr endlich näher und erfährt das ein oder andere. Leider finde ich das ganze Drumherum – auch die Familiengeschichte – nicht hundertprozentig glaubwürdig. Meiner Meinung nach hätte man das Buch zu Beginn deutlich straffen können, dafür hätte man mehr über die Welt erzählen können oder auch die Charaktere besser ausbauen können. Hier wird meiner Ansicht nach viel Potential verschenkt. Spannung kommt nur begrenzt auf. Ich denke, auch für 10 jährige Kinder ist das erzählte Abenteuer nicht immer nachvollziehbar oder fesselnd. Leider konnte mich der Autor Trenton Lee Stewart mit „Secret Keepers – Zeit der Späher“ nicht wirklich überzeugen. Das Buch konnte mich nicht fesseln, teilweise wirkte es nicht ausgereift – viel Potential wurde verschenkt. Die Grundidee hat mir durchaus gefallen, nur die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Es gab einige nette Ansätze, welche leider nicht genutzt wurden. Daher vergebe ich drei Sterne und bin mir unsicher, ob ich erfahren möchte, wie es mit Ruben und dem Geheimnis der gefundenen Uhr weitergeht.

3

Secret Keepers ist ein Kinderbuch für 8-12 würde ich sagen. Da es mir als Jugendfantasy verkauft wurde, bin ich etwas enttäuscht an die Sache rangegangen, fand es aber letztlich ein unterhaltsames Buch mit einem gut erdachten Abenteuer. Da es nur der erste Band ist, endet es sehr offen mit einem riesigen Cliffhanger, also Achtung!

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