Rheinsberg

Rheinsberg

Softcover
3.526
BilderbuchGroßdruckbändeKlassikerJugend

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Description

Tucholskys kleine Prosa-Idylle um das Liebespaar Claire und Wölfchen, die dem Alltag des Berliner Großstadtlebens zu entfliehen versuchen, machte den Autor über Nacht berühmt. Der unmodernisierte Text folgt der Erstausgabe von 1912. Kommentar und Nachwort ergänzen den Band.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
72
Price
3.10 €

Posts

6
All
4

Ein kurzer Klassiker

...endlich mal wieder gelesen und hat mir gefallen.

3

Wie Gripsholm nur weniger.

2

Nicht vergleichbar mit Schloss Gripsholm. Die einfältige, unerträglich naive, infantile, unbeholfene Protagonistin Claire ging mir konstant auf die Nerven. Vor allem mit ihrem "Wölfchen". Mag etwas Persönliches sein, da ich mit unbeholfenen, unselbstständigen, naiven Frauen nicht viel anfangen kann. Ungeachtet der Zeit (1912), in welcher dieses Werk entstand, können Frauen auch, trotz Einschränkung ihrer Rechte und Rolle in der Gesellschaft, anders dargestellt werden. Nicht das, was ich von Tucholsky erwartet hatte. "Der erotische, selbstbewusste Umgang miteinander, ihr unkonventionelles Auftreten..." konnte ich anfangs nicht erkennen. Lediglich das Ende hatte einige interessante Aspekte.

5

„Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht nur für Verliebte.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

3

Kleine Skizze einer Gesellschaft mit Humor Der Inhalt ist schnell in einem Satz zusammen gefasst: Ein unverheiratetes Liebespaar verbringt ein Wochenende auf Rheinsberg, vor Berlin. Sie wollen damit der kurzatmigen, schnelllebigen Stadt entfliehen. Tucholsky kritisiert damit eine Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts, die immer noch stark wilhelminisch geprägt war und dieses Gesellschaftsbild nach außen trug. Unverheiratete Liebespaare galten immer noch als schockierend. So spotten in den Büchern die "alten Menschen" oft über Wölfchen und Claire, oder bemerken etwas Abfälliges. Die Charaktere von Claire und Wolfgang sind klar gezeichnet, obwohl man recht wenig über sie erfährt. Wolfgang ist der typische Mann, der seine Frau schützen will. Claire wirkt derweilen etwas überspitzt und mit ihrem schlechten Deutsch sogar dümmlich. Ich konnte keinen der Beiden besonders viel abgewinnen und habe auch ihre Liebe nicht als romantisch erachtete. Sie wirkten eher wild, jugendlich und nicht fest in ihren Gefühlen auf mich. Das Besondere an dem Buch ist wohl Tucholskys unverkennbarer Stil, der durch einen bissigen, ironischen Ton gekennzeichnet ist.

2

Nicht vergleichbar mit Schloss Gripsholm. Die einfältige, unerträglich naive, infantile, unbeholfene Protagonistin Claire ging mir konstant auf die Nerven. Vor allem mit ihrem "Wölfchen". Mag etwas Persönliches sein, da ich mit unbeholfenen, unselbstständigen, naiven Frauen nicht viel anfangen kann. Ungeachtet der Zeit (1912), in welcher dieses Werk entstand, können Frauen auch, trotz Einschränkung ihrer Rechte und Rolle in der Gesellschaft, anders dargestellt werden. Nicht das, was ich von Tucholsky erwartet hatte. "Der erotische, selbstbewusste Umgang miteinander, ihr unkonventionelles Auftreten..." konnte ich anfangs nicht erkennen. Lediglich das Ende hatte einige interessante Aspekte.

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