Old Surehand. Zweiter Band

Old Surehand. Zweiter Band

Hardback
4.221
Mutter ThickFreundschaftWesternKönig Der Cowboys

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Description

Nach Überwindung vieler Gefahren lichtet sich nun das Dunkel um Old Surehands Vergangenheit. Old Shatterhand und Winnetou ziehen mit ihren Begleitern, unter ihnen die 'Verkehrten Toasts' Dick Hammerdull und Pitt Holbers, hinauf ins Felsengebirge, wo alle Fäden zusammenlaufen. Als Buch (gebunden in grünem Leinen/Leinenoptik und als Taschenbuch), Hörbuch und E-Book erhältlich! Gesammelte Werke von Karl May – die berühmten grünen Bände - Es gibt sie noch: die grünen Bände von Karl May – die bekannten Reiseromane und Jugendbuchklassiker! - Gleiche Ausstattung wie früher: gebundenes Buch mit dunkelgrünem Einband und farbiger Illustration auf dem Buchcover - Alle Karl-May-Bücher sind als Hardcover mit Goldprägung und Landkarte auf dem Vorsatzpapier erhältlich, manche auch als Taschenbuch - Karl May schuf unvergessliche Helden wie Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi, Old Surehand, Hadschi Halef Omar und Sam Hawkens. - Deutschlands erster Bestseller-Autor: Karl May ist der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache Der Karl-May-Verlag Bamberg – Radebeul lädt Sie ein, die Bücher von Karl May wiederzuentdecken oder sich erstmals in seine fesselnden Geschichten zu vertiefen. Ganz gleich, ob Sie Abenteuer im Wilden Westen suchen oder lieber in die exotischen Welten des Orients eintauchen wollen – wir haben die perfekte Lektüre für Ihre Lesereise!

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Hardback
Pages
512
Price
29.80 €

Posts

3
All
4.5

Kurz um, eine gelungene Geschichte. Auf jeden Fall lesenswert

3

Nur drei bis vier Sterne für Karl May

Die Schreibweise von Karl May ist auch hier genau nach meinem Geschmack. Ich kann mich einfach riesig für diese Abenteuergeschichten begeistern und lese die unheimlich gerne. Allerdings ist die schon sehr verworrene Familiengeschichte mit den teils mehrfach unterschiedlichen Namen einzelner Personen in diesem Band äußerst verwirrend und auch sehr an den Haaren herbeigezogen. Deshalb gibt es hier den entsprechenden Abzug. Freue mich trotzdem wieder auf das nächste Werk von Karl May.

3

Karl Mays "Old Surehand II" ist ein literarisches Biotop voller Überraschungen – und nicht alle davon sind angenehm. Man hat das Gefühl, May setze hier alles daran, seine Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitzunehmen, nur um ihnen dann einen langen Aufenthalt in der Warteschleife zu spendieren. Die Fortsetzung des ersten Bandes lässt vieles, was man sich wünscht, vermissen und legt stattdessen eine Fährte, die sich zäh durch die Weiten des Wilden Westens zieht. Natürlich, Karl May bleibt Karl May. Seine Helden erstrahlen in moralischer Makellosigkeit, während seine Schurken sich mit fast kindlicher Beharrlichkeit dem Bösen verschreiben. Das ist durchaus charmant, wenn auch vorhersehbar. Old Surehand und Old Wabble sind keine Abziehbilder, sondern Männer, die die Narben des Lebens tragen – einer endet tragisch, der andere lüftet das Mysterium seiner Herkunft. In diesen Momenten gelingt es May, die Grenze zur banalen Abenteuerliteratur zu überschreiten und einen Hauch existenzieller Tiefe zu vermitteln. Doch dann gibt es Dick Hammerdull und Pitt Holbers. Wenn diese beiden Herren in ihre repetitiven Dialoge verfallen, hat man das Gefühl, unfreiwillig einer endlosen Radioschleife beizuwohnen. Was vielleicht im ausgehenden 19. Jahrhundert für Heiterkeit sorgte, wirkt heute wie eine nicht enden wollende Comedy-Nummer, die ihren Reiz nach der dritten Wiederholung verliert. Strukturell hängt der Roman gelegentlich in der Luft. Die Handlung zieht sich in die Länge, weil die Antagonisten immer wieder entkommen, nur um 30 Seiten später erneut aufzutauchen. Old Shatterhand lässt die Bösewichte zu oft laufen, was zwar seinem Ehrenkodex entspricht, dem Spannungsbogen aber wenig hilft. Und doch – May bleibt ein begnadeter Erzähler. Seine Naturbeschreibungen sind von atemberaubender Schönheit. Man sieht die Sonnenuntergänge über der Prärie und hört das Echo in den Rocky Mountains. Philosophische und religiöse Reflexionen durchziehen das Werk wie unsichtbare Fäden und verleihen ihm eine Gravitas, die man nicht erwartet. May predigt nicht, er verpackt die großen Fragen der Menschheit in spannende Dialoge und lässt den Leser nachdenklich zurück. Das Finale in Colorado ist dann das, was man erwartet: Pathos, Drama und ein Showdown, der alle losen Enden verknüpft. Die Auflösung der Familiengeschichte um Old Surehand ist überaus zufriedenstellend, auch wenn man dem Ganzen eine Prise weniger Überhöhung gegönnt hätte. Unterm Strich ist "Old Surehand II" ein Roman, der in seiner Mischung aus epischer Erzählkunst und ermüdender Redundanz polarisiert. Wer May liebt, wird sich auch hier wiederfinden, mit all seinen Vorzügen und Schwächen. Wer May noch nicht kennt, sollte sich vielleicht erst an den "Schatz im Silbersee" wagen. Aber seien wir ehrlich: Karl May ist auch dann noch lesenswert, wenn er sich gelegentlich selbst im Wege steht.

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