Revolver Christi
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Description
Book Information
Author Description
Anna Albinus, 1986 in Mainz geboren, studierte Katholische Theologie, Judaistik und Kunstgeschichte in Freiburg i. Br. und Jerusalem. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien. Revolver Christi ist ihre erste Buchveröffentlichung. Die Autorin wurde für ihre Novelle REVOLVER CHRISTI mit dem Debütpreis beim Österreichischen Buchpreis 2021 ausgezeichnet.
Posts
Anna Albinus gewann den Newcomer-Preis des Österreichischen Buchpreises und genau wie der Gewinner (DAVE) ist es eine eher unwirkliche und abstruse Geschichte. 3/4 der Novelle finde ich persönlich grossartig. Es ist ein mutiger Text - aber auch frech und unzensiert. Jesus als Waffenträger? Dieses Bild ist uns eher fremd. Schon eher kennen wir bewaffnete Fanatiker. Aber handelt es sich bei den Figuren hier wirklich um religiöse Fanatiker? Oder verwirrte Seelen? Diesen Text als Krimi zu bezeichnen mag zutreffen, aber man sollte nicht mit den typischen Erwartungen eines Kriminalromans an dieses Buch herangehen. Albinus, typisch Österreich, macht was sie will. Und das klappt grösstenteils hervorragend. Nur das Ende sagt mir leider nicht zu. Es ist zu banal, zu offen. Als hätte die Autorin keine Zeit mehr gehabt, die Geschichte richtig abzuschliessen. Vielleicht habe ich ja auch etwas Grundlegendes verpasst - das kann bei einem Text dieser Gattung schnell passieren. Dennoch bleibt zum Schluss bei mir ein eher maues Gefühl zurück. Schade um den schönen und gelungenen Rest.
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Anna Albinus, 1986 in Mainz geboren, studierte Katholische Theologie, Judaistik und Kunstgeschichte in Freiburg i. Br. und Jerusalem. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien. Revolver Christi ist ihre erste Buchveröffentlichung. Die Autorin wurde für ihre Novelle REVOLVER CHRISTI mit dem Debütpreis beim Österreichischen Buchpreis 2021 ausgezeichnet.
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Anna Albinus gewann den Newcomer-Preis des Österreichischen Buchpreises und genau wie der Gewinner (DAVE) ist es eine eher unwirkliche und abstruse Geschichte. 3/4 der Novelle finde ich persönlich grossartig. Es ist ein mutiger Text - aber auch frech und unzensiert. Jesus als Waffenträger? Dieses Bild ist uns eher fremd. Schon eher kennen wir bewaffnete Fanatiker. Aber handelt es sich bei den Figuren hier wirklich um religiöse Fanatiker? Oder verwirrte Seelen? Diesen Text als Krimi zu bezeichnen mag zutreffen, aber man sollte nicht mit den typischen Erwartungen eines Kriminalromans an dieses Buch herangehen. Albinus, typisch Österreich, macht was sie will. Und das klappt grösstenteils hervorragend. Nur das Ende sagt mir leider nicht zu. Es ist zu banal, zu offen. Als hätte die Autorin keine Zeit mehr gehabt, die Geschichte richtig abzuschliessen. Vielleicht habe ich ja auch etwas Grundlegendes verpasst - das kann bei einem Text dieser Gattung schnell passieren. Dennoch bleibt zum Schluss bei mir ein eher maues Gefühl zurück. Schade um den schönen und gelungenen Rest.






