Noir Burlesque 1
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Description
Slick ist ein Ex-Boxer, Spieler, Kriegsveteran und kleiner Gangster, der versucht, in einem Haifischbecken zu überleben. Genau das setzt er aber aufs Spiel, als er sich mit der Femme fatale Caprice einlässt. Sie wird von seinem Boss Rex als sein Eigentum betrachtet, und er schätzt es überhaupt nicht, dass so ein Kleinkrimineller das nicht respektiert. Slick sieht schon dem Tod ins Auge als Rex ihm ein Angebot macht...
Enrico Marini is back! Nachdem er seine Mitarbeit an der Serie DER SKORPION mit dem zwölften Band zu Ende gebracht hat, konnte Marini sich um dieses Einzelprojekt kümmern. Herausgekommen ist ein spannender Krimi, der im New York der 1950er Jahre spielt. Alle Liebhaber des film noir und von Marinis Werk werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
Book Information
Author Description
Enrico Marini, Jahrgang 1969, studierte Grafik an der Kunsthochschule in Basel. Sein Stil ist von den amerikanischen Comics, den italienischen Fumetti und dem Manga beeinflusst. Zu seinen Vorbildern gehören Künstler wie Hermann, Moebius und Otomo. Seine Karriere begann 1987, als er mit knapp 18 Jahren den Comicwettbewerb in Sierre gewann. In Frankreich veröffentlichte er seine erste Serie in Zusammenarbeit mit Thierry Smolderen. 1992 erschufen die beiden gemeinsam die sechsteilige Serie "Gipsy". Es folgten Kollaborationen mit Jean Dufaux ("Raubtiere - Jäger der Nacht") und mit Stephen Desberg ("Der Stern der Wüste"), mit dem Marini die Mantel-und-Degen-Serie "Der Skorpion" entwickelte. Seit 2007 ist Marini Autor wie Zeichner der Serie "Adler Roms", der Geschichte von Hermann dem Cherusker. 2017 meisterte er eine neue Herausforderung: Für DC Comics zeichnete er inzwischen zwei Bände "Batman". Mit „Burlesque Noir“ wendet sich Enrico Marini dem Comic Noir zu und hat einen rasanten Krimi im New York der 1950er Jahre geschaffen.
Posts
Meine Meinung Nach Beendigung seiner langjährigen, über zwölf Bände umfassenden Mitarbeit an dem Mantel-und-Degen-Epos »Der Skorpion« war die Fahrt frei für ein eigenes Projekt des italienischen Starzeichners Enrico Marini, der in seinem neuesten Werk »Noir Burlesque« den klassischen Film noir aus den 1950er Jahren zelebriert. In seinem Gangsterepos erzählt er die Geschichte um den Ex-Boxer, Spieler und Kriegsveteranen Terry Slick, der sich als Ganove verdingt und sich von seinem Boss und Nachtclubbesitzer Rex McKinty lossagt. Doch dieser sieht Slick so lange in der Schuld, bis dieser alle offenen Rechnungen seines verstorbenen Bruders getilgt hat. Die Feindschaft zwischen Slick und McKinty reicht jedoch tiefer, denn die heiße rothaarige Caprice, einstige Geliebte des Erstgenannten, ist nun mit Zweitgenannten verlobt und arbeitet in seinem Nachtclub als Showgirl zwischen Federn und Champagnerbädern. Enrico Marini mixt in seinem Comic noir alle Zutaten aus einem Film noir der 50er/60er zusammen und kreiert daraus eine mitreißende Story zwischen Gangsterdasein, Leidenschaft und einer fatalen Dreiecksbeziehung. Eine prekäre Anfangssituation vorangestellt, wird das bisherige Geschehen bis zu diesem Augenblick in einer Rückblende erzählt und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Einzelheiten zum Ausgang dieser fesselnden Story. Zu einem absoluten Must-Have, auch für Nicht-Film-noir-Kenner, wird Noir Burlesque durch die beeindruckenden schwarz-weiß Illustrationen von Enrico Marini, die durch ein paar rote Farbhighlights eine reizvolle Schärfe verliehen bekommen. Architektur der pulsierenden Metropole New Yorks, die großzügigen Automodelle aus dieser dekadenten Zeit und natürlich die ästhetischen Zeichnungen der Figuren selbst, sind eine wahre Augenweide. Aufgrund der ausdrucksstarken Panels kommt Enrico Marinis Werk auch ohne viel Text aus und lädt zum längeren Betrachten ein, was für eine unheimlich tolle Stimmung sorgt. Fazit Ein atemberaubend gezeichneter Comic noir aus Enrico Marinis Feder. Spannung, harte Kerle, aufreizende Ladys und eine ordentliche Portion Erotik vervollkommnen die Hommage an den klassischen Film noir. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.05.2022
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Slick ist ein Ex-Boxer, Spieler, Kriegsveteran und kleiner Gangster, der versucht, in einem Haifischbecken zu überleben. Genau das setzt er aber aufs Spiel, als er sich mit der Femme fatale Caprice einlässt. Sie wird von seinem Boss Rex als sein Eigentum betrachtet, und er schätzt es überhaupt nicht, dass so ein Kleinkrimineller das nicht respektiert. Slick sieht schon dem Tod ins Auge als Rex ihm ein Angebot macht...
Enrico Marini is back! Nachdem er seine Mitarbeit an der Serie DER SKORPION mit dem zwölften Band zu Ende gebracht hat, konnte Marini sich um dieses Einzelprojekt kümmern. Herausgekommen ist ein spannender Krimi, der im New York der 1950er Jahre spielt. Alle Liebhaber des film noir und von Marinis Werk werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
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Enrico Marini, Jahrgang 1969, studierte Grafik an der Kunsthochschule in Basel. Sein Stil ist von den amerikanischen Comics, den italienischen Fumetti und dem Manga beeinflusst. Zu seinen Vorbildern gehören Künstler wie Hermann, Moebius und Otomo. Seine Karriere begann 1987, als er mit knapp 18 Jahren den Comicwettbewerb in Sierre gewann. In Frankreich veröffentlichte er seine erste Serie in Zusammenarbeit mit Thierry Smolderen. 1992 erschufen die beiden gemeinsam die sechsteilige Serie "Gipsy". Es folgten Kollaborationen mit Jean Dufaux ("Raubtiere - Jäger der Nacht") und mit Stephen Desberg ("Der Stern der Wüste"), mit dem Marini die Mantel-und-Degen-Serie "Der Skorpion" entwickelte. Seit 2007 ist Marini Autor wie Zeichner der Serie "Adler Roms", der Geschichte von Hermann dem Cherusker. 2017 meisterte er eine neue Herausforderung: Für DC Comics zeichnete er inzwischen zwei Bände "Batman". Mit „Burlesque Noir“ wendet sich Enrico Marini dem Comic Noir zu und hat einen rasanten Krimi im New York der 1950er Jahre geschaffen.
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Meine Meinung Nach Beendigung seiner langjährigen, über zwölf Bände umfassenden Mitarbeit an dem Mantel-und-Degen-Epos »Der Skorpion« war die Fahrt frei für ein eigenes Projekt des italienischen Starzeichners Enrico Marini, der in seinem neuesten Werk »Noir Burlesque« den klassischen Film noir aus den 1950er Jahren zelebriert. In seinem Gangsterepos erzählt er die Geschichte um den Ex-Boxer, Spieler und Kriegsveteranen Terry Slick, der sich als Ganove verdingt und sich von seinem Boss und Nachtclubbesitzer Rex McKinty lossagt. Doch dieser sieht Slick so lange in der Schuld, bis dieser alle offenen Rechnungen seines verstorbenen Bruders getilgt hat. Die Feindschaft zwischen Slick und McKinty reicht jedoch tiefer, denn die heiße rothaarige Caprice, einstige Geliebte des Erstgenannten, ist nun mit Zweitgenannten verlobt und arbeitet in seinem Nachtclub als Showgirl zwischen Federn und Champagnerbädern. Enrico Marini mixt in seinem Comic noir alle Zutaten aus einem Film noir der 50er/60er zusammen und kreiert daraus eine mitreißende Story zwischen Gangsterdasein, Leidenschaft und einer fatalen Dreiecksbeziehung. Eine prekäre Anfangssituation vorangestellt, wird das bisherige Geschehen bis zu diesem Augenblick in einer Rückblende erzählt und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Einzelheiten zum Ausgang dieser fesselnden Story. Zu einem absoluten Must-Have, auch für Nicht-Film-noir-Kenner, wird Noir Burlesque durch die beeindruckenden schwarz-weiß Illustrationen von Enrico Marini, die durch ein paar rote Farbhighlights eine reizvolle Schärfe verliehen bekommen. Architektur der pulsierenden Metropole New Yorks, die großzügigen Automodelle aus dieser dekadenten Zeit und natürlich die ästhetischen Zeichnungen der Figuren selbst, sind eine wahre Augenweide. Aufgrund der ausdrucksstarken Panels kommt Enrico Marinis Werk auch ohne viel Text aus und lädt zum längeren Betrachten ein, was für eine unheimlich tolle Stimmung sorgt. Fazit Ein atemberaubend gezeichneter Comic noir aus Enrico Marinis Feder. Spannung, harte Kerle, aufreizende Ladys und eine ordentliche Portion Erotik vervollkommnen die Hommage an den klassischen Film noir. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.05.2022




