Queer
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Description
Book Information
Author Description
Jules [vormals Julia] Scheele arbeitet freiberuflich als Illustrator*in, Grafiker*in und Comiczeichner*in rund um die Themen psychische Gesundheit, Queer-Sein und Aktivismus. In den letzten Jahren hat er*sie einige Bücher der graphic guides-Reihe von icon books illustriert, u.a. "Gender. Ein illustrierter Leitfaden". Er*sie ist außerdem Teil des feministischen Zine-Kollektivs "One Beat Zine".
Posts
Die illustriert Geschichte bietet den perfekten Ausglich zwischen trockenen Text mit Informationen und Zeichnungen zur Veranschaulichung. Das Buch ist voll mit Wissen rund um das Thema Queer, Sexualität und Gender. Man bekommt echt sehr sehr viel Wissen, für meinen Geschmack ist dieses jedoch etwas zu trocken und wissenschaftlich. Ich lese zwar öfters mal Non-Fiction-Bücher, aber bei diesem hab ich mich ein bisschen gefühlt, also würde ich eine wissenschaftliche Arbeit lesen. Die Zeichnung waren deswegen super notwendig, sonst wäre es sehr schwer gewesen. Nichtsdestotrotz war es inhaltlich auf jeden Fall sehr und ich empfehle es also für jeden, der sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzt möchte. Für alle die aus Interesse einfach mal was mit der Thematik lesen möchten, empfehle ich es eher nicht.
Inhalt: Die Queer Theorie ist ein weites, vielseitiges Themenfeld, dass durch verschiedene Strömungen, den jeweiligen Zeitgeist und die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte maßgeblich beeinflusst wurde. Um einen ersten Einblick zum Thema Queer Theorie zu erhalten und um sich einen ersten Überblick zum Thema zu verschaffen, entwickelten Julia Scheele und Meg-John Barker den Sachcomic „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“. Im Zentrum stehen Identitätspolitik, Geschlechterrollen und historischen Entwicklungen, es werden Begrifflichkeiten erklärt und die wichtigsten Theoretiker*innen vorgestellt, die mit ihren Thesen und Arbeiten die Einstellungen zu dem, was ›normal‹ ist, verändert haben. Eigene Meinung: Der vorliegende Sachcomic von Julia Scheele und Meg-John Barker erschien 2016 auf dem amerikanischen Markt, im März 2018 kam die deutsche Fassung beim Unrast Verlag auf den Markt. Auf 176 vollständig illustrierten Seiten bekommt man guten Einstieg in die Queer Theorie, um anschließend weiterführend zu recherchieren – je nachdem, welche der vorgestellten Entwicklungen und Strömungen man tiefer ergründen möchte. Inhaltlich bietet „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“ einen übersichtlichen und umfassenden Einblick in das Thema Queer Theorie. Dank der großformatigen, schwarz/weiß Illustrationen von Julia Scheele sind die komplexen Kernaussagen verständlich umgesetzt und bieten auch Lesern ohne Vorkenntnisse eine gute Aufbereitung des recht trockenen Themas. Neben historischen Entwicklungen und Strömungen, grundlegenden Begriffserklärungen und den damit zusammenhängenden Verknüpfungen zwischen Gender, Sexualität und Identität erhält man einen sehr umfassenden Überblick der bekanntesten Theoretiker*innen, die sich mit dem Thema Queer auseinandergesetzt haben. Dabei wird klar, wie unterschiedlich die Herangehensweise der einzelnen Denker*innen ist und das nicht jeder Ansatz zum Erfolg führt – hier werfen die Autor*innen auch kritische Aspekte und Meinungen ein, ohne gänzlich zu polarisieren. Sie weisen lediglich darauf hin, dass einige Ansätze nicht in der Lage sind, alle wichtigen Aspekte abzudecken und daher kritisch hinterfragt werden sollten. Obwohl der Sachcomic ein schwieriges Thema verständlich und pointiert zusammenfasst, muss man beim Lesen bei der Sache sein, denn die vielen Themenkomplexe, die auf zumeist 1-2 Seiten angesprochen werden, sind nichts für zwischendurch und setzen zum einen ein grundsätzliches Interesse, zum anderen eine entsprechende Konzentration voraus. Da Meg-John Barker die theoretischen Kernaussagen verschiedener wissenschaftlicher Themen, Analysen und Strömungen in wenige Sätze zusammenfasst, wird der Leser hin und wieder mit Fachbegriffen konfrontiert, die man ggf. erst einmal nachschlagen muss. Das erschwert natürlich das Lesen, zumal es sich empfiehlt, Pausen einzulegen, um von der Komplexität einzelner Themen nicht erschlagen zu werden. Nichtsdestotrotz lohnt sich der Sachcomic, insbesondere wenn man sich im Studium mit der Queer Theorie beschäftigt oder allgemein Interesse hat. Es bietet einen sehr guten Überblickt und gibt die wesentlichen Aspekte der verschiedenen Strömungen wieder. Auch die breite Übersicht an Denker*innen und Theoretiker*innen, auf die man eingegangen ist, ist positiv hervorzuheben. Wer auf der Suche nach einem soliden Grundwerk ist oder sich erstmals mit dem Thema auseinandersetzen will, ist mit „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“ gut beraten. Fazit: „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“ ist ein gelungener Sachcomic von Julia Scheele und Meg-John Barker. Das 176-seitige Buch bietet einen umfassenden Überblick in die Queer Theorie und eine gute Grundlage für weiterführende Recherchen. Kompletten Neueinsteigern wird der Sachcomic hin und wieder etwas zäh vorkommen, zumal man etliche Fachbegriffe erst einmal nachschlagen oder einige Sätze mehrfach lesen muss, um sie zu verstehen. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, einen Blick ins Buch zu werfen und sich einen Überblick über das weite Gebiet der Queer Theorie zu verschaffen. Zu empfehlen.
Heute darf ich Euch eine feine Graphic Novel aus dem Unrast Verlag vorstellen: „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“. Barker & Scheele haben die historische Entstehung von Queer-Theorie und des LGBTQ*-Aktivismus super in einer Graphic Novel eingearbeitet. Viele Menschen verstehen den Begriff „queer“ unterschiedlich. Früher ein Schimpfwort, wird es heute mit Stolz getragen. Das Buch bietet einen umfassenden und übersichtlichen Einblick in das Thema der Queer-Theorie. Die Informationen werden mit tollen Illustrationen erklärt und die teilweise komplexen Inhalte sind verständlich umgesetzt. Mit dieser Lektüre ist es möglich sich unkompliziert Grundwissen anzueignen. Neben der historischen Entwicklung erklären die Autor*innen auch diverse Begrifflichkeiten wie Gender, Identität, Identitätspolitik, Heteronormativität, etc. sowie Details zu den Personen, die sich bereits seit längerem mit der Thematik auseinandersetzen. Ich persönliche empfinde die Lektüre als super Einstieg für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen und sich einlesen möchten und ich würde dieses Buch definitiv für Schüler*innen und Lehrer*innen empfehlen, um auch gute Informations- und Aufklärungsarbeit starten zu können. Die Autor*innen gehen auf das Thema und die Ansätze sachlich, fachlich ein und erklären die kritischen Punkte auch klar. Es bietet sich mit diesem Buch eine tolle Grundlage, um sich über das Thema zu informieren und so den Stereotypen, die sich täglich auftun, entgegenzuwirken. Sind queere Perspektiven herausfordernd? Wie stehen wir zum sozialen bzw. biologischen Konstrukt des „Geschlechts“? Und was haben Bewegungen zum Thema bereits alles vollbracht, um das Denken zu „was normal ist“ zu verändern … das findet sich kurz und knackig, manchmal etwas trocken, in dieser Lektüre! Klare Leseempfehlung!
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Jules [vormals Julia] Scheele arbeitet freiberuflich als Illustrator*in, Grafiker*in und Comiczeichner*in rund um die Themen psychische Gesundheit, Queer-Sein und Aktivismus. In den letzten Jahren hat er*sie einige Bücher der graphic guides-Reihe von icon books illustriert, u.a. "Gender. Ein illustrierter Leitfaden". Er*sie ist außerdem Teil des feministischen Zine-Kollektivs "One Beat Zine".
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Die illustriert Geschichte bietet den perfekten Ausglich zwischen trockenen Text mit Informationen und Zeichnungen zur Veranschaulichung. Das Buch ist voll mit Wissen rund um das Thema Queer, Sexualität und Gender. Man bekommt echt sehr sehr viel Wissen, für meinen Geschmack ist dieses jedoch etwas zu trocken und wissenschaftlich. Ich lese zwar öfters mal Non-Fiction-Bücher, aber bei diesem hab ich mich ein bisschen gefühlt, also würde ich eine wissenschaftliche Arbeit lesen. Die Zeichnung waren deswegen super notwendig, sonst wäre es sehr schwer gewesen. Nichtsdestotrotz war es inhaltlich auf jeden Fall sehr und ich empfehle es also für jeden, der sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzt möchte. Für alle die aus Interesse einfach mal was mit der Thematik lesen möchten, empfehle ich es eher nicht.
Inhalt: Die Queer Theorie ist ein weites, vielseitiges Themenfeld, dass durch verschiedene Strömungen, den jeweiligen Zeitgeist und die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte maßgeblich beeinflusst wurde. Um einen ersten Einblick zum Thema Queer Theorie zu erhalten und um sich einen ersten Überblick zum Thema zu verschaffen, entwickelten Julia Scheele und Meg-John Barker den Sachcomic „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“. Im Zentrum stehen Identitätspolitik, Geschlechterrollen und historischen Entwicklungen, es werden Begrifflichkeiten erklärt und die wichtigsten Theoretiker*innen vorgestellt, die mit ihren Thesen und Arbeiten die Einstellungen zu dem, was ›normal‹ ist, verändert haben. Eigene Meinung: Der vorliegende Sachcomic von Julia Scheele und Meg-John Barker erschien 2016 auf dem amerikanischen Markt, im März 2018 kam die deutsche Fassung beim Unrast Verlag auf den Markt. Auf 176 vollständig illustrierten Seiten bekommt man guten Einstieg in die Queer Theorie, um anschließend weiterführend zu recherchieren – je nachdem, welche der vorgestellten Entwicklungen und Strömungen man tiefer ergründen möchte. Inhaltlich bietet „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“ einen übersichtlichen und umfassenden Einblick in das Thema Queer Theorie. Dank der großformatigen, schwarz/weiß Illustrationen von Julia Scheele sind die komplexen Kernaussagen verständlich umgesetzt und bieten auch Lesern ohne Vorkenntnisse eine gute Aufbereitung des recht trockenen Themas. Neben historischen Entwicklungen und Strömungen, grundlegenden Begriffserklärungen und den damit zusammenhängenden Verknüpfungen zwischen Gender, Sexualität und Identität erhält man einen sehr umfassenden Überblick der bekanntesten Theoretiker*innen, die sich mit dem Thema Queer auseinandergesetzt haben. Dabei wird klar, wie unterschiedlich die Herangehensweise der einzelnen Denker*innen ist und das nicht jeder Ansatz zum Erfolg führt – hier werfen die Autor*innen auch kritische Aspekte und Meinungen ein, ohne gänzlich zu polarisieren. Sie weisen lediglich darauf hin, dass einige Ansätze nicht in der Lage sind, alle wichtigen Aspekte abzudecken und daher kritisch hinterfragt werden sollten. Obwohl der Sachcomic ein schwieriges Thema verständlich und pointiert zusammenfasst, muss man beim Lesen bei der Sache sein, denn die vielen Themenkomplexe, die auf zumeist 1-2 Seiten angesprochen werden, sind nichts für zwischendurch und setzen zum einen ein grundsätzliches Interesse, zum anderen eine entsprechende Konzentration voraus. Da Meg-John Barker die theoretischen Kernaussagen verschiedener wissenschaftlicher Themen, Analysen und Strömungen in wenige Sätze zusammenfasst, wird der Leser hin und wieder mit Fachbegriffen konfrontiert, die man ggf. erst einmal nachschlagen muss. Das erschwert natürlich das Lesen, zumal es sich empfiehlt, Pausen einzulegen, um von der Komplexität einzelner Themen nicht erschlagen zu werden. Nichtsdestotrotz lohnt sich der Sachcomic, insbesondere wenn man sich im Studium mit der Queer Theorie beschäftigt oder allgemein Interesse hat. Es bietet einen sehr guten Überblickt und gibt die wesentlichen Aspekte der verschiedenen Strömungen wieder. Auch die breite Übersicht an Denker*innen und Theoretiker*innen, auf die man eingegangen ist, ist positiv hervorzuheben. Wer auf der Suche nach einem soliden Grundwerk ist oder sich erstmals mit dem Thema auseinandersetzen will, ist mit „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“ gut beraten. Fazit: „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“ ist ein gelungener Sachcomic von Julia Scheele und Meg-John Barker. Das 176-seitige Buch bietet einen umfassenden Überblick in die Queer Theorie und eine gute Grundlage für weiterführende Recherchen. Kompletten Neueinsteigern wird der Sachcomic hin und wieder etwas zäh vorkommen, zumal man etliche Fachbegriffe erst einmal nachschlagen oder einige Sätze mehrfach lesen muss, um sie zu verstehen. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, einen Blick ins Buch zu werfen und sich einen Überblick über das weite Gebiet der Queer Theorie zu verschaffen. Zu empfehlen.
Heute darf ich Euch eine feine Graphic Novel aus dem Unrast Verlag vorstellen: „QUEER – Eine illustrierte Geschichte“. Barker & Scheele haben die historische Entstehung von Queer-Theorie und des LGBTQ*-Aktivismus super in einer Graphic Novel eingearbeitet. Viele Menschen verstehen den Begriff „queer“ unterschiedlich. Früher ein Schimpfwort, wird es heute mit Stolz getragen. Das Buch bietet einen umfassenden und übersichtlichen Einblick in das Thema der Queer-Theorie. Die Informationen werden mit tollen Illustrationen erklärt und die teilweise komplexen Inhalte sind verständlich umgesetzt. Mit dieser Lektüre ist es möglich sich unkompliziert Grundwissen anzueignen. Neben der historischen Entwicklung erklären die Autor*innen auch diverse Begrifflichkeiten wie Gender, Identität, Identitätspolitik, Heteronormativität, etc. sowie Details zu den Personen, die sich bereits seit längerem mit der Thematik auseinandersetzen. Ich persönliche empfinde die Lektüre als super Einstieg für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen und sich einlesen möchten und ich würde dieses Buch definitiv für Schüler*innen und Lehrer*innen empfehlen, um auch gute Informations- und Aufklärungsarbeit starten zu können. Die Autor*innen gehen auf das Thema und die Ansätze sachlich, fachlich ein und erklären die kritischen Punkte auch klar. Es bietet sich mit diesem Buch eine tolle Grundlage, um sich über das Thema zu informieren und so den Stereotypen, die sich täglich auftun, entgegenzuwirken. Sind queere Perspektiven herausfordernd? Wie stehen wir zum sozialen bzw. biologischen Konstrukt des „Geschlechts“? Und was haben Bewegungen zum Thema bereits alles vollbracht, um das Denken zu „was normal ist“ zu verändern … das findet sich kurz und knackig, manchmal etwas trocken, in dieser Lektüre! Klare Leseempfehlung!







