Roxy
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Irgendwie Coming of Age der 70er
Auch wenn der Zeitraum der Lebens, in welchem die Geschichte des jungen Paul Weber in den 70er Jahren spielt, nur rund 1-2 Jahre betrifft, möchte ich dies doch als Coming-of-Age-Roman charakterisieren. Der sympathische junge Mann aus dem Ruhrgebiet scheint es schwer zu haben (oder einfach wenig Glück damit..) eine Arbeitsstelle dauerhaft zu behalten und sich auch sonst schwer mit Kontinuität zu tun. Es werden drei Phasen, die ziemlich schnell hintereinander passieren, aus dem Leben vorgestellt. Etwas wahllos bzw. sind sie sicherlich genauso bezeichnend für einen jungen Mann in der Zeit, als hätte er drei andere Phasen rausgesucht. Er ist ein sympathischer Kerl, der versucht seine Jugendjahre und den Übergang ins Erwachsenenleben und der Arbeitswelt einigermaßen ohne viel Ärger zu überstehen. Die Geschichte ist nicht besonders aufregend, aber trotzdem schön zu lesen und tröpfelt so vor sich hin. Wobei tröpfeln nach langsam klingt, aber der Verlauf ist doch schon moderat bis einzeln dynamisch. Die Charaktere sind positiv gehalten und mir gefällt die Atmosphäre der Zeit, die hier gut aufgefangen wird. Ich kann mir richtig den billigen Parfum- und festsitzenden Zigarettengeruch der Kneipen vorstellen. Ebenso die langhaarigen Frisuren und bunten Kleidungsstücke beider Geschlechter. Es zeigt sich zum Einen eine Offenheit bei der Jugend, die selbst heute vermutlich (jedenfalls kenne ich es so nicht aus meiner Generation) noch ihresgleichen sucht. Auf der anderen Seite ist dort immer noch die alte Kriegsgeneration mit alten Denkmustern. Zu einem offen Konflikt in dem Sinne lässt der Autor es aber nicht kommen und es bleibt bei Andeutungen. Für eine leichte Lektüre kann man dies durchaus empfehlen, da man die Chance erhält, leicht in den Alltag der 70er und des Protagonisten einzutauchen. Ein Highlight ist es aber bei weitem nicht.
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Irgendwie Coming of Age der 70er
Auch wenn der Zeitraum der Lebens, in welchem die Geschichte des jungen Paul Weber in den 70er Jahren spielt, nur rund 1-2 Jahre betrifft, möchte ich dies doch als Coming-of-Age-Roman charakterisieren. Der sympathische junge Mann aus dem Ruhrgebiet scheint es schwer zu haben (oder einfach wenig Glück damit..) eine Arbeitsstelle dauerhaft zu behalten und sich auch sonst schwer mit Kontinuität zu tun. Es werden drei Phasen, die ziemlich schnell hintereinander passieren, aus dem Leben vorgestellt. Etwas wahllos bzw. sind sie sicherlich genauso bezeichnend für einen jungen Mann in der Zeit, als hätte er drei andere Phasen rausgesucht. Er ist ein sympathischer Kerl, der versucht seine Jugendjahre und den Übergang ins Erwachsenenleben und der Arbeitswelt einigermaßen ohne viel Ärger zu überstehen. Die Geschichte ist nicht besonders aufregend, aber trotzdem schön zu lesen und tröpfelt so vor sich hin. Wobei tröpfeln nach langsam klingt, aber der Verlauf ist doch schon moderat bis einzeln dynamisch. Die Charaktere sind positiv gehalten und mir gefällt die Atmosphäre der Zeit, die hier gut aufgefangen wird. Ich kann mir richtig den billigen Parfum- und festsitzenden Zigarettengeruch der Kneipen vorstellen. Ebenso die langhaarigen Frisuren und bunten Kleidungsstücke beider Geschlechter. Es zeigt sich zum Einen eine Offenheit bei der Jugend, die selbst heute vermutlich (jedenfalls kenne ich es so nicht aus meiner Generation) noch ihresgleichen sucht. Auf der anderen Seite ist dort immer noch die alte Kriegsgeneration mit alten Denkmustern. Zu einem offen Konflikt in dem Sinne lässt der Autor es aber nicht kommen und es bleibt bei Andeutungen. Für eine leichte Lektüre kann man dies durchaus empfehlen, da man die Chance erhält, leicht in den Alltag der 70er und des Protagonisten einzutauchen. Ein Highlight ist es aber bei weitem nicht.




