Schattenblüte: Die Verborgenen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Seit dem Tod ihres Bruders ist für Luisa nichts mehr, wie es war. Sie beschließt zu sterben. Aber kurz vor dem letzten Schritt hält jemand sie auf: Thursen nennt sich der Junge mit den geheimnisvollen Schattenaugen. Mit einer Gruppe Jugendlicher lebt er im Wald, und er spürt Luisas Schmerz. Die «Verborgenen» können ihre Gestalt ändern: Sie sind Werwölfe. Mit jeder Verwandlung wird Thursen mehr zum Tier – und die Erinnerungen an sein vorheriges Leben verblassen. Bald wird er ganz Wolf sein. Dann hat Luisa auch ihn verloren. Für ihre große Liebe würde sie alles tun. Doch reicht das, um Thursen zu retten?
Book Information
Author Description
Nora Melling wurde 1964 in Hamburg geboren. Schon als Kind liebte sie es, phantastische Geschichten zu erfinden. Doch erst einmal machte sie eine kaufmännische Ausbildung und zog zum Studium nach Berlin, bevor sie sich den Traum erfüllte, ihren ersten Roman zu schreiben. Heute lebt sie mit ihrem Mann und vier Kindern in Berlin-Zehlendorf und geht oft im Grunewald spazieren, wo sich auch ihre Werwölfe tummeln.
Posts
Sehr gelungener Jugendroman
Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie. Durch die Protagonistin Luisa wird sich mit den Hürden und inneren Konflikten nach dem Verlust von Personen, die einem sehr Nahe stehen. Neben den Empfindungen und Sorgen von Luisa bis hin zu der Überlegeung Selbstmord zu begehen, begegnet ihr eine Gruppe merkwürdiger Jugendlicher die im Wald leben. All diese Kinder haben in ihrem Leben Dinge erlebt die sie aufgeben lassen und die sie dazu bringen ihr Leben zu beenden.
Seit Jahren mein to go reread!
Dieses Buch zieht einen in seinen Bann. Es ist unglaublich herzergreifend. Jeder der schon ein zwei Schicksalsschläge hinter sich hat wird sich in dieser wundervollen Story verlieren. Das Buch tut weh auf genau dem richtigen Weg. Es zeigt wie wertvoll das Leben ist auch wenn es manchmal nicht so scheint. Trigger Warnungen: Suizid, Verlust, Tod eines Familien Mitgliedes, Depression, Vergewaltigung.
Inhalt: Luisa steht auf der Brüstung eines Turms und möchte gerade springen, als sie von einem mysteriösen Jungen festgehalten wird. Sein Name ist Thursen und er hat etwas, was Luisa „Schattenaugen“ nennt. Er nimmt Luisa das Versprechen ab, am Leben zu bleiben Thursen „und sein Hund“ verfolgen Luisa schon seit einem Monat, ohne dass sie es bemerkt hat. Seit dem Tod ihres Bruders sieht Luisa keinen Sinn mehr in ihrem Leben – bis sie Thursen begegnet und von ihm und seinem Geheimnis abgelenkt wird. Meinung: Anfangs fand ich das Buch nicht sonderlich gut, aber mit der Zeit gefiel es mir immer besser. Wirklich spannend ist es eigentlich an wenigen Stellen, aber trotzdem wollte ich immer wissen wie es weiter geht. Der Anfang war mir einfach zu düster und traurig. Luisa trauert um ihren Bruder, der vor einigen Monaten an Krebs gestorben ist und versucht deshalb sogar, sich umzubringen. Thursen hält sie in der letzten Sekunde davon ab und – wie das in solchen Büchern eben so ist – verlieben sie sich sofort ineinander. Das hat mich mal wieder am meisten gestört. Fantasy sollte zwar nicht realistisch sein, aber trotzdem finde ich das immer wieder übertrieben, wie ihnen nach 2 Minuten der andere schon mehr bedeutet als das eigene Leben. Wenn man davon aber mal absieht, ist es eigentlich ein tolles Buch. Was genau mir daran gefallen hat, kann ich eigentlich gar nicht sagen. Vielleicht war es die Idee, dass die Werwölfe (das war kein Spoiler, das steht sogar im Klappentext!!) mit jedem Mal, wo sie sich verwandeln, mehr von ihrer Menschlichkeit verlieren. Schon nach wenigen Tagen haben sie ihren Namen vergessen und auch der Rest ihres Lebens verschwindet mit der Zeit, bis sie sich an nichts vor ihrer Verwandlung erinnern – und genau das ist es, weshalb sie zu dem geworden sind, was sie sind. Sobald sie sich in einen Wolf verwandelt haben, fühlen sie den Schmerz und die Trauer nicht mehr. Allein die Tatsache, dass sie das nötig haben und nicht mehr in der Lage sind, als Mensch weiterzuleben, macht das Buch ziemlich traurig und dramatisch. Charaktere: Das mag jetzt fies klingen, aber Luisa ging mir mit dem Theater um den Tod ihres Bruders ziemlich auf die Nerven. Natürlich kann ich mir nicht mal annähernd vorstellen, was das für ein Schock und eine Trauer ist, wenn der eigene Bruder stirbt, aber trotzdem finde ich es etwas übertrieben, dass Luisa keine Hausaufgaben macht, überhaupt nur sehr unregelmäßig zur Schule geht und dann den ganzen Tag und auch nachts durch die Wälder streift, nur um möglichst wenig Zeit zu Hause verbringen zu müssen. Mit der Zeit wird das Ereignis mit ihrem Bruder aber immer weiter in den Hintergrund gedrängt, weil die aktuellen Ereignisse eine größere Rolle spielen. Wenn Luisa mit Thursen zusammen ist, kann sie das Schlechte auch mal für kurze Zeit vergessen. In den Momenten mochte ich sie natürlich am meisten. ;) Thursen scheint ein typischer Jugend-Fantasy-Hauptcharakter zu sein. Er ist geheimnisvoll und verliebt sich in der ersten Sekunde in die Protagonistin, sagt ihr aber immer wieder, sie solle sich von ihm fernhalten, weil er gefährlich sei. Im Laufe der Geschichte erfährt man aber immer mehr über ihn und man versteht, warum er so ist wie er ist. Abgesehen von den beiden Protagonisten sind mir drei Nebencharaktere ziemlich ans Herz gewachsen. Zum einen Norrock, der auf den ersten Blick kaltherzige Werwolf, der auf alles eine passende Antwort hat, dann Sjöll, eine Werwölfin zu der ich eigentlich gar nicht so viel sagen kann und Lotti, die kleine Nachbarin von Luisa, die eine der wenigen ist, die sie etwas aufmuntern kann. Schreibstil: Normalerweise schreibe ich nichts über den Schreibstil, aber bei diesem Buch sind mir die kurzen Sätze aufgefallen, die fast schon abgehackt wirken. Das finde ich aber nicht wirklich negativ, denn sie passen einfach zur Geschichte und man gewöhnt sich schnell daran. Fazit: Insgesamt ein sehr trauriges, aber auch schönes Buch. Es endet nicht mit einem totalen Cliffhanger, aber trotzdem bin ich froh, dass ich den 2. Band schon hier habe.
Werwölfe im Grunewald, mitten in Berlin? Nie hätte Luisa an ihre Existenz geglaubt. Aber genau so wenig hätte sie geglaubt, dass ihr kleiner Bruder je sterben würde. Ohne ihn macht alles keinen Sinn und so geht sie in den Grunewald, um ihm zu folgen. Doch dann taucht ein mysteriöser Fremder auf, um sie zu retten. Der geheimnisvolle junge Mann heißt Thursen und fasziniert Luisa sofort. Er ist der Anführer eines Rudels Werwölfe, dass im Grunewald Zuflucht gefunden hat. Gestrandete Existenzen, die im Wolfsein, die Probleme ihres menschlichen Lebens zu vergessen suchen und dafür ein sehr viel kürzeres Leben in Kauf nehmen. Die Frage ist aber will Thursen das noch, nachdem er Luisa kennen und lieben gelernt hat? Wird Luisa es schaffen aus dem einsamen Wolf wieder einen Menschen zu machen? Oder wird sie nachgeben und den Wolf in sich folgen? Dem geneigten Leser von Jugendliteratur und Werwolffans wird es aufgefallen sein, ja dies hier klingt wie eine deutsche Version von „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater, mit einigen Abwandlungen. Es lassen sich durchaus Parallelen ausfindig machen, aber auch entscheidende Unterschiede, die das Ganze zu einem eigenständigen Werk machen. Die Story war ganz nett zu lesen, aber mir fehlte zugegebener Maßen die Poesie des englischen Machwerks und so hielt sich meine Begeisterung für diese Geschichte in Grenzen. Zumal ich nicht wirklich auf Werwölfe stehe, ich habe eher ein Herz für Vampire und Hexen. Doch für ein Debüt ist dieses Buch wirklich nicht schlecht. Die Charaktere werden sehr gut skizziert und besonders Thursen ist der „Lone Wolf“ par excellence. Was mich dazu brachte dieses Werk durchzulesen, war nicht die Liebesgeschichte von Luisa und Thursen, obwohl die ja ganz nett war, nein es war der beschreibende Stil der Autorin, der in meinem Kopf Bilder eines Mangas entstehen ließ. Die Werwölfe, die mit der Zeit immer blasser werden, bis alle Menschlichkeit abgelegt ist, so dass ihnen nur noch ein Dasein in Tiergestalt möglich ist. Thursen der sich nicht entscheiden kann, zwischen der Verantwortung als Rudelführer und der Liebe seines Lebens und Luisa, die durch den Verlust ihres Bruders keinen Halt im Leben mehr hat, bis auf den geheimnisvollen Jungen aus dem Grunewald, Das ließe sich wirklich gut in einer Graphic Novel unterbringen. Alles in allem eine nette Geschichte, gut erzählt und wenn man nicht Maggie Stiefvater zuvor gelesen hat, hat die Story sogar einen Neuigkeitswert. Ich bin mir aber noch unschlüssig ob ich die Nachfolgeromane lesen werde.
Description
Seit dem Tod ihres Bruders ist für Luisa nichts mehr, wie es war. Sie beschließt zu sterben. Aber kurz vor dem letzten Schritt hält jemand sie auf: Thursen nennt sich der Junge mit den geheimnisvollen Schattenaugen. Mit einer Gruppe Jugendlicher lebt er im Wald, und er spürt Luisas Schmerz. Die «Verborgenen» können ihre Gestalt ändern: Sie sind Werwölfe. Mit jeder Verwandlung wird Thursen mehr zum Tier – und die Erinnerungen an sein vorheriges Leben verblassen. Bald wird er ganz Wolf sein. Dann hat Luisa auch ihn verloren. Für ihre große Liebe würde sie alles tun. Doch reicht das, um Thursen zu retten?
Book Information
Author Description
Nora Melling wurde 1964 in Hamburg geboren. Schon als Kind liebte sie es, phantastische Geschichten zu erfinden. Doch erst einmal machte sie eine kaufmännische Ausbildung und zog zum Studium nach Berlin, bevor sie sich den Traum erfüllte, ihren ersten Roman zu schreiben. Heute lebt sie mit ihrem Mann und vier Kindern in Berlin-Zehlendorf und geht oft im Grunewald spazieren, wo sich auch ihre Werwölfe tummeln.
Posts
Sehr gelungener Jugendroman
Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie. Durch die Protagonistin Luisa wird sich mit den Hürden und inneren Konflikten nach dem Verlust von Personen, die einem sehr Nahe stehen. Neben den Empfindungen und Sorgen von Luisa bis hin zu der Überlegeung Selbstmord zu begehen, begegnet ihr eine Gruppe merkwürdiger Jugendlicher die im Wald leben. All diese Kinder haben in ihrem Leben Dinge erlebt die sie aufgeben lassen und die sie dazu bringen ihr Leben zu beenden.
Seit Jahren mein to go reread!
Dieses Buch zieht einen in seinen Bann. Es ist unglaublich herzergreifend. Jeder der schon ein zwei Schicksalsschläge hinter sich hat wird sich in dieser wundervollen Story verlieren. Das Buch tut weh auf genau dem richtigen Weg. Es zeigt wie wertvoll das Leben ist auch wenn es manchmal nicht so scheint. Trigger Warnungen: Suizid, Verlust, Tod eines Familien Mitgliedes, Depression, Vergewaltigung.
Inhalt: Luisa steht auf der Brüstung eines Turms und möchte gerade springen, als sie von einem mysteriösen Jungen festgehalten wird. Sein Name ist Thursen und er hat etwas, was Luisa „Schattenaugen“ nennt. Er nimmt Luisa das Versprechen ab, am Leben zu bleiben Thursen „und sein Hund“ verfolgen Luisa schon seit einem Monat, ohne dass sie es bemerkt hat. Seit dem Tod ihres Bruders sieht Luisa keinen Sinn mehr in ihrem Leben – bis sie Thursen begegnet und von ihm und seinem Geheimnis abgelenkt wird. Meinung: Anfangs fand ich das Buch nicht sonderlich gut, aber mit der Zeit gefiel es mir immer besser. Wirklich spannend ist es eigentlich an wenigen Stellen, aber trotzdem wollte ich immer wissen wie es weiter geht. Der Anfang war mir einfach zu düster und traurig. Luisa trauert um ihren Bruder, der vor einigen Monaten an Krebs gestorben ist und versucht deshalb sogar, sich umzubringen. Thursen hält sie in der letzten Sekunde davon ab und – wie das in solchen Büchern eben so ist – verlieben sie sich sofort ineinander. Das hat mich mal wieder am meisten gestört. Fantasy sollte zwar nicht realistisch sein, aber trotzdem finde ich das immer wieder übertrieben, wie ihnen nach 2 Minuten der andere schon mehr bedeutet als das eigene Leben. Wenn man davon aber mal absieht, ist es eigentlich ein tolles Buch. Was genau mir daran gefallen hat, kann ich eigentlich gar nicht sagen. Vielleicht war es die Idee, dass die Werwölfe (das war kein Spoiler, das steht sogar im Klappentext!!) mit jedem Mal, wo sie sich verwandeln, mehr von ihrer Menschlichkeit verlieren. Schon nach wenigen Tagen haben sie ihren Namen vergessen und auch der Rest ihres Lebens verschwindet mit der Zeit, bis sie sich an nichts vor ihrer Verwandlung erinnern – und genau das ist es, weshalb sie zu dem geworden sind, was sie sind. Sobald sie sich in einen Wolf verwandelt haben, fühlen sie den Schmerz und die Trauer nicht mehr. Allein die Tatsache, dass sie das nötig haben und nicht mehr in der Lage sind, als Mensch weiterzuleben, macht das Buch ziemlich traurig und dramatisch. Charaktere: Das mag jetzt fies klingen, aber Luisa ging mir mit dem Theater um den Tod ihres Bruders ziemlich auf die Nerven. Natürlich kann ich mir nicht mal annähernd vorstellen, was das für ein Schock und eine Trauer ist, wenn der eigene Bruder stirbt, aber trotzdem finde ich es etwas übertrieben, dass Luisa keine Hausaufgaben macht, überhaupt nur sehr unregelmäßig zur Schule geht und dann den ganzen Tag und auch nachts durch die Wälder streift, nur um möglichst wenig Zeit zu Hause verbringen zu müssen. Mit der Zeit wird das Ereignis mit ihrem Bruder aber immer weiter in den Hintergrund gedrängt, weil die aktuellen Ereignisse eine größere Rolle spielen. Wenn Luisa mit Thursen zusammen ist, kann sie das Schlechte auch mal für kurze Zeit vergessen. In den Momenten mochte ich sie natürlich am meisten. ;) Thursen scheint ein typischer Jugend-Fantasy-Hauptcharakter zu sein. Er ist geheimnisvoll und verliebt sich in der ersten Sekunde in die Protagonistin, sagt ihr aber immer wieder, sie solle sich von ihm fernhalten, weil er gefährlich sei. Im Laufe der Geschichte erfährt man aber immer mehr über ihn und man versteht, warum er so ist wie er ist. Abgesehen von den beiden Protagonisten sind mir drei Nebencharaktere ziemlich ans Herz gewachsen. Zum einen Norrock, der auf den ersten Blick kaltherzige Werwolf, der auf alles eine passende Antwort hat, dann Sjöll, eine Werwölfin zu der ich eigentlich gar nicht so viel sagen kann und Lotti, die kleine Nachbarin von Luisa, die eine der wenigen ist, die sie etwas aufmuntern kann. Schreibstil: Normalerweise schreibe ich nichts über den Schreibstil, aber bei diesem Buch sind mir die kurzen Sätze aufgefallen, die fast schon abgehackt wirken. Das finde ich aber nicht wirklich negativ, denn sie passen einfach zur Geschichte und man gewöhnt sich schnell daran. Fazit: Insgesamt ein sehr trauriges, aber auch schönes Buch. Es endet nicht mit einem totalen Cliffhanger, aber trotzdem bin ich froh, dass ich den 2. Band schon hier habe.
Werwölfe im Grunewald, mitten in Berlin? Nie hätte Luisa an ihre Existenz geglaubt. Aber genau so wenig hätte sie geglaubt, dass ihr kleiner Bruder je sterben würde. Ohne ihn macht alles keinen Sinn und so geht sie in den Grunewald, um ihm zu folgen. Doch dann taucht ein mysteriöser Fremder auf, um sie zu retten. Der geheimnisvolle junge Mann heißt Thursen und fasziniert Luisa sofort. Er ist der Anführer eines Rudels Werwölfe, dass im Grunewald Zuflucht gefunden hat. Gestrandete Existenzen, die im Wolfsein, die Probleme ihres menschlichen Lebens zu vergessen suchen und dafür ein sehr viel kürzeres Leben in Kauf nehmen. Die Frage ist aber will Thursen das noch, nachdem er Luisa kennen und lieben gelernt hat? Wird Luisa es schaffen aus dem einsamen Wolf wieder einen Menschen zu machen? Oder wird sie nachgeben und den Wolf in sich folgen? Dem geneigten Leser von Jugendliteratur und Werwolffans wird es aufgefallen sein, ja dies hier klingt wie eine deutsche Version von „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater, mit einigen Abwandlungen. Es lassen sich durchaus Parallelen ausfindig machen, aber auch entscheidende Unterschiede, die das Ganze zu einem eigenständigen Werk machen. Die Story war ganz nett zu lesen, aber mir fehlte zugegebener Maßen die Poesie des englischen Machwerks und so hielt sich meine Begeisterung für diese Geschichte in Grenzen. Zumal ich nicht wirklich auf Werwölfe stehe, ich habe eher ein Herz für Vampire und Hexen. Doch für ein Debüt ist dieses Buch wirklich nicht schlecht. Die Charaktere werden sehr gut skizziert und besonders Thursen ist der „Lone Wolf“ par excellence. Was mich dazu brachte dieses Werk durchzulesen, war nicht die Liebesgeschichte von Luisa und Thursen, obwohl die ja ganz nett war, nein es war der beschreibende Stil der Autorin, der in meinem Kopf Bilder eines Mangas entstehen ließ. Die Werwölfe, die mit der Zeit immer blasser werden, bis alle Menschlichkeit abgelegt ist, so dass ihnen nur noch ein Dasein in Tiergestalt möglich ist. Thursen der sich nicht entscheiden kann, zwischen der Verantwortung als Rudelführer und der Liebe seines Lebens und Luisa, die durch den Verlust ihres Bruders keinen Halt im Leben mehr hat, bis auf den geheimnisvollen Jungen aus dem Grunewald, Das ließe sich wirklich gut in einer Graphic Novel unterbringen. Alles in allem eine nette Geschichte, gut erzählt und wenn man nicht Maggie Stiefvater zuvor gelesen hat, hat die Story sogar einen Neuigkeitswert. Ich bin mir aber noch unschlüssig ob ich die Nachfolgeromane lesen werde.








