OpferMacht

OpferMacht

Softcover
4.36

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Description

Aufgerüttelt durch persönliche Erfahrungen zeigt Nora Kellner in OpferMacht, wie sich sexualisierte Gewalt – die alltäglich und in allen Bereichen unserer Gesellschaft fest verankert ist – auf das Leben von FLINTA* (Frauen, Lesben, inter*, nicht-binär, trans und agender) auswirkt. Nüchtern und sachlich beschreibt die Sozialwissenschaftlerin, wie es sich anfühlt, wenn eine sich wehrt und vor Gericht zieht und wie schmerzhaft und belastend die Bewertung der Tat durch außenstehende Menschen ist. In der Analyse ihrer eigenen Geschichte nimmt Nora Kellner immer wieder Bezug auf gesellschaftliche Debatten und konkrete Beispiele, die deutlich machen, wie sexualisierte Gewalt aufrechterhalten und reproduziert wird. Sie wirft einen Blick auf die zutiefst sexistischen Strukturen im Polizei- und Justizapparat und wundert sich darüber, warum linke Kräfte – wenn sie es ernst meinen mit der Verurteilung sexualisierter Gewalt – ihrer Verantwortung in diesem Diskurs nicht gerecht werden. Einer Gesellschaft und Kultur zum Trotz, die Betroffene systematisch zum Schweigen bringt, schreibt die Autorin – ehrlich empört und unverblümt direkt – gegen eine Vielzahl hartnäckiger Mythen an, solidarisiert sich bedingungslos mit den Opfern und pocht darauf, dass FLINTA* niemals selbst schuld sind.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
272
Price
16.50 €

Author Description

Nora Kellner (sie/ihr) hat einen Bachelor in Politikwissenschaft und absolviert zurzeit ein Masterstudium der Gender & Queer Studies in Köln.

Posts

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Ein sehr wichtiger Beitrag! Vielen lieben Dank an die Autorin.

Die Autorin erzählt von ihrem sexualisierten Übergriff. Dabei beschreibt sie nicht nur, wie sie durch den Prozess gekommen ist und wie ihr Umfeld sie gestärkt und in ihren Entscheidungen unterstützt hat. Sondern analysiert auch sehr treffend den gesellschaftlichen Umgang mit sexualisierter Gewalt. Dabei finde ich ihren Fokus auf Intersektionalität sehr wichtig. Sie weist auf rechte Narrative hin im Diskus über Täter. Zum Ende des Buchs hat sie auch den Umgang mit sexualisierter Gewalt in linken Gruppen beschrieben. Das es auch hier noch sehr viel zu tun gibt. Vielen Dank, für die Vulnerabilität und das teilen dieses Erlebnisses!

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