Ohne Sprungtuch

Ohne Sprungtuch

Hardback
4.710

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Description

Peter Gross blickt auf eine schwierige Kindheit mit gravierenden Einbrüchen zurück und rekapituliert eine bewegte Berufslaufbahn, die teilweise dieser Kindheit geschuldet ist. Seine Krise und die folgenden Jahre zeigen, dass der Staat lange Zeit nicht auf der Höhe war, wenn es um die Integration von psychisch angeschlagenen Menschen ging, die Hilfe benötigen. Obwohl die Weiterentwicklung der Invalidenversicherung ab Januar 2022 maßgebliche Veränderungen brachte, gibt es heute Tausende von Menschen, die unverschuldet in die Armut und die Hoffnungslosigkeit getrieben wurden. Von diesen Menschen spricht niemand. Peter Gross kämpfte sich ins Leben zurück und erzählt heute – stellvertretend für alle vergessenen Betroffenen – seine Geschichte.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
114
Price
23.90 €

Posts

8
All
5

„Ohne Sprungtuch – Ich bat um Hilfe und landete ganz unten“ erzählt die wahre Geschichte von Peter Gross und ist im Novum Verlag erschienen. Das Buch schildert zunächst die äußerst belastende Kindheit des Autors, die mich tief berührt und gleichermaßen erschüttert hat. Trotz dieser schweren Ausgangslage gelingt es Peter Gross, sich im Erwachsenenalter ein stabiles Leben aufzubauen. Doch mehrere Rückschläge und unglückliche Umstände treffen schließlich zusammen und reißen ihn sowohl körperlich als auch psychisch in einen tiefen Abgrund. Besonders eindrücklich ist die Aufarbeitung seiner Vergangenheit im Gegensatz zu den gravierenden Missständen innerhalb der hilfeleistenden Stellen in der Schweiz. Seine Geschichte zeigt erschreckend, wie das Versagen mehrerer Stellen einen Menschen unverschuldet in Armut und Hoffnungslosigkeit stürzen kann. Auch für seine Partnerin eine extreme Belastungsprobe. Der Schreibstil ist flüssig, direkt und schonungslos ehrlich. Viele Passagen sind schockierend, gleichzeitig aber auch beeindruckend – vor allem wegen seines enormen Durchhaltevermögens. Besonders erschütternd empfand ich das vollkommen fehlerhafte Gutachten über seinen psychischen Zustand, das trotz ärztlicher Befunde jeder fachlichen Grundlage entbehrte. Peter Gross hat sich Schritt für Schritt ins Leben zurückgekämpft – dafür verdient er meinen höchsten Respekt, beim Lesen leidet man richtig mit. Sehr interessant ist auch das letzte Kapitel, das aus Sicht seiner Partnerin geschrieben ist. Sie schildert eindrucksvoll den zermürbenden Kampf mit Behörden, Ärzten und Gutachtern. Ihre Loyalität und Durchhalten an der Seite von Peter Gross sind ebenso bemerkenswert. Fazit: Ein ehrliches und aufrüttelndes Buch, das nicht nur eine persönliche Geschichte erzählt, sondern auch deutliche Kritik an bestehenden Systemen ausübt. Ohne Sprungtuch ist eine aufwühlende Lektüre, die nachwirkt und zum Nachdenken anregt. Sehr lesenswert.

5

Peter Gross schreibt offen, ehrlich, schnörkellos und beängstigend. Ohne Sprungtuch ist eine Lebensgeschichte, die nachdenklich und zugleich wütend macht. Wütend auf ein System, das Menschen mit psychischen Problemen in der Schweiz ohne Unterstützung im Regen stehen lässt. Zunächst erzählt der Autor aus der Ich-Perspektive von seiner Kindheit mit einem gewalttätigen Vater und der fehlenden Liebe auch vonseiten der Mutter. Im weiteren Verlauf begleiten wir Gross durch seine Jugend und die ersten Jahre im Berufsleben. Mehrere gescheiterte Ehen, dann mehrfach Arbeitslosigkeit. Erst nach vielen Jahren gesteht sich der Autoe ein, dass er psychologische Hilfe benötigt. Eine posttraumatische Belastungsstörung wird diagnostiziert. Im Gegensatz dazu attestiert ein Gutachter die volle Berufsfähigkeit. Nach mehr als 165 Bewerbungen läuft das Arbeitslosengeld aus. Hilfe vom Staat ist keine in Sicht. Landet Peter Gross auf der Straße? Ohne Sprungtuch ist kein Wohlfühlroman. Es ist ein Tatsachenbericht. Schonungslos offen und ehrlich. Sehr interessant fand ich auch am Ende die Perspektive seiner Lebensgefährtin, die die Vorfälle aus ihrer Sicht schildert. Erschreckend, dass psychische Probleme immer noch stigmatisiert werden und die Betroffenen nicht die nötige Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

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5

Dies ist eine erschütternd ehrliche Lebensgeschichte über psychische Erkrankungen, gesellschaftliches Versagen und den Mut weiterzugehen.

Dieses Buch lässt sich nicht nach klassischen Maßstäben bewerten. Ohne Sprungtuch ist kein Roman, kein Unterhaltungsbuch und nichts, was man „nebenbei“ liest. Es ist eine schonungslose, ehrliche Geschichte, die nahegeht und lange nachwirkt. Viele Passagen haben mich emotional sehr getroffen, besonders die Schilderungen rund um Familie, Großeltern und das Gefühl, immer wieder an Stellen zu scheitern, an denen eigentlich Hilfe stehen sollte. Gerade als Mutter ging mir vieles tief unter die Haut. Peter Gross beschreibt offen seine psychischen Erkrankungen, Klinikaufenthalte und den Umgang mit Behörden, Gutachtern und Institutionen. Besonders erschreckend ist, wie wenig Raum psychisches Leid oft bekommt, was man nicht sieht, scheint nicht zu existieren. Diese Hilflosigkeit und Ohnmacht sind beim Lesen deutlich spürbar. Sehr wertvoll fand ich zudem die Perspektive von Doris. Ihre Gedanken zeigen eindrücklich, wie es ist, an der Seite eines Menschen mit psychischen Erkrankungen zu stehen, mitzutragen, stark zu sein und trotzdem selbst an Grenzen zu kommen. Diese zweite Sicht macht das Buch noch persönlicher und menschlicher. Trotz der Schwere ist Ohne Sprungtuch kein hoffnungsloses Buch. Es ist ein Buch über Durchhalten, über Vertrauen, über Liebe und über den Mut, die eigene Geschichte öffentlich zu machen. Sternebewertung (was mir hier besonders schwer fällt) ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen Nicht, weil es „perfekt“ ist, sondern weil es so unfassbar wichtig ist. Weil es aufklärt, berührt und einen Blick auf Themen wirft, die viel zu oft verdrängt werden. Hinweis: Rezensionsexemplar – unbezahlte Werbung

5

Hut ab!

Meinung:  Peter Gross erzählt uns hier sehr ehrlich und offen seine Lebensgeschichte.  Geprägt von einer schwierigen Kindheit schafft er es trotzdem sich ein glückliches Leben aufzubauen. Doch leider ist das Glück nicht von Dauer, denn das Kindheitstrauma macht sich an verschiedenen Zeitpunkten wieder in Form von psychischen und physischen Nachwirkungen bemerkbar. Am Ende hilft nur ein Aufenthalt in einer entsprechenden Fachklinik. Doch als er dort entlassen wird, helfen ihm die Schweizerischen Ämter nicht weiter für seinen Neubeginn, sondern lassen ihn einfach hängen. Ein System das Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind nicht ausreichend unterstützt und so noch verzweifelter und weiter in eine Abwärtsspirale stürzen lässt.  Zum Glück hatte Peter Gross seine langjährige Partnerin an seiner Seite und vor allem nie aufgegeben zu kämpfen!  Ich war schockiert über Mutter und Vater in der Kindheit, über das Vorgehen der Behörden, über Fehlurteile eines Psychologen und darüber, dass Ausländern mehr Hilfe zugestanden werden, als den eigenen Bürgern! Hut ab vor dem Autor für seinen Mut seine persönliche Geschichte mit uns zu teilen! Und dafür, dass er nicht aufgegeben hat und bis heute sein Möglichstes tut um eine glückliche Zukunft zu haben!  Peter Gross schreibt einfühlsam und packend und so habe ich die 114 Seiten schnell verschlungen.  Bitte teilt diesen Beitrag kräftig und schaut beim Autor vorbei, den er hat dieses Buch geschrieben, um auf die Missstände im System aufmerksam zu machen und somit hoffentlich für die Zukunft etwas verändern zu können!  Fazit: 5/5 Sternen mit einer unbedingten Lese-Empfehlung!

4.5

Dieses Buch ist ehrlich, emotional und schonungslos offen. Peter Gross erzählt seine eigene Geschichte, von seiner Kindheit bis hin zu dem Mann, der er heute ist und den Herausforderungen, die ihn auf diesem Weg geprägt haben. Dabei spricht er nicht nur über psychische Probleme, sondern auch über Arbeitslosigkeit und gescheiterte Ehen. Gerade diese Offenheit macht das Buch so eindrücklich und authentisch. Ich fand es wirklich interessant zu lesen und gleichzeitig unglaublich wichtig. Es zeigt, wie entscheidend es ist, über seine Probleme zu sprechen und sich Hilfe zu holen. Ein bewegendes Buch, das zum Nachdenken anregt und lange im Kopf bleibt.

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5

Ein außergewöhnliches Buch, aufrichtig und so wichtig. Nicht nur für Betroffene, auch um mal wieder den ein oder anderen kritischen Blick auf's eigene Leben zu werfen.

Dieses Buch, diese wahre Geschichte, hallt noch lange nach. "Peter Gross erzählt von einer schwierigen Kindheit, die sein Selbstwertgefühl tief erschütterte. Es brauchte viele Jahre, bis er die Gründe seiner Schwierigkeiten im Erwachsenenleben erkannte und mit ihnen umzugehen lernte." Ich durfte den Schweizer Autor @peter_gross66 auf der @bookactions in Konstanz kennen lernen. Er erzählte mir ein wenig von seinem Buch, seinem Leben und er war mir sofort wahnsinnig sympathisch 🥰. So richtig realisieren, welche Hürden er im Leben nehmen musste, konnte ich da noch nicht... Sein Buch 'Ohne Sprungtuch - ich bat um Hilfe und landete ganz unten' ist absolut echt, ungeschönt, emotional und stimmt mich nachdenklich. Peter erzählt von seiner Kindheit und der schwierigen familiären Situation die sich in seine Seele eingebrannt hat und ihn auch im erwachsenen Alter niemals los lässt. Ich begleite ihn auf dem Weg zum Jugendlichen, zum Erwachsenen, erlebe wie er immer wieder Rückschläge in Kauf nehmen muss aber auch wie sehr er kämpft. Seine große Liebe Doris ist ihm dabei eine ehrliche, loyale und liebevolle Stütze und ich persönlich liebe die Worte aus ihrer Perspektive ☺️. @peter_gross66 ist einfach unfassbar mutig - erzählt offen von seiner mentalen und körperlichen Belastung, seiner Hilflosigkeit, dem Versagen der Behörden aber auch von seinem Durchhaltevermögen, seinem Vetrauen, von Liebe und auch vom glücklich sein 🫶🏼. Ein außergewöhnliches Buch, aufrichtig und so wichtig. Nicht nur für Betroffene, auch um mal wieder den ein oder anderen kritischen Blick auf's eigene Leben zu werfen.

Ein außergewöhnliches Buch, aufrichtig und so wichtig. Nicht nur für Betroffene, auch um mal wieder den ein oder anderen kritischen Blick auf's eigene Leben zu werfen.
5

Biografie eines Mannes, der niemals aufgibt

Als Kind hat es der Schweizer Peter Gross nicht leicht, von Seiten seiner Eltern erfährt er keine Zuneigung, keinen Schutz oder Geborgenheit, einzig seine Großeltern bringen etwas Licht in sein Leben. Dieses emotionale Defizit prägt von nun an sein weiteres Leben, obwohl er so schnell wie möglich sein Leben selbst in die Hand nahm. Probleme in Partnerschaften und unverschuldete Jobverluste brachten ihn an den Rand des Abgrundes. Doch als er hier auf Hilfe angewiesen war, versagte das System ihm diese. Doch Peter kämpft sich zurück… Im Buch schildert der Autor seinen Weg von der Kindheit bis jetzt und als Leser steht man einerseits oft fassungslos vor den Schlägen, die Peter einstecken muss, andererseits bewundert man ihn, mit welcher Hartnäckigkeit er gegen sein Schicksal ankämpft. Selbst als ein äußerst fragwürdiges Gutachten ihn endgültig den Boden unter den Füßen wegziehen scheint, schafft er die Wende mit der bedingungslosen Liebe seiner Partnerin Doris. Ein Buch, das mancher lesen sollte, der denkt , wie schlecht das Schicksal es mit ihm meint und dass man ja eh nichts dagegen tun könnte, aber auch jene, die psychische Probleme nicht als Krankheit sehen. Hut ab Peter Gross für deine offenen Worte!

5

Ein außergewöhnliches Buch, aufrichtig und so wichtig. Nicht nur für Betroffene, auch um mal wieder den ein oder anderen kritischen Blick auf's eigene Leben zu werfen.

Dieses Buch, diese wahre Geschichte, hallt noch lange nach. "Peter Gross erzählt von einer schwierigen Kindheit, die sein Selbstwertgefühl tief erschütterte. Es brauchte viele Jahre, bis er die Gründe seiner Schwierigkeiten im Erwachsenenleben erkannte und mit ihnen umzugehen lernte." Ich durfte den Schweizer Autor @peter_gross66 auf der @bookactions in Konstanz kennen lernen. Er erzählte mir ein wenig von seinem Buch, seinem Leben und er war mir sofort wahnsinnig sympathisch 🥰. So richtig realisieren, welche Hürden er im Leben nehmen musste, konnte ich da noch nicht... Sein Buch 'Ohne Sprungtuch - ich bat um Hilfe und landete ganz unten' ist absolut echt, ungeschönt, emotional und stimmt mich nachdenklich. Peter erzählt von seiner Kindheit und der schwierigen familiären Situation die sich in seine Seele eingebrannt hat und ihn auch im erwachsenen Alter niemals los lässt. Ich begleite ihn auf dem Weg zum Jugendlichen, zum Erwachsenen, erlebe wie er immer wieder Rückschläge in Kauf nehmen muss aber auch wie sehr er kämpft. Seine große Liebe Doris ist ihm dabei eine ehrliche, loyale und liebevolle Stütze und ich persönlich liebe die Worte aus ihrer Perspektive ☺️. @peter_gross66 ist einfach unfassbar mutig - erzählt offen von seiner mentalen und körperlichen Belastung, seiner Hilflosigkeit, dem Versagen der Behörden aber auch von seinem Durchhaltevermögen, seinem Vetrauen, von Liebe und auch vom glücklich sein 🫶🏼. Ein außergewöhnliches Buch, aufrichtig und so wichtig. Nicht nur für Betroffene, auch um mal wieder den ein oder anderen kritischen Blick auf's eigene Leben zu werfen.

Ein außergewöhnliches Buch, aufrichtig und so wichtig. Nicht nur für Betroffene, auch um mal wieder den ein oder anderen kritischen Blick auf's eigene Leben zu werfen.
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