Nichts wird von alleine gut
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Description
Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff machen sich deshalb auf die Suche nach der Hoffnung, nach ihrem Ursprung, ihrem Werdegang und wollen wissen, wie konnten wir darauf hoffen, dass alles gut wird, und dann wurde nichts gut?! Die Hoffnung braucht ein Revival, denn sie ist viel mehr als reines Wunschdenken - sie ist unser einziges Werkzeug, mit dem wir schon jetzt für eine bessere Zukunft sorgen können und zwar für uns alle.
Book Information
Author Description
Christiane Stenger ist Politikwissenschaftlerin, Speakerin, Moderatorin. Als mehrfache Junioren-Gedächtnisweltmeisterin weiß sie nicht nur, wie man Wissen sammelt, sondern auch, wie man es im Kopf behält und kreativ damit umgeht. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter den Bestseller Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt! Zusammen mit Samira El Ouassil sprach sie im Podcast ›Sag niemals Nietzsche‹ über Philosophie.
Posts
Ein Buch, das nicht beruhigt, sondern bewegt
Ein kluges, motivierendes Buch, das Hoffnung nicht als leeres Gefühl, sondern als aktive Haltung versteht. Stenger und Spielhoff zeigen eindrucksvoll, warum Abwarten keine Lösung ist – und wie wir lernen können, trotz Krisen handlungsfähig zu bleiben. Persönlich, gesellschaftlich, lösungsorientiert. Besonders wertvoll: der Mix aus fundierter Analyse, alltagsnahen Beispielen und praktischen Impulsen. Ein Buch, das nicht beruhigt, sondern bewegt – und Lust macht, Verantwortung zu übernehmen.
Puh, während ich das hier schreibe, liegen die letzten Seiten grade erst hinter mir und es fällt mir gar nicht so leicht, zu beschreiben wie genau mir das jetzt gefallen hat. Versuchen wir es mit dem Kritik-Sandwich, wie meine Ex-Chefs es nennen würden: positiv, negativ, positiv. Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff haben es sich zur Aufgabe gemacht, uns mehr Hoffnung für eine hoffnungslose Zukunft mitzugeben. Während der Pandemie haben sie den Podcast „Hallo Hoffnung!“ gegründet und haben dadurch schon viel gesammelt, was zum Thema gesagt werden kann. Cool. So viel erst mal zum Positiven. Zu Anfang gibt es eine schnelle Zusammenfassung, was alles scheise läuft auf der Welt: Klimakrise, Aufstieg der Rechten, Reiche werden reicher, das System ist Schuld, ihr wisst. Aber irgendwie fehlt mir hier schon eine Einordnung für wen diese Hoffnung eigentlich sein soll, an wen ist sie gerichtet? Alle? Nur die weiße, deutsche Mittelschicht? Gehen wir erst mal von letzterem aus. Ich halte den beiden zugute, dass queere Menschen eine Rolle in ihren Überlegungen spielen, aber wo sind hier die sozial- und finanziell schwächer gestellten Menschen, was ist mit Obdachlosigkeit oder einer migrantischen Perspektive, usw? Es werden immerhin viele kluge Menschen zitiert, die einige dieser Punkte abdecken, aber irgendwie ist mir das nicht genug. Und das heißt nicht, dass die Ansätze nicht gut ausgearbeitet wären. Eat the rich, Korruption und Kapitalismus abschaffen, zusammenkommen, aktiv werden, das alles sind gute Sachen in der Theorie, klar. Nur fehlt mir am Ende leider ein bisschen die Hoffnung, die mir daraus zugeflogen kommen sollte. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht die richtige Zielgruppe für so ein Buch, werde auch einfach nicht warm mit Philosophie. Hab ich jetzt etwa doch negativ aufgehört. Mist. Ey, „nichts wird von alleine gut“ ist kein schlechtes Buch und kann vielen bestimmt einen guten Einstieg ins Thema geben.
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Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff machen sich deshalb auf die Suche nach der Hoffnung, nach ihrem Ursprung, ihrem Werdegang und wollen wissen, wie konnten wir darauf hoffen, dass alles gut wird, und dann wurde nichts gut?! Die Hoffnung braucht ein Revival, denn sie ist viel mehr als reines Wunschdenken - sie ist unser einziges Werkzeug, mit dem wir schon jetzt für eine bessere Zukunft sorgen können und zwar für uns alle.
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Christiane Stenger ist Politikwissenschaftlerin, Speakerin, Moderatorin. Als mehrfache Junioren-Gedächtnisweltmeisterin weiß sie nicht nur, wie man Wissen sammelt, sondern auch, wie man es im Kopf behält und kreativ damit umgeht. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter den Bestseller Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt! Zusammen mit Samira El Ouassil sprach sie im Podcast ›Sag niemals Nietzsche‹ über Philosophie.
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Ein Buch, das nicht beruhigt, sondern bewegt
Ein kluges, motivierendes Buch, das Hoffnung nicht als leeres Gefühl, sondern als aktive Haltung versteht. Stenger und Spielhoff zeigen eindrucksvoll, warum Abwarten keine Lösung ist – und wie wir lernen können, trotz Krisen handlungsfähig zu bleiben. Persönlich, gesellschaftlich, lösungsorientiert. Besonders wertvoll: der Mix aus fundierter Analyse, alltagsnahen Beispielen und praktischen Impulsen. Ein Buch, das nicht beruhigt, sondern bewegt – und Lust macht, Verantwortung zu übernehmen.
Puh, während ich das hier schreibe, liegen die letzten Seiten grade erst hinter mir und es fällt mir gar nicht so leicht, zu beschreiben wie genau mir das jetzt gefallen hat. Versuchen wir es mit dem Kritik-Sandwich, wie meine Ex-Chefs es nennen würden: positiv, negativ, positiv. Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff haben es sich zur Aufgabe gemacht, uns mehr Hoffnung für eine hoffnungslose Zukunft mitzugeben. Während der Pandemie haben sie den Podcast „Hallo Hoffnung!“ gegründet und haben dadurch schon viel gesammelt, was zum Thema gesagt werden kann. Cool. So viel erst mal zum Positiven. Zu Anfang gibt es eine schnelle Zusammenfassung, was alles scheise läuft auf der Welt: Klimakrise, Aufstieg der Rechten, Reiche werden reicher, das System ist Schuld, ihr wisst. Aber irgendwie fehlt mir hier schon eine Einordnung für wen diese Hoffnung eigentlich sein soll, an wen ist sie gerichtet? Alle? Nur die weiße, deutsche Mittelschicht? Gehen wir erst mal von letzterem aus. Ich halte den beiden zugute, dass queere Menschen eine Rolle in ihren Überlegungen spielen, aber wo sind hier die sozial- und finanziell schwächer gestellten Menschen, was ist mit Obdachlosigkeit oder einer migrantischen Perspektive, usw? Es werden immerhin viele kluge Menschen zitiert, die einige dieser Punkte abdecken, aber irgendwie ist mir das nicht genug. Und das heißt nicht, dass die Ansätze nicht gut ausgearbeitet wären. Eat the rich, Korruption und Kapitalismus abschaffen, zusammenkommen, aktiv werden, das alles sind gute Sachen in der Theorie, klar. Nur fehlt mir am Ende leider ein bisschen die Hoffnung, die mir daraus zugeflogen kommen sollte. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht die richtige Zielgruppe für so ein Buch, werde auch einfach nicht warm mit Philosophie. Hab ich jetzt etwa doch negativ aufgehört. Mist. Ey, „nichts wird von alleine gut“ ist kein schlechtes Buch und kann vielen bestimmt einen guten Einstieg ins Thema geben.





