Pagans - Ein Killer. Zwei Cops. Hunderte Götter
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Description
Saturday-Times-Bestseller
Eine fremde Welt. Und doch vertraut. Und sehr, sehr tödlich
England, heute: Ein modernes Land, doch die industrielle Revolution hat hier nie stattgefunden. Stattdessen stammen alle technischen Errungenschaften von der weitaus fortschrittlicheren Südhalbkugel. Auf den britischen Inseln leben Kelten, Sachsen und Pikten in einem brüchigen Frieden zusammen. Regelmäßig gibt es Versuche, die Insel zu einem »United Kingdom« zu vereinen. Ausgerechnet zu solch einem Zeitpunkt wird die Leiche eines keltischen Diplomaten aufgefunden, brutal angenagelt an einen uralten Baum. Die sächsische Ermittlerin Aedith und der keltische Inspektor Drustan werden trotz aller Gegensätze und Konflikte gemeinsam auf den Fall angesetzt. Können sie den Täter fassen, bevor er die Friedensbemühungen zunichte macht und das Land ins Chaos stürzt?
»Eines der besten Debüts seit Langem. Henrys Mischung aus Alternativwelt-Elementen und klassischem Krimi ist innovativ, unterhaltsam, bissig und sehr oft sehr lustig.« The Financial Times
Book Information
Author Description
James Alistair Henry arbeitete als Buchhändler und ist ein bekannter und vielfach ausgezeichneter Drehbuchautor und Redakteur, u.a. für die Kult-Serien SMACK THE PONY, GREEN WING, CAMPUS sowie für die erfolgreichen Kinderserien BOB DER BAUMEISTER, HEY DUGGEE und SHAUN, DAS SCHAF. Seine Sketchshow WOSSON CORNWALL wurde zur BBC RADIO COMEDY OF THE WEEK gewählt. James lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Cornwall.
Posts
In einem alternativen England, in dem die industrielle Revolution niemals stattgefunden hat, leben verschiedene Stämme – Angelsachsen, Kelten und Norsen – mehr oder weniger friedlich nebeneinander. Vieles wirkt auf den ersten Blick vertraut, und doch ist alles irgendwie verkehrt herum. Diese Umkehrung sorgt gerade zu Beginn für etwas Verwirrung, doch genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Auch Themen wie Rassismus, Misstrauen zwischen Kulturen und gesellschaftliche Spannungen, die an unsere reale Welt erinnern, spielen hier eine wichtige Rolle. Das Worldbuilding ist unglaublich komplex und durchdacht. Man merkt, wie viel Arbeit und Ideenreichtum in diese Welt geflossen sind. Es ist definitiv kein Buch, das man einfach nebenbei lesen kann – ich musste mich schon konzentrieren, um die verschiedenen Bräuche, Kulturen und politischen Strukturen richtig zu verstehen. Die Hauptfiguren Aedith und Drustan fand ich spannend und interessant angelegt, auch wenn sie für mich am Ende etwas blass geblieben sind. Das Worldbuilding dagegen hat mich vollkommen überzeugt – fast schon auf dem Niveau eines High-Fantasy-Romans. Ich hätte mir sogar gewünscht, dass das Buch ein paar Seiten mehr hat, um noch tiefer in diese faszinierende Welt einzutauchen. Das Ende ist relativ offen gestaltet, weshalb ich mir gut vorstellen kann, dass vielleicht ein zweiter Band oder ein Sequel geplant ist. Auch der Kriminalfall war clever konstruiert und hat sich perfekt in die Welt eingefügt. Die Ermittlungen waren spannend, nicht zu lang und nie langweilig. Hin und wieder blitzt sogar ein wenig Humor durch, was der Geschichte zwischendurch eine angenehme Leichtigkeit verleiht. Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich anfangs die Sprache. Es gibt viele ungewohnte Wörter und Synonyme, die die Eigenheiten der Stämme widerspiegeln sollen. Das fand ich zwar interessant, hat mich aber kurzzeitig aus dem Lesefluss gebracht. Zum Glück gibt es ein Glossar, in das ich zwischendurch hineingeschaut habe. Insgesamt war Pagans für mich eine faszinierende Geschichte, die zwar ein paar kleine Schwächen hat, mich aber trotzdem richtig fesseln konnte. Wenn man sich auf diese alternative Welt einlässt, wird man mit einer einzigartigen Leseerfahrung belohnt – vor allem Fans von High Fantasy und historischen Kriminalromanen dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar
Eine Welt, sehr bekannt, sehr vertraut und doch ist es sehr tödlich. Auf den britischen Inseln leben mehrere Völker in brüchiger Eintracht miteinander. Versuche, ein geringes Reich zu erschaffen, scheitern immer wieder. Und bei einem dieser Versuche wird ein keltischere Diplomat tot aufgefunden - angenagelt an einen uralten Baum. Wer oder was steckt jetzt dahinter und warum? Die sächsische Ermittlerin Aedith und der keltische Inspektor Drustan werden trotz aller Gegensätze und Konflikte zusammen auf den Fall angesetzt. Können sie es schaffen, zusammen zu arbeiten und den Täter fassen? Alles soll schnell und unauffällig passieren, bevor die Friedensbemühungen zunichte gemacht werden und das Land ins Chaos abstürzt? War nicht so meins. Teilweise spannend und schön flüssig geschrieben, andererseits zuviele Infos, die mMn unnötig waren.
Atmosphärisch und komplex mit Luft nach oben
Pagans entführt in ein alternatives England voller düsterer Atmosphäre, politischer Intrigen und mystischer Elemente. Schon der Einstieg zeigt, dass es kein Buch zum schnellen Nebenbei-Lesen ist. Man muss sich konzentrieren, Begriffe nachschlagen und sich Schritt für Schritt in diese komplexe Welt einfinden. Die größte Stärke liegt für mich im originellen Setting: bekannte Strukturen wirken „verkehrtherum“, alte Religionen bestimmen den Alltag, Tattoos haben eine registrierte Bedeutung, und das Christentum tritt als unbekannte, neue Kraft auf. Auch der Kriminalfall ist spannend konstruiert und wird mit vielen cleveren Details erzählt. Besonders mochte ich die Ermittler Aedith und Drustan, die so gegensätzlich sind, dass ihre Dynamik oft für Humor sorgt und die Geschichte trägt. Gleichzeitig habe ich aber auch einige Kritikpunkte. Trotz vieler interessanter Ansätze blieb das Worldbuilding an manchen Stellen zu oberflächlich erklärt. Ich hätte mir fast mehr Seiten gewünscht, um die politischen Verhältnisse und die gesellschaftliche Lage besser nachvollziehen zu können. Auch die Figuren blieben mir zu blass, vieles wurde nur angerissen (z. B. Aediths Sohn oder Drustans Vergangenheit), ohne dass es wirklich vertieft wurde. Dadurch fehlte mir die emotionale Bindung. Beim Finale konnte das Buch für mich nicht ganz halten, was der komplexe Aufbau zuvor versprochen hat. Politische Intrigen wurden stark eingefädelt, aber die Auflösung über einen persönlichen Rachefeldzug wirkte eher austauschbar und hat die große Bühne wieder auf eine kleine, private Ebene geschrumpft. Das war schade, weil hier mehr Potenzial gelegen hätte. Sprachlich hat mir das Buch gut gefallen: der sachliche Ton, kombiniert mit sarkastischen Kommentaren und trockenem Humor, macht den Stil einzigartig. Sobald ich einmal im Lesefluss war, ließ es sich auch gut lesen, nur der Weg dahin war manchmal mühsam. Fazit: Pagans ist ein ungewöhnlicher Mix aus Krimi, Fantasy und Politthriller, der mich nicht völlig fesseln konnte, aber durch Originalität und Atmosphäre im Gedächtnis bleibt. Wer Lust auf eine komplexe Welt mit Tiefgang hat und Geduld mitbringt, wird hier belohnt, wer eher geradlinige Krimis erwartet, könnte dagegen Schwierigkeiten haben.
Erfrischend was anderes, aber nichts für zwischen durch
Pagans ist alles andere als ein klassischer Krimi, Thriller oder Fantasyroman. Wer klare Genre-Grenzen erwartet, wird vermutlich enttäuscht – wer sich jedoch auf eine komplexe, politisch aufgeladene und atmosphärisch dichte Geschichte einlässt, kann mit diesem Buch ein außergewöhnliches Leseerlebnis erfahren. Die Handlung spielt in einem alternativen England, in dem die Kolonialisierung nie stattgefunden hat. Kelten (Stämmler), Pikten (Norsen) und Engländer (Angelsachsen) leben nebeneinander auf der Insel. Christentum ist eine neue, unbekannte Kraft. Diese Welt wirkt vertraut und fremd zugleich – allerdings bleibt das Worldbuilding stellenweise leider zu oberflächlich erklärt. Gerade in der ersten Hälfte war es für mich schwer, mich zurechtzufinden. Viele Begriffe, Ethnien, Religionen und politische Strukturen werden eingeführt, ohne dass sie ausreichend erklärt werden. Für mich war das ein deutlicher Dämpfer im Leseerlebnis. Ein Glossar ist vorhanden, was mir sehr geholfen hat. Dennoch: Ich musste mich über weite Strecken aktiv durchbeißen. Ohne bis kaum Vorwissen über englische/europäische Geschichte oder die kulturellen Hintergründe rund um Kelten und Angelsachsen bleibt der Einstieg zäh. In meiner Leserunde hat mir der Austausch geholfen, das Gelesene besser einzuordnen – und mit zunehmender Seitenzahl wird man mit einer durchdachten Kriminalgeschichte belohnt. Der Kriminalfall ist spannend konstruiert, logisch aufgebaut und stückweise sehr clever durchdacht. Motive und Indizien werden nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern sinnvoll aufgebaut. Besonders gelungen fand ich Details wie die Beweisführung mit einer Drohne oder die Beobachtung eines minimalen Spalts zwischen Handschuh und Ärmel – kleine Hinweise, die große Wirkung entfalten. Was die Charaktere betrifft, hatte ich gemischte Gefühle. Aedith, die Protagonistin, ist sympathisch und bringt mit ihrer schlagfertigen Art sowie kleinen humorvollen Momenten etwas Lockerheit in die ansonsten eher schwere Geschichte. Drustan bleibt für mich etwas blass, seine Vergangenheit wird nur angerissen. Die Dynamik zwischen den beiden funktioniert aber gut und sorgt für eine gewisse Spannung und Witz. Besonders eigen ist die Darstellung der Polizeiarbeit. Dass Fälle von den Stämmlern in Bardengesang vorgetragen werden, ist skurril, aber passend zur alternativen Welt. Es zeigt auch, wie tief kulturelle Unterschiede im Buch verankert sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass Misstrauen und Vorurteile eine große Rolle spielen – wie eine Form von Alltagsrassismus, nur eben angepasst an diese Welt. Politik spielt eine zentrale Rolle in Pagans. Der Roman verwebt Machtspiele, Intrigen und kulturelle Konflikte geschickt mit der Kriminalhandlung. Das ist spannend, aber fordert auch Aufmerksamkeit. Kapitelweise hatte ich das Gefühl, den Faden zu verlieren – besonders, wenn erneut Begriffe eingeführt wurden, die nicht erklärt wurden oder wenn technische Begriffe wie "Mobifon" auftauchten, die eher für Verwirrung sorgten. Der letzte Abschnitt des Buches war der stärkste. Endlich kam ich in einen Lesefluss, der vorher schwer zu finden war. Zwar gab es ein Kapitel, das ich inhaltlich nicht nachvollziehen konnte, aber insgesamt konnte das Finale vieles wieder ausgleichen. Mein Highlight war ein Zitat, das den schrägen Humor des Buches gut trifft: „Und hin und wieder bekommt man die Gelegenheit, das Schicksal zu seiner Nutte zu machen.“ Fazit: Pagans ist kein Buch für zwischendurch. Es verlangt Konzentration, Geduld und den Willen, sich auf eine ungewohnte Welt einzulassen. Wer das schafft, wird mit einer originellen Mischung aus alternativer Historie, Politik, Kriminalfall und kultureller Tiefe belohnt. Für mich war es nicht ganz das Richtige, vor allem wegen des mangelnden Worldbuildings und der sprachlichen Komplexität. Ich bin aber auch ins Buch gegangen mit dem Verständnis dass mir mehr Fantasy begegnet, wie ich es sonst gewohnt bin. Dennoch ein guter Read für alle, die mal etwas ganz anderes erleben wollen.
Ein Ermittlerduo in einer Welt voller Spannung und Tiefe
Ich bin ehrlich: Mich hat der Titel zuerst neugierig gemacht. „Ein Killer. Zwei Cops. Hunderte Götter.“ Das klang wild und irgendwie spannend. Und was James Alistair Henry hier abliefert, ist tatsächlich etwas völlig Eigenes. Ein Krimi in einem alternativen Großbritannien, das es so nie gegeben hat, aber sich erschreckend real anfühlt. Statt Normannen und industrieller Revolution begegnet man hier einer Welt, in der die verschiedenen Stämme - Sachsen, Kelten, Pikten - noch immer ihre eigene Identität, Religion und Kultur pflegen. Gleichzeitig gibt es moderne Technik, südliche Großmächte, Diplomatie, Mordermittlungen und eine Menge unterschwelliger politischer Spannung. Der Fall selbst beginnt direkt mit einem Knall: Ein keltischer Diplomat wird ermordet aufgefunden. Brutal an einen Baum genagelt, wie ein makabres Ritualopfer. Und damit beginnt ein Krimi, der mehr ist als ein bloßer „Whodunit“. Es geht um Identität, Glauben, Macht, Geschichte - und um zwei sehr gegensätzliche Ermittler: Aedith, sächsische Kommissarin, pragmatisch und scharfzüngig, trifft auf Drustan, einen Tribal Inspector der keltischen Polizei, ruhig, spirituell, fast schon mystisch. Die beiden sind nicht einfach nur Cops, sondern tragen auch das Gewicht ihrer jeweiligen Kultur mit sich. Und genau das macht ihre Dynamik so besonders. Zwischen ihnen knistert es, aber nicht im klassischen Liebesroman-Sinn, sondern auf einer Ebene, die zwischen Respekt, Neugier und gegenseitiger Reibung changiert. Ich habe die Dialoge der beiden geliebt. Mal trocken, mal witzig, oft sehr pointiert. Was das Buch für mich besonders macht, ist dieses völlig eigenständige Worldbuilding. Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Fantasy, Politthriller und klassischem Noir-Krimi. Aber ohne Magie, ohne Übernatürliches, dafür mit einem ganz eigenen Realismus. Henry schafft es, diese Welt glaubwürdig und plastisch zu zeichnen, ohne sich in zu langen Erklärungen zu verlieren. Man wird nicht belehrt, sondern entdeckt vieles zwischen den Zeilen. Klar, manchmal hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht. Etwa bei der politischen Struktur oder den Hintergründen mancher Nebenfiguren. Auch das Ende hat mich ein klein wenig überrascht. Weniger durch einen großen Twist, sondern eher, weil der große politische Rahmen am Ende auf eine sehr persönliche Motivation zusammenschrumpft. Aber vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft: Hinter jedem Konflikt, hinter jeder Ideologie steckt am Ende ein Mensch mit verletztem Stolz, mit Trauer, mit Wut. Was mich ebenfalls beeindruckt hat, ist der Ton. Henry schreibt mit einem gewissen Biss, trockenem Humor und einem Gefühl für Tempo. Der Roman bleibt trotz komplexer Themen durchweg spannend, manchmal fast schon atemlos. Und zwischendurch blitzt immer wieder eine feine Ironie durch, die alles etwas leichter macht, ohne das Gewicht der Geschichte zu untergraben. Für mich ist "Pagans" ein echtes Highlight. Kein typischer Krimi, keine klassische Fantasy, sondern etwas Eigenständiges. Und genau das habe ich sehr genossen. Wer Lust hat auf einen etwas anderen Ermittlerroman mit Tiefgang, Atmosphäre und einem mutigen Setting, sollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben. Ich hoffe sehr, dass da noch mehr kommt.
Krimi in einer faszinierenden Welt
„Pagans“ besticht durch das Worldbuilding. Man fühlt sich in eine bekannte Welt versetzt, die aber doch so neu ist. Hier trifft die Moderne auf Stämme von Kelten, Sachsen und Piken. Gleichzeitig ist hier alles „verkehrtherum“. Die Weltmacht haben afrikanische Staaten, Teile der britischen Insel sind Entwicklungsländer. Eine sehr interessante Mischung! Aber das macht es auf der anderen Seite auch kompliziert. Man kann das Buch nicht durchfliegen. Die Nähe zur realen Welt verwirrt manchmal. Vor allem, weil das Worldbuilding nicht hinreichend genug beschrieben und erklärt wird. Die Story ist gut. Ein guter Krimi, der allerdings keinen Raum zum rätseln gibt. Das Ende ist keine Überraschung und die Spannung dadurch im Rahmen. Gefallen haben mir die Charaktere, die sehr unterschiedlich sind, aber sehr gut zusammenarbeiten und für eine Prise Humor sorgen. Aber auch hier fehlt mir (wie beim Worldbuilding) die Tiefe. Man lernt die Personen nicht wirklich kennen. Geschichten aus der Vergangenheit werden nur angedeutet oder angerissen. Das Buch bleibt insgesamt einfach zu oberflächlich. Vielleicht hätten ihm ein paar Seiten mehr gut getan. Schade, denn das Potenzial war da. Trotz der Kritik kann ich nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch ist. Auf eine gewisse Art fesselt es auch gleichzeitig. Eine eindeutige Meinung zu diesem Buch zu haben, fällt schwer. Es polarisiert. Und das wiederum kann auch ganz gut sein. Denn ein Buch, das einen über längeren Zeitraum beschäftigt, kann kein schlechtes Buch sein.
Eigentlich spannende Geschichte, wenn die Sprache eine andere gewesen wäre
Die Geschichte an sich war interessant und spannend, auch wenn sehr viele Personen und vor allem fremde Namen und Bezeichnungen vorkamen. Ich fand es sehr anstrengend, diese Sprache des Autors zu lesen und die Geschichte wirklich zu verstehen. Schade. Das Buch hat mich wegen der Sprache nicht überzeugt.
Description
Saturday-Times-Bestseller
Eine fremde Welt. Und doch vertraut. Und sehr, sehr tödlich
England, heute: Ein modernes Land, doch die industrielle Revolution hat hier nie stattgefunden. Stattdessen stammen alle technischen Errungenschaften von der weitaus fortschrittlicheren Südhalbkugel. Auf den britischen Inseln leben Kelten, Sachsen und Pikten in einem brüchigen Frieden zusammen. Regelmäßig gibt es Versuche, die Insel zu einem »United Kingdom« zu vereinen. Ausgerechnet zu solch einem Zeitpunkt wird die Leiche eines keltischen Diplomaten aufgefunden, brutal angenagelt an einen uralten Baum. Die sächsische Ermittlerin Aedith und der keltische Inspektor Drustan werden trotz aller Gegensätze und Konflikte gemeinsam auf den Fall angesetzt. Können sie den Täter fassen, bevor er die Friedensbemühungen zunichte macht und das Land ins Chaos stürzt?
»Eines der besten Debüts seit Langem. Henrys Mischung aus Alternativwelt-Elementen und klassischem Krimi ist innovativ, unterhaltsam, bissig und sehr oft sehr lustig.« The Financial Times
Book Information
Author Description
James Alistair Henry arbeitete als Buchhändler und ist ein bekannter und vielfach ausgezeichneter Drehbuchautor und Redakteur, u.a. für die Kult-Serien SMACK THE PONY, GREEN WING, CAMPUS sowie für die erfolgreichen Kinderserien BOB DER BAUMEISTER, HEY DUGGEE und SHAUN, DAS SCHAF. Seine Sketchshow WOSSON CORNWALL wurde zur BBC RADIO COMEDY OF THE WEEK gewählt. James lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Cornwall.
Posts
In einem alternativen England, in dem die industrielle Revolution niemals stattgefunden hat, leben verschiedene Stämme – Angelsachsen, Kelten und Norsen – mehr oder weniger friedlich nebeneinander. Vieles wirkt auf den ersten Blick vertraut, und doch ist alles irgendwie verkehrt herum. Diese Umkehrung sorgt gerade zu Beginn für etwas Verwirrung, doch genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Auch Themen wie Rassismus, Misstrauen zwischen Kulturen und gesellschaftliche Spannungen, die an unsere reale Welt erinnern, spielen hier eine wichtige Rolle. Das Worldbuilding ist unglaublich komplex und durchdacht. Man merkt, wie viel Arbeit und Ideenreichtum in diese Welt geflossen sind. Es ist definitiv kein Buch, das man einfach nebenbei lesen kann – ich musste mich schon konzentrieren, um die verschiedenen Bräuche, Kulturen und politischen Strukturen richtig zu verstehen. Die Hauptfiguren Aedith und Drustan fand ich spannend und interessant angelegt, auch wenn sie für mich am Ende etwas blass geblieben sind. Das Worldbuilding dagegen hat mich vollkommen überzeugt – fast schon auf dem Niveau eines High-Fantasy-Romans. Ich hätte mir sogar gewünscht, dass das Buch ein paar Seiten mehr hat, um noch tiefer in diese faszinierende Welt einzutauchen. Das Ende ist relativ offen gestaltet, weshalb ich mir gut vorstellen kann, dass vielleicht ein zweiter Band oder ein Sequel geplant ist. Auch der Kriminalfall war clever konstruiert und hat sich perfekt in die Welt eingefügt. Die Ermittlungen waren spannend, nicht zu lang und nie langweilig. Hin und wieder blitzt sogar ein wenig Humor durch, was der Geschichte zwischendurch eine angenehme Leichtigkeit verleiht. Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich anfangs die Sprache. Es gibt viele ungewohnte Wörter und Synonyme, die die Eigenheiten der Stämme widerspiegeln sollen. Das fand ich zwar interessant, hat mich aber kurzzeitig aus dem Lesefluss gebracht. Zum Glück gibt es ein Glossar, in das ich zwischendurch hineingeschaut habe. Insgesamt war Pagans für mich eine faszinierende Geschichte, die zwar ein paar kleine Schwächen hat, mich aber trotzdem richtig fesseln konnte. Wenn man sich auf diese alternative Welt einlässt, wird man mit einer einzigartigen Leseerfahrung belohnt – vor allem Fans von High Fantasy und historischen Kriminalromanen dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar
Eine Welt, sehr bekannt, sehr vertraut und doch ist es sehr tödlich. Auf den britischen Inseln leben mehrere Völker in brüchiger Eintracht miteinander. Versuche, ein geringes Reich zu erschaffen, scheitern immer wieder. Und bei einem dieser Versuche wird ein keltischere Diplomat tot aufgefunden - angenagelt an einen uralten Baum. Wer oder was steckt jetzt dahinter und warum? Die sächsische Ermittlerin Aedith und der keltische Inspektor Drustan werden trotz aller Gegensätze und Konflikte zusammen auf den Fall angesetzt. Können sie es schaffen, zusammen zu arbeiten und den Täter fassen? Alles soll schnell und unauffällig passieren, bevor die Friedensbemühungen zunichte gemacht werden und das Land ins Chaos abstürzt? War nicht so meins. Teilweise spannend und schön flüssig geschrieben, andererseits zuviele Infos, die mMn unnötig waren.
Atmosphärisch und komplex mit Luft nach oben
Pagans entführt in ein alternatives England voller düsterer Atmosphäre, politischer Intrigen und mystischer Elemente. Schon der Einstieg zeigt, dass es kein Buch zum schnellen Nebenbei-Lesen ist. Man muss sich konzentrieren, Begriffe nachschlagen und sich Schritt für Schritt in diese komplexe Welt einfinden. Die größte Stärke liegt für mich im originellen Setting: bekannte Strukturen wirken „verkehrtherum“, alte Religionen bestimmen den Alltag, Tattoos haben eine registrierte Bedeutung, und das Christentum tritt als unbekannte, neue Kraft auf. Auch der Kriminalfall ist spannend konstruiert und wird mit vielen cleveren Details erzählt. Besonders mochte ich die Ermittler Aedith und Drustan, die so gegensätzlich sind, dass ihre Dynamik oft für Humor sorgt und die Geschichte trägt. Gleichzeitig habe ich aber auch einige Kritikpunkte. Trotz vieler interessanter Ansätze blieb das Worldbuilding an manchen Stellen zu oberflächlich erklärt. Ich hätte mir fast mehr Seiten gewünscht, um die politischen Verhältnisse und die gesellschaftliche Lage besser nachvollziehen zu können. Auch die Figuren blieben mir zu blass, vieles wurde nur angerissen (z. B. Aediths Sohn oder Drustans Vergangenheit), ohne dass es wirklich vertieft wurde. Dadurch fehlte mir die emotionale Bindung. Beim Finale konnte das Buch für mich nicht ganz halten, was der komplexe Aufbau zuvor versprochen hat. Politische Intrigen wurden stark eingefädelt, aber die Auflösung über einen persönlichen Rachefeldzug wirkte eher austauschbar und hat die große Bühne wieder auf eine kleine, private Ebene geschrumpft. Das war schade, weil hier mehr Potenzial gelegen hätte. Sprachlich hat mir das Buch gut gefallen: der sachliche Ton, kombiniert mit sarkastischen Kommentaren und trockenem Humor, macht den Stil einzigartig. Sobald ich einmal im Lesefluss war, ließ es sich auch gut lesen, nur der Weg dahin war manchmal mühsam. Fazit: Pagans ist ein ungewöhnlicher Mix aus Krimi, Fantasy und Politthriller, der mich nicht völlig fesseln konnte, aber durch Originalität und Atmosphäre im Gedächtnis bleibt. Wer Lust auf eine komplexe Welt mit Tiefgang hat und Geduld mitbringt, wird hier belohnt, wer eher geradlinige Krimis erwartet, könnte dagegen Schwierigkeiten haben.
Erfrischend was anderes, aber nichts für zwischen durch
Pagans ist alles andere als ein klassischer Krimi, Thriller oder Fantasyroman. Wer klare Genre-Grenzen erwartet, wird vermutlich enttäuscht – wer sich jedoch auf eine komplexe, politisch aufgeladene und atmosphärisch dichte Geschichte einlässt, kann mit diesem Buch ein außergewöhnliches Leseerlebnis erfahren. Die Handlung spielt in einem alternativen England, in dem die Kolonialisierung nie stattgefunden hat. Kelten (Stämmler), Pikten (Norsen) und Engländer (Angelsachsen) leben nebeneinander auf der Insel. Christentum ist eine neue, unbekannte Kraft. Diese Welt wirkt vertraut und fremd zugleich – allerdings bleibt das Worldbuilding stellenweise leider zu oberflächlich erklärt. Gerade in der ersten Hälfte war es für mich schwer, mich zurechtzufinden. Viele Begriffe, Ethnien, Religionen und politische Strukturen werden eingeführt, ohne dass sie ausreichend erklärt werden. Für mich war das ein deutlicher Dämpfer im Leseerlebnis. Ein Glossar ist vorhanden, was mir sehr geholfen hat. Dennoch: Ich musste mich über weite Strecken aktiv durchbeißen. Ohne bis kaum Vorwissen über englische/europäische Geschichte oder die kulturellen Hintergründe rund um Kelten und Angelsachsen bleibt der Einstieg zäh. In meiner Leserunde hat mir der Austausch geholfen, das Gelesene besser einzuordnen – und mit zunehmender Seitenzahl wird man mit einer durchdachten Kriminalgeschichte belohnt. Der Kriminalfall ist spannend konstruiert, logisch aufgebaut und stückweise sehr clever durchdacht. Motive und Indizien werden nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern sinnvoll aufgebaut. Besonders gelungen fand ich Details wie die Beweisführung mit einer Drohne oder die Beobachtung eines minimalen Spalts zwischen Handschuh und Ärmel – kleine Hinweise, die große Wirkung entfalten. Was die Charaktere betrifft, hatte ich gemischte Gefühle. Aedith, die Protagonistin, ist sympathisch und bringt mit ihrer schlagfertigen Art sowie kleinen humorvollen Momenten etwas Lockerheit in die ansonsten eher schwere Geschichte. Drustan bleibt für mich etwas blass, seine Vergangenheit wird nur angerissen. Die Dynamik zwischen den beiden funktioniert aber gut und sorgt für eine gewisse Spannung und Witz. Besonders eigen ist die Darstellung der Polizeiarbeit. Dass Fälle von den Stämmlern in Bardengesang vorgetragen werden, ist skurril, aber passend zur alternativen Welt. Es zeigt auch, wie tief kulturelle Unterschiede im Buch verankert sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass Misstrauen und Vorurteile eine große Rolle spielen – wie eine Form von Alltagsrassismus, nur eben angepasst an diese Welt. Politik spielt eine zentrale Rolle in Pagans. Der Roman verwebt Machtspiele, Intrigen und kulturelle Konflikte geschickt mit der Kriminalhandlung. Das ist spannend, aber fordert auch Aufmerksamkeit. Kapitelweise hatte ich das Gefühl, den Faden zu verlieren – besonders, wenn erneut Begriffe eingeführt wurden, die nicht erklärt wurden oder wenn technische Begriffe wie "Mobifon" auftauchten, die eher für Verwirrung sorgten. Der letzte Abschnitt des Buches war der stärkste. Endlich kam ich in einen Lesefluss, der vorher schwer zu finden war. Zwar gab es ein Kapitel, das ich inhaltlich nicht nachvollziehen konnte, aber insgesamt konnte das Finale vieles wieder ausgleichen. Mein Highlight war ein Zitat, das den schrägen Humor des Buches gut trifft: „Und hin und wieder bekommt man die Gelegenheit, das Schicksal zu seiner Nutte zu machen.“ Fazit: Pagans ist kein Buch für zwischendurch. Es verlangt Konzentration, Geduld und den Willen, sich auf eine ungewohnte Welt einzulassen. Wer das schafft, wird mit einer originellen Mischung aus alternativer Historie, Politik, Kriminalfall und kultureller Tiefe belohnt. Für mich war es nicht ganz das Richtige, vor allem wegen des mangelnden Worldbuildings und der sprachlichen Komplexität. Ich bin aber auch ins Buch gegangen mit dem Verständnis dass mir mehr Fantasy begegnet, wie ich es sonst gewohnt bin. Dennoch ein guter Read für alle, die mal etwas ganz anderes erleben wollen.
Ein Ermittlerduo in einer Welt voller Spannung und Tiefe
Ich bin ehrlich: Mich hat der Titel zuerst neugierig gemacht. „Ein Killer. Zwei Cops. Hunderte Götter.“ Das klang wild und irgendwie spannend. Und was James Alistair Henry hier abliefert, ist tatsächlich etwas völlig Eigenes. Ein Krimi in einem alternativen Großbritannien, das es so nie gegeben hat, aber sich erschreckend real anfühlt. Statt Normannen und industrieller Revolution begegnet man hier einer Welt, in der die verschiedenen Stämme - Sachsen, Kelten, Pikten - noch immer ihre eigene Identität, Religion und Kultur pflegen. Gleichzeitig gibt es moderne Technik, südliche Großmächte, Diplomatie, Mordermittlungen und eine Menge unterschwelliger politischer Spannung. Der Fall selbst beginnt direkt mit einem Knall: Ein keltischer Diplomat wird ermordet aufgefunden. Brutal an einen Baum genagelt, wie ein makabres Ritualopfer. Und damit beginnt ein Krimi, der mehr ist als ein bloßer „Whodunit“. Es geht um Identität, Glauben, Macht, Geschichte - und um zwei sehr gegensätzliche Ermittler: Aedith, sächsische Kommissarin, pragmatisch und scharfzüngig, trifft auf Drustan, einen Tribal Inspector der keltischen Polizei, ruhig, spirituell, fast schon mystisch. Die beiden sind nicht einfach nur Cops, sondern tragen auch das Gewicht ihrer jeweiligen Kultur mit sich. Und genau das macht ihre Dynamik so besonders. Zwischen ihnen knistert es, aber nicht im klassischen Liebesroman-Sinn, sondern auf einer Ebene, die zwischen Respekt, Neugier und gegenseitiger Reibung changiert. Ich habe die Dialoge der beiden geliebt. Mal trocken, mal witzig, oft sehr pointiert. Was das Buch für mich besonders macht, ist dieses völlig eigenständige Worldbuilding. Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Fantasy, Politthriller und klassischem Noir-Krimi. Aber ohne Magie, ohne Übernatürliches, dafür mit einem ganz eigenen Realismus. Henry schafft es, diese Welt glaubwürdig und plastisch zu zeichnen, ohne sich in zu langen Erklärungen zu verlieren. Man wird nicht belehrt, sondern entdeckt vieles zwischen den Zeilen. Klar, manchmal hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht. Etwa bei der politischen Struktur oder den Hintergründen mancher Nebenfiguren. Auch das Ende hat mich ein klein wenig überrascht. Weniger durch einen großen Twist, sondern eher, weil der große politische Rahmen am Ende auf eine sehr persönliche Motivation zusammenschrumpft. Aber vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft: Hinter jedem Konflikt, hinter jeder Ideologie steckt am Ende ein Mensch mit verletztem Stolz, mit Trauer, mit Wut. Was mich ebenfalls beeindruckt hat, ist der Ton. Henry schreibt mit einem gewissen Biss, trockenem Humor und einem Gefühl für Tempo. Der Roman bleibt trotz komplexer Themen durchweg spannend, manchmal fast schon atemlos. Und zwischendurch blitzt immer wieder eine feine Ironie durch, die alles etwas leichter macht, ohne das Gewicht der Geschichte zu untergraben. Für mich ist "Pagans" ein echtes Highlight. Kein typischer Krimi, keine klassische Fantasy, sondern etwas Eigenständiges. Und genau das habe ich sehr genossen. Wer Lust hat auf einen etwas anderen Ermittlerroman mit Tiefgang, Atmosphäre und einem mutigen Setting, sollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben. Ich hoffe sehr, dass da noch mehr kommt.
Krimi in einer faszinierenden Welt
„Pagans“ besticht durch das Worldbuilding. Man fühlt sich in eine bekannte Welt versetzt, die aber doch so neu ist. Hier trifft die Moderne auf Stämme von Kelten, Sachsen und Piken. Gleichzeitig ist hier alles „verkehrtherum“. Die Weltmacht haben afrikanische Staaten, Teile der britischen Insel sind Entwicklungsländer. Eine sehr interessante Mischung! Aber das macht es auf der anderen Seite auch kompliziert. Man kann das Buch nicht durchfliegen. Die Nähe zur realen Welt verwirrt manchmal. Vor allem, weil das Worldbuilding nicht hinreichend genug beschrieben und erklärt wird. Die Story ist gut. Ein guter Krimi, der allerdings keinen Raum zum rätseln gibt. Das Ende ist keine Überraschung und die Spannung dadurch im Rahmen. Gefallen haben mir die Charaktere, die sehr unterschiedlich sind, aber sehr gut zusammenarbeiten und für eine Prise Humor sorgen. Aber auch hier fehlt mir (wie beim Worldbuilding) die Tiefe. Man lernt die Personen nicht wirklich kennen. Geschichten aus der Vergangenheit werden nur angedeutet oder angerissen. Das Buch bleibt insgesamt einfach zu oberflächlich. Vielleicht hätten ihm ein paar Seiten mehr gut getan. Schade, denn das Potenzial war da. Trotz der Kritik kann ich nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch ist. Auf eine gewisse Art fesselt es auch gleichzeitig. Eine eindeutige Meinung zu diesem Buch zu haben, fällt schwer. Es polarisiert. Und das wiederum kann auch ganz gut sein. Denn ein Buch, das einen über längeren Zeitraum beschäftigt, kann kein schlechtes Buch sein.
Eigentlich spannende Geschichte, wenn die Sprache eine andere gewesen wäre
Die Geschichte an sich war interessant und spannend, auch wenn sehr viele Personen und vor allem fremde Namen und Bezeichnungen vorkamen. Ich fand es sehr anstrengend, diese Sprache des Autors zu lesen und die Geschichte wirklich zu verstehen. Schade. Das Buch hat mich wegen der Sprache nicht überzeugt.











