Schwarzer Oktober
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Description
Book Information
Author Description
Robert Brack, Jahrgang 1959, lebt in Hamburg. Er wurde mit dem »Marlowe« der Raymond-Chandler-Gesellschaft und mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. »Schwarzer Oktober« ist sein vierter historischer Kriminalroman um Klara Schindler nach »Und das Meer gab seine Toten wieder« (2008), »Blutsonntag« (2010) und »Unter dem Schatten des Todes« (2012). Zuletzt erschien 2021 »Blizzard« (Ellert & Richter).
Posts
Wenn man einen klassischen Krimi erwartet, wird man hier nicht glücklich werden. Der Roman ist in Tagebuchform verfasst und erzählt von der Hyperinflation und dem Bambeker Aufstand aus der Sicht der jungen Kommunistin Klara. Das Buch ist sehr dünn und lässt sich flüssig in einem Rutsch weg lesen. Spannend sind die Beschreibungen der Kommunistischen Partei zu der Zeit und welche innerparteiliche Konflikte es gab. Wenn man zu dem Thema aber gar kein Vorwissen hat, wird man von dem Roman vermutlich nicht abgeholt werden. Durch die subjektive Erzählweise werden Fragen nach der Wahrheit und danach, was Wahn, Halluzination oder Realität ist, aufgeworfen. Mir stoßen die Beschreibungen und Formulierungen zu lesbischer Liebe von einem männlichen Autor allerdings etwas sauer auf. Alles in allem ein interessantes Buch, aber kein Krimi. Dafür fehlt mir hier irgendeine Beschreibung von Ermittlung. Es ist eher ein historischer Roman, in dem auch nebenbei Verbrechen begangen werden.
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Robert Brack, Jahrgang 1959, lebt in Hamburg. Er wurde mit dem »Marlowe« der Raymond-Chandler-Gesellschaft und mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. »Schwarzer Oktober« ist sein vierter historischer Kriminalroman um Klara Schindler nach »Und das Meer gab seine Toten wieder« (2008), »Blutsonntag« (2010) und »Unter dem Schatten des Todes« (2012). Zuletzt erschien 2021 »Blizzard« (Ellert & Richter).
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Wenn man einen klassischen Krimi erwartet, wird man hier nicht glücklich werden. Der Roman ist in Tagebuchform verfasst und erzählt von der Hyperinflation und dem Bambeker Aufstand aus der Sicht der jungen Kommunistin Klara. Das Buch ist sehr dünn und lässt sich flüssig in einem Rutsch weg lesen. Spannend sind die Beschreibungen der Kommunistischen Partei zu der Zeit und welche innerparteiliche Konflikte es gab. Wenn man zu dem Thema aber gar kein Vorwissen hat, wird man von dem Roman vermutlich nicht abgeholt werden. Durch die subjektive Erzählweise werden Fragen nach der Wahrheit und danach, was Wahn, Halluzination oder Realität ist, aufgeworfen. Mir stoßen die Beschreibungen und Formulierungen zu lesbischer Liebe von einem männlichen Autor allerdings etwas sauer auf. Alles in allem ein interessantes Buch, aber kein Krimi. Dafür fehlt mir hier irgendeine Beschreibung von Ermittlung. Es ist eher ein historischer Roman, in dem auch nebenbei Verbrechen begangen werden.




