QUEEN ELIZABETH II.: Ihr Leben in Bildern, 1926-2022
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
QUEEN ELIZABETH II.: Ihr Leben in Bildern ist eine aufwendige fotografische Hommage an die weltweit beliebte britische Königin. Dieser in Zusammenarbeit mit der BBC entstandene Bildband blickt auf die unvergesslichsten Momente der Queen zurück und zeigt fast 200 Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos, die zum Teil nie zuvor gesehen wurden.
Als am längsten regierende Monarchin des Vereinigten Königreichs stand Königin Elisabeth II. fast ein Jahrhundert im Mittelpunkt des britischen Lebens. Seit ihrer Thronbesteigung im Jahr 1952 war sie über sieben Jahrzehnte des Wandels hinweg eine konstante, kenntnisreiche Präsenz in Politik und Kultur.
Mit Aufnahmen, die größtenteils aus den BBC-Archiven stammen, gedenkt dieses Buch der ikonischen Figur der Queen und ihrem ereignisreichen Leben, das von ihrer Geburt 1926 bis zu den letzten Jahren ihrer Regentschaft von Millionen von Menschen durch Fotos, Film und Fernsehen verfolgt wurde.
Book Information
Author Description
David Souden ist Historiker und ein angesehener Autor zu kulturellen Themen, der eine Reihe von Publikationen, Fernseh- und Radiosendungen sowie öffentliche Präsentationen über Themen zur britischen Geschichte verfasst hat. Er war als Leiter der Ausstellungsabteilung des British Museum und als Leiter der Abteilung für Bildung bei den Historic Royal Palaces tätig. David Souden lebt in London.
Posts
Ein schöner Bildband, der einen interessanten roten Faden präsentiert, aber dennoch ein wenig hinter meinen Erwartungen zurückblieb. Da es sich um ein von der BBC in Auftrag gegebenes Buch handelt, spielt die British Broadcasting Corporation auch eine größere Rolle: sie wurde gegründet 1922, vier Jahre bevor Elizabeth II. geboren wurde. Der rote Faden durch den Bildband sind daher Ereignisse im Leben der Queen, die auch durch die BBC geprägt waren. Das ist vor allem in der ersten Hälfte ihres Lebens sehr spannend: Radioübertragungen – zuerst durch ihren Vater, der ja bekanntlich erst König wurde, nachdem sein Bruder abgedankt hatte; dann aber auch durch die noch sehr junge Prinzessin selbst. Fotografen bei ihrer Hochzeit, Fernsehübertragungen bei ihrer Krönung – heute eine Selbstverständlichkeit, damals ein absolutes Novum, nicht nur im Zusammenhang mit dem Königshaus. Ein wenig verpasst es daher aber der Autor diesen Trend mit ins 21. Jahrhundert zu nehmen. Ähnlich wie die Königsfamilie sich selbst neu erfinden muss, um weiterhin relevant zu bleiben – vor allem in Zeiten in denen die Monarchie grundsätzlich in Frage gestellt wird –, muss dies sicher auch die BBC. Das zu reflektieren hätte dem Bildband, gerade bei dem roten Faden der Medien und Kommunikation, gutgetan. Auch wird völlig unkritisch auf das Leben der Queen geblickt; selbst größere Krisen, die es gab und gibt, spielen keine Rolle. Irritiert hat mich das Ende des Bildbands: der letzte Text ist zu finden unter dem Foto, als sie 2017 mit angeblichem Anti-Brexit Outfit zur Eröffnung des Parlaments erschien. Neuere Fotos, ein Bild vom Balkon des Buckingham Palaces anlässlich des Platinum Jubilees im Sommer 2022 ist zu finden. Pandemie, der Tod ihres geliebten Ehemanns und auch ihr Tod im September 2022 fließen nicht mehr ein. Das ist nicht nur sehr schade, es wirkt irgendwie unabgeschlossen. Man könnte fast vermuten, dass man den Bildband schnellstmöglich veröffentlichen wollte und dabei auf einen richtigen Abschluss verzichtet hat.
Ein schöner Bildband, der einen interessanten roten Faden präsentiert, aber dennoch ein wenig hinter meinen Erwartungen zurückblieb. Da es sich um ein von der BBC in Auftrag gegebenes Buch handelt, spielt die British Broadcasting Corporation auch eine größere Rolle: sie wurde gegründet 1922, vier Jahre bevor Elizabeth II. geboren wurde. Der rote Faden durch den Bildband sind daher Ereignisse im Leben der Queen, die auch durch die BBC geprägt waren. Das ist vor allem in der ersten Hälfte ihres Lebens sehr spannend: Radioübertragungen – zuerst durch ihren Vater, der ja bekanntlich erst König wurde, nachdem sein Bruder abgedankt hatte; dann aber auch durch die noch sehr junge Prinzessin selbst. Fotografen bei ihrer Hochzeit, Fernsehübertragungen bei ihrer Krönung – heute eine Selbstverständlichkeit, damals ein absolutes Novum, nicht nur im Zusammenhang mit dem Königshaus. Ein wenig verpasst es daher aber der Autor diesen Trend mit ins 21. Jahrhundert zu nehmen. Ähnlich wie die Königsfamilie sich selbst neu erfinden muss, um weiterhin relevant zu bleiben – vor allem in Zeiten in denen die Monarchie grundsätzlich in Frage gestellt wird –, muss dies sicher auch die BBC. Das zu reflektieren hätte dem Bildband, gerade bei dem roten Faden der Medien und Kommunikation, gutgetan. Auch wird völlig unkritisch auf das Leben der Queen geblickt; selbst größere Krisen, die es gab und gibt, spielen keine Rolle. Irritiert hat mich das Ende des Bildbands: der letzte Text ist zu finden unter dem Foto, als sie 2017 mit angeblichem Anti-Brexit Outfit zur Eröffnung des Parlaments erschien. Neuere Fotos, ein Bild vom Balkon des Buckingham Palaces anlässlich des Platinum Jubilees im Sommer 2022 ist zu finden. Pandemie, der Tod ihres geliebten Ehemanns und auch ihr Tod im September 2022 fließen nicht mehr ein. Das ist nicht nur sehr schade, es wirkt irgendwie unabgeschlossen. Man könnte fast vermuten, dass man den Bildband schnellstmöglich veröffentlichen wollte und dabei auf einen richtigen Abschluss verzichtet hat.
Description
QUEEN ELIZABETH II.: Ihr Leben in Bildern ist eine aufwendige fotografische Hommage an die weltweit beliebte britische Königin. Dieser in Zusammenarbeit mit der BBC entstandene Bildband blickt auf die unvergesslichsten Momente der Queen zurück und zeigt fast 200 Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos, die zum Teil nie zuvor gesehen wurden.
Als am längsten regierende Monarchin des Vereinigten Königreichs stand Königin Elisabeth II. fast ein Jahrhundert im Mittelpunkt des britischen Lebens. Seit ihrer Thronbesteigung im Jahr 1952 war sie über sieben Jahrzehnte des Wandels hinweg eine konstante, kenntnisreiche Präsenz in Politik und Kultur.
Mit Aufnahmen, die größtenteils aus den BBC-Archiven stammen, gedenkt dieses Buch der ikonischen Figur der Queen und ihrem ereignisreichen Leben, das von ihrer Geburt 1926 bis zu den letzten Jahren ihrer Regentschaft von Millionen von Menschen durch Fotos, Film und Fernsehen verfolgt wurde.
Book Information
Author Description
David Souden ist Historiker und ein angesehener Autor zu kulturellen Themen, der eine Reihe von Publikationen, Fernseh- und Radiosendungen sowie öffentliche Präsentationen über Themen zur britischen Geschichte verfasst hat. Er war als Leiter der Ausstellungsabteilung des British Museum und als Leiter der Abteilung für Bildung bei den Historic Royal Palaces tätig. David Souden lebt in London.
Posts
Ein schöner Bildband, der einen interessanten roten Faden präsentiert, aber dennoch ein wenig hinter meinen Erwartungen zurückblieb. Da es sich um ein von der BBC in Auftrag gegebenes Buch handelt, spielt die British Broadcasting Corporation auch eine größere Rolle: sie wurde gegründet 1922, vier Jahre bevor Elizabeth II. geboren wurde. Der rote Faden durch den Bildband sind daher Ereignisse im Leben der Queen, die auch durch die BBC geprägt waren. Das ist vor allem in der ersten Hälfte ihres Lebens sehr spannend: Radioübertragungen – zuerst durch ihren Vater, der ja bekanntlich erst König wurde, nachdem sein Bruder abgedankt hatte; dann aber auch durch die noch sehr junge Prinzessin selbst. Fotografen bei ihrer Hochzeit, Fernsehübertragungen bei ihrer Krönung – heute eine Selbstverständlichkeit, damals ein absolutes Novum, nicht nur im Zusammenhang mit dem Königshaus. Ein wenig verpasst es daher aber der Autor diesen Trend mit ins 21. Jahrhundert zu nehmen. Ähnlich wie die Königsfamilie sich selbst neu erfinden muss, um weiterhin relevant zu bleiben – vor allem in Zeiten in denen die Monarchie grundsätzlich in Frage gestellt wird –, muss dies sicher auch die BBC. Das zu reflektieren hätte dem Bildband, gerade bei dem roten Faden der Medien und Kommunikation, gutgetan. Auch wird völlig unkritisch auf das Leben der Queen geblickt; selbst größere Krisen, die es gab und gibt, spielen keine Rolle. Irritiert hat mich das Ende des Bildbands: der letzte Text ist zu finden unter dem Foto, als sie 2017 mit angeblichem Anti-Brexit Outfit zur Eröffnung des Parlaments erschien. Neuere Fotos, ein Bild vom Balkon des Buckingham Palaces anlässlich des Platinum Jubilees im Sommer 2022 ist zu finden. Pandemie, der Tod ihres geliebten Ehemanns und auch ihr Tod im September 2022 fließen nicht mehr ein. Das ist nicht nur sehr schade, es wirkt irgendwie unabgeschlossen. Man könnte fast vermuten, dass man den Bildband schnellstmöglich veröffentlichen wollte und dabei auf einen richtigen Abschluss verzichtet hat.
Ein schöner Bildband, der einen interessanten roten Faden präsentiert, aber dennoch ein wenig hinter meinen Erwartungen zurückblieb. Da es sich um ein von der BBC in Auftrag gegebenes Buch handelt, spielt die British Broadcasting Corporation auch eine größere Rolle: sie wurde gegründet 1922, vier Jahre bevor Elizabeth II. geboren wurde. Der rote Faden durch den Bildband sind daher Ereignisse im Leben der Queen, die auch durch die BBC geprägt waren. Das ist vor allem in der ersten Hälfte ihres Lebens sehr spannend: Radioübertragungen – zuerst durch ihren Vater, der ja bekanntlich erst König wurde, nachdem sein Bruder abgedankt hatte; dann aber auch durch die noch sehr junge Prinzessin selbst. Fotografen bei ihrer Hochzeit, Fernsehübertragungen bei ihrer Krönung – heute eine Selbstverständlichkeit, damals ein absolutes Novum, nicht nur im Zusammenhang mit dem Königshaus. Ein wenig verpasst es daher aber der Autor diesen Trend mit ins 21. Jahrhundert zu nehmen. Ähnlich wie die Königsfamilie sich selbst neu erfinden muss, um weiterhin relevant zu bleiben – vor allem in Zeiten in denen die Monarchie grundsätzlich in Frage gestellt wird –, muss dies sicher auch die BBC. Das zu reflektieren hätte dem Bildband, gerade bei dem roten Faden der Medien und Kommunikation, gutgetan. Auch wird völlig unkritisch auf das Leben der Queen geblickt; selbst größere Krisen, die es gab und gibt, spielen keine Rolle. Irritiert hat mich das Ende des Bildbands: der letzte Text ist zu finden unter dem Foto, als sie 2017 mit angeblichem Anti-Brexit Outfit zur Eröffnung des Parlaments erschien. Neuere Fotos, ein Bild vom Balkon des Buckingham Palaces anlässlich des Platinum Jubilees im Sommer 2022 ist zu finden. Pandemie, der Tod ihres geliebten Ehemanns und auch ihr Tod im September 2022 fließen nicht mehr ein. Das ist nicht nur sehr schade, es wirkt irgendwie unabgeschlossen. Man könnte fast vermuten, dass man den Bildband schnellstmöglich veröffentlichen wollte und dabei auf einen richtigen Abschluss verzichtet hat.






