Pearly Everlasting
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Description
Book Information
Author Description
Tammy Armstrong, geboren 1974, ist eine kanadische Lyrikerin und Autorin. Sie studierte Creative Writing an der University of British Columbia und hat in Literatur und Critical Animal Studies promoviert. Sie lebt in einem Hummerfischerdorf an der Südküste von Nova Scotia.
Posts
Tammy Armstrongs Roman erzählt von der ungewöhnlichen Liebe zwischen dem jungen Mädchen Pearly und einem Bären namens Bruno, die gemeinsam im ländlichen New Brunswick des Jahres 1934 in einem abgelegenen Holzfällerlager aufwachsen. Armstrongs Schreibstil ist lyrisch und atmosphärisch. Sie webt lokale Folklore und Aberglauben in die Erzählung ein, wodurch eine ganz eigene, fast märchenhafte Stimmung entsteht. Die Beschreibungen der winterlichen Waldlandschaft sind lebendig und eindringlich, man spürt förmlich die Kälte. Die Beziehung zwischen Pearly und Bruno, den sie als ihren Bruder ansieht, steht im Mittelpunkt des Romans. Ihre tiefe, bedingungslose Zuneigung zueinander ist berührend beschrieben. Pearlys unerschrockener Mut und ihre Entschlossenheit, Bruno vor den Gefahren der Außenwelt zu beschützen, sind beeindruckend. Die Handlung nimmt Fahrt auf, als ein neuer, hartherziger Aufseher ins Lager kommt und Brunos Existenz bedroht. Pearlys darauf folgende abenteuerliche Reise durch die winterliche Wildnis, um ihren entführten Bruder zu finden, ist spannend und mitreißend. Auf ihrem Weg begegnet sie skurrilen und furchteinflößenden Charakteren. Obwohl die Geschichte märchenhafte Elemente enthält, scheut sich Armstrong nicht, die harte Realität des Lebens in einem Holzfällerlager während der Depressionszeit darzustellen. Die gefährliche Arbeit, die Armut und die sozialen Ungleichheiten werden subtil, aber wirkungsvoll thematisiert. "Pearly Everlasting" ist ein Roman über Liebe, Loyalität und den unzerbrechlichen Bund zwischen Mensch und Tier. Er ist eine Hommage an die Kraft der Natur und die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes. Wer sich auf eine atmosphärisch dichte und emotional berührende Geschichte einlassen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.
PEARLY EVERLASTING Tammy Armstrong Kennt ihr das auch? Ihr klappt ein Buch zu – und da ist dieses warme Gefühl im Bauch. Das Ende war großartig, die Geschichte hat euch voll erwischt und die kleine Träne im Augenwinkel ist noch nicht ganz getrocknet. New Brunswick, 1918. Pearly Everlasting wächst als Tochter des Kochs in einem abgelegenen Holzfällercamp in Kanada auf. In derselben Woche, in der Pearly geboren wird, bringt ihr Vater ein verwaistes Schwarzbärenjunges mit nach Hause. Es wird von Pearlys Mutter mitgestillt und gehört von da an zur Familie. Das Leben in einem Camp dieser Zeit ist hart – gefährlich, entbehrungsreich und geprägt von langen, bitterkalten Wintern. Viele Arbeiter verletzen sich, doch Pearlys Mutter ist eine Heilerin und wird von den Männern im Camp geschätzt. Pearly und ihr tierischer Bruder Bruno – der kleine Bär – wachsen zusammen auf. Bruno bleibt kleiner als andere Bären, ist verspielt und immer auf der Suche nach etwas zu fressen. Als die beiden 15 Jahre alt sind, übernimmt ein neuer, harter Vorarbeiter das Camp. Er ist von Anfang an gegen den Bären – und verkauft ihn heimlich. Doch Pearly hat Glück: Die Männer des Camps stehen hinter ihr und Bruno. Doch dann geschieht etwas Schreckliches – ein Mensch stirbt, und alles deutet darauf hin, dass ein Bär dahintersteckt ... Wie es mit Pearly und Bruno weitergeht, müsst ihr selbst lesen. Tammy Armstrong hat sich bei dieser fiktiven Geschichte von einer wahren Begebenheit inspirieren lassen: Im Winter 1903 fotografierte der Naturfotograf William Lyman Underwood eine Frau, die gleichzeitig ihr Baby und ein Bärenjunges stillte. Die Geschichte ist einfach wundervoll! Der feine, leichte Schreibstil hat mich regelrecht durch die Seiten getragen. Ich habe mit Pearly gezittert, gehofft und gelitten. Meine Empfehlung: Lest dieses Buch. Es ist etwas ganz Besonderes. Fazit: Ein großartiges Buch – und ich will jetzt auch so einen Bären! 5/5

Außergewöhnliche Geschichte über das Band zwischen Mensch und Tier, Familienzusammenhalt, Kanada
✨Leseempfehlung!✨ Stimmen zum Buch: »In diesem magischen Buch fesselt Armstrong die Leserinnen und Leser mit einer spannenden Geschichte.« Los Angeles Times Worum geht’s? Außergewöhnliche Geschichte über das Band zwischen Mensch und Tier, Familienzusammenhalt, Kanada Mein Leseeindruck: Als großer Diogenes-Fan hat der Verlag mich noch nie enttäuscht. Deshalb glaubte ich auch an diese Geschichte, die für Freundschaft zwischen Mensch und Tier steht, Schauplatz in den Tiefen Wäldern Kanadas, fragte es an bei Vorablesen. Ich freute mich auf diese Geschichte, habe ich vor Jahren einmal eine Rundreise durch Kanada unternommen und bin seitdem verliebt in das Land. Außerdem mag ich Romane mit historischem Background sehr. Das Cover sieht klasse aus und passt zum Titel. Soweit so gut. - Die Geschichte spielt um 1930 in den Tiefen Wäldern Kanadas in einem Holzfällercamp, wo Pearly Everlasting (Silbermortelle), deren Schwester Ivy und ihren Eltern unter harschen Bedingungen, aber geborgen zusammen mit dem Bären Bruno aufwächst. Klang für mich erstmal recht vielversprechend, doch leider konnte die Geschichte mich nicht fesseln und mitnehmen, denn sie entwickelte sich für mich irgendwie in die falsche Richtung, der Erzählstil war mit persönlich zu abgehackt, dann wieder zu ausführlich, dass ich gedanklich abgedriftet bin, schlussendlich aber zu distanziert und mit zu wenig Tiefe. Für mein Empfinden ging’s gefühlt die ganze Zeit nur darum, dass Bruno nicht geduldet wird und ihm alles angehängt wird, was im Camp passiert. Zudem habe ich Atmosphäre vermisst, was ich mir so sehr von einem Setting in einem so gigantischen Land wie Kanada erhofft hatte. Somit blieb die Geschichte für mich unter meinen Erwartungen zurück, ich wünsche dem Buch trotzdem ganz viele Leser! 3,75 ⭐️ Eure, Claudia

"Der Herbst ging schnell zu Ende. Schon bald würden wir die Stahlkufen der Schlitten über hartgefahrenem Schnee knirschen und das Holz der Bäume vom starken Frost knacken hören. Ich würde die grünen Düfte in der Luft vermissen, die Gerüche vom Fluss, die Laubfrösche und Waldfrösche." Das Teenager-Mädchen Pearly Everlasting, der mit ihr zusammen aufgewachsene Schwarzbär Bruno, die wilde raue Natur der kanadischen Wälder und das harte entbehrungsreiche Leben der Holzfäller in den 1930er Jahren - das alles verwebt die Autorin Tammy Armstrong gekonnt zu einem spannenden, bewegenden und anrührenden Abenteuerroman. Ich hätte noch ewig weiterlesen können!
Unaufgeregt
Unaufgeregt **** Mein Eindruck **** Dieses Buch hatte von Anfang an einen sehr ruhigen, für mich jedoch etwas unfokussierten Ton. Die Geschichte durfte sich ganz von selbst entfalten, und ich als Leserin konnte meinen Fokus freier als sonst setzen. Das fand ich zunächst spannend und hatte Freude daran, der Handlung einfach ohne „Auftrag“ zu folgen. Pearly und ihre Familie wirken sonderbar – für mich naturverbunden – und besonders ihre innige Verbindung zu dem Bären sticht deutlich hervor. Ein schöner Gedanke, und das Ziel, eine Geschichte zu erzählen, wurde hier auf jeden Fall erreicht. Die Wendung in der Handlung hat mich jedoch überrascht: Plötzlich wurde es turbulent und chaotisch, ohne dass sich das in der Tonalität des Textes widerspiegelte. Ich verlor zunehmend den Überblick, obwohl die Beschreibungen ausführlich waren und die Geschichte sich Zeit ließ. Vermutlich lag es an der Erzählweise, die mich letztlich nicht richtig erreichen konnte. Mir fehlte eine tiefere Verbindung zu den Figuren, zum Bären selbst und zur Welt, in der sich Pearly bewegt. Die Darstellung des Bären – wild, naturverbunden, gleichzeitig sanft – und die besondere Freundschaft zwischen ihm und Pearly hielten mich dennoch bei der Stange. Hier und da wurden bei mir auch Gefühle ausgelöst, doch insgesamt blieb das Buch vor allem eines: eine unaufgeregte Geschichte mit langgezogenen Höhepunkten und stellenweise unnötigen Wiederholungen. **** Empfehlung? **** Dieses Buch eignet sich für Leser*innen, die sich auf eine ruhige, naturverbundene Geschichte einlassen möchten, ohne klare Spannungskurve oder dramatische Höhepunkte. Wer sich auf das Tempo einlassen kann, wird besonders an der einfühlsamen Darstellung des Bären seine Freude haben – sie ist für mich das kleine Highlight des Romans.
Definitiv in der falschen Jahreszeit erschienen und gelesen.
"Manche mögen sagen, ein Baby und ein Bärenjunges haben nichts miteinander zu schaffen, aber wenn sie die Welt durch unsere Augen sehen könnten, dann würden sie mit Sicherheit anders darüber denken." [S. 14] Ein kanadisches Holzfällercamp im Jahr 1934. Die Männer arbeiten hart und unter schlechten Bedingungen. Hier wächst das Mädchen Pearly Everlasting gemeinsam mit ihrer Familie und ihrem Bärenbruder Bruno auf, den ihr Vater einst als Welpe aus den Wäldern gerettet hat. Das Leben und besonders die Natur (ver)schont keinen von ihnen. Stürme, langandauernde Kälte, Krankheiten und die Sage(n) von Old Jack bestimmen das Leben der Campbewohner. Ebenso der Vorarbeiter Swicker, der jedoch eines Tages tot aufgefunden wird. Sein gewaltsames Ableben wird Bruno angekreidet. ... Die Handlung plätschert ruhig und gediegen dahin; jegliche Höhepunkte werden detailreich, wortgewandt aber eher unspektakulär beschrieben. Teilweise interessant, in Bezug auf das Leben in den kanadischen Wäldern und der rauen Natur, andererseits auch etwas langatmig durch zahlreiche Wiederholungen. Ich mochte die Verbindung zwischen Pearly und dem Bär, die Freundschaft zwischen Mensch und Tier und ich fand besonders die Beschreibung von Bruno toll. Das wilde Tier blieb was es war und wurde nicht kitschig verniedlicht und vermenschlicht, auch wenn es zur Familie gehörte - einem Haustier gleich. Insgesamt hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht und vermutlich hätte es mir besser gefallen, hätte ich es der Jahreszeit entsprechend im Herbst oder Winter gelesen, so war es für mich eine solide Story für zwischendurch, die ich zwar gerne gelesen habe, an die ich aber größere Erwartungen hatte.
Ein bisschen alte Magie, viel Liebe für die Natur, und mittendrin ein Mädchen mit einem Bär als Bruder.
Ich wusste am Anfang nicht was mich erwartet, aber man findet schnell in die Geschichte und wird gepackt. Man leidet mit unter dem Camp Boss, man leidet mit Pearly als ihr Bruder Bruno fort gebracht wird, man hofft und bangt mit ihr. Es ist eine lange Reise, die Pearly vor sich hat um Bruno nach Hause zu bringen, aber es macht Spaß und die Geschichte fließt vor sich hin. Ich liebe diese alte Magie, die überall mitschwingt in den Leuten und habe das Buch sehr genossen.

Schöner Schreibstil, unaufgeregter Erzählton
In dieses Buch habe ich reingelesen und mich direkt wohl gefühlt. Die Sprache ist wirklich schön und stellenweise leicht poetisch. Sie bettet einen sanft ein und trägt einen mit ihrer ruhigen Erzählstimme davon. Ein Holzfällercamp in den kanadischen Wäldern. Hier wächst Pearly mit ihrer Schwester Ivy und ihrem Bärenbruder Bruno auf. Sie und Bruno sind unzertrennlich. Doch als eines Tages ein Mann tot aufgefunden wird, wird Bruno beschuldigt, für den Tod verantwortlich zu sein und wird daher weggebracht. Es ist Winter, die Wälder sind groß, doch ihr Wille, Bruno zu finden, ist ebenfalls riesig. Die Familiendynamik hat mir sehr gut gefallen. Vater und Mutter strahlen eine behütende Wärme aus. Ihre Liebe zu ihren Kindern spiegelt sich in ihren Worten und Taten wider. Pearly selbst ist ein doch eher eigensinniger Charakter. Von den weiteren Personen im Camp bekommen wir überwiegend am Rande etwas mit. Was sich aber in jedem Fall zeigt, ist die Verbundenheit, die sie alle durch die harte Arbeit unter schwierigen Bedingungen zueinander haben. “Wir alle, mit unserer ramponierten Freundlichkeit, gaben aufeinander acht, denn unser Überleben hing davon ab.” (S. 23) Die meiste Zeit sind wir an Pearlys Seite und erleben die Suche nach Bruno aus der Ich-Perspektive. Wir bekommen aber zwischendurch immer mal wieder mit, was sich gerade im Camp tut. Hier wechselt dann natürlich auch die Erzählperspektive. Das hat mir gut gefallen, da es interessant war zu beobachten, wie diese beiden Erzählstränge aufeinander zu steuern. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Allerdings habe ich den Handlungsverlauf in der Mitte der Geschichte als etwas schleppend empfunden. Der grundlegende Erzählton ist eher unaufgeregt, was sich selbst bei intensiven Szenen nicht wirklich geändert hat, wodurch die nötige Spannung nicht immer aufkommen konnte. Zum Ende hin konnte mich die Autorin doch nochmal mitnehmen und ich konnte versöhnlich mit der Geschichte abschließen.

Ungewöhnliche Geschichte
Die Beschreibung von Pearly Everlasting sprach mich sofort an. Es geht um den Bären Bruno, der mit dem Mädchen Pearly zusammen wie ein Bruder aufwächst. Bruno kam als Welpe zur Familie und bleibt auch später Teil dieser. Die Geschichte spielt in den 1920er und 30er Jahren in einem Holzfällercamp irgendwo in den Wäldern von New Brunswick/Kanada. Die Sitten sind dort sehr rau und die Bedingungen werden noch schlechter, als ein neuer Vorarbeiter die Leitung übernimmt. Eines Tages wird dieser tot aufgefunden und der Verdacht fällt schnell auf Bruno. Er wird gefangen und weggebracht. Verzweifelt macht sich Pearly auf die Suche nach ihrem Bärenbruder. Bei dem Setting und natürlich auch bei dem Bären musste ich sofort an John Irving denken, einen meiner Lieblingsautoren. Die Erwartungen waren also entsprechend hoch. Ich kam allerdings nur sehr schwer in die Geschichte hinein. Eigentlich hatte ich erwartet, dass ich durch sie hindurchfliege, wie das bei Diogenesbüchern bei mir in der Regel so ist. Die Elemente wären auch alle vorhanden gewesen. Es gab skurrile Personen und Situationen (z.B. ein Auto, bei dem nur der Rückwärtsgang funktioniert). Irgendwie funktionierte das aber alles nicht für mich. Ich vermute, dass dies am erzählerischen lag. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu Pearly aufbauen. Auch ihre als so besonders bezeichnete Beziehung zu Bruno kam bei mir (abgesehen von den äußeren Umständen natürlich) nicht so rüber. Im Buch gibt es auch eine Stelle, bei der während eines extrem harten Winters Pearlys Mutter und Schwester sterben. Solche Szenen nehmen mich normalerweise sehr mit. Ich hätte die Stelle jedoch beinahe überlesen und fühlte rein gar nichts.
Rezensionsexemplar 🐻
Wer will denn kein Bär als Bruder haben? Die Geschichte von Pearly und Bruno beruht auf einer wahren Begebenheit. Bruno wird als Bärenjunges gefunden und wächst zusammen mit Pearly in einem Holzfällercamp auf. Beide sind unzertrennlich. Bis eines Tages ein Mann ums Leben kommt und Bruno beschuldigt wird. Pearly und Bruno haben eine außergewöhnliche Beziehung. Beide passen aufeinander auf, egal was passiert. Ich fand die Geschichte sehr schön erzählt. Ebenfalls gab es auch mehrere Handlungsstränge gleichzeitig, was mir sehr gut gefällt. Jedoch hat mir an manchen Stellen die Tiefe und Emotionen gefehlt. Dieses Buch ist etwas anderes, als was ich sonst lese und trotzdem hat es mir gefallen 🐻

Eine außergewöhnliche Geschichte!
Ich habe das Buch auf der Frankfurter Buchmesse beim Stand von Diogenes entdeckt. Ich wollte es mir erst direkt vor Ort kaufen, hatte es aber dann gelassen. Nun hatte ich es mir zu Weihnachten gewünscht und auch bekommen. Das Buch habe ich auch direkt begonnen und bin von dieser Geschichte beeindruckt. Tatsächlich ist es sogar eins meiner Jahreshighlights geworden, wenn nicht sogar mein Jahreshighlight. Es hatte etwas magisches an sich. Die Atmosphäre der Natur wurde super rübergebracht. Der Schreibstil war schön zu lesen, malerisch beschrieben. Die Liebe zwischen Pearly und Bruno war spürbar. Ich mochte den Handlungsstrang sehr und fand es auch gut, dass später die Geschichte auch aus der Sicht von Ansel erzählt wurde. Wer eine außergewöhnliche Geschichte mit einem tollen Schreibstil lesen möchte, wird hier fündig.
Schöne Geschichte, deren Sinn sich mir leider nicht erschlossen hat.
Pearly Everlasting ist in einem Holzfällercamp aufgewachsen. Gemeinsam mit ihrem Milchbruder. Dem Bären Bruno. Eines Tages wird jemand umgebracht. Dessen Sohn entführt Bruno, weil er ihn verantwortlich macht. Pearly reisst aus, um ihn zu suchen und findet sich in einer für sie großen und neuen Welt wieder. Es ist ein wunderschönes Buch, wenn man dahinfließende Geschichten mag. Es gibt natürlich auch spannende Momente, aber vor allem ist es eine lange Reise eines jungen Mädchens in die beängstigende Welt. Ich habe mich auf das Buch gefreut, aber es lohnte mich leider nicht packen
Ich habe das Buch auf deutsch gelesen. Leider ist es auf goodreads noch nicht vorhanden. Am Anfang habe ich mich mit dem Buch schwer getan und hätte es nach den ersten 20 Seiten am liebsten wieder weggelegt. Die Sprache ist eigen und für mich etwas sprunghaft, passt aber gut zu Pearly Everlasting, einem Mädchen, das zusammen mit ihrer Familie und einem Bär tief in den Wäldern New Brunswicks in einem Holzfällercamp aufwächst. Das Leben ist rau, doch sie kennt es nicht anders. Nach 150 Seiten ist der Klappentext erzählt. Man denkt, was kommt jetzt? Und dann geht die Geschichte in eine zweite, erzählerisch und menschlich spannende Runde. Mir ist Pearly ans Herz gewachsen und ich bin mit ihr gewandert, habe mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Der Schreibstil war schnell vertraut und die poetischen Beschreibungen ein Genuss. Man kann sich die Wälder, Städte aber auch die Menschen, welche Pearly trifft plastisch vorstellen. Ob es ein Happy End gibt, ist bis kurz vorm Schluss nicht klar. Beides würde passen und wäre stimmig. Ein wunderbares Buch, dass ich weiterempfehlen kann.
Description
Book Information
Author Description
Tammy Armstrong, geboren 1974, ist eine kanadische Lyrikerin und Autorin. Sie studierte Creative Writing an der University of British Columbia und hat in Literatur und Critical Animal Studies promoviert. Sie lebt in einem Hummerfischerdorf an der Südküste von Nova Scotia.
Posts
Tammy Armstrongs Roman erzählt von der ungewöhnlichen Liebe zwischen dem jungen Mädchen Pearly und einem Bären namens Bruno, die gemeinsam im ländlichen New Brunswick des Jahres 1934 in einem abgelegenen Holzfällerlager aufwachsen. Armstrongs Schreibstil ist lyrisch und atmosphärisch. Sie webt lokale Folklore und Aberglauben in die Erzählung ein, wodurch eine ganz eigene, fast märchenhafte Stimmung entsteht. Die Beschreibungen der winterlichen Waldlandschaft sind lebendig und eindringlich, man spürt förmlich die Kälte. Die Beziehung zwischen Pearly und Bruno, den sie als ihren Bruder ansieht, steht im Mittelpunkt des Romans. Ihre tiefe, bedingungslose Zuneigung zueinander ist berührend beschrieben. Pearlys unerschrockener Mut und ihre Entschlossenheit, Bruno vor den Gefahren der Außenwelt zu beschützen, sind beeindruckend. Die Handlung nimmt Fahrt auf, als ein neuer, hartherziger Aufseher ins Lager kommt und Brunos Existenz bedroht. Pearlys darauf folgende abenteuerliche Reise durch die winterliche Wildnis, um ihren entführten Bruder zu finden, ist spannend und mitreißend. Auf ihrem Weg begegnet sie skurrilen und furchteinflößenden Charakteren. Obwohl die Geschichte märchenhafte Elemente enthält, scheut sich Armstrong nicht, die harte Realität des Lebens in einem Holzfällerlager während der Depressionszeit darzustellen. Die gefährliche Arbeit, die Armut und die sozialen Ungleichheiten werden subtil, aber wirkungsvoll thematisiert. "Pearly Everlasting" ist ein Roman über Liebe, Loyalität und den unzerbrechlichen Bund zwischen Mensch und Tier. Er ist eine Hommage an die Kraft der Natur und die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes. Wer sich auf eine atmosphärisch dichte und emotional berührende Geschichte einlassen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.
PEARLY EVERLASTING Tammy Armstrong Kennt ihr das auch? Ihr klappt ein Buch zu – und da ist dieses warme Gefühl im Bauch. Das Ende war großartig, die Geschichte hat euch voll erwischt und die kleine Träne im Augenwinkel ist noch nicht ganz getrocknet. New Brunswick, 1918. Pearly Everlasting wächst als Tochter des Kochs in einem abgelegenen Holzfällercamp in Kanada auf. In derselben Woche, in der Pearly geboren wird, bringt ihr Vater ein verwaistes Schwarzbärenjunges mit nach Hause. Es wird von Pearlys Mutter mitgestillt und gehört von da an zur Familie. Das Leben in einem Camp dieser Zeit ist hart – gefährlich, entbehrungsreich und geprägt von langen, bitterkalten Wintern. Viele Arbeiter verletzen sich, doch Pearlys Mutter ist eine Heilerin und wird von den Männern im Camp geschätzt. Pearly und ihr tierischer Bruder Bruno – der kleine Bär – wachsen zusammen auf. Bruno bleibt kleiner als andere Bären, ist verspielt und immer auf der Suche nach etwas zu fressen. Als die beiden 15 Jahre alt sind, übernimmt ein neuer, harter Vorarbeiter das Camp. Er ist von Anfang an gegen den Bären – und verkauft ihn heimlich. Doch Pearly hat Glück: Die Männer des Camps stehen hinter ihr und Bruno. Doch dann geschieht etwas Schreckliches – ein Mensch stirbt, und alles deutet darauf hin, dass ein Bär dahintersteckt ... Wie es mit Pearly und Bruno weitergeht, müsst ihr selbst lesen. Tammy Armstrong hat sich bei dieser fiktiven Geschichte von einer wahren Begebenheit inspirieren lassen: Im Winter 1903 fotografierte der Naturfotograf William Lyman Underwood eine Frau, die gleichzeitig ihr Baby und ein Bärenjunges stillte. Die Geschichte ist einfach wundervoll! Der feine, leichte Schreibstil hat mich regelrecht durch die Seiten getragen. Ich habe mit Pearly gezittert, gehofft und gelitten. Meine Empfehlung: Lest dieses Buch. Es ist etwas ganz Besonderes. Fazit: Ein großartiges Buch – und ich will jetzt auch so einen Bären! 5/5

Außergewöhnliche Geschichte über das Band zwischen Mensch und Tier, Familienzusammenhalt, Kanada
✨Leseempfehlung!✨ Stimmen zum Buch: »In diesem magischen Buch fesselt Armstrong die Leserinnen und Leser mit einer spannenden Geschichte.« Los Angeles Times Worum geht’s? Außergewöhnliche Geschichte über das Band zwischen Mensch und Tier, Familienzusammenhalt, Kanada Mein Leseeindruck: Als großer Diogenes-Fan hat der Verlag mich noch nie enttäuscht. Deshalb glaubte ich auch an diese Geschichte, die für Freundschaft zwischen Mensch und Tier steht, Schauplatz in den Tiefen Wäldern Kanadas, fragte es an bei Vorablesen. Ich freute mich auf diese Geschichte, habe ich vor Jahren einmal eine Rundreise durch Kanada unternommen und bin seitdem verliebt in das Land. Außerdem mag ich Romane mit historischem Background sehr. Das Cover sieht klasse aus und passt zum Titel. Soweit so gut. - Die Geschichte spielt um 1930 in den Tiefen Wäldern Kanadas in einem Holzfällercamp, wo Pearly Everlasting (Silbermortelle), deren Schwester Ivy und ihren Eltern unter harschen Bedingungen, aber geborgen zusammen mit dem Bären Bruno aufwächst. Klang für mich erstmal recht vielversprechend, doch leider konnte die Geschichte mich nicht fesseln und mitnehmen, denn sie entwickelte sich für mich irgendwie in die falsche Richtung, der Erzählstil war mit persönlich zu abgehackt, dann wieder zu ausführlich, dass ich gedanklich abgedriftet bin, schlussendlich aber zu distanziert und mit zu wenig Tiefe. Für mein Empfinden ging’s gefühlt die ganze Zeit nur darum, dass Bruno nicht geduldet wird und ihm alles angehängt wird, was im Camp passiert. Zudem habe ich Atmosphäre vermisst, was ich mir so sehr von einem Setting in einem so gigantischen Land wie Kanada erhofft hatte. Somit blieb die Geschichte für mich unter meinen Erwartungen zurück, ich wünsche dem Buch trotzdem ganz viele Leser! 3,75 ⭐️ Eure, Claudia

"Der Herbst ging schnell zu Ende. Schon bald würden wir die Stahlkufen der Schlitten über hartgefahrenem Schnee knirschen und das Holz der Bäume vom starken Frost knacken hören. Ich würde die grünen Düfte in der Luft vermissen, die Gerüche vom Fluss, die Laubfrösche und Waldfrösche." Das Teenager-Mädchen Pearly Everlasting, der mit ihr zusammen aufgewachsene Schwarzbär Bruno, die wilde raue Natur der kanadischen Wälder und das harte entbehrungsreiche Leben der Holzfäller in den 1930er Jahren - das alles verwebt die Autorin Tammy Armstrong gekonnt zu einem spannenden, bewegenden und anrührenden Abenteuerroman. Ich hätte noch ewig weiterlesen können!
Unaufgeregt
Unaufgeregt **** Mein Eindruck **** Dieses Buch hatte von Anfang an einen sehr ruhigen, für mich jedoch etwas unfokussierten Ton. Die Geschichte durfte sich ganz von selbst entfalten, und ich als Leserin konnte meinen Fokus freier als sonst setzen. Das fand ich zunächst spannend und hatte Freude daran, der Handlung einfach ohne „Auftrag“ zu folgen. Pearly und ihre Familie wirken sonderbar – für mich naturverbunden – und besonders ihre innige Verbindung zu dem Bären sticht deutlich hervor. Ein schöner Gedanke, und das Ziel, eine Geschichte zu erzählen, wurde hier auf jeden Fall erreicht. Die Wendung in der Handlung hat mich jedoch überrascht: Plötzlich wurde es turbulent und chaotisch, ohne dass sich das in der Tonalität des Textes widerspiegelte. Ich verlor zunehmend den Überblick, obwohl die Beschreibungen ausführlich waren und die Geschichte sich Zeit ließ. Vermutlich lag es an der Erzählweise, die mich letztlich nicht richtig erreichen konnte. Mir fehlte eine tiefere Verbindung zu den Figuren, zum Bären selbst und zur Welt, in der sich Pearly bewegt. Die Darstellung des Bären – wild, naturverbunden, gleichzeitig sanft – und die besondere Freundschaft zwischen ihm und Pearly hielten mich dennoch bei der Stange. Hier und da wurden bei mir auch Gefühle ausgelöst, doch insgesamt blieb das Buch vor allem eines: eine unaufgeregte Geschichte mit langgezogenen Höhepunkten und stellenweise unnötigen Wiederholungen. **** Empfehlung? **** Dieses Buch eignet sich für Leser*innen, die sich auf eine ruhige, naturverbundene Geschichte einlassen möchten, ohne klare Spannungskurve oder dramatische Höhepunkte. Wer sich auf das Tempo einlassen kann, wird besonders an der einfühlsamen Darstellung des Bären seine Freude haben – sie ist für mich das kleine Highlight des Romans.
Definitiv in der falschen Jahreszeit erschienen und gelesen.
"Manche mögen sagen, ein Baby und ein Bärenjunges haben nichts miteinander zu schaffen, aber wenn sie die Welt durch unsere Augen sehen könnten, dann würden sie mit Sicherheit anders darüber denken." [S. 14] Ein kanadisches Holzfällercamp im Jahr 1934. Die Männer arbeiten hart und unter schlechten Bedingungen. Hier wächst das Mädchen Pearly Everlasting gemeinsam mit ihrer Familie und ihrem Bärenbruder Bruno auf, den ihr Vater einst als Welpe aus den Wäldern gerettet hat. Das Leben und besonders die Natur (ver)schont keinen von ihnen. Stürme, langandauernde Kälte, Krankheiten und die Sage(n) von Old Jack bestimmen das Leben der Campbewohner. Ebenso der Vorarbeiter Swicker, der jedoch eines Tages tot aufgefunden wird. Sein gewaltsames Ableben wird Bruno angekreidet. ... Die Handlung plätschert ruhig und gediegen dahin; jegliche Höhepunkte werden detailreich, wortgewandt aber eher unspektakulär beschrieben. Teilweise interessant, in Bezug auf das Leben in den kanadischen Wäldern und der rauen Natur, andererseits auch etwas langatmig durch zahlreiche Wiederholungen. Ich mochte die Verbindung zwischen Pearly und dem Bär, die Freundschaft zwischen Mensch und Tier und ich fand besonders die Beschreibung von Bruno toll. Das wilde Tier blieb was es war und wurde nicht kitschig verniedlicht und vermenschlicht, auch wenn es zur Familie gehörte - einem Haustier gleich. Insgesamt hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht und vermutlich hätte es mir besser gefallen, hätte ich es der Jahreszeit entsprechend im Herbst oder Winter gelesen, so war es für mich eine solide Story für zwischendurch, die ich zwar gerne gelesen habe, an die ich aber größere Erwartungen hatte.
Ein bisschen alte Magie, viel Liebe für die Natur, und mittendrin ein Mädchen mit einem Bär als Bruder.
Ich wusste am Anfang nicht was mich erwartet, aber man findet schnell in die Geschichte und wird gepackt. Man leidet mit unter dem Camp Boss, man leidet mit Pearly als ihr Bruder Bruno fort gebracht wird, man hofft und bangt mit ihr. Es ist eine lange Reise, die Pearly vor sich hat um Bruno nach Hause zu bringen, aber es macht Spaß und die Geschichte fließt vor sich hin. Ich liebe diese alte Magie, die überall mitschwingt in den Leuten und habe das Buch sehr genossen.

Schöner Schreibstil, unaufgeregter Erzählton
In dieses Buch habe ich reingelesen und mich direkt wohl gefühlt. Die Sprache ist wirklich schön und stellenweise leicht poetisch. Sie bettet einen sanft ein und trägt einen mit ihrer ruhigen Erzählstimme davon. Ein Holzfällercamp in den kanadischen Wäldern. Hier wächst Pearly mit ihrer Schwester Ivy und ihrem Bärenbruder Bruno auf. Sie und Bruno sind unzertrennlich. Doch als eines Tages ein Mann tot aufgefunden wird, wird Bruno beschuldigt, für den Tod verantwortlich zu sein und wird daher weggebracht. Es ist Winter, die Wälder sind groß, doch ihr Wille, Bruno zu finden, ist ebenfalls riesig. Die Familiendynamik hat mir sehr gut gefallen. Vater und Mutter strahlen eine behütende Wärme aus. Ihre Liebe zu ihren Kindern spiegelt sich in ihren Worten und Taten wider. Pearly selbst ist ein doch eher eigensinniger Charakter. Von den weiteren Personen im Camp bekommen wir überwiegend am Rande etwas mit. Was sich aber in jedem Fall zeigt, ist die Verbundenheit, die sie alle durch die harte Arbeit unter schwierigen Bedingungen zueinander haben. “Wir alle, mit unserer ramponierten Freundlichkeit, gaben aufeinander acht, denn unser Überleben hing davon ab.” (S. 23) Die meiste Zeit sind wir an Pearlys Seite und erleben die Suche nach Bruno aus der Ich-Perspektive. Wir bekommen aber zwischendurch immer mal wieder mit, was sich gerade im Camp tut. Hier wechselt dann natürlich auch die Erzählperspektive. Das hat mir gut gefallen, da es interessant war zu beobachten, wie diese beiden Erzählstränge aufeinander zu steuern. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Allerdings habe ich den Handlungsverlauf in der Mitte der Geschichte als etwas schleppend empfunden. Der grundlegende Erzählton ist eher unaufgeregt, was sich selbst bei intensiven Szenen nicht wirklich geändert hat, wodurch die nötige Spannung nicht immer aufkommen konnte. Zum Ende hin konnte mich die Autorin doch nochmal mitnehmen und ich konnte versöhnlich mit der Geschichte abschließen.

Ungewöhnliche Geschichte
Die Beschreibung von Pearly Everlasting sprach mich sofort an. Es geht um den Bären Bruno, der mit dem Mädchen Pearly zusammen wie ein Bruder aufwächst. Bruno kam als Welpe zur Familie und bleibt auch später Teil dieser. Die Geschichte spielt in den 1920er und 30er Jahren in einem Holzfällercamp irgendwo in den Wäldern von New Brunswick/Kanada. Die Sitten sind dort sehr rau und die Bedingungen werden noch schlechter, als ein neuer Vorarbeiter die Leitung übernimmt. Eines Tages wird dieser tot aufgefunden und der Verdacht fällt schnell auf Bruno. Er wird gefangen und weggebracht. Verzweifelt macht sich Pearly auf die Suche nach ihrem Bärenbruder. Bei dem Setting und natürlich auch bei dem Bären musste ich sofort an John Irving denken, einen meiner Lieblingsautoren. Die Erwartungen waren also entsprechend hoch. Ich kam allerdings nur sehr schwer in die Geschichte hinein. Eigentlich hatte ich erwartet, dass ich durch sie hindurchfliege, wie das bei Diogenesbüchern bei mir in der Regel so ist. Die Elemente wären auch alle vorhanden gewesen. Es gab skurrile Personen und Situationen (z.B. ein Auto, bei dem nur der Rückwärtsgang funktioniert). Irgendwie funktionierte das aber alles nicht für mich. Ich vermute, dass dies am erzählerischen lag. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu Pearly aufbauen. Auch ihre als so besonders bezeichnete Beziehung zu Bruno kam bei mir (abgesehen von den äußeren Umständen natürlich) nicht so rüber. Im Buch gibt es auch eine Stelle, bei der während eines extrem harten Winters Pearlys Mutter und Schwester sterben. Solche Szenen nehmen mich normalerweise sehr mit. Ich hätte die Stelle jedoch beinahe überlesen und fühlte rein gar nichts.
Rezensionsexemplar 🐻
Wer will denn kein Bär als Bruder haben? Die Geschichte von Pearly und Bruno beruht auf einer wahren Begebenheit. Bruno wird als Bärenjunges gefunden und wächst zusammen mit Pearly in einem Holzfällercamp auf. Beide sind unzertrennlich. Bis eines Tages ein Mann ums Leben kommt und Bruno beschuldigt wird. Pearly und Bruno haben eine außergewöhnliche Beziehung. Beide passen aufeinander auf, egal was passiert. Ich fand die Geschichte sehr schön erzählt. Ebenfalls gab es auch mehrere Handlungsstränge gleichzeitig, was mir sehr gut gefällt. Jedoch hat mir an manchen Stellen die Tiefe und Emotionen gefehlt. Dieses Buch ist etwas anderes, als was ich sonst lese und trotzdem hat es mir gefallen 🐻

Eine außergewöhnliche Geschichte!
Ich habe das Buch auf der Frankfurter Buchmesse beim Stand von Diogenes entdeckt. Ich wollte es mir erst direkt vor Ort kaufen, hatte es aber dann gelassen. Nun hatte ich es mir zu Weihnachten gewünscht und auch bekommen. Das Buch habe ich auch direkt begonnen und bin von dieser Geschichte beeindruckt. Tatsächlich ist es sogar eins meiner Jahreshighlights geworden, wenn nicht sogar mein Jahreshighlight. Es hatte etwas magisches an sich. Die Atmosphäre der Natur wurde super rübergebracht. Der Schreibstil war schön zu lesen, malerisch beschrieben. Die Liebe zwischen Pearly und Bruno war spürbar. Ich mochte den Handlungsstrang sehr und fand es auch gut, dass später die Geschichte auch aus der Sicht von Ansel erzählt wurde. Wer eine außergewöhnliche Geschichte mit einem tollen Schreibstil lesen möchte, wird hier fündig.
Schöne Geschichte, deren Sinn sich mir leider nicht erschlossen hat.
Pearly Everlasting ist in einem Holzfällercamp aufgewachsen. Gemeinsam mit ihrem Milchbruder. Dem Bären Bruno. Eines Tages wird jemand umgebracht. Dessen Sohn entführt Bruno, weil er ihn verantwortlich macht. Pearly reisst aus, um ihn zu suchen und findet sich in einer für sie großen und neuen Welt wieder. Es ist ein wunderschönes Buch, wenn man dahinfließende Geschichten mag. Es gibt natürlich auch spannende Momente, aber vor allem ist es eine lange Reise eines jungen Mädchens in die beängstigende Welt. Ich habe mich auf das Buch gefreut, aber es lohnte mich leider nicht packen
Ich habe das Buch auf deutsch gelesen. Leider ist es auf goodreads noch nicht vorhanden. Am Anfang habe ich mich mit dem Buch schwer getan und hätte es nach den ersten 20 Seiten am liebsten wieder weggelegt. Die Sprache ist eigen und für mich etwas sprunghaft, passt aber gut zu Pearly Everlasting, einem Mädchen, das zusammen mit ihrer Familie und einem Bär tief in den Wäldern New Brunswicks in einem Holzfällercamp aufwächst. Das Leben ist rau, doch sie kennt es nicht anders. Nach 150 Seiten ist der Klappentext erzählt. Man denkt, was kommt jetzt? Und dann geht die Geschichte in eine zweite, erzählerisch und menschlich spannende Runde. Mir ist Pearly ans Herz gewachsen und ich bin mit ihr gewandert, habe mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Der Schreibstil war schnell vertraut und die poetischen Beschreibungen ein Genuss. Man kann sich die Wälder, Städte aber auch die Menschen, welche Pearly trifft plastisch vorstellen. Ob es ein Happy End gibt, ist bis kurz vorm Schluss nicht klar. Beides würde passen und wäre stimmig. Ein wunderbares Buch, dass ich weiterempfehlen kann.

















