Phytopia Plus

Phytopia Plus

3.52

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Description

Brütende Hitze, Artensterben, Dürreperioden Und Leere Regale Im Supermarkt: Für Die Menschheit Sieht Es In Den 2040er Jahren Nicht Allzu Rosig Aus. Zumindest Nicht Für Die ärmeren Teile Der Bevölkerung. Wer Geld Hat, Lebt In Komfortablen, Eingezäunten Siedlungen Mit Eigenem Biosupermarkt Und Könnte Die Klimakrise überleben, Indem Das Bewusstsein Digitalisiert Und Auf Der Dna Einer Pflanze Gespeichert Wird. Die Drosera Ag, Ein Biotech-konzern Mit Sitz In Hamburg, Vermarktet Ein Solches Verfahren. Kostenpunkt: 350.000 Euro. Aylin Gehört Nicht Zu Den Menschen, Die Sich So Etwas Leisten Können. Sie Arbeitet Als Aushilfsgärtnerin In Den Gewächshäusern Der Drosera Ag Und Tauscht Mit Besserverdienern Seltene Zierpflanzen Gegen Frische Lebensmittel. Gern Hätte Sie Für Ihren Großvater Einen Speicherplatz Auf Einer Pflanze. Als Ungewöhnliche Panaschierungen Auf Den Blättern Der Speicherpflanzen Auftauchen, Beginnt Aylin Auf Dem Schwarzmarkt Profit Daraus Zu Schlagen, Um Sich Ihren Wunsch Zu Erfüllen. »phytopia Plus« Ist Eine Gesellschaftskritische Reflexion Einer Nicht Allzu Weit Entfernten Zukunft.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
N/A
Pages
284
Price
N/A

Posts

1
All
3

Phytopia Plus ist Pflanzen Sci-Fi und allein deshalb schon absolut lesenswert. Die Handlung dreht sich um Aylin, die in einer nicht allzu fernen Zukunft im Hamburger "Drosera Werk" arbeitet. Sie ist Aushilfe im Gewächshaus, kümmert sich um die Pflanzen und versucht die Arbeitsaufträge der KI zu erledigen, die ihr vollautomatisiert zugestellt werden. Die Pflanzen sind allerdings keine herkömmlichen Gewächse, sondern Speichermedien, auf denen das Bewusstsein Verstorbener lagert. Das Geschäftsmodell der "Drosera AG": Ein Biochip speichert das Bewusstsein (oder doch eher die Erinnerung?) reicher Leute und wird nach deren Tod in die DNA einer selbst zu wählenden Pflanze implantiert. Kostet nur 350.000 Euro und Aylin spart bereits, um ihrem Großvater das Verfahren zu ermöglichen. Um an Geld zu kommen, klaut Aylin Pflanzenteile aus dem Werk und zieht Zuhause Ableger, die sie an reiche Yuppies auf der anderen (nördlichen) Elbseite verkauft oder gegen frische Lebensmittel tauscht. Doch damit vervielfältigt sie nicht nur die Pflanzen, sondern auch die darauf gespeicherten Biodaten. Es wird wild! Ich habe den Roman recht schnell und auch ganz gern gelesen. Insgesamt schien mir der Plot aber doch nicht ganz ausgereift und stellenweise hab ich mich ein bisschen gelangweilt, etwas kürzer, ein paar Redundanzen weniger und ich hätte vier Sterne gegeben. So sind es gute 3,5 und Vorfreude auf das, was Zara Zerbe sich als nächstes ausdenkt!

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