Nur ein Blick
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Description
Book Information
Author Description
Kerstin Imrek hat ihre Leidenschaft fürs Schreiben bereits im Kindesalter entdeckt. Ihre anfänglichen Kurzgeschichten haben sich über die Jahre zu immer komplexeren Roman-Welten entwickelt. Heute schreibt sie am liebsten Dystopien, Fantasy und Urban Fantasy. Die Geschichten von Kerstin Imrek berühren, schockieren und bleiben im Gedächtnis. Authentische Charaktere und Diversität sind ihr ebenso wichtig wie unangenehme Themen aufzugreifen. Bisher erschienene Bücher im Selfpublishing: UTOPIA - Weiße Sonne (Teil 1) * UTOPIA - Die Sonnenstadt (Teil 2) * Ungeschriebene Zukunft - Fünf Geschichten aus UTOPIA * Die Welt nach dem Morgen - Sechs dystopische Geschichten Nur ein Blick - Ein queerer Kurzroman* * Altersempfehlung: ab 16 Jahre
Posts
Damit habe ich nicht gerechnet 🥺
"In einer Gesellschaft, in der gleichgeschlechtliche Liebe als Unart gilt und Betroffene ausgegrenzt, geächtet und nicht selten durch grausame Selbstjustiz gerichtet werden, keimen in dem 19- jährigen Sam Gefühle für einen Mann auf. Und der gesteht ihm sogar seine Liebe! Es könnte so schön sein, wären da nur nicht Sams Unsicherheit, Angst - und die strikte Weigerung, seine Neigung zu akzeptieren..." -soviel zum Klappentex- Aber es geht um noch viel mehr. Diese Kurzgeschichte traf vom ersten Augenblick an mitten ins Herz. Obwohl es wieder keine Ich- Erzähler-Perspektive ist (was mir sehr gut gefällt), konnte ich von Anfang an diese unglaubliche Schwere und Traurigkeit nachempfinden. Diese Panik, Angst und innere Zerrissenheit, wie auch Sehnsucht in mehreren Facetten, die Sam buchstäblich krankgemacht haben. All seine Gefühls- und Gemütszustände war so lebendig und mitreißend beschrieben. Jede Emotion, jeder Schmerz, die Erniedrigung durch den Vater, die drei "Freunde", das Fehlen seiner Mutter, und was all das in ihm ausgelöst hat. Ich hatte oft die Gedanken: "Was für eine verlorene und von Schmerz erfüllt Seele. Wieviel kann man eigentlich ertragen?" Die Autorin hat kraftvolle Wörter gewählt, die Bilder im Kopf zeichnen und das Herz schwer umklammern. Ich muss mich wirklich erstmal davon erholen. Auch wenn das Cover irgendwie lieblich wirkt, dass Buch hat es in sich und ist doch schwer verdaubar. Vor allem "die eine Duschszene ausgelöst durch diese drei jungen Männer" - grauenhaft. Und was das in Sam ausgelöst hat! Auch ich habe es fast nicht lesen können. Da hätte ich mir tatsächlich gewünscht, dass das zum Schluss nochmal Thema zwischen Sam und Nate wird...
In einer Welt, in der alles kontrolliert und überwacht wird. Wo Konformität über Individualität steht. Wo Gefühle Schwäche sind. Kann man dort trotzdem die Liebe finden? Diese Fragen stellt der queere dystopische Kurzroman "Nur ein Blick". Angelegt als Prequel der Utopia-Dystopie-Dilogie und bereits in der Geschichtensammlung "Ungeschriebene Zukunft" veröffentlicht, ermöglicht der Kurzroman entweder einen perfekten Einstieg in das Genre und die Utopia-Welt oder bietet den Fans der Reihe einen besonderen Einblick, bevor Band 1 beginnt. Der Liebe von Sam und Nate und ihrem Kennenlernen gebürt definitiv diese Alleinstellung, keimt sie doch wie ein Samen Hoffnung an einem vertrockneten düsteren Ort. Bei dem Kurzroman solltet ihr definitiv die Triggerwarnung lesen, denn sanft und zärtlich geht es nur zwischen Sam und Nate zu. Die restlichen Figuren sind nicht gerade zimperlich und es kommt auch zu expliziter Gewalt. Der Großteil dreht sich um Sams Gefühlswelt, seinen Coming-out sich selbst gegenüber und die Angst, seinen Platz in dieser brutalen Welt zu verlieren, sollte seine sexuelle Orientierung herauskommen. Die Autorin geht dabei sehr sensibel auf diese Ängste und die wachsende Liebe zu Nate ein. Von mir gibt es einen minimalen Abzug, da meine absolute Lieblingsfigur aus der Utopia-Dilogie (ja, ich stehe dazu, dass ich Bullet-Fan bin 😜) hier nicht auftaucht und mir tatsächlich der manchmal etwas skurrile Humor der Reihe in diesem Prequel etwas fehlt. Aber es ist eine tolle Geschichte und ein guter Test für euch, ob ihr euch mit dem Genre Dystopie anfreunden könnt.

Zwischen Sehnsucht und Angst
**** Mein Eindruck **** In Nur ein Blick schafft die Autorin eine Kombination, die man wahrlich nur selten findet: eine Kurzgeschichte mit dystopischem Setting und einer queeren Liebesgeschichte. Da ich beide Aspekte sehr mag, war meine Vorfreude entsprechend groß – und sie wurde belohnt. Der Schreibstil ist wirklich wunderschön: fließend, gefühlvoll und auf das Wesentliche konzentriert. Die Autorin hat ein feines Gespür für ihre Figuren und versteht es, Relevantes angenehm und eindringlich zu erzählen. Die beiden Hauptfiguren sind grundverschieden und sich doch ähnlich. Beide spüren den inneren und äußeren Konflikt, entscheiden sich jedoch für unterschiedliche Wege. Aufgeben ist dennoch keine Option – und genau daraus entstehen berührende Begegnungen und tiefgehende Gespräche. Nur ein Blick spiegelt die Sehnsucht wider, die aus einem einzigen Moment entsteht: dem ersten Blick. Es geht um die Entscheidung für die Liebe auf der einen Seite und um Queerfeindlichkeit, Angst und Verurteilung auf der anderen. Um den Mut, in einer Welt ehrlich zu leben, die genau das bestraft. Mein Herz hat für Nate und Sam geschlagen. Ihre Entwicklung hat mich trotz der Kürze der Geschichte zutiefst bewegt. Das Ende ist für mich perfekt gelungen – offen, emotional und lange nachhallend. **** Empfehlung? **** Ein Buch für alle, die kurze, aber intensive Geschichten lieben, die gesellschaftlich relevante Themen mit Gefühl, Tiefe und Hoffnung verbinden. Besonders geeignet für Leser*innen, die queere Literatur schätzen und sich von einer dystopischen Atmosphäre nicht abschrecken lassen, sondern genau darin starke Emotionen suchen.
"Wenn man sich anpasste und Gefühle für sich behielt, kam man weiter. Wenn man normal war." Hellow Bookis, Glaubt ihr eigentlich an Liebe auf den ersten Blick oder dass ein Augenblick ein ganzes Leben verändern kann... Falls ja hab ich euch heute mit "Nur ein Blick" von Kerstin Imrek das perfekte Buch mitgebracht... Darin begleiten wir den jungen Sam, der für seine weiche und sanfte Art von vielen verachtet wir... Besonders sein eigener Vater, will das sein Sohn endlich ein richtiger Mann wird und sogar Sam beginnt an sich zu zweifeln und will sich verändern... Bis er auf ein Paar brauner Augen trifft, die ihn einfach nicht mehr loslassen... Wenn die bloß nicht zu dem attraktiven Nate gehören würden...Einem Mann...ausgerechnet.. So hat es mir gefallen: Meiner Meinung nach hat die Autorin hier wirklich die hohe Kunst geschafft, auf wenigen Seiten, ihren Charakteren eine gewisse Tiefe zu geben.. Gerade Sam wirkt durch seine Art so nahbar und verständlich für die Leser, dass es mir unglaublich leicht viel, mich in ihn hineinzuversetzen.. Ich glaube sogar mittlerweile hätte ich selbst gerne so einen Pandapullover zum Kuscheln... Dann wäre da noch Nate...Hach was soll man sagen...Ein Mann, der ein Herz aus Gold hat. Nate ist so einfühlsam, liebevoll, verständnisvoll und hat so viel Geduld mit Sam... Ich liebe einfach alles daran... Wie die beiden sich immer wieder über den Weg laufen und Sam krampfhaft versucht seine Gefühle ja nicht zu zulassen.. In "Nur ein Blick" wird dabei natürlich sehr viel Wert auf Gefühle gelegt und so braucht es auch kein großartiges Worldbuilding.. Wir haben eben eine Stadt mit Mauern, nichts spektakuläres, aber es genügt völlig für diese süße Romance, die sich da doch langsam entwickelt... Wenn ihr also Lust habt, einen queeren Kurzroman zu lesen und Sam und Nate persönlich kennenzulernen, dann schaut unbedingt mal in "Nur ein Blick" rein..

Die perfekte Ergänzung zu der Dilogie
(REZENSION) 🥳🥳Happy Release Day!!!!!🥳🥳 Dies ist eine Kurz Geschichte zu den Büchern Utopia. In dem Buch geht es um Nate und Sam im Jahr 2163. Nach dem dritten Weltkrieg, ist die Welt eine ganz andere. Hinter dicken Mauern versuchen sich die Menschen ein leues Leben aufzubauen. Leider ist das nicht immer einfach, denn die GS kontrolliert alles und jeden. Umso schwieriger wird es, wenn man anders ist. Andersartigkeit wird untersagt und mit dem Tode bestraft. Deswegen ist es für Nate und Sam sehr schwer zueinander zu finden. Ich finde dieses Geschichte so Herzzerreissend. 🥰 Denn egal welche Sexualität, oder Geschlecht man hat, man hat immer das Recht in Frieden zu leben und zu lieben. Ich finde der Mensch an sich ist wichtig und nicht welche Sexualität er hat. Leider ist das in unserer Gesellschaft zum Teil noch immer nicht angekommen und wird auch nicht akzeptiert. Wenn ich ehrlich sein soll, mir ist egal, welche Neigungen andere Menschen haben. Ich binde meine auch nicht jedem auf die Nase. 😅 Und es geht mich auch nichts an. Es sollte jeder den anderen Leben lassen, wie er oder sie es für richtig hält. ❤️ Die Autorin schafft es in dem Buch die Gefühle sehr gut zu transportieren. Denn man mag sich gar nicht vorstellen, wie sich ein junger Mensch fühlen muss, wenn er merkt, dass er nicht so akzeptiert wird, wie er ist. Deswegen ist das Buch auch so wichtig und gehört in die grosse weite Welt hinaus getragen. Wirklich großartig geschrieben. 5/5⭐️

Ein Kurzroman, der unter die Haut geht
Diese kleine Novelle birgt mwhr in sich, als mna auf dem ersten Blick vielleicht denken mag. Nicht nur, dass Kerstin einen unglaublich packenden und mitreißenden Schreibstil hat, der einem das Gefühl gibt, nicht nur die Geschichte zu lesen, sondern auch ein Teil davon zu sein. Die Geschichte greift dazu sehr wichtige Themen wie Selbsthass und Akzeptanz und Homophobie in einer intoleranten Welt, aber auch Liebe auf den ersten Blick auf. Dieses Buch hat ein wunderschönes Cover, das vielleicht nicht so ganz den Anschein macht, doch dieses Buch ist nicht zwingend was für schwache Nerven. Die Geschichte von Nate und Sam gleicht an manchen Stellen für beide eher einem Albtarum, doch zusammen überstehen sie es und finden zueinander. Mir hat dieses Buch soo unglaublich gut gefallen und ich es werde es sicherlich nicht so schnell wieder vergessen. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen.

Emotional, intensiv und hoffnungsvoll! Sams und Nates Geschichte zeigt, wie Liebe selbst im Dunkeln Licht bringen kann.
Die Geschichte von Sam und Nate hat mich sehr bewegt. Sam tat mir beim Lesen so unendlich leid. Er lebt in einer Welt voller Zwänge, Regeln und Kontrolle, gefangen, nicht mit Ketten, sondern im eigenen Kopf. Ein narzisstischer Vater, der nur das Ansehen der Familie sieht, eine Mutter, die Spuren hinterlassen hat, die nie verheilt sind, ein Chef, der ihn wie eine Maschine behandelt und Mitschüler, die ihn mit Mobbing und Drohungen in die Enge treiben. All das lastet so schwer auf ihm, dass man beim Lesen fast spürt, wie ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ich wollte ihn einfach nur in den Arm nehmen und sagen: Es ist okay, du darfst du selbst sein. Die Verzweiflung und der innere Kampf, den Sam führt, sind so intensiv beschrieben, dass sie direkt unter die Haut gehen. Und dann ist da Nate, der Einzige, der nicht loslässt. Seine Hartnäckigkeit, seine Geduld und seine bedingungslose Zuneigung haben mich sehr berührt. Er schenkt Sam Hoffnung, Licht, etwas, an das er glauben kann. Ohne Nate wäre Sam verloren gewesen, und ich liebe es, wenn Figuren für ihre Liebe kämpfen 🥰 Der Schreibstil ist angenehm und fließend, die Geschichte lässt sich in einem Rutsch lesen. Das Setting hat mich sofort in seinen Bann gezogen, diese dystopische Welt, in der Liebe verboten scheint, ist faszinierend und erschreckend zugleich. Die Geschichte gehört zur Utopia-Reihe die ich mir auf jeden Fall noch näher ansehen werde 😍 „Nur ein Blick“ ist eine zutiefst emotionale Geschichte über Angst, Selbstakzeptanz und den Mut, für die eigene Liebe einzustehen, in einer Welt, die genau das verbietet. Sam und Nate zeigen, dass manchmal ein einziger Mensch genügt, um Hoffnung zurückzubringen. Und manchmal reicht wirklich nur ein Blick, um alles zu verändern.

Sehr einfühlsam
Warum ich? Warum ich? Das ist genau die Frage die sich Sam stellt. Er ist nicht der Sohn, den sich sein Vater wünscht. Er ist nicht der Freund, den Greta sich wünscht. Was macht ihn so anders? Kerstin Imrek hat hier eine Kurzgeschichte geschrieben in der es nicht „bloß“ um Liebe geht. Es geht um Selbstzweifel, Akzeptanz, Mobbing, Selbstverletzung, Selbsterkenntnis und vieles mehr. In diesen paar Seiten steckt so viel. Eine wirklich traurige und wunderbare Geschichte zu gleich. Kerstin Imrek hat es geschafft wichtige Themen anzusprechen und zu beschreiben, ohne dabei belehrend zu wirken. Sie beschreibt es, wie es ist. Mich hat die Geschichte sehr berührt.
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Author Description
Kerstin Imrek hat ihre Leidenschaft fürs Schreiben bereits im Kindesalter entdeckt. Ihre anfänglichen Kurzgeschichten haben sich über die Jahre zu immer komplexeren Roman-Welten entwickelt. Heute schreibt sie am liebsten Dystopien, Fantasy und Urban Fantasy. Die Geschichten von Kerstin Imrek berühren, schockieren und bleiben im Gedächtnis. Authentische Charaktere und Diversität sind ihr ebenso wichtig wie unangenehme Themen aufzugreifen. Bisher erschienene Bücher im Selfpublishing: UTOPIA - Weiße Sonne (Teil 1) * UTOPIA - Die Sonnenstadt (Teil 2) * Ungeschriebene Zukunft - Fünf Geschichten aus UTOPIA * Die Welt nach dem Morgen - Sechs dystopische Geschichten Nur ein Blick - Ein queerer Kurzroman* * Altersempfehlung: ab 16 Jahre
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Damit habe ich nicht gerechnet 🥺
"In einer Gesellschaft, in der gleichgeschlechtliche Liebe als Unart gilt und Betroffene ausgegrenzt, geächtet und nicht selten durch grausame Selbstjustiz gerichtet werden, keimen in dem 19- jährigen Sam Gefühle für einen Mann auf. Und der gesteht ihm sogar seine Liebe! Es könnte so schön sein, wären da nur nicht Sams Unsicherheit, Angst - und die strikte Weigerung, seine Neigung zu akzeptieren..." -soviel zum Klappentex- Aber es geht um noch viel mehr. Diese Kurzgeschichte traf vom ersten Augenblick an mitten ins Herz. Obwohl es wieder keine Ich- Erzähler-Perspektive ist (was mir sehr gut gefällt), konnte ich von Anfang an diese unglaubliche Schwere und Traurigkeit nachempfinden. Diese Panik, Angst und innere Zerrissenheit, wie auch Sehnsucht in mehreren Facetten, die Sam buchstäblich krankgemacht haben. All seine Gefühls- und Gemütszustände war so lebendig und mitreißend beschrieben. Jede Emotion, jeder Schmerz, die Erniedrigung durch den Vater, die drei "Freunde", das Fehlen seiner Mutter, und was all das in ihm ausgelöst hat. Ich hatte oft die Gedanken: "Was für eine verlorene und von Schmerz erfüllt Seele. Wieviel kann man eigentlich ertragen?" Die Autorin hat kraftvolle Wörter gewählt, die Bilder im Kopf zeichnen und das Herz schwer umklammern. Ich muss mich wirklich erstmal davon erholen. Auch wenn das Cover irgendwie lieblich wirkt, dass Buch hat es in sich und ist doch schwer verdaubar. Vor allem "die eine Duschszene ausgelöst durch diese drei jungen Männer" - grauenhaft. Und was das in Sam ausgelöst hat! Auch ich habe es fast nicht lesen können. Da hätte ich mir tatsächlich gewünscht, dass das zum Schluss nochmal Thema zwischen Sam und Nate wird...
In einer Welt, in der alles kontrolliert und überwacht wird. Wo Konformität über Individualität steht. Wo Gefühle Schwäche sind. Kann man dort trotzdem die Liebe finden? Diese Fragen stellt der queere dystopische Kurzroman "Nur ein Blick". Angelegt als Prequel der Utopia-Dystopie-Dilogie und bereits in der Geschichtensammlung "Ungeschriebene Zukunft" veröffentlicht, ermöglicht der Kurzroman entweder einen perfekten Einstieg in das Genre und die Utopia-Welt oder bietet den Fans der Reihe einen besonderen Einblick, bevor Band 1 beginnt. Der Liebe von Sam und Nate und ihrem Kennenlernen gebürt definitiv diese Alleinstellung, keimt sie doch wie ein Samen Hoffnung an einem vertrockneten düsteren Ort. Bei dem Kurzroman solltet ihr definitiv die Triggerwarnung lesen, denn sanft und zärtlich geht es nur zwischen Sam und Nate zu. Die restlichen Figuren sind nicht gerade zimperlich und es kommt auch zu expliziter Gewalt. Der Großteil dreht sich um Sams Gefühlswelt, seinen Coming-out sich selbst gegenüber und die Angst, seinen Platz in dieser brutalen Welt zu verlieren, sollte seine sexuelle Orientierung herauskommen. Die Autorin geht dabei sehr sensibel auf diese Ängste und die wachsende Liebe zu Nate ein. Von mir gibt es einen minimalen Abzug, da meine absolute Lieblingsfigur aus der Utopia-Dilogie (ja, ich stehe dazu, dass ich Bullet-Fan bin 😜) hier nicht auftaucht und mir tatsächlich der manchmal etwas skurrile Humor der Reihe in diesem Prequel etwas fehlt. Aber es ist eine tolle Geschichte und ein guter Test für euch, ob ihr euch mit dem Genre Dystopie anfreunden könnt.

Zwischen Sehnsucht und Angst
**** Mein Eindruck **** In Nur ein Blick schafft die Autorin eine Kombination, die man wahrlich nur selten findet: eine Kurzgeschichte mit dystopischem Setting und einer queeren Liebesgeschichte. Da ich beide Aspekte sehr mag, war meine Vorfreude entsprechend groß – und sie wurde belohnt. Der Schreibstil ist wirklich wunderschön: fließend, gefühlvoll und auf das Wesentliche konzentriert. Die Autorin hat ein feines Gespür für ihre Figuren und versteht es, Relevantes angenehm und eindringlich zu erzählen. Die beiden Hauptfiguren sind grundverschieden und sich doch ähnlich. Beide spüren den inneren und äußeren Konflikt, entscheiden sich jedoch für unterschiedliche Wege. Aufgeben ist dennoch keine Option – und genau daraus entstehen berührende Begegnungen und tiefgehende Gespräche. Nur ein Blick spiegelt die Sehnsucht wider, die aus einem einzigen Moment entsteht: dem ersten Blick. Es geht um die Entscheidung für die Liebe auf der einen Seite und um Queerfeindlichkeit, Angst und Verurteilung auf der anderen. Um den Mut, in einer Welt ehrlich zu leben, die genau das bestraft. Mein Herz hat für Nate und Sam geschlagen. Ihre Entwicklung hat mich trotz der Kürze der Geschichte zutiefst bewegt. Das Ende ist für mich perfekt gelungen – offen, emotional und lange nachhallend. **** Empfehlung? **** Ein Buch für alle, die kurze, aber intensive Geschichten lieben, die gesellschaftlich relevante Themen mit Gefühl, Tiefe und Hoffnung verbinden. Besonders geeignet für Leser*innen, die queere Literatur schätzen und sich von einer dystopischen Atmosphäre nicht abschrecken lassen, sondern genau darin starke Emotionen suchen.
"Wenn man sich anpasste und Gefühle für sich behielt, kam man weiter. Wenn man normal war." Hellow Bookis, Glaubt ihr eigentlich an Liebe auf den ersten Blick oder dass ein Augenblick ein ganzes Leben verändern kann... Falls ja hab ich euch heute mit "Nur ein Blick" von Kerstin Imrek das perfekte Buch mitgebracht... Darin begleiten wir den jungen Sam, der für seine weiche und sanfte Art von vielen verachtet wir... Besonders sein eigener Vater, will das sein Sohn endlich ein richtiger Mann wird und sogar Sam beginnt an sich zu zweifeln und will sich verändern... Bis er auf ein Paar brauner Augen trifft, die ihn einfach nicht mehr loslassen... Wenn die bloß nicht zu dem attraktiven Nate gehören würden...Einem Mann...ausgerechnet.. So hat es mir gefallen: Meiner Meinung nach hat die Autorin hier wirklich die hohe Kunst geschafft, auf wenigen Seiten, ihren Charakteren eine gewisse Tiefe zu geben.. Gerade Sam wirkt durch seine Art so nahbar und verständlich für die Leser, dass es mir unglaublich leicht viel, mich in ihn hineinzuversetzen.. Ich glaube sogar mittlerweile hätte ich selbst gerne so einen Pandapullover zum Kuscheln... Dann wäre da noch Nate...Hach was soll man sagen...Ein Mann, der ein Herz aus Gold hat. Nate ist so einfühlsam, liebevoll, verständnisvoll und hat so viel Geduld mit Sam... Ich liebe einfach alles daran... Wie die beiden sich immer wieder über den Weg laufen und Sam krampfhaft versucht seine Gefühle ja nicht zu zulassen.. In "Nur ein Blick" wird dabei natürlich sehr viel Wert auf Gefühle gelegt und so braucht es auch kein großartiges Worldbuilding.. Wir haben eben eine Stadt mit Mauern, nichts spektakuläres, aber es genügt völlig für diese süße Romance, die sich da doch langsam entwickelt... Wenn ihr also Lust habt, einen queeren Kurzroman zu lesen und Sam und Nate persönlich kennenzulernen, dann schaut unbedingt mal in "Nur ein Blick" rein..

Die perfekte Ergänzung zu der Dilogie
(REZENSION) 🥳🥳Happy Release Day!!!!!🥳🥳 Dies ist eine Kurz Geschichte zu den Büchern Utopia. In dem Buch geht es um Nate und Sam im Jahr 2163. Nach dem dritten Weltkrieg, ist die Welt eine ganz andere. Hinter dicken Mauern versuchen sich die Menschen ein leues Leben aufzubauen. Leider ist das nicht immer einfach, denn die GS kontrolliert alles und jeden. Umso schwieriger wird es, wenn man anders ist. Andersartigkeit wird untersagt und mit dem Tode bestraft. Deswegen ist es für Nate und Sam sehr schwer zueinander zu finden. Ich finde dieses Geschichte so Herzzerreissend. 🥰 Denn egal welche Sexualität, oder Geschlecht man hat, man hat immer das Recht in Frieden zu leben und zu lieben. Ich finde der Mensch an sich ist wichtig und nicht welche Sexualität er hat. Leider ist das in unserer Gesellschaft zum Teil noch immer nicht angekommen und wird auch nicht akzeptiert. Wenn ich ehrlich sein soll, mir ist egal, welche Neigungen andere Menschen haben. Ich binde meine auch nicht jedem auf die Nase. 😅 Und es geht mich auch nichts an. Es sollte jeder den anderen Leben lassen, wie er oder sie es für richtig hält. ❤️ Die Autorin schafft es in dem Buch die Gefühle sehr gut zu transportieren. Denn man mag sich gar nicht vorstellen, wie sich ein junger Mensch fühlen muss, wenn er merkt, dass er nicht so akzeptiert wird, wie er ist. Deswegen ist das Buch auch so wichtig und gehört in die grosse weite Welt hinaus getragen. Wirklich großartig geschrieben. 5/5⭐️

Ein Kurzroman, der unter die Haut geht
Diese kleine Novelle birgt mwhr in sich, als mna auf dem ersten Blick vielleicht denken mag. Nicht nur, dass Kerstin einen unglaublich packenden und mitreißenden Schreibstil hat, der einem das Gefühl gibt, nicht nur die Geschichte zu lesen, sondern auch ein Teil davon zu sein. Die Geschichte greift dazu sehr wichtige Themen wie Selbsthass und Akzeptanz und Homophobie in einer intoleranten Welt, aber auch Liebe auf den ersten Blick auf. Dieses Buch hat ein wunderschönes Cover, das vielleicht nicht so ganz den Anschein macht, doch dieses Buch ist nicht zwingend was für schwache Nerven. Die Geschichte von Nate und Sam gleicht an manchen Stellen für beide eher einem Albtarum, doch zusammen überstehen sie es und finden zueinander. Mir hat dieses Buch soo unglaublich gut gefallen und ich es werde es sicherlich nicht so schnell wieder vergessen. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen.

Emotional, intensiv und hoffnungsvoll! Sams und Nates Geschichte zeigt, wie Liebe selbst im Dunkeln Licht bringen kann.
Die Geschichte von Sam und Nate hat mich sehr bewegt. Sam tat mir beim Lesen so unendlich leid. Er lebt in einer Welt voller Zwänge, Regeln und Kontrolle, gefangen, nicht mit Ketten, sondern im eigenen Kopf. Ein narzisstischer Vater, der nur das Ansehen der Familie sieht, eine Mutter, die Spuren hinterlassen hat, die nie verheilt sind, ein Chef, der ihn wie eine Maschine behandelt und Mitschüler, die ihn mit Mobbing und Drohungen in die Enge treiben. All das lastet so schwer auf ihm, dass man beim Lesen fast spürt, wie ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ich wollte ihn einfach nur in den Arm nehmen und sagen: Es ist okay, du darfst du selbst sein. Die Verzweiflung und der innere Kampf, den Sam führt, sind so intensiv beschrieben, dass sie direkt unter die Haut gehen. Und dann ist da Nate, der Einzige, der nicht loslässt. Seine Hartnäckigkeit, seine Geduld und seine bedingungslose Zuneigung haben mich sehr berührt. Er schenkt Sam Hoffnung, Licht, etwas, an das er glauben kann. Ohne Nate wäre Sam verloren gewesen, und ich liebe es, wenn Figuren für ihre Liebe kämpfen 🥰 Der Schreibstil ist angenehm und fließend, die Geschichte lässt sich in einem Rutsch lesen. Das Setting hat mich sofort in seinen Bann gezogen, diese dystopische Welt, in der Liebe verboten scheint, ist faszinierend und erschreckend zugleich. Die Geschichte gehört zur Utopia-Reihe die ich mir auf jeden Fall noch näher ansehen werde 😍 „Nur ein Blick“ ist eine zutiefst emotionale Geschichte über Angst, Selbstakzeptanz und den Mut, für die eigene Liebe einzustehen, in einer Welt, die genau das verbietet. Sam und Nate zeigen, dass manchmal ein einziger Mensch genügt, um Hoffnung zurückzubringen. Und manchmal reicht wirklich nur ein Blick, um alles zu verändern.

Sehr einfühlsam
Warum ich? Warum ich? Das ist genau die Frage die sich Sam stellt. Er ist nicht der Sohn, den sich sein Vater wünscht. Er ist nicht der Freund, den Greta sich wünscht. Was macht ihn so anders? Kerstin Imrek hat hier eine Kurzgeschichte geschrieben in der es nicht „bloß“ um Liebe geht. Es geht um Selbstzweifel, Akzeptanz, Mobbing, Selbstverletzung, Selbsterkenntnis und vieles mehr. In diesen paar Seiten steckt so viel. Eine wirklich traurige und wunderbare Geschichte zu gleich. Kerstin Imrek hat es geschafft wichtige Themen anzusprechen und zu beschreiben, ohne dabei belehrend zu wirken. Sie beschreibt es, wie es ist. Mich hat die Geschichte sehr berührt.











