Schmutz
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Description
Eine junge Emigrantin in New York City ringt mit einem Idealbild ihrer selbst, das unerreichbar scheint. Ihr geerbtes Vermögen ist für sie unzugänglich, ihr Heimatland Palästina existiert nur in der Erinnerung, ein Kindheitstrauma verfolgt sie hartnäckig. Und es fällt ihr zunehmend schwer, sich anzupassen. Als Lehrerin experimentiert sie mit unkonventionellen Unterrichtsmethoden und entwickelt zudem einen verrückten Plan, der ihr auf dem Schwarzmarkt zu Geld verhilft. Doch auf Fragen nach Wert und der Wahrhaftigkeit des Lebens findet sie keine einfachen Antworten. Durch obsessives Reinigen ihres Körpers mit teuren Produkten versucht sie, Kontrolle über ihr Leben zu erlangen.
»Auf absurde Weise komisch, wie das existenzielle Schwanken der Hauptfigur zwischen abgestumpfter amerikanischer Konsumhaltung und der Traurigkeit des Vertriebenwordenseins.«
The New York Times Book Review
Book Information
Author Description
Yasmin Zaher ist eine palästinensische Journalistin und Autorin, die 1991 in Jerusalem geboren wurde. Sie hat Biomedizintechnik an der Yale University studiert und Kreatives Schreiben an der New School in New York. Ihr Debütroman Schmutz wurde 2025 mit dem Dylan Thomas Prize ausgezeichnet.
Posts
Kein leichtes, aber ein eindringliches und mutiges Leseerlebnis.
In „Schmutz“ folgt man einer namenlosen Protagonistin, die zwischen Herkunft, Klasse, Körperlichkeit und sozialer Anpassung navigiert. Die Geschichte spielt größtenteils in New York und zeichnet das Porträt einer Frau, die sich obsessiv mit Reinheit, Kontrolle und Zugehörigkeit beschäftigt – innerlich zerrissen, äußerlich angepasst. Der Roman erzählt dabei weniger eine klassische Handlung als vielmehr einen psychologischen Sog, der tief in die Gedankenwelt der Erzählerin hineinzieht. 💭 Die Geschichte der namenlosen Protagonistin ist ungewöhnlich, düster und verstörend. Eine unglaubliche Geschichte, die auf eine beeindruckende Art und Weise erzählt wird. Besonders faszinierend ist die intensive Atmosphäre – das Buch entwickelt eine solche Sogkraft, dass es schier unmöglich ist, es aus der Hand zu legen. „Schmutz“ ist kein leichtes, aber ein eindringliches und mutiges Leseerlebnis. 📖✨ Ich danke @team.bloggerportal und @penguinbuecher für dieses unglaublich beeindruckende Rezensionsexemplar! 🙏🏻
Dieses Buch zu bewerten fällt mir tatsächlich deutlich schwerer als sonst. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mir nicht zu steht. Yasmin Zaher beschreibt in ihrem Buch eine junge Palästinenserin die in New York lebt. Sie ist Lehrerin und hat mit allen möglichen Zwängen in ihrem Alltag zu kämpfen. Einer der größten ist Schmutz. Sie ist übertrieben reinlich, wäscht sich täglich mehrfach mit diversen Lotions, und hat ein besonderes Ritual um täglich ihren Darm zu reinigen. Dies wird auch alles mehrfach sehr detailliert im Werk beschrieben und analysiert. So erfährt man einiges über die Hauptprotagonistin und über ihre Vergangenheit und Herkunft. Zwischen den Zeilen stecken Angst und Sorge. Und dennoch fehlte mir die Emotion in dem Buch. Es wirkte an vielen Stellen runtergerasselt und oberflächlich. An sich war es ein interessantes Buch, aber keines das bei mir Nachwirkungen zeigt oder groß in Erinnerung bleibt.

Description
Eine junge Emigrantin in New York City ringt mit einem Idealbild ihrer selbst, das unerreichbar scheint. Ihr geerbtes Vermögen ist für sie unzugänglich, ihr Heimatland Palästina existiert nur in der Erinnerung, ein Kindheitstrauma verfolgt sie hartnäckig. Und es fällt ihr zunehmend schwer, sich anzupassen. Als Lehrerin experimentiert sie mit unkonventionellen Unterrichtsmethoden und entwickelt zudem einen verrückten Plan, der ihr auf dem Schwarzmarkt zu Geld verhilft. Doch auf Fragen nach Wert und der Wahrhaftigkeit des Lebens findet sie keine einfachen Antworten. Durch obsessives Reinigen ihres Körpers mit teuren Produkten versucht sie, Kontrolle über ihr Leben zu erlangen.
»Auf absurde Weise komisch, wie das existenzielle Schwanken der Hauptfigur zwischen abgestumpfter amerikanischer Konsumhaltung und der Traurigkeit des Vertriebenwordenseins.«
The New York Times Book Review
Book Information
Author Description
Yasmin Zaher ist eine palästinensische Journalistin und Autorin, die 1991 in Jerusalem geboren wurde. Sie hat Biomedizintechnik an der Yale University studiert und Kreatives Schreiben an der New School in New York. Ihr Debütroman Schmutz wurde 2025 mit dem Dylan Thomas Prize ausgezeichnet.
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Kein leichtes, aber ein eindringliches und mutiges Leseerlebnis.
In „Schmutz“ folgt man einer namenlosen Protagonistin, die zwischen Herkunft, Klasse, Körperlichkeit und sozialer Anpassung navigiert. Die Geschichte spielt größtenteils in New York und zeichnet das Porträt einer Frau, die sich obsessiv mit Reinheit, Kontrolle und Zugehörigkeit beschäftigt – innerlich zerrissen, äußerlich angepasst. Der Roman erzählt dabei weniger eine klassische Handlung als vielmehr einen psychologischen Sog, der tief in die Gedankenwelt der Erzählerin hineinzieht. 💭 Die Geschichte der namenlosen Protagonistin ist ungewöhnlich, düster und verstörend. Eine unglaubliche Geschichte, die auf eine beeindruckende Art und Weise erzählt wird. Besonders faszinierend ist die intensive Atmosphäre – das Buch entwickelt eine solche Sogkraft, dass es schier unmöglich ist, es aus der Hand zu legen. „Schmutz“ ist kein leichtes, aber ein eindringliches und mutiges Leseerlebnis. 📖✨ Ich danke @team.bloggerportal und @penguinbuecher für dieses unglaublich beeindruckende Rezensionsexemplar! 🙏🏻
Dieses Buch zu bewerten fällt mir tatsächlich deutlich schwerer als sonst. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mir nicht zu steht. Yasmin Zaher beschreibt in ihrem Buch eine junge Palästinenserin die in New York lebt. Sie ist Lehrerin und hat mit allen möglichen Zwängen in ihrem Alltag zu kämpfen. Einer der größten ist Schmutz. Sie ist übertrieben reinlich, wäscht sich täglich mehrfach mit diversen Lotions, und hat ein besonderes Ritual um täglich ihren Darm zu reinigen. Dies wird auch alles mehrfach sehr detailliert im Werk beschrieben und analysiert. So erfährt man einiges über die Hauptprotagonistin und über ihre Vergangenheit und Herkunft. Zwischen den Zeilen stecken Angst und Sorge. Und dennoch fehlte mir die Emotion in dem Buch. Es wirkte an vielen Stellen runtergerasselt und oberflächlich. An sich war es ein interessantes Buch, aber keines das bei mir Nachwirkungen zeigt oder groß in Erinnerung bleibt.






