Ringwelt

Ringwelt

Ebook
3.218

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Description

Um den sinnentleerten Vergnügungen des 29. Jahrhunderts zu entfliehen, erklärt sich der Sternfahrer Louis Wu bereit, an der Seite dreier Mitstreiter die legendäre Ringwelt zu erforschen, ein gigantisches, seit Urzeiten vergessen im All rotierendes Gebilde. Bei der Landung wird das Raumschiff der Gruppe beschädigt. Auf sich allein gestellt, machen sich die vier ungleichen Expeditionsteilnehmer daran, die Ringwelt zu erkunden … Doch das künstliche Konstrukt, millionenfach weitläufiger als die Erde, erweist sich als längst nicht so ausgestorben wie angenommen! Der Auftakt zu Larry Nivens weltberühmtem Ringwelt-Zyklus, ausgezeichnet mit dem dem NEBULA AWARD, dem HUGO sowie dem LOCUS AWARD

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
320
Price
9.99 €

Posts

4
All
5

Ringwelt, das Buch was zu dem Spielphänomen Halo inspiriert hat. Dadurch hatte ich schon gewisse... Nicht Erwartungen 🤔 aber konnte mir vorstellen in welche Richtung dieses Buch geht. Tja 😆 war dann doch nicht so wie gedacht. Mit Halo hat diese Geschichte eigentlich nur im Aussehen Ähnlichkeit. Beides Ringe 🥴 In Ringwelt folgen wir Loius Wu, einen Mann in seinen zweihundertern, Ja richtig gelesen, der praktisch im langen Kampf gegen die Langeweile steht. Als dann ein Pierson-Puppenspieler (eine sehr weit entwickelte Alien Rasse) und ihn mit auf eine Expedition nehmen möchte, sagt Loius natürlich schnell zu. Neben ihm und dem Puppenspieler kommen dann noch ein Kzin namens Sprecher-mit-Tieren (ein Alien das einem Tiger ähnelt) und Teela Brown mit. Was es mit letzterer auf sich hat wird nicht verraten 😉 Diese kunterbunte Gruppe macht sich auf zur Ringwelt. Durch den von Natur aus sehr feigen Puppenspieler, den aggressiven Kzin und der Ahnungslosigkeit der Teela Brown wird für Loius Wu diese Reise auf mehr als eine Art zur Geduldsprobe 😂 ab und zu hatte ich echt Mitleid mit dem Kerl. Ringwelt hatte vieles was ich an Scifi so liebe. Eine bunte Crew, technologische Wunder und eine fremde Welt mit vielen Geheimnissen die es zu lüften gilt. Einziger Kritikpunkt fir mich sind die wirklich sehr vielen Rechtschreibfehler. Oft sind Buchstaben vertauscht oder Worte einfach falsch geschrieben. Kurz hatte ich sogar das Gefühl der Verlag hätte nur eine KI benutzt um das Manuskript zu überarbeiten 😅 meiner Meinung nach hat das Lektorat völlig gepennt. Fazit: Trotz Rechtschreibfehler ist Ringwelt ein originales Scifi Weltraum Abenteuer wie ich es liebe 😍

2

Cool conceptually, but the execution wasn't that good. The women were the worst part. Or rather their treatment by the story. The prose wasn't too good either.

3

In this scifi novel by Larry Niven are finally used some really strange aliens, that I was missing from a lot of books I read in this genre. The male characters are great and fleshed out(the aliens are hilarious), but the female characters are very weak and one-dimensional. The worldbuilding was great, but it is just not enough to carry the whole story. There where a lot of slow parts I only could get through, because I wanted to know badly what happened to the world. This book is also adapted as a mini-series by Syfy. With enough money spend for CGI this should be great, because this rich and grand world(the dimensions of the worlds and places are HUGE) are only possible this way.

5

Ringwelt von Larry Niven gilt als einer der bekanntesten Klassiker der Science Fiction und wird meist der Hard Science Fiction zugeordnet. Im Mittelpunkt dieses Sub-Genres stehen wissenschaftliche Konzepte, technische Plausibilität und große spekulative Ideen. Genau dafür ist der Roman berühmt geworden: weniger wegen seiner Figuren oder emotionalen Tiefe, sondern wegen seiner visionären Vorstellungskraft. Die gigantische Ringwelt selbst – eine künstliche Konstruktion mit dem Durchmesser einer Planetenumlaufbahn – gehört bis heute zu den ikonischsten Ideen der Science Fiction und hat zahlreiche spätere Werke beeinflusst. Die große Stärke des Romans liegt eindeutig im Worldbuilding und im enormen Sense of Wonder. Die Ringwelt wirkt wie ein riesiges archäologisches Rätsel: verfallene Technologien, unbekannte Kulturen und die Frage, wer überhaupt fähig gewesen sein könnte, eine solche Megastruktur zu erschaffen. Dieses permanente Gefühl von Mysterium und Entdeckung trägt den gesamten Roman und macht ihn auch heute noch faszinierend. Besonders interessant fand ich die Darstellung der Puppenspieler. Anfangs erscheinen sie ängstlich und beinahe lächerlich, doch nach und nach wird deutlich, wie weit sie den anderen Spezies geistig und strategisch überlegen sind. Gerade das Konzept der gezielten Zucht macht den Roman psychologisch spannend. Menschen werden über Generationen hinweg auf „Glück“ selektiert, während die Kzinti systematisch gezähmt werden. Dahinter steckt eine verstörende Idee: Eigenschaften wie Aggression, Mut oder Eigenständigkeit werden nicht mehr als natürliche Teile eines Individuums verstanden, sondern als steuerbare Variablen einer Gesellschaft. Aus psychologischer Perspektive ist das besonders interessant, weil der Roman damit indirekt die Frage nach freiem Willen stellt. Wenn Teelas außergewöhnliches Glück tatsächlich ihr gesamtes Leben bestimmt und selbst Zufälle beeinflusst, verlieren Entscheidungen plötzlich an Bedeutung. Viele Ereignisse erscheinen rückblickend weniger wie echte Handlungen der Figuren, sondern eher wie Ergebnisse eines programmierten Systems. Genau das macht die Auflösung gleichzeitig faszinierend und frustrierend: Der Roman deutet an, dass selbst Heldentaten oder Katastrophen letztlich nur Nebenprodukte statistischer Wahrscheinlichkeit sein könnten. Gleichzeitig zeigt Ringwelt aber auch deutliche Schwächen, vor allem aus heutiger Sicht. Die Figuren bleiben insgesamt eher funktional und dienen oft hauptsächlich dazu, bestimmte Ideen oder Konflikte zu verkörpern. Emotional bleiben sie erstaunlich flach. Besonders auffällig ist das nach dem Tod von Thela, über den die Gruppe vergleichsweise schnell hinweggeht. Dadurch fehlt vielen Szenen echtes emotionales Gewicht. Das offene Ende rund um den Puppenspieler passt dagegen wiederum gut zur Atmosphäre des Romans. Ob er tatsächlich überlebt hat oder nicht, bleibt bewusst unklar. Diese Unsicherheit verstärkt noch einmal seine Rolle als manipulative und letztlich ungreifbare Figur. Aus feministischer Perspektive ist der Roman außerdem problematisch gealtert. Teela Brown ist nahezu die einzige zentrale weibliche Figur und wird häufig nicht als eigenständige Persönlichkeit behandelt, sondern eher als Projektionsfläche für die männlichen Figuren. Louis Wus Verhalten ihr gegenüber wirkt aus heutiger Sicht oft übergriffig, dazu kommen sexistische Bemerkungen und traditionelle Rollenbilder, die kaum hinterfragt werden. Interessant ist dabei allerdings, dass der Roman unfreiwillig eine weitere Ebene eröffnet: Gerade weil Teela hauptsächlich über ihr „Glück“ definiert wird, wirkt sie stellenweise weniger wie ein Mensch mit eigener Handlungsmacht als vielmehr wie ein erzählerisches Werkzeug. Dadurch entsteht fast unbeabsichtigt eine Kritik daran, wie weibliche Figuren in älterer Science Fiction oft geschrieben wurden. Etwas störend fand ich zudem die deutsche Ausgabe, die einige Rechtschreib- und Übersetzungsfehler enthält und dadurch stellenweise den Lesefluss beeinträchtigt. Fazit: Insgesamt verstehe ich sehr gut, warum Ringwelt bis heute als Meilenstein der Science Fiction gilt. Der Roman beeindruckt durch seine enormen Ideen, seine wissenschaftlich geprägte Welt und sein Gefühl kosmischer Größe. Gleichzeitig merkt man ihm sein Alter deutlich an – insbesondere bei der Figurenzeichnung und den Geschlechterrollen. Gerade diese Mischung aus visionärer Kreativität und problematischen Aspekten macht das Buch aber bis heute diskussionswürdig.

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