Polyphon Pervers

Polyphon Pervers

Softcover
4.514

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Description

In einer beschaulichen Kleinstadt in der Schweiz passiert Erstaunliches: Kaum gegründet, mischen Sabine und Schanti mit ihrem Verein "Polyphon Pervers" die Kulturszene auf. Risikofreudig und clever agierend steigen sie als Theater-Produzentinnen zu nationalen Grössen auf und scharen eine illustre Runde um sich: vom eitlen Regisseur Lucien über den versoffenen Ghostwriter Yves, den Lebemenschen und DJ Milan und die opportunistische Schauspiel-Grösse Chantal bis zu Jules und seinen Hanf-Bauern, die unversehens als Performance-Künstler brillieren. Dem Erfolg ordnet der Verein für Unterhaltung im Laufe der Geschichte alles unter, und so folgen auf erste Unsauberkeiten schon bald alle möglichen Formen des Betrugs. Béla Rothenbühler belebt mit seinem zweiten Roman die Tradition des Schelmenromans neu – diesmal mit schlagfertigen Hochstaplerinnen. Seine satirische Reise durch Kultur, Unterhaltung und Geld ist nicht nur clever, sondern selbst ein Meisterwerk der Unterhaltung.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
212
Price
22.40 €

Author Description

Béla Rothenbühler, geboren 1990 im schweizerischen Reussbühl, ist freischaffender Dramaturg, Autor und Musiker. Mit dem Kollektiv "Fetter Vetter & Oma Hommage" ist er in der freien Luzerner Theaterszene aktiv, mit der Krautrockband "Mehltau" als Musiker. Sein luzerndeutscher Debütroman "Provenzhauptschtadt" erschien 2021 bei Der gesunde Menschenversand. Sein Zweitling "Polifon Pervers" erschien 2024 ebenda, landete auf der Shortlist für den Schweizer Buchpreis 2024 und gewinnt 2025 den Schweizer Literaturpreis. Rothenbühler lebt und arbeitet in Luzern.

Posts

3
All
4.5

Der geile Schweizer Shit

Für so einen lässig=geilen deutschsprachigen Roman muss man unter den neuveröffentlichungen momentan echt lange suchen. Aber der Roman kann es alles. Den Kulturbetrieb verarschen, bizarre Situationen auspowern und fun fun fun bringen. Einzig sind 90% der Szene „more of the same“. Nur ist „Same“ eben voll geil. Das Ende hat dann aber schon nochmal anders funktioniert und hat nochmal nen halben Stern mehr rausgeholt. Ich sage „Ja“.

4.5

Absurd komisch! Irgendwo zwischen verrücktem Kulturbetrieb, Geldwäsche und Roadmovie. In Mundart/Umgangssprache geschrieben und unterhält einfach

4

Auf Empfehlung vom Podcast Lesen ist Schwul gelesen. Gute Story, könnte auch ein Seriendrehbuch sein. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in den speziellen Erzählstil zu kommen. Aber dann hat es mich sehr angetan.

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