Schritt für Schritt zum Glück
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Description
Der unterhaltsame Pilgerweg-Roman durch Italien von Bestseller-Autor Graeme Simsion (»Das Rosie-Projekt«)
Als Zoes gute Freundin Camille sie bittet, mit ihr aufzubrechen und den Franziskus-Weg bis nach Rom zu wandern, stimmt sie spontan zu. Der Pilgerweg, die skurrilen Herbergen, der Muskelkater unter Zypressen - all das ist ein Abenteuer. Besonders, als Zoe dabei Martin begegnet, dem Mann, mit dem sie schon einmal von einem gemeinsamen Leben geträumt hatte. Eröffnet dieser Weg durch Italien eine zweite Chance für die beiden?
Ein Roman übers Aufbrechen und Ankommen und darüber, was uns im Leben und in der Liebe wirklich wichtig ist.
»Bewegend, mit sanftem Witz.« New Daily, Melbourne
Bestseller-Autor Graeme Simsion (»Das Rosie-Projekt«) und seine Frau, Psychologin und Autorin Anne Buist, haben »Schritt für Schritt zum Glück« gemeinsam geschrieben, jeder aus seiner Perspektive, wie bei ihrem Jakobsweg-Roman »Zum Glück gibt es Umwege«. Beide kennen den Franziskusweg aus eigener Wandererfahrung.
Book Information
Author Description
Sein erster Roman, ›Das Rosie-Projekt‹, wurde auf Anhieb ein Welterfolg und stand in Deutschland monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Mit dem Roman ›Der Rosie-Effekt‹ und jetzt ›Der Mann, der zu träumen wagte‹ setzt der Australier Graeme Simsion seine Erfolgsgeschichte fort. Simsion war erfolgreicher IT-Berater, bis er mit dem Schreiben anfing. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Melbourne.
Posts
Einen Schritt vor den anderen... Von Graeme Simsion habe ich bereits die Rosie Reihe gern gelesen und den Vorgänger dieses Pilgerromans, Zum Glück gibt es Umwege. . . In "Schritt für Schritt zum Glück" treffen wir wieder auf Zoe und Martin, Bernhard und Camille. Zoes Freundin Camille ist schwer erkrankt und bittet sie, mit ihr den Franziskusweg zu gehen. Zu sechst machen sie sich auf den Weg von Frankreich bis nach Rom. . Simsion weiß, wovon er schreibt, er ist den beschwerlichen Weg mit seiner Frau zusammen gegangen.
Einerseits bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie körperlich anstrengend und nervlich aufreibend das Pilgern ist. Anderseits ist die Handlung sehr problembeladen und aufgrund der vielen Personen zum Teil etwas unübersichtlich.
Einen Tag nach dem anderen „Das war damals die schönste Zeit meines Lebens.“ (S. 48) Vor 3 Jahren haben sich die Amerikanerin Zoe und der Brite Martin auf dem Jakobsweg kennengelernt und ineinander verliebt, sich danach aber trotzdem für getrennte Leben entschieden, weil keiner von ihnen seine Heimat verlassen wollte. Jetzt treffen sie wieder aufeinander. Bei Zoes Freundin Camille wurde Multiple Sklerose festgestellt, darum will sie mit ihr den Assisiweg von Cluny nach Rom gehen, solange sie es noch kann. Martin will sie einen Teil der Strecke begleiten und seine Tochter Sarah, die gerade Semesterferien hat, schließt sich ihm spontan an. Was als Trip zu zweit geplant war, wird schnell zu einer kleinen Gruppenreise, als auch noch Camilles Ex-Mann Gilbert und Bernhard mitkommen, den sie ebenfalls auf dem Jakobsweg kennengelernt haben. Jeder von ihnen befindet sich gerade an einem Punkt im Leben, an dem er es noch mal ändern könnte. Zoes Karriere als Comic-Zeichnerin stagniert. Martin setzt für die Reise seinen Job aufs Spiel, an dem er aber auch nicht mehr so richtig hängt. Sarah ist nicht sicher, ob sie weiter Medizin studieren soll. Bernhard will vom Ingenieurs- zum BWL-Studium wechseln. Camille überlegt, was sie mit der Zeit anfangen soll, die ihr noch bleibt, und Gilbert liebt sie immer noch, fühlt sich für sie verantwortlich und hat seine Firma verkauft um nur für sie da sein zu können – obwohl sie ihn nicht darum gebeten hat. Schnell wird klar, dass sie den Weg aus verschiedenen Gründen gehen. Camille ist Katholikin, pilgert um Buße zu tun und hofft auf eine Audienz beim Papst, die Vergebung einer großen Sünde und die Spontanheilung ihrer Krankheit – denn Wunder passieren immer wieder. Gilbert geht ihn wegen ihr und weil ihm sein Arzt mehr Bewegung verordnet hat. Zoe geht es um die Herausforderung an sich, 1.600 km in 47 Tagen. Zudem denkt sie, dass Camille es allein nicht schaffen würde und ihre Hilfe braucht. Und Martin hofft, Zoe diesmal überzeugen zu können, dass sie zu ihm zieht. Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie körperlich anstrengend und nervlich aufreibend das Pilgern ist, dass man dabei immer wieder an seine Grenzen stößt und sich jeden Tag entscheiden muss, wieder loszugehen, einen Tag nach dem anderen, ohne an morgen oder gar übermorgen zu denken. Anderseits ist die Handlung sehr problembeladen und aufgrund der vielen Personen zum Teil etwas unübersichtlich. Aber man bekommt auch einen tiefen Einblick in ihre jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt und wird sich genau wie sie seiner Endlichkeit bewusst. Außerdem merkt man, dass Grame Simsion und Anne Buist den Weg selbst gegangen sind und aus Erfahrung sprechen, wenn die Herbergen und ihrer Betreiber beschreiben, die Schwierigkeiten, mit denen diese zu kämpfen haben. Wie schon in „Zum Glück gibt es Umwege“ werden die Geschehnisse abwechselnd aus Zoes und Martins Sicht geschildert, so dass man unterschiedliche Sichtweisen auf das Geschehen bekommt. Zum besseren Verständnis würde ich übrigens empfehlen, das Buch vorher zu lesen.

Ich mochte den ersten Band sehr. Der Geschichte wegen und weil es mich an meinen eigenen Jakobsweg erinnerte. Witzigerweise hatte ich direkt nach meinem Jakobsweg auch die Idee, irgendwann mal den Franziskusweg nach Rom zu gehen, so wie es die Protagonisten in diesem zweiten Teil tun. Leider fand ich den zweiten Band gar nicht mehr so gut, irgendwo zwischen 2,5 und 3 Sterne, schade. Ich hoffe trotzdem, dass der Roman mich aus meiner Leseflaute geholt hat. :)
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Der unterhaltsame Pilgerweg-Roman durch Italien von Bestseller-Autor Graeme Simsion (»Das Rosie-Projekt«)
Als Zoes gute Freundin Camille sie bittet, mit ihr aufzubrechen und den Franziskus-Weg bis nach Rom zu wandern, stimmt sie spontan zu. Der Pilgerweg, die skurrilen Herbergen, der Muskelkater unter Zypressen - all das ist ein Abenteuer. Besonders, als Zoe dabei Martin begegnet, dem Mann, mit dem sie schon einmal von einem gemeinsamen Leben geträumt hatte. Eröffnet dieser Weg durch Italien eine zweite Chance für die beiden?
Ein Roman übers Aufbrechen und Ankommen und darüber, was uns im Leben und in der Liebe wirklich wichtig ist.
»Bewegend, mit sanftem Witz.« New Daily, Melbourne
Bestseller-Autor Graeme Simsion (»Das Rosie-Projekt«) und seine Frau, Psychologin und Autorin Anne Buist, haben »Schritt für Schritt zum Glück« gemeinsam geschrieben, jeder aus seiner Perspektive, wie bei ihrem Jakobsweg-Roman »Zum Glück gibt es Umwege«. Beide kennen den Franziskusweg aus eigener Wandererfahrung.
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Author Description
Sein erster Roman, ›Das Rosie-Projekt‹, wurde auf Anhieb ein Welterfolg und stand in Deutschland monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Mit dem Roman ›Der Rosie-Effekt‹ und jetzt ›Der Mann, der zu träumen wagte‹ setzt der Australier Graeme Simsion seine Erfolgsgeschichte fort. Simsion war erfolgreicher IT-Berater, bis er mit dem Schreiben anfing. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Melbourne.
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Einen Schritt vor den anderen... Von Graeme Simsion habe ich bereits die Rosie Reihe gern gelesen und den Vorgänger dieses Pilgerromans, Zum Glück gibt es Umwege. . . In "Schritt für Schritt zum Glück" treffen wir wieder auf Zoe und Martin, Bernhard und Camille. Zoes Freundin Camille ist schwer erkrankt und bittet sie, mit ihr den Franziskusweg zu gehen. Zu sechst machen sie sich auf den Weg von Frankreich bis nach Rom. . Simsion weiß, wovon er schreibt, er ist den beschwerlichen Weg mit seiner Frau zusammen gegangen.
Einerseits bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie körperlich anstrengend und nervlich aufreibend das Pilgern ist. Anderseits ist die Handlung sehr problembeladen und aufgrund der vielen Personen zum Teil etwas unübersichtlich.
Einen Tag nach dem anderen „Das war damals die schönste Zeit meines Lebens.“ (S. 48) Vor 3 Jahren haben sich die Amerikanerin Zoe und der Brite Martin auf dem Jakobsweg kennengelernt und ineinander verliebt, sich danach aber trotzdem für getrennte Leben entschieden, weil keiner von ihnen seine Heimat verlassen wollte. Jetzt treffen sie wieder aufeinander. Bei Zoes Freundin Camille wurde Multiple Sklerose festgestellt, darum will sie mit ihr den Assisiweg von Cluny nach Rom gehen, solange sie es noch kann. Martin will sie einen Teil der Strecke begleiten und seine Tochter Sarah, die gerade Semesterferien hat, schließt sich ihm spontan an. Was als Trip zu zweit geplant war, wird schnell zu einer kleinen Gruppenreise, als auch noch Camilles Ex-Mann Gilbert und Bernhard mitkommen, den sie ebenfalls auf dem Jakobsweg kennengelernt haben. Jeder von ihnen befindet sich gerade an einem Punkt im Leben, an dem er es noch mal ändern könnte. Zoes Karriere als Comic-Zeichnerin stagniert. Martin setzt für die Reise seinen Job aufs Spiel, an dem er aber auch nicht mehr so richtig hängt. Sarah ist nicht sicher, ob sie weiter Medizin studieren soll. Bernhard will vom Ingenieurs- zum BWL-Studium wechseln. Camille überlegt, was sie mit der Zeit anfangen soll, die ihr noch bleibt, und Gilbert liebt sie immer noch, fühlt sich für sie verantwortlich und hat seine Firma verkauft um nur für sie da sein zu können – obwohl sie ihn nicht darum gebeten hat. Schnell wird klar, dass sie den Weg aus verschiedenen Gründen gehen. Camille ist Katholikin, pilgert um Buße zu tun und hofft auf eine Audienz beim Papst, die Vergebung einer großen Sünde und die Spontanheilung ihrer Krankheit – denn Wunder passieren immer wieder. Gilbert geht ihn wegen ihr und weil ihm sein Arzt mehr Bewegung verordnet hat. Zoe geht es um die Herausforderung an sich, 1.600 km in 47 Tagen. Zudem denkt sie, dass Camille es allein nicht schaffen würde und ihre Hilfe braucht. Und Martin hofft, Zoe diesmal überzeugen zu können, dass sie zu ihm zieht. Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie körperlich anstrengend und nervlich aufreibend das Pilgern ist, dass man dabei immer wieder an seine Grenzen stößt und sich jeden Tag entscheiden muss, wieder loszugehen, einen Tag nach dem anderen, ohne an morgen oder gar übermorgen zu denken. Anderseits ist die Handlung sehr problembeladen und aufgrund der vielen Personen zum Teil etwas unübersichtlich. Aber man bekommt auch einen tiefen Einblick in ihre jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt und wird sich genau wie sie seiner Endlichkeit bewusst. Außerdem merkt man, dass Grame Simsion und Anne Buist den Weg selbst gegangen sind und aus Erfahrung sprechen, wenn die Herbergen und ihrer Betreiber beschreiben, die Schwierigkeiten, mit denen diese zu kämpfen haben. Wie schon in „Zum Glück gibt es Umwege“ werden die Geschehnisse abwechselnd aus Zoes und Martins Sicht geschildert, so dass man unterschiedliche Sichtweisen auf das Geschehen bekommt. Zum besseren Verständnis würde ich übrigens empfehlen, das Buch vorher zu lesen.

Ich mochte den ersten Band sehr. Der Geschichte wegen und weil es mich an meinen eigenen Jakobsweg erinnerte. Witzigerweise hatte ich direkt nach meinem Jakobsweg auch die Idee, irgendwann mal den Franziskusweg nach Rom zu gehen, so wie es die Protagonisten in diesem zweiten Teil tun. Leider fand ich den zweiten Band gar nicht mehr so gut, irgendwo zwischen 2,5 und 3 Sterne, schade. Ich hoffe trotzdem, dass der Roman mich aus meiner Leseflaute geholt hat. :)







