Nichts als Papier
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Description
Book Information
Author Description
Daniel Zipfel, 1983 in Freiburg geboren, lebt und arbeitet in Wien als Autor und Jurist in der Asylrechtsberatung. Sein Roman »Eine Handvoll Rosinen« (Kremayr & Scheriau 2015) wurde von der Kulturabteilung des österreichischen Bundeskanzleramts als »besonders gelungenes Debüt« ausgezeichnet und erhielt eine Buchprämie der Stadt Wien, ebenso sein zweiter Roman »Die Wahrheit der anderen« (Kremayr & Scheriau 2020).
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Sprache und Inhalt sind eigentlich 5 Sterne gewesen, wirklich toll geschrieben und ein wichtiges Buch! Aber leider mag ich es nicht so, wenn in historischen Romanen Realität und Fiktion vermischt werden. Kolschitzky und Pufendorf haben zwar beide durchaus wirklich existiert, aber sind sich (sofern ich das richtig verstanden habe) nie begegnet. Auch wenn Kolschitzky wirklich während der 2. Belagerung Wiens durch die Osmanen als Spion und Dolmetscher tätig war. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack, mir ist natürlich bewusst, dass es sich hier um einen Roman und nicht um ein Sachbuch handelt, und der Autor natürlich die Freiheit hat, die Geschichte nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Und auch wenn es in Wirklichkeit nicht exakt so stattgefunden hat, funktioniert die Geschichte und die Message super. Es gibt nie die klare Abgrenzung zwischen gut und böse. Und Verträge und Recht sind nichts als Papier, solange es keine Menschen gibt, die für sie einstehen und gegenseitig akzeptieren.
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Daniel Zipfel, 1983 in Freiburg geboren, lebt und arbeitet in Wien als Autor und Jurist in der Asylrechtsberatung. Sein Roman »Eine Handvoll Rosinen« (Kremayr & Scheriau 2015) wurde von der Kulturabteilung des österreichischen Bundeskanzleramts als »besonders gelungenes Debüt« ausgezeichnet und erhielt eine Buchprämie der Stadt Wien, ebenso sein zweiter Roman »Die Wahrheit der anderen« (Kremayr & Scheriau 2020).
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Sprache und Inhalt sind eigentlich 5 Sterne gewesen, wirklich toll geschrieben und ein wichtiges Buch! Aber leider mag ich es nicht so, wenn in historischen Romanen Realität und Fiktion vermischt werden. Kolschitzky und Pufendorf haben zwar beide durchaus wirklich existiert, aber sind sich (sofern ich das richtig verstanden habe) nie begegnet. Auch wenn Kolschitzky wirklich während der 2. Belagerung Wiens durch die Osmanen als Spion und Dolmetscher tätig war. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack, mir ist natürlich bewusst, dass es sich hier um einen Roman und nicht um ein Sachbuch handelt, und der Autor natürlich die Freiheit hat, die Geschichte nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Und auch wenn es in Wirklichkeit nicht exakt so stattgefunden hat, funktioniert die Geschichte und die Message super. Es gibt nie die klare Abgrenzung zwischen gut und böse. Und Verträge und Recht sind nichts als Papier, solange es keine Menschen gibt, die für sie einstehen und gegenseitig akzeptieren.




