Poesie-Quadriga Nr. 8

Poesie-Quadriga Nr. 8

Softcover

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Description

»Es existiere in Mitteleuropa eine Lyrikszene, quicklebendig, heisst es – und seit, wer dichte, performativ auftrete, werde ein Trumpf ausgespielt, der sonst dem Theater eigen sei. Gedichtkunst als Rezitier- und als Schaukunst. Die vorliegende ›Poesie-Quadriga‹, originäre Mundartlyrik von vier Frauen, nimmt den Mund weniger voll. Sie tritt als Drucksache auf – lesen muss (oder darf) man selber; den Ton finden / die Aussage wägen / den Sinn suchen darf (oder muss) man selber. Die Verschriftlichung hochliterarischer Dialektgedichte kann nicht sorgfältig genug erfolgen. Die Vokalfarben / die grammatischen Eigenheiten / die Fugen bzw. der Kitt zwischen den Vokabeln heischen überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit. Zum Vorschein soll kommen, wie Mundartlyrik zu hören sei: buchstäblicher Landluzerner Dialekt, die farbige Rheintal-Werdenberger und eine eigenwillige Aargauer Mundart, das Senslerdeutsch alias Seisler­tütsch.« (Rainer Stöckli)

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
128
Price
14.40 €

Author Description

Sankt Galler Schriftstellerin (sechs Romane, drei Erzählun­gen), Verfasserin auch von Gedichten / Kurzprosa / szeni­schen Spielen, hat 1992 ihren Erstling Eisland veröffentlicht, das Jahr darauf erscheint ihr Porträt mit bemerkenswerter Standpunktnahme in der Anthologie Schreiben in der Innerschweiz (hg. ISSV, Luzern: Raeber, 1993). Die Jungautorin betont ihr Herkommen, ihre Familienverpflichtung, die Ansprüche ihrer beruflichen Tätigkeit (»Sprach- und Wahrnehmungstherapeutin«). Erst 2011 versichert sie sich (und öffentlich ihrer Zuhörerschaft), wie wichtig ihr sei, von Kinds­beinen an in zwei Sprachen einbezogen worden zu sein: ins ›Schrefttütsch‹, die Schul-, Lese- und Schreibsprache, sowie ins ›Puuretütsch‹, in ihrem Fall den Landluzerner Dialekt, die ›Grossvatersprache‹.