Resistance (Die Legende der Assassinen 2)
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Description
**Wenn sich dein Herz nach dem Feind sehnt…**
Die Welt, wie Esme sie einst kannte, gibt es nicht mehr: Die Straßen ihres geliebten New York sind wie leergefegt und die Bedrohungen des Krieges scheinen hinter jeder Ecke zu lauern. Die ehemaligen Beschützer der Menschheit sind wild entschlossen sich ihre Freiheit mit allen Mitteln zu erkämpfen. Doch inmitten der tobenden Rebellion wird es für Esme immer schwieriger zu entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Denn ihr verräterisches Herz sehnt sich nach Atair, dem anziehenden Soldaten mit den silbernen Augen. Und das, obwohl er sie schon einmal gefangen genommen hat und damit ihr größter Feind sein sollte…
Rasant und fesselnd ab der ersten Seite – erlebe den Aufstieg der Assassinen und entdecke die mächtigste Waffe eines jeden Kriegers: das Herz einer Frau! Amy Erin Thyndals neue Reihe »Die Legende der Assassinen« entführt die Leserinnen in eine aufregende Welt mit atemberaubenden Charakteren und einem eindrucksvollen Setting.
//Dies ist ein Roman aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//
//Alle Bände der rasant-romantischen Reihe:
-- Uprising (Die Legende der Assassinen 1)
-- Resistance (Die Legende der Assassinen 2)
-- Sammelband der Fantasy-Serie »Die Legende der Assassinen« Band 1-2//
Diese Reihe ist abgeschlossen.
Book Information
Author Description
Amy Erin Thyndal lässt sich von ihren Freunden gern damit aufziehen, dass sie Bücher doch toller fände als Menschen. Nichtsdestotrotz sind es die Menschen um sie herum, die sie zum Schreiben inspirieren und ihrem Leben das gewisse Etwas verleihen. Und zwischen wissenschaftlichem Labor, Hobbys, Freunden und natürlich der obligatorischen Lesesucht widmet sie sich der großen Liebe – ob in ihren Büchern oder in der echten Welt.
Posts
Bereits der 1. Band "Uprising" hat mir sehr gut gefallen, umso neugieriger war ich auf dessen Fortsetzung. Auch in diesem Band hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Lockerleicht, angenehm ohne viel Schnickschnack oder Metaphern, die ich normalerweise auch gerne in Geschichten mag. Von der Art her erinnert dieser mich ein wenig an den Schreibstil von Sabine Schulter,. absolut im positiven Sinn, deren Schreibstil ich ebenfalls sehr gerne mag. Esme ist eine sehr außergewöhnliche Protagonistin, die sehr willensstark, stur, freundlich und liebenswert ist. Ich musste sie einfach in mein Herz schließen. Sie hört auf ihr Herz und ist sehr empathisch. Mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren. Nervig ist eventuell das ganze Hin und Her mit "nein ich darf ihn nicht lieben, er liebt mich nicht und dann wirft sie sich ihm trotzdem an den Hals." Bis dann alles wieder von vorne anfängt. Dieses ganze künstliche Drama hätte ich wirklich nicht gebraucht. Atair ist ein absoluter Schatz. Er ist loyal, zärtlich, kämpferisch und ein geborener Anführer. Er stellt Esme vor seine eigenen Bedürfnisse und nicht jeder Mann würde seine eigenen Gefühle hinten anstellen. Ich bewundere ihn sehr für seine Aufopferungsbereitschaft. Vielleicht bleibt er dennoch ein wenig blass, weil, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, weiß der Leser gar nicht so viel über ihn, außer, dass er ein Asset ist, wie die anderen Assets unterdrückt wurde und beim Sicherheitsdienst in Esmes Arbeitsgebäude gearbeitet hat. Mehr wissen wir eigentlich nicht, aber diese Lücke wird durch seine Bandbreite an Gefühlen für Esme gefüllt, sodass ich keinen ganzen Stern für diesen Kritikpunkt abziehen werde. Was ich ebenfalls schade finde, ist, dass ich gerne noch mehr über den Antagonisten gelesen hätte. In Band 1 hat er ein paar Auftritte, aber der große Showdown wird sehr schnell abgehandelt. Ich hätte gerne mehr über ihn erfahren, zum Beispiel auch durch Handlungen seinerseits, die seine Gräueltaten darstellen, um nochmal den Kontrast herauszustellen, was die Menschen erwarten könnte. Dadurch hätte die Angst des Lesers gesteigert werden können, weil dieser nochmal darauf hingewiesen wird, dass es die allerletzte Chance ist. Im großen Showdown hatte ich leider gar keine Angst um die Hauptcharaktere, weil ich eh wusste, dass ihnen nichts passieren kann. Ein paar Schrecksekunden, etc. hätten für noch mehr Spannung gesorgt. Ansonsten habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Ich wollte zu jedem Zeitpunkt wissen wie es weitergeht und habe mich gut unterhalten gefühlt. Besonders die eine Szene mit Atairs uns Esmes Freunden hat mir unglaublich gut gefallen und ich habe Tränen gelacht. Wenn ihr die Geschichte gelesen habt, wisst ihr welche ich meine. Insgesamt ein solider zweiter Band, der durch den Prolog/Epilog auf jeden Fall noch Spielraum für weitere Bände lässt und noch nicht ganz abgeschlossen wirkt, weil definitiv noch Fragen bezüglich der Zukunft offen sind.
Mit dem offenen Ende von Band 1 "Uprising" war ich natürlich neugierig, wie es weitergeht und zum Glück hat die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lassen. Der Schreibstil von Amy Erin Thyndal ist einfach und flüssig. Ich kam schnell wieder in die Story rein. Das Buch umfasst 25 Kapitel plus Pro- & Epilog. Es ist geschrieben aus der Ich-Perspektive von Esme. Im zweiten Band gab es viele neue Charaktere, aber auch ein Wiedersehen mit altbekannten. Ich habe einige sehr ins Herz geschlossen und sie waren authentisch. Die Lage zwischen den Menschen und Assassinen spitzt sich immer weiter zu. Die Spannung baut sich langsam auf. Es war recht unvorhersehbar, was ich sehr mochte. Neben dem ganzen Wirbel um die Apokalypse gibt es auch einige romantische, ja schon kitschige Szenen. Aber die Autorin hat ihr eine tolle Mischung gefunden. Ein sehr gelungener zweite und finale Band der Reihe.
Leider bin ich bis zum Ende nicht wirklich warm geworden mit dem Buch, obwohl mir die Story an sich gefallen hat. Haptsächlich lag das wohl am Schreibstil… Es gab immer wieder so viele Informationen, die mich gelangweilt haben oder mir sehr irrelevant erschienen, viele Wiederholungen. Dadurch gab es für mich keine Tiefe und das Buch dühlte sich etwas „endlos“ an, obwohl ich es innert 3 Tagen durch hatte. Der Schluss war etwas besser, da kam sogar etwas Spannung bei mir auf. Kurz: Ich denke, aus dieser Idee – welche ich ganz gut fand – hätte man mehr machen können.
Der erste Band hat mir ja wirklich sehr gut gefallen, weshalb ich auch direkt weitergelesen habe, denn ich war schon gespannt, wie es nach dem Cliffhanger möglicherweise weitergehen und enden wird (ich dachte immer, dass es eine Dilogie sei, aber da sollte ja tatsächlich sogar noch mehr kommen, wenn ich den Schluss so lese, auch wenn die 300 Jahre in der Zukunft-Perspektive dann doch eher davon spricht, als ob es fehlgeschlagen ist). Hier wird nun, anders als im ersten Band, mehr aus dem Lager der Menschen berichtet, in welchem sich Esme nun befindet und auch diese Ansichten waren wieder spannend zu lesen. Das Buch hat hier für mich auch mehr dieses typische dystopische/apokalytische Feeling, in welchem eine Gruppe Überlebender nun auch versucht zu überleben, in dem sie Vorräte besorgt, sich über die Lage informiert und irgendwie versucht einen Alltag in die völlig neue Situation zu bringen. Das System wurde dabei sehr gut erklärt und half weiter, die andere Perspektive etwas auszustrahlen. Der Konflikt, zwischen der Liebe zu ihrem Asset und den Menschen, den Esme dabei spürt, wurde gut dargestellt und ich kann gut verstehen, warum sie auch gerne alles daran setzen möchte für eine Zusammenarbeit. Im Gesamten ist also auch der Zweite Band wieder sehr gut und auch dieser war wieder schnell zu lesen. Mir hat er jedenfalls gut gefallen, weshalb ich dem Buch auch fünf Sterne gebe.
‚Resistance‘ setzt nahtlos da an, wo ‚Uprising‘ geendet hat. Mir gefiel das Dilogiefinale insgesamt ein bißchen besser als der Auftaktband, denn er war spannender, nicht ganz so kitschig und auch tiefgründiger. Alles in allem eine tolle Dilogie, für alle, die eine spannende Geschichte mit einer großen Prise Romantik lesen möchten. Esme ist beim UN-Hauptquartier angekommen und ich finde es interessant, das Leben der Menschen kennenzulernen, dort in New Yorks letzter Bastion der Menschheit. Der tägliche Kampf ums Überleben, immer mit der Bedrohung im Nacken, dass die Assassinen bald kommen werden, um auch die letzten Menschen der Stadt zu vernichten, sorgt für spannende und emotionale Szenen. Doch trotz des traurigen Schicksals der Menschheit, habe ich mich dort während des Lesens sehr wohlgefühlt. Vor allem die Freunde, die Esme findet (neue und alte!), haben es mir angetan. Sie haben alle so viel verloren, Freunde, Familie, ihr Zuhause und doch tun sie alles für die Gemeinschaft im Kampf gegen die Assassinen. Denn so ist die Menschheit: Wenn es hart auf hart kommt, hält sie zusammen. Eine Erkenntnis, die ich mir ob der momentan herrschenden Pandemie erst wieder ins Bewusstsein rufen muss. Zu oft schauen Menschen nur auf sich selbst und ihren Vorteil. Doch das sind die Ausnahmen. Denn „solange es Freundschaft und Liebe gibt, können die Assassinen niemals gewinnen, denn solange wird die Menschheit überdauern.“ Für ‚Assassinen‘ kann man jede Bedrohung einsetzen, die man möchte, denn die Vorstellung davon, dass Liebe und Freundschaft allem trotzen kann, finde ich wunderschön. Das ist eine der Passagen im Buch, die mir gut gefallen haben. Davon gibt es noch einige mehr, tiefgründig, hinterfragend, kritisch. Und das auf beiden Seiten: Auf der der Menschen und auf der der Assassinen! Auch wenn die Storyline vorhersehbar war, fand ich den Weg zum Ende sehr spannend und abwechslungsreich. Vor allem die Szenen, in denen das Hauptquartier verlassen werden musste, um Medikamente oder Lebensmittel in New York zu besorgen, waren gut beschrieben und haben eine beklemmende Atmosphäre geschaffen. Verlassene Straßen, Tunnel, Häuser. Alles ausgestorben und hinter jeder Ecke könnte ein Assassine lauern. Esme spielt natürlich eine Schlüsselrolle im weiteren Lauf der Geschichte. Sie kann nicht aufhören an „ihren“ Assassinen zu denken. „Mein Assassine“ wurde übrigens so oft verwendet, dass ich seinen Namen schon fast vergessen habe (er heißt Atair). Nicht weiter schlimm, aber einfach auffällig. Wieso sollte man also nicht versuchen, den Teil der Assassinen auf die Seite der Menschen zu ziehen, die nicht so begeistert von der gewaltsamen Übernahme sind? Man wird hier wieder daran erinnert, dass man nie alle über einen Kamm scheren sollte. Kein Volk, kein Land, keine Religionsgemeinschaft. Denn es gibt immer negative Ausnahmen, die auffallen und Außenstehende dazu verleiten lassen, zu denken, alle wären so. Doch das ist natürlich nicht der Fall, die mit normalen Ansichten sind einfach nicht so laut. Atair ist da ein gutes Beispiel für. Er überzeugt durch wohlgesetzte Worte, durch einen Appell an die Moral, durch, ja, Menschlichkeit. Esme gefiel mir in diesem Band auch besser als im Vorgänger. Sie ist unabhängiger, nicht mehr derart naiv und unsicher. Neben all den positiven Entwicklungen, merkt man ihr auch ihre Zerrissenheit an: Wie ist die Liebe zu einem Assassinen damit vereinbar, dass die Menschheit gerade gegen eben jene ums Überleben kämpft? Sie macht sich viele Gedanken darüber, das gefiel mir sehr. Die Erkenntnis, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist, ist dabei nicht verwunderlich. Und oft braucht es nur ein paar Mutige, die sich trauen, die Kluft zu überwinden. 4 Sterne.
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**Wenn sich dein Herz nach dem Feind sehnt…**
Die Welt, wie Esme sie einst kannte, gibt es nicht mehr: Die Straßen ihres geliebten New York sind wie leergefegt und die Bedrohungen des Krieges scheinen hinter jeder Ecke zu lauern. Die ehemaligen Beschützer der Menschheit sind wild entschlossen sich ihre Freiheit mit allen Mitteln zu erkämpfen. Doch inmitten der tobenden Rebellion wird es für Esme immer schwieriger zu entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Denn ihr verräterisches Herz sehnt sich nach Atair, dem anziehenden Soldaten mit den silbernen Augen. Und das, obwohl er sie schon einmal gefangen genommen hat und damit ihr größter Feind sein sollte…
Rasant und fesselnd ab der ersten Seite – erlebe den Aufstieg der Assassinen und entdecke die mächtigste Waffe eines jeden Kriegers: das Herz einer Frau! Amy Erin Thyndals neue Reihe »Die Legende der Assassinen« entführt die Leserinnen in eine aufregende Welt mit atemberaubenden Charakteren und einem eindrucksvollen Setting.
//Dies ist ein Roman aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//
//Alle Bände der rasant-romantischen Reihe:
-- Uprising (Die Legende der Assassinen 1)
-- Resistance (Die Legende der Assassinen 2)
-- Sammelband der Fantasy-Serie »Die Legende der Assassinen« Band 1-2//
Diese Reihe ist abgeschlossen.
Book Information
Author Description
Amy Erin Thyndal lässt sich von ihren Freunden gern damit aufziehen, dass sie Bücher doch toller fände als Menschen. Nichtsdestotrotz sind es die Menschen um sie herum, die sie zum Schreiben inspirieren und ihrem Leben das gewisse Etwas verleihen. Und zwischen wissenschaftlichem Labor, Hobbys, Freunden und natürlich der obligatorischen Lesesucht widmet sie sich der großen Liebe – ob in ihren Büchern oder in der echten Welt.
Posts
Bereits der 1. Band "Uprising" hat mir sehr gut gefallen, umso neugieriger war ich auf dessen Fortsetzung. Auch in diesem Band hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Lockerleicht, angenehm ohne viel Schnickschnack oder Metaphern, die ich normalerweise auch gerne in Geschichten mag. Von der Art her erinnert dieser mich ein wenig an den Schreibstil von Sabine Schulter,. absolut im positiven Sinn, deren Schreibstil ich ebenfalls sehr gerne mag. Esme ist eine sehr außergewöhnliche Protagonistin, die sehr willensstark, stur, freundlich und liebenswert ist. Ich musste sie einfach in mein Herz schließen. Sie hört auf ihr Herz und ist sehr empathisch. Mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren. Nervig ist eventuell das ganze Hin und Her mit "nein ich darf ihn nicht lieben, er liebt mich nicht und dann wirft sie sich ihm trotzdem an den Hals." Bis dann alles wieder von vorne anfängt. Dieses ganze künstliche Drama hätte ich wirklich nicht gebraucht. Atair ist ein absoluter Schatz. Er ist loyal, zärtlich, kämpferisch und ein geborener Anführer. Er stellt Esme vor seine eigenen Bedürfnisse und nicht jeder Mann würde seine eigenen Gefühle hinten anstellen. Ich bewundere ihn sehr für seine Aufopferungsbereitschaft. Vielleicht bleibt er dennoch ein wenig blass, weil, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, weiß der Leser gar nicht so viel über ihn, außer, dass er ein Asset ist, wie die anderen Assets unterdrückt wurde und beim Sicherheitsdienst in Esmes Arbeitsgebäude gearbeitet hat. Mehr wissen wir eigentlich nicht, aber diese Lücke wird durch seine Bandbreite an Gefühlen für Esme gefüllt, sodass ich keinen ganzen Stern für diesen Kritikpunkt abziehen werde. Was ich ebenfalls schade finde, ist, dass ich gerne noch mehr über den Antagonisten gelesen hätte. In Band 1 hat er ein paar Auftritte, aber der große Showdown wird sehr schnell abgehandelt. Ich hätte gerne mehr über ihn erfahren, zum Beispiel auch durch Handlungen seinerseits, die seine Gräueltaten darstellen, um nochmal den Kontrast herauszustellen, was die Menschen erwarten könnte. Dadurch hätte die Angst des Lesers gesteigert werden können, weil dieser nochmal darauf hingewiesen wird, dass es die allerletzte Chance ist. Im großen Showdown hatte ich leider gar keine Angst um die Hauptcharaktere, weil ich eh wusste, dass ihnen nichts passieren kann. Ein paar Schrecksekunden, etc. hätten für noch mehr Spannung gesorgt. Ansonsten habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Ich wollte zu jedem Zeitpunkt wissen wie es weitergeht und habe mich gut unterhalten gefühlt. Besonders die eine Szene mit Atairs uns Esmes Freunden hat mir unglaublich gut gefallen und ich habe Tränen gelacht. Wenn ihr die Geschichte gelesen habt, wisst ihr welche ich meine. Insgesamt ein solider zweiter Band, der durch den Prolog/Epilog auf jeden Fall noch Spielraum für weitere Bände lässt und noch nicht ganz abgeschlossen wirkt, weil definitiv noch Fragen bezüglich der Zukunft offen sind.
Mit dem offenen Ende von Band 1 "Uprising" war ich natürlich neugierig, wie es weitergeht und zum Glück hat die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lassen. Der Schreibstil von Amy Erin Thyndal ist einfach und flüssig. Ich kam schnell wieder in die Story rein. Das Buch umfasst 25 Kapitel plus Pro- & Epilog. Es ist geschrieben aus der Ich-Perspektive von Esme. Im zweiten Band gab es viele neue Charaktere, aber auch ein Wiedersehen mit altbekannten. Ich habe einige sehr ins Herz geschlossen und sie waren authentisch. Die Lage zwischen den Menschen und Assassinen spitzt sich immer weiter zu. Die Spannung baut sich langsam auf. Es war recht unvorhersehbar, was ich sehr mochte. Neben dem ganzen Wirbel um die Apokalypse gibt es auch einige romantische, ja schon kitschige Szenen. Aber die Autorin hat ihr eine tolle Mischung gefunden. Ein sehr gelungener zweite und finale Band der Reihe.
Leider bin ich bis zum Ende nicht wirklich warm geworden mit dem Buch, obwohl mir die Story an sich gefallen hat. Haptsächlich lag das wohl am Schreibstil… Es gab immer wieder so viele Informationen, die mich gelangweilt haben oder mir sehr irrelevant erschienen, viele Wiederholungen. Dadurch gab es für mich keine Tiefe und das Buch dühlte sich etwas „endlos“ an, obwohl ich es innert 3 Tagen durch hatte. Der Schluss war etwas besser, da kam sogar etwas Spannung bei mir auf. Kurz: Ich denke, aus dieser Idee – welche ich ganz gut fand – hätte man mehr machen können.
Der erste Band hat mir ja wirklich sehr gut gefallen, weshalb ich auch direkt weitergelesen habe, denn ich war schon gespannt, wie es nach dem Cliffhanger möglicherweise weitergehen und enden wird (ich dachte immer, dass es eine Dilogie sei, aber da sollte ja tatsächlich sogar noch mehr kommen, wenn ich den Schluss so lese, auch wenn die 300 Jahre in der Zukunft-Perspektive dann doch eher davon spricht, als ob es fehlgeschlagen ist). Hier wird nun, anders als im ersten Band, mehr aus dem Lager der Menschen berichtet, in welchem sich Esme nun befindet und auch diese Ansichten waren wieder spannend zu lesen. Das Buch hat hier für mich auch mehr dieses typische dystopische/apokalytische Feeling, in welchem eine Gruppe Überlebender nun auch versucht zu überleben, in dem sie Vorräte besorgt, sich über die Lage informiert und irgendwie versucht einen Alltag in die völlig neue Situation zu bringen. Das System wurde dabei sehr gut erklärt und half weiter, die andere Perspektive etwas auszustrahlen. Der Konflikt, zwischen der Liebe zu ihrem Asset und den Menschen, den Esme dabei spürt, wurde gut dargestellt und ich kann gut verstehen, warum sie auch gerne alles daran setzen möchte für eine Zusammenarbeit. Im Gesamten ist also auch der Zweite Band wieder sehr gut und auch dieser war wieder schnell zu lesen. Mir hat er jedenfalls gut gefallen, weshalb ich dem Buch auch fünf Sterne gebe.
‚Resistance‘ setzt nahtlos da an, wo ‚Uprising‘ geendet hat. Mir gefiel das Dilogiefinale insgesamt ein bißchen besser als der Auftaktband, denn er war spannender, nicht ganz so kitschig und auch tiefgründiger. Alles in allem eine tolle Dilogie, für alle, die eine spannende Geschichte mit einer großen Prise Romantik lesen möchten. Esme ist beim UN-Hauptquartier angekommen und ich finde es interessant, das Leben der Menschen kennenzulernen, dort in New Yorks letzter Bastion der Menschheit. Der tägliche Kampf ums Überleben, immer mit der Bedrohung im Nacken, dass die Assassinen bald kommen werden, um auch die letzten Menschen der Stadt zu vernichten, sorgt für spannende und emotionale Szenen. Doch trotz des traurigen Schicksals der Menschheit, habe ich mich dort während des Lesens sehr wohlgefühlt. Vor allem die Freunde, die Esme findet (neue und alte!), haben es mir angetan. Sie haben alle so viel verloren, Freunde, Familie, ihr Zuhause und doch tun sie alles für die Gemeinschaft im Kampf gegen die Assassinen. Denn so ist die Menschheit: Wenn es hart auf hart kommt, hält sie zusammen. Eine Erkenntnis, die ich mir ob der momentan herrschenden Pandemie erst wieder ins Bewusstsein rufen muss. Zu oft schauen Menschen nur auf sich selbst und ihren Vorteil. Doch das sind die Ausnahmen. Denn „solange es Freundschaft und Liebe gibt, können die Assassinen niemals gewinnen, denn solange wird die Menschheit überdauern.“ Für ‚Assassinen‘ kann man jede Bedrohung einsetzen, die man möchte, denn die Vorstellung davon, dass Liebe und Freundschaft allem trotzen kann, finde ich wunderschön. Das ist eine der Passagen im Buch, die mir gut gefallen haben. Davon gibt es noch einige mehr, tiefgründig, hinterfragend, kritisch. Und das auf beiden Seiten: Auf der der Menschen und auf der der Assassinen! Auch wenn die Storyline vorhersehbar war, fand ich den Weg zum Ende sehr spannend und abwechslungsreich. Vor allem die Szenen, in denen das Hauptquartier verlassen werden musste, um Medikamente oder Lebensmittel in New York zu besorgen, waren gut beschrieben und haben eine beklemmende Atmosphäre geschaffen. Verlassene Straßen, Tunnel, Häuser. Alles ausgestorben und hinter jeder Ecke könnte ein Assassine lauern. Esme spielt natürlich eine Schlüsselrolle im weiteren Lauf der Geschichte. Sie kann nicht aufhören an „ihren“ Assassinen zu denken. „Mein Assassine“ wurde übrigens so oft verwendet, dass ich seinen Namen schon fast vergessen habe (er heißt Atair). Nicht weiter schlimm, aber einfach auffällig. Wieso sollte man also nicht versuchen, den Teil der Assassinen auf die Seite der Menschen zu ziehen, die nicht so begeistert von der gewaltsamen Übernahme sind? Man wird hier wieder daran erinnert, dass man nie alle über einen Kamm scheren sollte. Kein Volk, kein Land, keine Religionsgemeinschaft. Denn es gibt immer negative Ausnahmen, die auffallen und Außenstehende dazu verleiten lassen, zu denken, alle wären so. Doch das ist natürlich nicht der Fall, die mit normalen Ansichten sind einfach nicht so laut. Atair ist da ein gutes Beispiel für. Er überzeugt durch wohlgesetzte Worte, durch einen Appell an die Moral, durch, ja, Menschlichkeit. Esme gefiel mir in diesem Band auch besser als im Vorgänger. Sie ist unabhängiger, nicht mehr derart naiv und unsicher. Neben all den positiven Entwicklungen, merkt man ihr auch ihre Zerrissenheit an: Wie ist die Liebe zu einem Assassinen damit vereinbar, dass die Menschheit gerade gegen eben jene ums Überleben kämpft? Sie macht sich viele Gedanken darüber, das gefiel mir sehr. Die Erkenntnis, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist, ist dabei nicht verwunderlich. Und oft braucht es nur ein paar Mutige, die sich trauen, die Kluft zu überwinden. 4 Sterne.








