Reise durch einen einsamen Kontinent

Reise durch einen einsamen Kontinent

Paperback
3.810
Reise &Amp; AbenteuerVerdammtes Land: Eine Reise Durch PalästinaTriffst Du BuddhaAbenteuerberichte

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Description

Ob Señora Botero de Mejia, eine Greisin, die durch die Straßen von Bogotá zieht und Nahrungsmittel an die Ärmsten verteilt, ob der Schuhputzer Xavier in Ecuador, der sich für die Geheimnisse der Sprache interessiert, ob eifersüchtige Rentner oder strenggläubige minderjährige Mütter: Andreas Altmann destilliert aus ihren Lebensgeschichten ein unsentimentales Porträt des heutigen Südamerika und zeigt, dass Gier und Zerstörung nur eine Handbreit von Barmherzigkeit und Liebe entfernt sind. Dabei mischt sich in seine Wut über den Zustand der Welt immer neu seine Liebe zu den Menschen, deren Lebenswille und Schönheit. Andreas Altmann hat ein wunderbar intensives, witziges und nachdenkliches Reisebuch geschrieben, fesselnd bis zur letzten Seite.

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Travel & Vacation
Format
Paperback
Pages
272
Price
11.40 €

Author Description

Andreas Altmann lebt als Schriftsteller in Paris. Er hat achtzehn Bücher veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller. Bei DuMont erschienen: ›Reise durch einen einsamen Kontinent‹ (DuMont Taschenbuch 2017), ›Im Land der Regenbogenschlange‹ (DuMont Taschenbuch 2017), ›Sucht nach Leben‹ (2009), ›Im Land der Freien‹ (2010) und ›Triffst du Buddha, töte ihn!‹ (2010). Andreas Altmann wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. www.and

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Ich bin eigentlich eher durch Zufall an das Buch geraten. Das Thema hat mich angesprochen, vor allem, da ich selbst vor ein paar Monaten eine Südamerika-Reise unternommen habe. Ich war gespannt, was der Author zu berichten hat. Der Schreibstil in einzelnen Tagesabschnitten, manchmal kurzgefasste Sätze wie Notizen haben mir gefallen, auch die lockere und unbeschwerte Art, wie Altmann auf Land und Leute eingeht, Geschichten sammelt und weiterträgt...allerdings manchmal ein bisschen zu "verurteilend" oder "abwertend". Natürlich ist ein Straßendichter kein Pablo Neruda, aber auch sein kleines Werk hat eine Daseinsberechtigung und muss sich nicht dafür schämen, dass es existiert. An manchen Stellen musste ich ein bisschen mit dem Kopf schütteln, weil ab und zu - bei allem Verständnis und berechtigter Kritik des Authoren an politischen System und der Überpräsenz der Kirche - doch ein paar Funken europäischer Überheblichkeit und "Privilegiertheit" aufsprühen gemischt mit einigen zu krassen Formulierungen/Bewertungen. Nicht durchgängig, aber ein wenig Hickup hat es bei mir schon verursacht. Ebenso der Satz "Ohne weitere Umstände ziehen wir uns ein paar Lines.Ich mag Drogen", der zwar noch durch die Zusatzerklärung versucht, den Konsum positiv als "verantwortungsvoll, besondere Sinneserweiterung und nicht als Fluchthelfer" darzustellen...aber das rettet nicht vor Verharmlosung der Drogenproblematik. Trotz der Punkte, die mir zwischendrin etwas sauer aufgestoßen sind, ist es doch ein solides Buch, was nah am "echten" Südamerika ist, ungeschönt. 3 Sterne.

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Ein faszinierendes Buch, das in eine abenteuerliche Welt entführt und bei dem man viel lernen konnte!🇨🇴🇪🇨🇵🇪🇧🇴🇨🇱

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