P. Daniel Stadler SJ (1705-1764)
by Alois Schmid
Softcover
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Description
In seiner Geburts- und Heimatstadt Amberg ist der Jesuitenpater Daniel Stadler (1705-1764) weithin in Vergessenheit geraten. Doch hat er in der Vilsstadt immerhin fast ein Drittel seines Lebens verbracht und am dortigen Jesuitengymnasium seine Ausbildung erhalten. Er darf als der bedeutendste Absolvent dieser einflussreichen Einrichtung gelten. Hier wurde die Grundlage für eine bemerkenswerte Jesuitenkarriere gelegt, die ihn aus der Oberpfalz auf die Bühne der europäischen Politik führte.
Nach dem Noviziat zu Landsberg am Lech und erstem Einsatz an mehreren Ordensgymnasien wurde P. Stadler 1738 als Philosophieprofessor an die Hohe Schule
Dillingen berufen. Es folgte ein kurzes Interim in der Universitätsstadt Freiburg im Breisgau, wo ihn 1742 der Ruf des wittelsbachischen Kaisers Karl VII. an seinen Hof erreichte. Hier wurde er zunächst als Erzieher des Erbprinzen Max III. Joseph tätig, dem er nach dessen Herrschaftsübernahme fast bis zu seinem Tod als persönlicher Beichtvater und politischer Berater verbunden blieb. Vielbeachtete wissenschaftliche Werke verschaffen ihm Bedeutung auch auf literarischem Gebiet. Seine Vita eröffnet fundierten Einblick in die oftmals gescholtene Rolle der Hofbeichtväter des Absolutismus.
Der gebürtige Amberger erlangte im Umkreis des Münchner Kaiser- und Kurfürstenhofes Anerkennung in Kirche, Politik und Kultur. Sein Beispiel verdeutlicht die Rolle der Kirche und besonders des Jesuitenordens im Übergang vom Barock zur Aufklärung. Die aus umfassenden Quellenstudien erwachsene erste Biographie ist über Amberg hinaus von Bedeutung für die Geschichte des Kurfürstentums Bayern und Europas im 18. Jahrhundert.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Softcover
Pages
388
Price
19.60 €
Description
In seiner Geburts- und Heimatstadt Amberg ist der Jesuitenpater Daniel Stadler (1705-1764) weithin in Vergessenheit geraten. Doch hat er in der Vilsstadt immerhin fast ein Drittel seines Lebens verbracht und am dortigen Jesuitengymnasium seine Ausbildung erhalten. Er darf als der bedeutendste Absolvent dieser einflussreichen Einrichtung gelten. Hier wurde die Grundlage für eine bemerkenswerte Jesuitenkarriere gelegt, die ihn aus der Oberpfalz auf die Bühne der europäischen Politik führte.
Nach dem Noviziat zu Landsberg am Lech und erstem Einsatz an mehreren Ordensgymnasien wurde P. Stadler 1738 als Philosophieprofessor an die Hohe Schule
Dillingen berufen. Es folgte ein kurzes Interim in der Universitätsstadt Freiburg im Breisgau, wo ihn 1742 der Ruf des wittelsbachischen Kaisers Karl VII. an seinen Hof erreichte. Hier wurde er zunächst als Erzieher des Erbprinzen Max III. Joseph tätig, dem er nach dessen Herrschaftsübernahme fast bis zu seinem Tod als persönlicher Beichtvater und politischer Berater verbunden blieb. Vielbeachtete wissenschaftliche Werke verschaffen ihm Bedeutung auch auf literarischem Gebiet. Seine Vita eröffnet fundierten Einblick in die oftmals gescholtene Rolle der Hofbeichtväter des Absolutismus.
Der gebürtige Amberger erlangte im Umkreis des Münchner Kaiser- und Kurfürstenhofes Anerkennung in Kirche, Politik und Kultur. Sein Beispiel verdeutlicht die Rolle der Kirche und besonders des Jesuitenordens im Übergang vom Barock zur Aufklärung. Die aus umfassenden Quellenstudien erwachsene erste Biographie ist über Amberg hinaus von Bedeutung für die Geschichte des Kurfürstentums Bayern und Europas im 18. Jahrhundert.
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History & Archaeology
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388
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19.60 €



