Party

Party

Paperback
3.54
SchuleJugendbuchFreundschaftJugend

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Description

Das Schuljahr ist zu Ende, und es steigt eine Party: abhängen, Bier trinken, Freunde treffen. Doch für elf Jugendliche geht es um mehr. So ist sich Beckett nicht sicher, ob sie auf die Party gehen soll. Lange hat sie ihre kranke Mutter gepflegt und den Anschluss an die Clique verloren. Wird überhaupt jemand merken, dass sie da ist? Max ganz bestimmt! Denn er hat sich schon so lange vorgenommen, Beckett anzusprechen. Josh will die Party für einen Neuanfang mit Morrigan nutzen, doch seine erste Liebe möchte ihre Freiheit genießen und ihren strengen Eltern entfliehen. Ein dramatisches Jugendbuch über die Probleme mit dem Erwachsenwerden: in der Schule, bei Freunden oder in der Liebe.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Contemporary YA
Format
Paperback
Pages
240
Price
15.40 €

Author Description

Tom Leveen ist Mitgründer von Chyro Arts Venue, einem Kunstraum, der darstellenden und bildenden Künstlern Auftrittsmöglichkeiten bietet. Als dortiger Leiter organisierte er seit 1988 Ausstellungen, Konzerte und Events und führte in mehr als 30 Stücken Regie. Inzwischen ist er hauptsächlich Schriftsteller und hat bereits fünf Jugendromane geschrieben. Leveen stammt aus Arizona und lebt dort mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn. Nach seinem Debüt Party (2013) folgte 2015 sein zweites Jugendbuch bei Hanser: Ich hätte es wissen müssen.

Posts

2
All
4

Das Buch hat mich recht überrascht. Auf so wenigen Seiten kommt sehr viel rüber - und mit einem Schlag muss man wieder an die Schulzeit denken.

4

Über den Inhalt brauch ich eigentlich gar nicht viel mehr sagen, denn die Inhaltsangabe hat es schon ziemlich gut auf den Punkt gebracht: Es geht um eine Party, 11 Jugendliche und deren Probleme, die teilweise ganz schön ineinander verstrickt sind. Sie alle begegnen sich am Tag der Party und dort überschlagen sich die Ereignisse schließlich. Die Charakter sind alle ganz nett gezeichnet. Beckett ist eine graue Maus, die die letzten Monate damit verbracht hat ihre kranke Mutter zu pflegen. Sie traut sich jetzt zwar wieder aus dem Haus, aber irgendwie weiß sie nichts mit sich selbst und der Party anzufangen, wäre da nicht Ashley. Ashley war früher ihre beste Freundin, von der sie sich dann aber entfernt hat. Sie ist so ziemlich das Gegenteil von ihr, denn sie erscheint mir offen und spricht Probleme sofort an. Anders als Beckett scheint sie auch selbstbewusster zu sein und sich selbst und andere Menschen nicht sofort abzuschreiben. Morrigan ist ein kleiner rebellischer Punk und gibt sich an dem Abend ziemlich die Kante, was vielleicht an ihrem Ex-Freund Josh liegt, mit dem sie kurz vorher Schluss gemacht hat. Josh und seine Freunde sind die typische Jungsclique. Dann haben wir noch den türkischen Pizzajungen Azize, der neue Freunde finden will, aber leider nur mit Anthony aneinander gerät, einem gescheiterten Footballstar. Max und Brent sind die beiden Skater, wovon einer seine Traumfrau endlich ansprechen will und der andere eigentlich nur trinken und einen coolen Abend verbringen will. Max hat mir besonders gut gefallen, er findet Beckett nämlich schon seit Ewigkeiten gut und sein Charakter wird einfach als total liebenswert und niedlich beschrieben. Ich persönlich fand Beckett zwar irgendwie etwas langweilig, aber trotzdem habe ich mit Max am meisten gefühlt, als er eine Gefühle gegenüber Beckett beschrieben hat. Damit meine ich zum Großteil die Nervosität, die er an dem Abend beschreibt, oder auch die Rückblenden zur Schulzeit, wo er Beckett zum ersten Mal sieht. Das Buch ist ziemlich vielseitig. Obwohl es eigentlich nur um eine harmlose Party zum Schuljahresende geht, behandelt die Story so viele verschiedene Themen. Gescheiterte Freundschaften, lieblose Eltern, Beziehungsprobleme, Schüchternheit, Krieg, Rassismus, Geldsorgen, Straight Edge, Krankheit und Tod. Alles kommt hier mehr oder weniger ausführlich zur Sprache. Auf 240 Seiten kann man natürlich nicht in die Tiefe gehen, aber es wurde auf jeden Fall mehr als klar, dass Jugendliche mit mehr als nur Teenagerproblemen zu kämpfen haben und das hat mir ganz gut gefallen. Fazit Insgesamt eine nette Geschichte für zwischendurch. Die Charakter sind ziemlich realistisch, zumindest der erste Eindruck von ihnen. Da es sich hier um 11 Charakter handelt und um gefühlt doppelt so viele ernste Themen, werden sie alle nur oberflächlich angeschnitten, was aber okay ist. Man bekommt einen Überblick über die Szenerie und kann trotzdem zu genüge mit den Personen leiden oder sich freuen, wobei mich der eine mehr berührt hat als der andere. Auf den 240 Seiten ist ziemlich viel Handlung und vielleicht hätte Tom Leveen sich ein ganz kleines bisschen mehr Zeit nehmen können. Leseempfehlung für ein gemütliches Wochenende! (Juni 2013)

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