Reise durch einen einsamen Kontinent
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Description
Book Information
Author Description
Andreas Altmann lebt als Schriftsteller in Paris. Er hat achtzehn Bücher veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller. Bei DuMont erschienen: ›Reise durch einen einsamen Kontinent‹ (DuMont Taschenbuch 2017), ›Im Land der Regenbogenschlange‹ (DuMont Taschenbuch 2017), ›Sucht nach Leben‹ (2009), ›Im Land der Freien‹ (2010) und ›Triffst du Buddha, töte ihn!‹ (2010). Andreas Altmann wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. www.and
Posts
Ich bin eigentlich eher durch Zufall an das Buch geraten. Das Thema hat mich angesprochen, vor allem, da ich selbst vor ein paar Monaten eine Südamerika-Reise unternommen habe. Ich war gespannt, was der Author zu berichten hat. Der Schreibstil in einzelnen Tagesabschnitten, manchmal kurzgefasste Sätze wie Notizen haben mir gefallen, auch die lockere und unbeschwerte Art, wie Altmann auf Land und Leute eingeht, Geschichten sammelt und weiterträgt...allerdings manchmal ein bisschen zu "verurteilend" oder "abwertend". Natürlich ist ein Straßendichter kein Pablo Neruda, aber auch sein kleines Werk hat eine Daseinsberechtigung und muss sich nicht dafür schämen, dass es existiert. An manchen Stellen musste ich ein bisschen mit dem Kopf schütteln, weil ab und zu - bei allem Verständnis und berechtigter Kritik des Authoren an politischen System und der Überpräsenz der Kirche - doch ein paar Funken europäischer Überheblichkeit und "Privilegiertheit" aufsprühen gemischt mit einigen zu krassen Formulierungen/Bewertungen. Nicht durchgängig, aber ein wenig Hickup hat es bei mir schon verursacht. Ebenso der Satz "Ohne weitere Umstände ziehen wir uns ein paar Lines.Ich mag Drogen", der zwar noch durch die Zusatzerklärung versucht, den Konsum positiv als "verantwortungsvoll, besondere Sinneserweiterung und nicht als Fluchthelfer" darzustellen...aber das rettet nicht vor Verharmlosung der Drogenproblematik. Trotz der Punkte, die mir zwischendrin etwas sauer aufgestoßen sind, ist es doch ein solides Buch, was nah am "echten" Südamerika ist, ungeschönt. 3 Sterne.
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Author Description
Andreas Altmann lebt als Schriftsteller in Paris. Er hat achtzehn Bücher veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller. Bei DuMont erschienen: ›Reise durch einen einsamen Kontinent‹ (DuMont Taschenbuch 2017), ›Im Land der Regenbogenschlange‹ (DuMont Taschenbuch 2017), ›Sucht nach Leben‹ (2009), ›Im Land der Freien‹ (2010) und ›Triffst du Buddha, töte ihn!‹ (2010). Andreas Altmann wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. www.and
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Ich bin eigentlich eher durch Zufall an das Buch geraten. Das Thema hat mich angesprochen, vor allem, da ich selbst vor ein paar Monaten eine Südamerika-Reise unternommen habe. Ich war gespannt, was der Author zu berichten hat. Der Schreibstil in einzelnen Tagesabschnitten, manchmal kurzgefasste Sätze wie Notizen haben mir gefallen, auch die lockere und unbeschwerte Art, wie Altmann auf Land und Leute eingeht, Geschichten sammelt und weiterträgt...allerdings manchmal ein bisschen zu "verurteilend" oder "abwertend". Natürlich ist ein Straßendichter kein Pablo Neruda, aber auch sein kleines Werk hat eine Daseinsberechtigung und muss sich nicht dafür schämen, dass es existiert. An manchen Stellen musste ich ein bisschen mit dem Kopf schütteln, weil ab und zu - bei allem Verständnis und berechtigter Kritik des Authoren an politischen System und der Überpräsenz der Kirche - doch ein paar Funken europäischer Überheblichkeit und "Privilegiertheit" aufsprühen gemischt mit einigen zu krassen Formulierungen/Bewertungen. Nicht durchgängig, aber ein wenig Hickup hat es bei mir schon verursacht. Ebenso der Satz "Ohne weitere Umstände ziehen wir uns ein paar Lines.Ich mag Drogen", der zwar noch durch die Zusatzerklärung versucht, den Konsum positiv als "verantwortungsvoll, besondere Sinneserweiterung und nicht als Fluchthelfer" darzustellen...aber das rettet nicht vor Verharmlosung der Drogenproblematik. Trotz der Punkte, die mir zwischendrin etwas sauer aufgestoßen sind, ist es doch ein solides Buch, was nah am "echten" Südamerika ist, ungeschönt. 3 Sterne.





