Samota

Samota

Hardback
4.15

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Description

Mit feinfühligem Sprachzauber und liebevoll gezeichneten Figuren setzt Volha Hapeyeva in ihrem Roman ein Zeichen für mehr Empathie in einer immer verrohter werdenden Welt. Am Anfang herrscht bohrende Stille, doch das Brodeln hat bereits begonnen. Majas Forschungen über den Ausbruch eines Vulkans geraten ins Stocken. Zeitgleich findet in ihrem Hotel der Kongress zur »Regulation von Tierpopulationen« statt und sinistre Gestalten tummeln sich um sie. – In einer zweiten Zeitebene gerät Sebastian mit dem düsteren Jäger Mészáros aneinander, und es geht um Leben und Tod. – Und die leicht schrullig-überdrehte Helga-Maria scheint eine Mittlerin und Wanderin zwischen den Zeiten zu sein. Wie hängt all das zusammen? Die Figuren in Volha Hapeyevas Roman reisen um den halben Erdball, gehen Beziehungen ein und erkunden die Welt von Tieren, Menschen und Vulkanen. Die beiden sensiblen, empathischen Protagonist*innen Maja und Sebastian stehen dabei dem Bösen in unterschiedlicher Gestalt gegenüber, kämpfen um das eigene Überleben, das von Tieren und das von Werten. Im Zentrum von Samota steht die Empathie und die Frage, warum sie so vielen Menschen fehlt oder abhandengekommen ist. Ein geheimnisvolles, verspieltes Buch mit Noir-Elementen und magischem Realismus, das für nicht weniger einsteht als eine bessere Welt und ein glückliches, friedvolles Miteinander.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
192
Price
25.00 €

Posts

1
All
4.5

"Ich sitze beim Frühstück, knete den Teig der eigenen Gedanken durch, um später daraus etwas Essbares zu formen, wovon ich mich über den Tag hin ernähren kann." "Die Vergangenheit stört die Zukunft, aber auch die Zukunft tut der Vergangenheit nicht gut. Ein geschlossener Kreis der Unausweichlichkeit." "Manchmal denke ich, das beste Mittel gegen Konflikte und Kriege wäre die Entwicklung eines Empathie Serums." "Nicht Alleinsein, sondern allein Sein. Nicht einsam sein, sondern eins sein. Allein." Wir begegnen der Vulkanlogin Maja, die zu Forschungszwecken in einem Hotel abgestiegen ist, in dem sie eher zufällig einen Vortrag zum Thema "Regulation von Tierpopulationen" besucht. Die Aussagen der Rednerin entsetzen sie. Dann ist da noch die quirlige Helga Marie, die die Vortragende zur Rede stellen möchte. In einer anderen Zeitebene erscheint Sebastian, den man aber auch in Verbindung zu Helga Marie sehen muss. Helga Marie scheint zwischen den Zeiten und Welten zu wandern. Ein Buch, das schwer zu bewerten ist. Es ist durchzogen von Melancholie, ist aber auch stellenweise surreal. Es geht um Klima-, Tier- und Menschenwohl und ist eine Plädoyer an die, oft fehlende, Empathie, Achtsamkeit und Nächstenliebe. Die Sprache ist zart, aber trotzdem zielgerichtet und regt zum Nachdenken an. Ich werde das Buch auf jeden Fall noch ein zweites Mal lesen, einfach um es komplett zu verstehen. Ein Buch mit ganz viel Inhalt und Aussage, für das man sich Zeit nehmen muss. Eine Leseempfehlung für alle, die ein tiefgründiges, wunderschön geschriebenes Buch lesen möchten ⭐

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