Olympisches Feuer

Olympisches Feuer

Softcover
4.012
KrimiAnnika BengtzonLäckbergPolizei

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Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
400
Price
10.30 €

Author Description

1962 geboren, wuchs in Nordschweden auf. Jahrelang hat sie für verschiedene Zeitungen und Fernsehsender gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Stockholm und ist nach wie vor als Reporterin tätig. Für ihren Roman "Olympisches Feuer" wurde sie von der Schwedischen Krimiakademie mit dem Poloni-Preis für das beste Debüt des Jahres 1998 ausgezeichnet.

Posts

5
All
5

Spannender, atmosphärischer Krimi mit Mehrwert

Liza Marklund (1998): „Sprängaren“ dt. „Olympisches Feuer“ Stockholm am 18. Dezember, wenige Tage vor Weihnachten. Annika Bengtzon, Kriminalreporterin der Zeitung „Kvällspressen“, wird unsanft aus ihren Träumen gerissen. Jansson, der Chef der Nachtschicht, bittet sie, zum Victoriastadion am Hafen von Hammarby zu fahren, weil dort eine Sprengladung detoniert ist. Schnell stellt sich heraus, dass es ein Opfer gibt, das durch die Explosion in Stücke gerissen wurde. Während die Ermittlungen der Kriminalpolizei beginnen, stellt die Presse Vermutungen über den Hintergrund des Anschlages auf. Wer ist das Opfer? Ist das Attentat gegen die Olympischen Spiele gerichtet, die bald in Stockholm stattfinden sollen? Oder handelt es sich um eine interne Geschichte? Wer behält die Deutungshoheit? Und wie kann man über derartige Geschehnisse berichten, ohne zu weit zu gehen und die Gefühle von Angehörigen zu verletzen? Schon auf der ersten Seite fühlte sich dieser Kriminalroman wie ein Nach-Hause-Kommen an. Und das lag nicht nur am Handlungsort Stockholm und an Liza Marklunds unvergleichlicher Art, mit der Beschreibung von Farben, Strukturen, Texturen, Geräuschen und Gerüchen eine lebendige Atmosphäre zu erschaffen. Die drei Romane, die zeitlich vor „Sprängaren“ angesiedelt sind (aber nach diesem Roman erschienen sind), haben mir ein gewisses Grundverständnis für den Hintergrund der Figuren mitgegeben. Annika Bengtzon ist als junge Frau zwischen den Verpflichtungen gegenüber ihrer Familie und ihrem Beruf hin und hergerissen. Grundsätzlich lebt sie in einer gleichberechtigten Partnerschaft, in der versucht wird, Aufgaben gerecht zu verteilen und beiden Partnern die Berufstätigkeit zu ermöglichen. Aber gleichzeitig quälen sie Schuldgefühle, weil sie ihre Arbeit hin und wieder priorisiert. Annika ist dabei gleichermaßen stark wie verletzlich, zielstrebig, emotional, klug und manchmal gutgläubig - und damit mehrdimensional. Gleiches gilt für die weiteren Figuren, insbesondere ihren Partner Thomas und ihren Herausgeber Anders Schyman. Der Roman, der aus wechselnden Perspektiven erzählt wird, gliedert sich in 7 Kapitel, welche die Ereignisse zwischen dem 18.12. und dem 24.12. wiedergeben. Diese Kapitel werden von Prolog und Epilog eingerahmt und von kurzen Texten zu existenziellen Themen unterbrochen. Worum es sich bei diesen kleinen, berührenden Texten handelt, wird erst gegen Ende des Buches aufgelöst. Sie sind es aber, die neben den Überlegungen zur Aufgabe und Verantwortung der Presse und zur Rolle der Frau in der Gesellschaft den Mehrwert dieses Buches ausmachen. Ich kann die Lektüre dieses spannenden, atmosphärischen Krimis sehr empfehlen. Die Lektüre im schwedischen Original dürfte ab einem fortgeschrittenen B1/B2-Niveau gut zu bewältigen sein. Und ganz nebenbei kann man dann seinen Wortschatz um zahlreiche umgangssprachliche Wörter (und Schimpfwörter 😅) erweitern…

Spannender, atmosphärischer Krimi mit Mehrwert
3

"Wenig Krimi, viel Roman"

Dass ich 5 Monate gebraucht habe, um dieses Buch zu beenden, sagte wahrscheinlich schon mehr als genug aus. Immer wieder habe ich mal hier mal da ein paar Seiten gelesen, aber ich bin einfach nicht in diese Geschichte reingekommen. Ich bin mit der Erwartungshaltung an diesen Kriminalroman gegangen, dass es ein spannender Krimi werden würde. Das Wort „Roman“ wird hier jedoch sehr großgeschrieben. Neben den „Ermittlungen“ zu dem Bombenanschlag, liegt viel Fokus auf dem Arbeits- und Privatleben von Annika Bengtzon. Diese Fokusthemen haben leider die Spannung aus der Story um den Bombenanschlag genommen und mich teils gelangweilt, sodass ich das Buch oft für mehrere Tage an die Seite gelegt habe. Auch der Schreibstil hat mir überhaupt nicht zugesagt. Das ewige Gespringe von einem Charakter zum Anderen und das aus der Perspektive einer außenstehenden Person hat mich auf Dauer verwirrt, weil ich einfach den Überblick verloren habe und zu keinem der Charaktere wirklich eine Bindung aufbauen konnte. All meine Kritikpunkte beruhen auf persönlichen Präferenzen, weshalb ich dem Buch nicht absprechen kann, dass es ein tolles Konzept hat. Das Konzept wurde nur bedauerlicherweise meinen persönlichen Vorlieben nicht gerecht. Wer einen Kriminalroman, der mehr auf Roman als auf Krimi setzt, sucht, ist hier goldrichtig.

4

Das Buch fing schleppend an und hat aber seine Spannung dann richtig gut aufgebaut. Allerdings sind die vielen Straßennamen schwierig , wenn man sich in der Stadt überhaupt nicht auskennt.

4

Ein spannender Krimi aus Schweden

Annika Bengtzon arbeitet seit kurzem als Redaktionsleiterin bei der Stockholmer"Abendpresse" als ein Attentat die Stadt erschüttert: Es gab einen Anschlag auf das Olympiastadion. Sieben Monate später soll die Eröffnung der Spiele stattfinden. Alles deutet auf ein Terrorakt hin bis Annika die Hintergründe recherchiert und dann feststellt dass es ein gut geplanter Mord war. Der Schreibstil ist etwas leicht,bildhaft aber nicht ganz so zügig zu lesen. Die Protagonisten passen hervorragend in das Geschehen hinein und die Spannung fängt schon auf den ersten Seiten an und steigert sich kontinuierlich. Fazit: Die Story beginnt Samstag am 18 Dezember und hört am Freitag den 24.Dezember auf. Gleich zu Beginn wird der Krimi rasant und hektisch. Die einzelnen Kapitel sind länger gehalten und meiner Meinung nach zieht sich der Krimi dadurch immer mal wieder hin. Die Autorin beschreibt sehr detailliert das Zeitungswesen mit seinen Reportern, Fotografen, Pressekonferenzen usw. Annika Bengtzon gefiel mir eigentlich recht gut aber ihre hektische Art hat mich ein klein wenig genervt zudem fand ich sie persönlich unterkühlt was sich im letzten Drittel in meinen Augen besserte. Die Autorin stellt meiner Meinung nach Annika Bengtzon als Karrierefrau dar auf der anderen Seite macht sie eine außergewöhnliche Recherche bei der jeder Kommissar erblasst. Die Autorin hat deshalb eine außergewöhnliche Charaktere erschaffen. Die Handlung besteht meiner Ansicht nach aus zwei Handlungssträngen da Annika verheiratet ist und zwei kleine Kinder hat. Da kommt ihr Privatleben nicht zu kurz. Auch da wurde es mitunter spannend. Missgunst, Neid, Konkurrenzdenken sind nur einige Stichwörter die dieses Buch ausmachen.Die Story an sich wird zunehmend komplexer je mehr Annika recherchiert. Auch für mich wurde die Geschichte fesselnder und Stück für Stück wie bei einem Puzzle setzt dich das Ganze langsam zusammen. Ab der Hälfte des Buches wurde das lesen für mich kurzweiliger und das Ende ist nochmals richtig spannend. Es ist der vierte Band einer Reihe und er ist in sich abgeschlossen. Der Leser braucht nicht unbedingt die Vorgängerbücher zu kennen. Dieser Schwedenkrimi hat mich gut unterhalten und vergebe daher gerne vier Sterne.

4

Interessant, den Redaktionsalltag einer Journalistin mitzuerleben - mitsamt dem Stress, den die Doppelbelastung als Mutter zweier Kinder mit sich bringt. Spannend auch die Story. Bei der Marklund gefällt mir außerdem gut, dass da immer starke Frauengestalten vorhanden sind, und das Leben an und für sich aus Frauensicht dargestellt wird.

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