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Ein stilles, feinfühliges, aber auch etwas chaotische Buch über das Schreiben, Leben mit Krankheit, Beziehung(en) und Geschlechterrollen Lynn ist eine recht erfolgreiche Schriftstellerin, aber die Arbeit an ihrem neuen Roman geht nur schleppend voran und auch sie selbst ist nicht so recht von dem, was da entsteht, überzeugt. Während sie sich schreibend in eine dystopische, matriachale Zukunft denkt, wird ihr Alltag von der Krankheit ihres Partners Daniel überschattet ... Der Roman hat wenig Handlung und ist vor allem auf die Gedankenwelt der Protagonistin fokussiert - ihre Gefühle, Sorgen und Erinnerungen. Vor allem die Reflexionen zum Thema Schreiben fand ich sehr interessant, doch der zweite Teil des Buches hat sich für mich dann leider eher gezogen und vieles wurde mir etwas zu oberflächlich behandelt. Zahlreichen Themen werden angeschnitten, aber ohne wirklich in die Tiefe zu gehen, und immer wieder gibt es Rückblenden und Erinnerungen der Protagonistin, die auf mich z. T. eher zufällig gewirkt haben, sodass sich am Ende für mich daraus leider kein zusammenhängendes Bild ergeben hat, auch wenn einzelne Passagen sehr stark waren. Das Thema Krankheit, das stets präsent ist und eigentlich ein zentrales Motiv darstellt, bleibt am Ende aber genauso wie die Figur Daniel seltsam vage - ein beabsichtigter Kunstgriff? Ein Buch für alle, die Alltagsgeschichten mögen und gerne ganz in die Gedankenwelt einer Figur im Konflikt mit sich selbst eintauchen.
Jun 16, 2026
Ein stilles, feinfühliges, aber auch etwas chaotische Buch über das Schreiben, Leben mit Krankheit, Beziehung(en) und Geschlechterrollen Lynn ist eine recht erfolgreiche Schriftstellerin, aber die Arbeit an ihrem neuen Roman geht nur schleppend voran und auch sie selbst ist nicht so recht von dem, was da entsteht, überzeugt. Während sie sich schreibend in eine dystopische, matriachale Zukunft denkt, wird ihr Alltag von der Krankheit ihres Partners Daniel überschattet ... Der Roman hat wenig Handlung und ist vor allem auf die Gedankenwelt der Protagonistin fokussiert - ihre Gefühle, Sorgen und Erinnerungen. Vor allem die Reflexionen zum Thema Schreiben fand ich sehr interessant, doch der zweite Teil des Buches hat sich für mich dann leider eher gezogen und vieles wurde mir etwas zu oberflächlich behandelt. Zahlreichen Themen werden angeschnitten, aber ohne wirklich in die Tiefe zu gehen, und immer wieder gibt es Rückblenden und Erinnerungen der Protagonistin, die auf mich z. T. eher zufällig gewirkt haben, sodass sich am Ende für mich daraus leider kein zusammenhängendes Bild ergeben hat, auch wenn einzelne Passagen sehr stark waren. Das Thema Krankheit, das stets präsent ist und eigentlich ein zentrales Motiv darstellt, bleibt am Ende aber genauso wie die Figur Daniel seltsam vage - ein beabsichtigter Kunstgriff? Ein Buch für alle, die Alltagsgeschichten mögen und gerne ganz in die Gedankenwelt einer Figur im Konflikt mit sich selbst eintauchen.
Jun 16, 2026




