Oger

Oger

Hardback
3.54

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Description

Die Bände aus der Enzyklopädie des Wunderbaren werden – unter der brillanten Regie von Benjamin Lacombe – jeweils von einem Duo leidenschaftlicher Künstler gestaltet. Ob im hohen Norden, in den Tiefen der Wälder oder auf fernen Inseln – in allen Kulturen der Welt existiert die Vorstellung von zumeist riesengroßen Ogern und Menschenfresserinnen. Diese monströsen Kreaturen mit ihren vielen Gesichtern verschlingen alles. Seid ihr bereit, der isländischen Grýla, dem japanischen Oni, der lateinamerikanischen Llorona oder dem schrecklichen Oger aus dem Kleinen Däumling zu begegnen? Ihren gruseligen Geschichten zu lauschen? Dann tretet ein in Siams H tte; sie wird euch durch die Welt der Oger führen …

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Non-Fiction
Format
Hardback
Pages
64
Price
35.00 €

Posts

2
All
4.5

Seit einiger Zeit erscheint bei Jacoby & Stuart, unter Regie des großartigen Benjamin Lacombes, die „Enzyklopädie des Wunderbaren“ - wunderschön illustrierte Kindersachbücher, die uns mitnehmen in die Mythen, Sagen und Geschichten über Hexen, Monster, Geister, Drachen und Feen. Als jetzt ein Buch über Oger erschien, hab ich mich wahnsinnig gefreut und das Buch, in guter Ogermanier, direkt verschlungen. ☺️ Ich hab ein Herz für Monster und für Oger ganz besonders. Wer diese Wesen nur mit Shrek verbindet und denkt, sie seien eine Erfindung von DreamWorks wird in diesem Buch eines besseren belehrt - Oger und Menschenfresserinnen gab es in den Erzählungen schon immer und viele andere Wesen scheinen durch sie inspiriert zu sein. Garniert mit wunderbaren Illustrationen von Étienne Friess erzählt Cécile Roumiguière von ihnen. Es wird gruselig, ein bisschen eklig, aber sehr oft auch witzig. Eingebettet sind die Infos in eine Geschichte rund um das Mädchen Siam, die mit einem wahrhaftig scheußlichen Oger zusammenlebt: ihrem Vater, der seinen Frust in gewalttätigen Eskalationen an Kind und Frau auslässt. Zugegebenerweise fehlte mir hier ein wenig die Verknüpfung der Geschichte um Siam zu den Mythen über die Oger, auch wenn Siam mir als Charakter sehr gut gefallen hat. „Oger“ ist mein erstes Buch aus der „Enzyklopädie des Wunderbaren“ - weitere werden aber definitiv folgen. ☺️

2

Achtung! Kein Kinderbuch!!!

Schon lange habe ich mir überlegt, diese Buchreihe genauer anzuschauen. Als Erzählerin mit einem Faible für mythologische Stoffe bin ich immer auf der Suche nach Hintergrundwissen. Wenn er noch bebildert ist, umso besser. Schließlich habe ich mir dieses Buch zugelegt. Viele verschiedene menschenfressende Monster (Oger) werden hier großteils nur ganz kurz und oft nur mit einem Teilaspekt großteils ohne Hinweis auf ihre Rolle in den Geschichten vorgestellt. Das Buch gleicht einem wilden Sammelsurium. Die wenigen Geschichten dazwischen sind anscheinend alle neu - soweit ich das von den mir bekannten beurteilen kann, nicht besonders gut - erzählt. Schrecklich finde ich die durchgängige Geschichte, die einen Arbeitslosen, gewalttätigen Vater mit einem Oger vergleicht. Für ein betroffenes Kind muss das zusätzlich ängstigend und traumatiesierend sein. Auch die wenigen Geschichten sind grottenschlecht und auf keinen Fall kindgerecht erzählt. Deshalb würde ich dieses Buch auf gar keinen Fall Kindern (unter 14) in die Hand geben und auch nicht mit ihnen ansehen und vorlesen!!! Sollten sich Kinder für Monster und Fabelwesen interessieren gibt es bessere , viel kindgerechter Bücher. Ich als erwachsene Erzählerin habe darin neue, vielleicht interessante Monster entdeckt, die ich in anderen Medien recherchieren werde, wobei mir aber Größtenteils nur die Namen und eine ungefähre Angabe der Weltgegend, wo sie zu finden sind, zur Verfügung stehen. Außerdem habe ich eine Geschichte (Kammapa, der die Welt verschlingt) gefunden, die eventuell für einen Gruselerzählabendcfür Erwacht geeignet ist. Allerdings müsste ich auch hier nach weiteren (ausführlicheren) Quellen suchen. Die Bilder gefallen mir nicht, aber das ist bekanntlich Geschmacksache. Ich werde der Reihe noch eine Chance mit einem freundlichsten Thema ("Einhörner" oder "Feen", vielleicht auch "phantastische Welten") geben.

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