Ring of Fire – June Carter & Johnny Cash

Ring of Fire – June Carter & Johnny Cash

Softcover
3.713

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Description

Die große Liebe zweier Legenden der Musik

Nashville, 1956: »Du und ich, wir werden eines Tages heiraten«, ist sich Johnny Cash sicher, als er June Carter kennenlernt. Doch bis dahin wird es dauern: Sie gehen zusammen auf Tournee und verlieben sich unsterblich ineinander. Aber beide sind verheiratet, und eine Scheidung kommt in diesen Zeiten nicht infrage. In ihrem Kummer schreibt June das Stück »Ring of Fire«. Dann nimmt Johnny den Song auf, und er wird ein Welthit. Und bald darauf kämpfen Johnny und June nicht länger gegen ihre Gefühle, sondern für ihre Liebe.

Ein mitreißender Roman über eine Liebe gegen alle Widerstände und ein faszinierender Einblick in die Musikgeschichte der sechziger Jahre

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
362
Price
14.40 €

Author Description

Sylvia Frank ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Schriftstellerehepaares, das auf der Insel Rügen lebt. Sylvia Vandermeer, geboren 1968, studierte Biologie, Psychologie und Bildende Kunst. Heute ist sie freiberuflich als Schriftstellerin und Malerin tätig. Frank Meierewert, geboren 1967, ist promovierter Ethnologe und seit 2016 als freier Autor tätig.Im Aufbau Taschenbuch sind von ihnen lieferbar: »Das Haus der Winde. Asta Nielsen und ein Sommer auf Hiddensee«, »Gala und Dalí – Die Unzertrennlichen«, »So long, Marianne – Leonard Cohen und seine große Liebe«, »Ring of Fire – June Carter & Johnny Cash« sowie die Kriminalromane um die Ermittlerin Dorothee von Streesow »Rügentod« und »Rügensünde«.Mehr Informationen unter sylviafrank.myportfolio.com/home

Posts

3
All
3.5

Eine interessante Lebens (und Liebes) Geschichte, spannend und flüssig zu lesen.

Der Roman erzählt aus dem Leben von Johnny Cash mit besonderem Fokus auf die Liebe zu June Carter. Schon als kleiner Junge ist Johnny von ihrer Stimme fasziniert, wenn er sie aus dem Radio hört. Mit 17 sieht er sie zum ersten Mal live und weiß von diesem Moment, dass er Countrysänger werden wird. Und irgendwann mit June auf der Bühne stehen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Als beide sich persönlich und auf Augenhöhe treffen, Johnny ist inzwischen der Durchbruch als Musiker gelungen, sind beide bereits verheiratet, Scheidungen zu dieser Zeit kaum eine Option. Und doch zieht es beide immer wieder zueinander hin. Die Geschichte ist wirklich interessant und flüssig geschrieben, auch so spannend dass man gerne immer weiter liest. Ein paar Dinge haben mich allerdings gestört, weswegen ich nur 3 1/2 Sterne gebe. Zum einen stößt man beim lesen ein paar Mal auf Ungereimtheiten. Die Autorin widerspricht sich sozusagen. Da ist in einer Szene Johnnys erste Ehefrau Vivian nach einem Konzert super eifersüchtig auf June, weil ihr auffällt wie vertraut ihr Mann mit ihr ist,in einer anderen, etliche Monate später fällt sie total aus den Wolken weil sie Bilder von den beiden sieht und kann es nicht fassen, dass er sie mit ihr betrügt. Nur ein Beispiel. Der andere Punkt hat gar nichts mit der Geschichte als solcher zu tun sondern bezieht sich auf das Lektorat. Wenn ein Buch wirklich gut ist liest man gerne Mal über ein fehlendes Leerzeichen oder ein falsch gesetztes Komma hinweg, häuft sich sowas stört es aber doch (meiner Meinung nach) den Lesefluss. Störend fand ich auch das Durcheinanderbringen der Namen. Als Kind wird Johnny von seiner Familie J.R. genannt und so nennt ihn auch die Autorin des Buches bis zu einem bestimmten Punkt, der sein Erwachsen werden markiert. Gute Sache, nur wird vorher schon einige Male zwischen "John" und "J.R" gewechselt, teilweise mehrmals pro Seite. Dass das beim Schreiben passiert kann ich absolut gut nachvollziehen, beim Korrekturlesen vor der Veröffentlichung sollte es aber spätestens auf fallen. Später nennt er sich Johnny, wird im Buch aber weiter John genannt, bis auf manchmal. Hier dasselbe, ich finde persönlich man sollte bei einem Namen bleiben, wenn man sich einmal für eine Möglichkeit entschieden hat. Aber das Buch ist relativ frisch erschienen und es besteht bestimmt die Möglichkeit für weitere Auflagen das ein oder andere auszubessern. Für Menschen wie mich, die Johnny Cash mögen und biografische Romane lieben ist es sicher ein empfehlenswertes Buch.

4.5

Die Liebesgeschichte von zweier Legenden

Meine Liebe zu Johnny Cash und, etwas später, June Carter begann früh. Mein Papa, sonst eher Rock- und Electronicfan, ist der vermutlich größte Cash-Fan, den ich kenne. Und so färbte die Liebe zum Man in Black rasch ab. Als ich neulich in der Bücherei dieses Buch entdeckte, musste ich keine Sekunde darüber nachdenken, ob ich es ausleihe. Auch wenn ich neuen Autoren durchaus immer etwas skeptisch gegenüber bin und vor allem hier ein wenig Angst hatte, dass die durchaus chaotische und stellenweise sehr unromantische Geschichte von Cash und Carter romantisiert und falsch dargestellt wird. Doch weit gefehlt. Das Autorenduo, vereint unter dem Pseudonym Sylvia Frank, hat exzellente Recherchearbeit geleistet und die ambivalente Liebesgeschichte des für mich ikonischsten Liebespaares der Geschichte hervorragend niedergeschrieben. Auf den knapp 360 Seiten wird jedoch nicht allein die Story von Johnny und June lebendig, auch wird ein hervorragendes Panorama der damaligen Musikszene gezeichnet. Der Leser taucht ein in verrauchte Konzerthäuser, erlebt den Druck, der auf den Musikern nahezu erdrückend ruhte, und begleitet einen jungen Mann mit tragischer Familiengeschichte und aus eher armen Verhältnissen auf seinem Weg, seinen Traum zu leben. Auch wenn für den Kenner der beiden klar ist, wohin das Ganze führen wird, ist der Roman so spannend und schön, dass ich ihn in zwei Tagen durchgelesen habe - für mich als Langsamleserin eine Glanzleistung! Sprachlich konnte mich das Buch nicht immer überzeugen. Einige Sätze wirkten ein wenig aufgesetzt, hier und da wirkte der Ausdruck schlicht „merkwürdig“. Und auch der ein oder andere Rechtschreibfehler ist mir aufgefallen. Aber all das wäre Meckern auf hohem Niveau, denn wir haben es hier wirklich mit Einzelfällen zu tun. Insgesamt hat mir dieses Buch riesige Freude bereitet und ich würde es auch jenen empfehlen, denen Cash und Carter kein / nur kaum ein Begriff sind, die jedoch gern eine interessante, authentische Liebesgeschichte lesen möchten, die zeitgleich einen Blick auf die amerikanische Musikszene der 1930er bis 1960er erhaschen wollen.

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Leider hat mich das Buch unendlich enttäuscht, nicht zuletzt, weil es schrecklich bis gar nicht lektoriert wurde! Kaum eine Seite, auf der es keinen Fehler gab! Das macht mich sauer und verhundst mir das komplette Leseerlebnis! Davon abgesehen war der Stil äußerst langweilig, sehr simpel geschrieben und gewiss kein Beispiel für gute Schriftstellerei. Schade. Zum Glück hatte ich es nur geliehen, das war noch das Beste an dem Buch 🙈🙈🙈🙈🙈

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