Reise mit zwei Unbekannten

Reise mit zwei Unbekannten

Softcover
4.048
ZuversichtJurteLebenstraumFreundschaft

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Description

Ein ungewöhnliches Paar und eine Reise voller Überraschungen. Die neunzigjährige energische Maxine ist aus dem Seniorenheim ausgebüxt, um ihr Ableben selbstbestimmt zu regeln. Der schüchterne Student Alex hat Liebeskummer und braucht frischen Wind. Ein Mitfahrportal führt die beiden zusammen, und in Alex' uraltem Twingo brechen sie zu einer Fahrt durch Frankreich nach Brüssel auf. Schon bald vertrauen sie einander Dinge an, die sie niemals zuvor preisgegeben haben. Als Maxine von der Polizei gesucht wird, beginnt ein atemloses Abenteuer - mit Blick auf die grandiose Vielfalt des Lebens.
"Lebensklug, lustig - eine Lektüre, die einfach gute Laune macht" FREUNDIN

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
416
Price
12.40 €

Author Description

Zoe Brisby ist Kunsthistorikerin und literaturbegeistert. Ihre eigene schriftstellerische Karriere begann 2016, und REISE MIT ZWEI UNBEKANNTEN ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint. Sie schätzt Humor und Herzensweisheit und ist der Meinung, dass ungewöhnliche Lebenssituationen einen manchmal im besten Sinn über sich hinauswachsen lassen.

Posts

18
All
3.5

Zu oberflächlich

Ich habe diesen Roman für unsere Leserunde gelesen. Von alleine hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen. In Erinnerung an "Mariannengraben", welches mir nicht gefallen hat, bin eher skeptisch ins Buch gestartet. Den Beginn des Buches fand ich richtig gut. Die Dynamik zwischen Maxine und Alex war sehr amüsant. Die Begebenheit ihres Zusammentreffens originell. Es hat mich köstlich unterhalten. Mit Fortschreiten des Buches haben sich die Argumentationen der beiden allerdings immer wiederholt. Alex's Verhalten fand ich zunehmend kindischer. Die Handlung hat dann auch einen Punkt erreicht, in der sie sehr an Klamauk erinnert hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Reise Alex gestärkt hat. Ob dadurch seine Depression geheilt wurde.... fraglich! Für mich kein Buch, das lange nachhallt. Dafür war es nicht tiefgründig genug, was die Themen durchaus hergegeben hätten. P. S. Sehr einfallsreich fand ich die vielen unterschiedlichen Bezeichnungen, die die Autorin für ihre zwei Protagonisten gefunden hat. 😄

4

📕 5/2024 Die zwei Charaktere hätten nicht gegensätzlicher sein können, der eine gibt dem Anderen halt! Beide stecken in einer Art ‚Lebens Strudel‘ fest aus dem sie nicht aus eigener Kraft heraus kommen… Maxines Art war sehr lustig und ich habe oft geschmunzelt - ihre eigenen Redewendungen waren öfters echte Lacher. Der letzte Satz „Das Leben ist wie ein Fahrrad, man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.“ - beendet ein herrliches Buch, was für noch etwas nachwirken wird und von mir das Prädikat LESEEMPFEHLUNG bekommt. 🌻Ana🌻

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4

Ein süßer, humorvoller & bewegender Roadtrip der Generationen, der gut unterhält und zum Nachdenken anregt. Mag ich! 😊

5

Ein tolles Buch das gleichzeitig humorvoll und bewegend war, das einen zum Schmunzeln und zum Nachdenken gebracht hat und einfach großen Spaß gemacht hat zu lesen. Gerade wegen der Protaginist*innen. Das waren der Student Alex und die Seniorin Maxine, die durch ein Profil auf einem Mitfahrportal und das gemeinsame Ziel Brüssel aufeinander trafen. Zwei so unterschiedliche und einzigartige Charaktere. Das erste Aufeinandertreffen und die gegenseitige Musterung beider war humorvoll, sie hatte kein Taktgefühl, er trat in Fettnäpfchen und das schaffte gleich zu Beginn eine tolle Atmosphäre. Nach und nach fassten beide Vertrauen zueinander, redeten sich vieles von der Seele, lachten und ließen ihre Wut raus und teilten ihre traurigen Geschichten miteinander. Gerade Maxines Geschichte hat mich tief berührt, aber auch Alex Hintergrund war bewegend. Es ging um Verlust und Krankheit, um Depressionen und ein schwieriges Verhältnis zu den Eltern. Maxine startete daraufhin die Mission, Alex raus aus der Depression zu verhelfen und zu lernen glücklich zu sein und Alex fasste den Plan, Maxine die von ihr geplante Sterbehilfe auszureden und die Freude am Leben zurückzugeben. Zwei unterschiedliche Vorhaben. Und bei beiden veränderte sich ein Vorhaben zu einem Abenteuer, ein Abenteuer das sie gemeinsam erlebten. Ein Abenteuer voller besonderer Augenblicke und Begegnungen, voller besonderer Orte und Dialoge. Die Verbindung der beiden wuchs und sie verstanden einander. Alex verstand, dass Maxime stark und zugleich zerbrechlich war und Maxime verstand wiederum, dass Alex ängstlich und zugleich mutig war. Sie verstanden, dass beide ihre Ecken und Kanten hatten und dass das Leben voller Unebenheiten war. Aber vor allem, dass es lebenswert war. Und darüber, was man daraus lernen konnte. Maxime fasste das folgendermaßen in Worte: ,,Die echte Bildung, die echte Weisheit besteht nicht darin, Kant auswendig zu zitieren - das könnte auch ein Papagei hinbekommen -, sondern darin, einen guten Gedanken aufzugreifen, wenn er einem begegnet, ob das nun ein Cartoon mit einem dicken Pandabären oder eine Enzyklopädie ist. Man muss seinen Horizont erweitern.“ Und das ist ein so schönes und wahres Zitat und passend zu diesem Roman, in den es genau darum ging. Ein Roman, der voller guter Gedanken war auf diesem Roadtrip, der viel mehr war als eine ,,Reise mit zwei Unbekannten“.

5

Ein Buch, dass einen zum Nachdenken anregt. Über Vorurteile, Lebenseinstellungen und sein eigenes Denken. Eine Mischung aus Humor und ernsteren Themen. Ein toller Roadtrip mit überraschendem Ende

Abgebrochen

Ein Roadtrip durch Frankreich mit einem uralten Twingo, einer 90-jährigen Ausreißerin aus dem Seniorenheim und einem depressiven Studenten – klingt nach einer Geschichte voller Gegensätze, die sich zu einem bunten, tiefgründigen Abenteuer verweben könnte. Genau das verspricht der Klappentext: Maxine, voller Energie und doch mit dem festen Plan, ihr Ende selbstbestimmt zu regeln, trifft auf Alex, der mitten im Herzschmerz feststeckt. Gemeinsam fahren sie Richtung Brüssel, tauschen Geheimnisse aus, die sie noch nie jemandem offenbart haben, und stolpern in ein Abenteuer, das sowohl die Vielfalt des Lebens als auch seine Endlichkeit in den Blick rückt. In der Theorie klingt das nach einer wunderbaren Mischung: eine ungewöhnliche Freundschaft, viel Raum für ernste Themen wie Sterbehilfe, Alzheimer und Depressionen, dazu die Leichtigkeit einer Reisegeschichte. Leider blieb bei mir genau diese Mischung auf der Strecke. Schon zu Beginn konnte ich mit Maxine nicht richtig warm werden. Sie wirkte auf mich nicht so eigensinnig-sympathisch, wie ich es mir erhofft hatte, sondern eher anstrengend. Umso irritierender fand ich es, dass sie Alex schon nach kurzer Zeit ihre ganze Leidensgeschichte erzählt – etwas, das sie bisher nur mit ihrem verstorbenen Mann geteilt hatte. Diese überstürzte Nähe fühlte sich für mich nicht authentisch an. Die eigentliche Idee des Roadtrips – dass Alex Maxine das Leben wieder schmackhaft machen soll, bevor sie in Brüssel ihrem Plan nachgehen will – hätte viel Potential gehabt. Aber stattdessen plätscherte die Handlung für mich über weite Strecken dahin. Auf den ersten hundert Seiten wurde sehr viel erzählt und sehr wenig gezeigt. Das wirkte statisch, fast wie eine Aneinanderreihung von Gesprächen ohne wirkliche Bewegung. Und wenn dann tatsächlich etwas passierte, war es mir zu überzogen. Szenen wie die Polizeikontrolle oder der Einkauf neuer Kleidung für Alex wirkten für mich klamaukhaft und übertrieben, dabei sollten sie wohl humorvoll sein. Ob es am französischen Humor lag, der nicht meinen Nerv trifft, oder an der Übersetzung, kann ich nicht eindeutig sagen – aber bei mir kam es weder lustig noch charmant an. Besonders schade fand ich, dass die ernsten Themen, die mich normalerweise sehr berühren, hier gar keine Wirkung entfalteten. Weder die Depressionen von Alex noch Maxines Alzheimer wurden auf eine Weise erzählt, die mich emotional abgeholt hätte. Statt Tiefe wirkte es eher oberflächlich und unausgegoren. Nach 106 Seiten hatte ich keine Lust mehr, Zeit mit den beiden Figuren zu verbringen – auch wenn ich mir das sehr gewünscht hätte. Ein Blick ins letzte Kapitel bestätigte mich darin: Was dort noch alles passiert, hätte meine Meinung wohl kaum ins Positive gedreht. Das ist schade, denn ich mag Geschichten über generationenübergreifende Freundschaften und Roadtrips eigentlich sehr. Dass es aber auch anders – und für mich deutlich überzeugender – geht, zeigen Romane wie Goldene Zeiten im Gepäck oder Marianengraben. So bleibt dieses Buch für mich ein Abbruch. Keine Bewertung, da ich es nicht beendet habe – nur die Erkenntnis, dass nicht jede Reise, die vielversprechend klingt, auch eine ist, auf die ich mich einlassen möchte.

5

Die herzerwärmenden Charaktere Alex und Max begeben sich auf eine Lebensverändernde Reise. Im wahrsten Sinne des Wortes. Durch Ihre lebhaften Ecken und Kanten kann man die beiden während Ihrer Reise nur schmunzelnd liebgewinnen. Eine absolute Leseempfehlung für alt und jung. Einzig die deutsche Übersetzung war meines Erachtens an wenigen Stellen durch einen sonderbaren Wortgebrauch etwas hakelig.

4

Herzerwärmend, rasant, emotional, verrückt, witzig, tiefgründig. Manchmal etwas unrealistisch und übertrieben, aber alles in allem ein kurzweiliges, herziges Buch.

4.5

Wunderschön. Eine herzliche Geschichte, die mal wieder zeigt das eine Freundschaft auch die unterschiedlichsten Menschen verbinden kann. Ein Hoch aufs Leben!

3

Ganz okay aber der Protagonist Alex war mir ab etwa der Hälfte mega unsympathisch und ich hätte gern mehr über sein Leben davor gewusst..

5

ein Buch voller kluger Saetze, die ich mir alle unterstreichen musste. sowas liebe ich ja! die zwei Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen!

3

2,5-3 Sterne. Ein depressiver 25 jähriger und eine fast hundertjährige, junggebliebene Frau, mit der Selbstdiagnose Alzheimer machen einen Roadtrip nach Brüssel. Einer um aktive Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, der andere, um was gegen sein gebrochenes Herz zu tun. Die Dialoge zwischen den beiden waren teils sehr amüsant aber auch zum nachdenken anregend. Die Idee des Buches, gegenseitig die Sicht aufs Leben wieder zu wenden und die schönen Dinge zu sehen, auch sehr ansprechend. Das war’s dann aber auch. Der Protagonist erwähnt in einer Tour, dass er depressiv ist. Suhlt sich förmlich darin und nimmt es als Entschuldigung für ALLES. Das Verhalten ist, als Leser, wenn man selbst auch diese Krankheit hat, absolut nicht nachvollziehbar und nicht schlüssig. Die, wie ich denke, Intuition der Autorin, Alzheimer und Depressionen anschaulich zu machen und mehr Akzeptanz zu schaffen, klappt leider nicht ganz so wie geplant. Teilweise werden die Krankheiten falsch dargestellt und ins lächerliche gezogen. Zudem passiert einfach zu viel und zu schnell. Eine völlige Überflutung der Geschehnisse, was es zu gewollt und unauthentisch wirken lässt. Schade, das Buch hätte aber großes Potenzial gehabt. 150 Seiten kürzer und etwas entschleunigt und seriöser, und das Buch hätte was werden können.

3

Ein Mitfahrportal bringt einen depressiven jungen Mann (unerfüllte Liebe) mit einer fast hundertjährigen Frau mit Sterbewunsch (Alzheimer) zusammen. Schon zu Beginn müssen einige Missverständnisse aufgrund der benutzten Namenskürzel und des jeweiligen Aussehens aus dem Weg geräumt werden. Trotzdem machen sie sich in dem alten Twingo auf die Reise. Trotz der eigenen Situation haben beide das Wohlergehen des Mitfahrers im Blick und möchten sich gegenseitig Alternativen aufzeigen. Im weiteren Verlauf geraten sie von einer skurilen Situation in die nächste, aus denen sie aber immer gestärkt hervorgehen. In lockerem Schreibstil und recht humorvoll schildert die Autorin diesen Roadtrip. Ich fand die Story aber häufig etwas überzogen und den ernsten Themen nicht angemessen. Ganz neu ist die Romanidee auch nicht - vom Stil erinnert das Buch an "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg..." oder auch "Oma lässt grüßen...". Daher eine eingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber von etwas schrägen Geschichten mit Senioren, die wissen, was sie wollen.

4

Unterhaltsamer Roadtrip Der junge Alex hat Liebeskummer und beschließt einen Auslug nach Brüssel zu machen. Kurzerhand meldet er sich bei einem Mitfahrportal an. Maxine möchte ihr Ableben selbst bestimmen und büxt aus dem Seniorenheim aus. So treffen die alte, jung gebliebene, Dame, mit ihren unendlichen Weisheiten, die besser wirken als jeder Psychiater und der junge, altmodische, depressive Junge aufeinander. Die Fragen des Mitfahrportals sind jedoch genauso ein Spießrutenlauf wie die Angaben auf einer Datingseite. Zu altbacken? Nicht cool? Genau diese Probleme hat Maxime nicht mehr. Im Gegenteil mit ihrem hohen Alter will sie die Leute in ihrer Umgebung zum guten Kehren. Der Chauffeur soll zum Juristen werden und das junge Mädchen zum Supermodel. Mit dieser Ansicht aufs Leben schreckt sie auch nicht vor dem vermeintlichen "Junkie" Alex zurück. Sie will ihr Leben selbst beenden und er versucht einen Ausweg aus seiner Depression zu finden. "Mit dem Lachen ist es wie mit der Liebe: Beide müssen uns überrumpeln oder beschleichen, wenn sie rechter Art sein sollen!" Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Das Buch hat viele witzige Szenen und Gespräche, diese werden jedoch an einigen Stellen inhaltlich immer wieder wiederholt. Die ernsten Themen die hier behandelt wurden sind zahlreich: Depression, Alzheimer, Sterbehilfe, Altersheime, Schwierigkeiten des Alters. Meiner Meinung nach auch zu zahlreich, um diese entsprechend zu behandeln, bringt die Leser dazu über das ein oder andere Thema nachzudenken. Es treffen jung und alt, depressiv und lebenserfahren aufeinander und das alles in einer Zeitspanne von knapp zwei Tagen. In diesen zwei Tagen passiert vieles, einige Szenen sind auch etwas zu viel des Guten und wirken etwas überspitzt dargestellt. Dennoch ist der Weg den die beiden beschreiten schön mit anzusehen und hat auch immer wieder für ein schmunzeln gesorgt. Alles in allem eine ganz nette Geschichte, mit einigen humorvollen Szenen, vielen Wiederholungen, die jedoch nicht langfristig im Gedächtnis bleibt.

4

Ein sehr humorvolles Buch über zwei ungleiche Reisebegleiter. Obwohl es viel um das Thema Tod und Depressionen geht, habe ich es nicht als traurig, sondern als hoffnungsvoll empfunden - und wie gesagt ist es sehr humorvoll und es gibt unzählige lustige Szenen. Es war etwas vorhersehbar und ich muss zugeben, dass ich das Buch nicht so super geschmeidig zu lesen fand - das Buch ist ursprünglich im Französischen entschieden und ich habe immer wieder die französische Satzstruktur im deutschen wiedergefunden, die aber übersetzt auf mich etwas sperrig wirkte.

4

Eine lustige Geschichte über eine unerwartete Freundschaft, wenn es einem am schlechtesten geht.

5

Herzensempfehlung

Ich hab schon sehr lange nicht mehr so viel gelacht, geweint und geschmunzelt bei einem Buch. Es hat mich zum richtigen Zeitpunkt erwischt. Kurz zusammen gefasst: 95jährige junggebliebene Omi geht auf einen Roadtrip mit einem Mittzwanziger und gemeinsam erleben sie viele Abenteuer in seinem Twingo.

2

Es gab schon einige Momente, die ehrlich lustig waren, aber manchmal kam es mir zu erzwungen vor. Mir waren die Monologe etwas zu gestelzt und auch nicht sehr einzigartig (solche Worte gab es schon oft). Mir fehlte die Tiefe bezüglich des Endes des Buches, die Lösung zu einfach und zu simple. Trotzdem allem gab es schöne Szenen, aber das Buch werd ich nicht nochmal lesen.

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