Nicht nur ein Liebesroman
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Description
Die siebzehnjährige Sloane hätte nie gedacht, dass sie nach ihrem Umzug von New York nach Florida so schnell Freunde finden würde – vor allem nicht in der glamourösen Vera und ihrem Zwillingsbruder, dem ernsthaften und stillen Gabe. Durch sie beginnt Sloane, sich ganz allmählich zu öffnen. Und lernt bei ihrer Suche nach einem verschollenen Bild schließlich sogar, wie viel Liebe im Leben und in ihr steckt ...
Book Information
Author Description
Emma Mills ist in den USA besser bekannt als vlogger Elmify. Jane & Miss Tennyson ist ihr Debütroman.
Posts
Klassisches Königskinder-Buch: einfach großartig!
Nehmt ihr beim Lesen den Schutzumschlag ab oder lasst ihr ihn dran? Ich nehme ihn immer ab und bin häufig überrascht, was für wunderschön gestaltete Einbände sich darunter verbergen. Gerade bei den Büchern vom Königskinder Verlag stehen oftmals tolle Zitate aus dem Buch auf Vorder- und/oder Rückseite. So auch bei „Nicht nur ein Liebesroman“. Sloane ist mit ihrer Familie von New York in die Kleinstadt am Meer gezogen, weil ihr Vater, ein bekannter Schriftsteller, auf der Suche nach neuer Inspiration war, um seine Schreibblockade zu lösen. Sloane war immer eine Einzelgängerin, doch überraschend knüpft sie in der neuen Stadt schnell Freundschaften; vor allem mit den Zwillingen Vera und Gabe. Vera ist eine wahre Frohnatur und schleift Sloane einfache überall hin mit. Gabe ist deutlich ruhiger und kämpft viel sehr mit dem Tod der Mutter als seine Schwester. Um ihm zu helfen, begibt sich Sloane zusammen mit ihrem Bio-Kurspartner Remy auf die Suche nach einem der letzten Kunstwerke, die Gabes und Veras Mutter gemalt hat. Sloanes Vater ist bei dieser Aktion Feuer und Flamme und begleitet die beiden teilweise sogar zu den entfernteren Galerien, wo das Bild eventuell aufgetaucht sein könnte. Was zunächst wie eine seichte First Love-Geschichte erscheint, entwickelt sich immer mehr zu einer Coming-of-Age-Story, die sich besonders mit Ehrlichkeit, Leidenschaften (mehr für Dinge als für Menschen) und Prioritäten im Leben auseinandersetzt. Doch all diese Themen, die einen mit Weisheit erschlagen könnten, werden in die leichte Verpackung gehüllt, in der der Vater Fandoms und Fanfictions für sich entdeckt, seine eigenen Bücher von Sloane mehrfach gelesen werden und natürlich auch die normalen Highschoolbegebenheiten einen Rahmen geben. Somit bekommt man quasi ganz viele Geschichten in einer. Obwohl es natürlich ein Jugendbuch ist, könnte man das Buch auf eine gewisse Art auch als Erziehungsratgeber bezeichnen, denn darin ist Sloanes Vater unschlagbar. Sprachlich fand ich es auch super, da man die unterschiedlichen Schreibweisen von der Hauptgeschichte, den Romanen vom Vater, den Fanfictions von Fremden, etc. richtig gut auseinanderhalten konnte. Katharina Diestelmeier hat hier bei der Übersetzung ganze Arbeit geleistet. Habt ihr mal Fanfictions geschrieben? Wenn ja, zu was?

Sloane, 17 Jahre, kommt sehr gut alleine klar. Denkt sie zumindest, deshalb stört sie der Umzug von New York nach Florida auch nicht wirklich. Bindungen aufzubauen ist nicht so ihre Welt, doch dann freundet sie sich mit den Zwillingen Vera und Gabe an, und irgendwas in ihr ändert sich grundlegend. Selten hat ein Buchtitel so perfekt zum Inhalt gepasst. Unsere Ich-Erzählerin Sloane wirkt auf den ersten Blick eher distanziert, sie ist witzig auf ihre eigene Art und versucht stets gerecht zu bleiben. Daher beginnt die erste Szene des Buches auch damit, dass Sloane einem Jungen zur Hilfe kommt. Durch ihren Vater, der ein bekannter Autor von Liebesromanen ist, wird sie immer wieder zum Lesen verführt, dennoch wirkte Sloane gerade am Anfang auf mich irgendwie farblos. Ihr größtes Hobby ist das Singen, das macht sie alleine bei einer Gesangslehrerin, ansonsten scheint es fast, als würde das Leben an ihr Vorbeirauschen. Wirklich enge Freunde, die sie nach dem Umzug vermissen könnte, in New York hatte sie nicht. Um so erstaunlicher war es, zu erleben wie sie in der Freundschaft mit Vera und Gabe aufblüht. " 'Ich mag dich', sage ich. 'Ich mag dich wie eine leidenschaftliche Sonne, ich mag dich wie einen Meteoriten, du bist für mich ein verdammter rosa Sternenregen.' " (Seite 401) Und dabei spielt Vera eine ganz entscheidende Rolle, denn sie ist es, die Sloane aus ihrem Schneckenhaus holt. Es ist übrigens nicht möglich Vera nicht zu mögen, sie hat ein riesiges Herz und so viel Spaß am Leben, die selbst von den Seiten auf mich übergegangen ist. Und genau hier ist der Moment, in dem ich nochmal darauf hinweisen muss, dass der Titel einfach perfekt passt, denn es geht nicht nur im die Liebe der Sloane womöglich begegnet, sondern auch um Freundschaft. Um die bedingungslose Liebe unter zwei Freundinnen, die sich vielleicht nicht gesucht, aber dafür gefunden haben. Und genau diese Liebe ist es auch, die Sloane dazu veranlasst für Gabe und Vera auf die Suche zu gehen, nach einem verloren gegangen Bild. " ... weil du noch nicht mal weißt, dass es eine Liebe gibt, der es egal ist, ob du betrunken bist oder in der Highschool oder betrunken - es ist einfach so, weil es so ist, es gibt sie einfach, weil es gar nicht anders geht." (Seite 225) Natürlich hat auch die romantische Liebe einen Platz in "Nicht nur ein Liebesroman", aber sie ist nicht der Kernbestandteil davon. Es geht um so viel mehr, um viel mehr Gefühle und Begegnungen und Erkenntnisse. Es geht um die verschiedenen Arten der Liebe die wir empfinden können, sei es nun die zu den Eltern, Geschwistern, Freunden oder der einen Person der man das Herz zu Füßen legt. All das verpackt Emma Mills in eine tolle Geschichte, mit witzigen aber auch tiefgründigen Dialogen, einem sonnigen Setting und facettenreichen Charakteren. Fazit: "Nicht nur ein Liebesroman" von Emma Mills wirkt auf den ersten Blick wie eine einfache Highschool-Geschichte, doch sie entpuppt sich auf den zweiten Blick als so viel mehr. Liest man zwischen den Zeilen erkennt man schnell, dass hier viel mehr wartet. Es ist eben nicht nur ein Liebesroman, sondern eine Geschichte vom Erwachsen werden und über sich hinaus wachsen, vom aus sich heraus gehen und sich selbst erkennen. Absolut lesenswert!
Als ich zufällig ein wenig in den ganzen Programmen der Verlage gestöbert habe, ist mir dieser Buchschatz gleich ins Auge gesprungen. Das Cover ist so wunderschön und es hat "Mama" zu mir gesagt, wie hätte da widerstehen können? Von der Autorin war mir vorher leider nichts bekannt deswegen war ich sehr gespant ob mir der Schreibstil und die Art der Geschichte zusagen wird. Umso positiver war ich überrascht das mich diese Geschichte mit ihren authentischen und facettenreichen Charakteren nicht mehr losgelassen hat. Sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und ehrlich gesagt hätte ich ewig weiterlesen können. " [...] Es ist einfach so, weil es so ist, es gibt die Liebe einfach, weil es gar nicht anders geht. [...] " Zur Geschichte, diese wird aus Sloane Finch Sich erzählt. Sie zieht mit ihrer Familie von New York nach Florida, dort möchte ihr Vater endlich seine Schreibblockade los werden. Auf einer Party lernt Sloane dann die Zwillinge Vera und Gabe kennen die ihr Leben noch so richtig schön auf den Kopf stellen werden. Gerade Vera ist so vernarrt in Sloane, als sie dann noch erfährt das aus versehen ein Bild der verstorbenen Mutter verkauft wurde, macht sie sich mit Remy auf die Suche. Zu den Protagonisten, Sloane Finch ist so herrlich erfrischend. Mit ihrer ehrlichen und direkten Art habe ich sie in mein Herz geschlossen. Auch wenn sie für viele auf den ersten Blick als unnahbar scheint ist dies nicht so. Sie ist ein Mensch dem nicht so leicht fällt Freundschaften zu schließen oder über ihre Gefühle zu sprechen. Im laufe der Geschichte, und das fand ich gerade so klasse, macht sie eine unheimlich tolle Entwicklung durch die auch darin besteht sich zu fragen was sie sich von der Zukunft wünscht. Das macht sie in meinen Augen zu einer wirklich sympatischen, humorvollen und authentischen Protagonistin die man in seinem Bücherregal nicht mehr missen will. Dann hätten wir da noch die Zwillinge Vera und Gabe Fuller. Vera ist wirklich komplett das gegenteil von Sloane und vielleicht macht gerade das diese Freundschaft zu den beiden so besonders. Vera ist ein sehr offenherziger Mensch und steht und zeigt gerne ihre Gefühle. Mit ihrer Art schafft sie es Sloane aus ihrem Schneckenhaus zu holen und das war wirklich sehr schön mit anzusehen. Gabe Fuller ist ganz anders als seine Zwillingsschwester, er ist eher der ruhigere und ernste Typ. In vieler Hinsicht fand ich das er viel mit Sloane gemeinsam hat, wie seine sturen Kopf und seine Gefühle hinter nem Berg zu halten. Aber das fand ich gerade so toll an ihm und ich finde er passt einfach perfekt zu Sloane. Ich könnte wahrscheinlich noch Stunden über dieses Buch schwärmen ehrlich gesagt. Mich hat diese Geschichte überzeugt die so facettenreich und tief ist. Es geht nicht nur um eine ganz normale Teenager Geschichte, sondern auch um über sich selbst hinaus zu wachsen. Aber auch alltägliche Probleme stehen im Vordergrund, wie Probleme der Eltern und Freundschaften zu knüpfen. Auch wenn unsere Protagonistin erst meint sie braucht keine Freunde, merkt sie schnell wie wichtig es ist Freundschaften zu knüpfen. Wenn ihr denkt das war es schon, nein nein, es geht natürlich auch um die erste große Liebe. Welche Gefühle es in einem hervorrufen und nicht weiß was man davon halten soll. Dies ist sehr schön gemacht wie ich finde und sehr gefühlvoll. Alles in allem ist "Nicht nur ein Liebesroman" ein Buch was mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Es ist so facettenreich und gefühlvoll geschrieben und die Charaktere wirken so authentisch das man sie nur in sein Herz schließen kann. Für mich ist es ganz klar eins meiner Lieblingsbücher geworden, ein All-time-Favorite!
Hach ich liebe dieses Buch. Emma Mills hat es wieder in einer unaufgeregten Art geschafft, mich völlig in den Bann zu ziehen. Schon nach ein paar Seiten war mit Sloane ans Herz gewachsen. Denn sie trägt ihr Herz auf der Zunge und mach gerne und viele Witze. Dass sie das nicht ohne Grund macht, merken wir und sie im Laufe der Geschichte. So kommt es, dass Sloane, gerade frisch zu gezogen, auf einer Party den Zwillingen Vera und Gabe zur Hilfe kommt und mit ihrem Mundwerk einen Streitsuchenden in die Flucht schlägt. Daraufhin nimmt sich Vera Sloane an und Sloane gerät in eine Clique mit völlig verschiedenen Charakteren, doch einer dicken Freundschaft. Vera, Gabe, Aubrey, Remy und Frank. Jeder ein Charakter für sich. Doch auch bei jeder guten Freundschaft gibt es immer ein paar Problemchen. Und außerdem möchte sie Gabe helfen, den Tod seiner Mutter zu überwinden. Im Laufe der Geschichte entdecken wir immer mehr Facetten von Sloane und ihren Freunden und tauchen immer tiefer in diesen engen Kreis ein. Es gibt die gewöhnlichen Teenedramen, die aber völlig unaufgeregt erzählt werden und wir erleben mit, wie Sloane langsam sich selber versteht. Ich habe viel gelacht beim lesen, denn das bleibt bei Sloane, ihrer Familie und ihren Freunden einfach nicht aus, doch gibt es auch die ruhigen grüblerischen Momente. Alles in allem war es einfach ein tolles Lesevergnügen und ein wenig vermisse ich die Clique jetzt schon. Nach „Jane & Miss Tennysson“ ein weiteres sehr gutes Buch von Emma Mills.
Ich hab das Buch fast an einem Tag durch gelesen. Die Charaktere waren aber auch alle so authentisch und sympathisch, das man ihnen gerne folgt. Allen voran Sloane - solchen Protas würde ich so gerne in Jugendbüchern öfters begegnen. Sie war witzig, loyal, selbstbewusst auf der eine aber auch unsicher und verschlossen - aber nicht auf die blöde “er mag mich nicht und alles bricht zusammen“ Tour - auf der anderen Seite. Irgendwie hat sie mich an mich erinnert :-D Es geht auch erfrischenderweise weniger um eine Liebesgeschichte, sondern mehr um Freundschaften und Zusammenhalt. Liebe kommt vor, aber so unaufgeregt und authentisch das es zu keiner Zeit kitschig oder unangenehm wird. Und wurde schon erwähnt, das wie selbstverständlich eine Prota lesbisch ist und das keine große Sache ist? Es ist einfach so - nächster Punkt. In anderen Romanen in der Richtung macht sich die Hauptdarstellerin seitenweise tiefsinnige (oder vielmehr: blödsinnige) Gedanken darüber, hier nicht. Wie bei allen Beziehungen, ob zu Freunden oder Familie, sind andere Punkt einfach wichtiger - sehr schön. Hach, ich fand das Buch einfach großartig, wie schon den Vorgänger. Ich möchte noch mehr Romane von der Autorin lesen
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Die siebzehnjährige Sloane hätte nie gedacht, dass sie nach ihrem Umzug von New York nach Florida so schnell Freunde finden würde – vor allem nicht in der glamourösen Vera und ihrem Zwillingsbruder, dem ernsthaften und stillen Gabe. Durch sie beginnt Sloane, sich ganz allmählich zu öffnen. Und lernt bei ihrer Suche nach einem verschollenen Bild schließlich sogar, wie viel Liebe im Leben und in ihr steckt ...
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Author Description
Emma Mills ist in den USA besser bekannt als vlogger Elmify. Jane & Miss Tennyson ist ihr Debütroman.
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Klassisches Königskinder-Buch: einfach großartig!
Nehmt ihr beim Lesen den Schutzumschlag ab oder lasst ihr ihn dran? Ich nehme ihn immer ab und bin häufig überrascht, was für wunderschön gestaltete Einbände sich darunter verbergen. Gerade bei den Büchern vom Königskinder Verlag stehen oftmals tolle Zitate aus dem Buch auf Vorder- und/oder Rückseite. So auch bei „Nicht nur ein Liebesroman“. Sloane ist mit ihrer Familie von New York in die Kleinstadt am Meer gezogen, weil ihr Vater, ein bekannter Schriftsteller, auf der Suche nach neuer Inspiration war, um seine Schreibblockade zu lösen. Sloane war immer eine Einzelgängerin, doch überraschend knüpft sie in der neuen Stadt schnell Freundschaften; vor allem mit den Zwillingen Vera und Gabe. Vera ist eine wahre Frohnatur und schleift Sloane einfache überall hin mit. Gabe ist deutlich ruhiger und kämpft viel sehr mit dem Tod der Mutter als seine Schwester. Um ihm zu helfen, begibt sich Sloane zusammen mit ihrem Bio-Kurspartner Remy auf die Suche nach einem der letzten Kunstwerke, die Gabes und Veras Mutter gemalt hat. Sloanes Vater ist bei dieser Aktion Feuer und Flamme und begleitet die beiden teilweise sogar zu den entfernteren Galerien, wo das Bild eventuell aufgetaucht sein könnte. Was zunächst wie eine seichte First Love-Geschichte erscheint, entwickelt sich immer mehr zu einer Coming-of-Age-Story, die sich besonders mit Ehrlichkeit, Leidenschaften (mehr für Dinge als für Menschen) und Prioritäten im Leben auseinandersetzt. Doch all diese Themen, die einen mit Weisheit erschlagen könnten, werden in die leichte Verpackung gehüllt, in der der Vater Fandoms und Fanfictions für sich entdeckt, seine eigenen Bücher von Sloane mehrfach gelesen werden und natürlich auch die normalen Highschoolbegebenheiten einen Rahmen geben. Somit bekommt man quasi ganz viele Geschichten in einer. Obwohl es natürlich ein Jugendbuch ist, könnte man das Buch auf eine gewisse Art auch als Erziehungsratgeber bezeichnen, denn darin ist Sloanes Vater unschlagbar. Sprachlich fand ich es auch super, da man die unterschiedlichen Schreibweisen von der Hauptgeschichte, den Romanen vom Vater, den Fanfictions von Fremden, etc. richtig gut auseinanderhalten konnte. Katharina Diestelmeier hat hier bei der Übersetzung ganze Arbeit geleistet. Habt ihr mal Fanfictions geschrieben? Wenn ja, zu was?

Sloane, 17 Jahre, kommt sehr gut alleine klar. Denkt sie zumindest, deshalb stört sie der Umzug von New York nach Florida auch nicht wirklich. Bindungen aufzubauen ist nicht so ihre Welt, doch dann freundet sie sich mit den Zwillingen Vera und Gabe an, und irgendwas in ihr ändert sich grundlegend. Selten hat ein Buchtitel so perfekt zum Inhalt gepasst. Unsere Ich-Erzählerin Sloane wirkt auf den ersten Blick eher distanziert, sie ist witzig auf ihre eigene Art und versucht stets gerecht zu bleiben. Daher beginnt die erste Szene des Buches auch damit, dass Sloane einem Jungen zur Hilfe kommt. Durch ihren Vater, der ein bekannter Autor von Liebesromanen ist, wird sie immer wieder zum Lesen verführt, dennoch wirkte Sloane gerade am Anfang auf mich irgendwie farblos. Ihr größtes Hobby ist das Singen, das macht sie alleine bei einer Gesangslehrerin, ansonsten scheint es fast, als würde das Leben an ihr Vorbeirauschen. Wirklich enge Freunde, die sie nach dem Umzug vermissen könnte, in New York hatte sie nicht. Um so erstaunlicher war es, zu erleben wie sie in der Freundschaft mit Vera und Gabe aufblüht. " 'Ich mag dich', sage ich. 'Ich mag dich wie eine leidenschaftliche Sonne, ich mag dich wie einen Meteoriten, du bist für mich ein verdammter rosa Sternenregen.' " (Seite 401) Und dabei spielt Vera eine ganz entscheidende Rolle, denn sie ist es, die Sloane aus ihrem Schneckenhaus holt. Es ist übrigens nicht möglich Vera nicht zu mögen, sie hat ein riesiges Herz und so viel Spaß am Leben, die selbst von den Seiten auf mich übergegangen ist. Und genau hier ist der Moment, in dem ich nochmal darauf hinweisen muss, dass der Titel einfach perfekt passt, denn es geht nicht nur im die Liebe der Sloane womöglich begegnet, sondern auch um Freundschaft. Um die bedingungslose Liebe unter zwei Freundinnen, die sich vielleicht nicht gesucht, aber dafür gefunden haben. Und genau diese Liebe ist es auch, die Sloane dazu veranlasst für Gabe und Vera auf die Suche zu gehen, nach einem verloren gegangen Bild. " ... weil du noch nicht mal weißt, dass es eine Liebe gibt, der es egal ist, ob du betrunken bist oder in der Highschool oder betrunken - es ist einfach so, weil es so ist, es gibt sie einfach, weil es gar nicht anders geht." (Seite 225) Natürlich hat auch die romantische Liebe einen Platz in "Nicht nur ein Liebesroman", aber sie ist nicht der Kernbestandteil davon. Es geht um so viel mehr, um viel mehr Gefühle und Begegnungen und Erkenntnisse. Es geht um die verschiedenen Arten der Liebe die wir empfinden können, sei es nun die zu den Eltern, Geschwistern, Freunden oder der einen Person der man das Herz zu Füßen legt. All das verpackt Emma Mills in eine tolle Geschichte, mit witzigen aber auch tiefgründigen Dialogen, einem sonnigen Setting und facettenreichen Charakteren. Fazit: "Nicht nur ein Liebesroman" von Emma Mills wirkt auf den ersten Blick wie eine einfache Highschool-Geschichte, doch sie entpuppt sich auf den zweiten Blick als so viel mehr. Liest man zwischen den Zeilen erkennt man schnell, dass hier viel mehr wartet. Es ist eben nicht nur ein Liebesroman, sondern eine Geschichte vom Erwachsen werden und über sich hinaus wachsen, vom aus sich heraus gehen und sich selbst erkennen. Absolut lesenswert!
Als ich zufällig ein wenig in den ganzen Programmen der Verlage gestöbert habe, ist mir dieser Buchschatz gleich ins Auge gesprungen. Das Cover ist so wunderschön und es hat "Mama" zu mir gesagt, wie hätte da widerstehen können? Von der Autorin war mir vorher leider nichts bekannt deswegen war ich sehr gespant ob mir der Schreibstil und die Art der Geschichte zusagen wird. Umso positiver war ich überrascht das mich diese Geschichte mit ihren authentischen und facettenreichen Charakteren nicht mehr losgelassen hat. Sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und ehrlich gesagt hätte ich ewig weiterlesen können. " [...] Es ist einfach so, weil es so ist, es gibt die Liebe einfach, weil es gar nicht anders geht. [...] " Zur Geschichte, diese wird aus Sloane Finch Sich erzählt. Sie zieht mit ihrer Familie von New York nach Florida, dort möchte ihr Vater endlich seine Schreibblockade los werden. Auf einer Party lernt Sloane dann die Zwillinge Vera und Gabe kennen die ihr Leben noch so richtig schön auf den Kopf stellen werden. Gerade Vera ist so vernarrt in Sloane, als sie dann noch erfährt das aus versehen ein Bild der verstorbenen Mutter verkauft wurde, macht sie sich mit Remy auf die Suche. Zu den Protagonisten, Sloane Finch ist so herrlich erfrischend. Mit ihrer ehrlichen und direkten Art habe ich sie in mein Herz geschlossen. Auch wenn sie für viele auf den ersten Blick als unnahbar scheint ist dies nicht so. Sie ist ein Mensch dem nicht so leicht fällt Freundschaften zu schließen oder über ihre Gefühle zu sprechen. Im laufe der Geschichte, und das fand ich gerade so klasse, macht sie eine unheimlich tolle Entwicklung durch die auch darin besteht sich zu fragen was sie sich von der Zukunft wünscht. Das macht sie in meinen Augen zu einer wirklich sympatischen, humorvollen und authentischen Protagonistin die man in seinem Bücherregal nicht mehr missen will. Dann hätten wir da noch die Zwillinge Vera und Gabe Fuller. Vera ist wirklich komplett das gegenteil von Sloane und vielleicht macht gerade das diese Freundschaft zu den beiden so besonders. Vera ist ein sehr offenherziger Mensch und steht und zeigt gerne ihre Gefühle. Mit ihrer Art schafft sie es Sloane aus ihrem Schneckenhaus zu holen und das war wirklich sehr schön mit anzusehen. Gabe Fuller ist ganz anders als seine Zwillingsschwester, er ist eher der ruhigere und ernste Typ. In vieler Hinsicht fand ich das er viel mit Sloane gemeinsam hat, wie seine sturen Kopf und seine Gefühle hinter nem Berg zu halten. Aber das fand ich gerade so toll an ihm und ich finde er passt einfach perfekt zu Sloane. Ich könnte wahrscheinlich noch Stunden über dieses Buch schwärmen ehrlich gesagt. Mich hat diese Geschichte überzeugt die so facettenreich und tief ist. Es geht nicht nur um eine ganz normale Teenager Geschichte, sondern auch um über sich selbst hinaus zu wachsen. Aber auch alltägliche Probleme stehen im Vordergrund, wie Probleme der Eltern und Freundschaften zu knüpfen. Auch wenn unsere Protagonistin erst meint sie braucht keine Freunde, merkt sie schnell wie wichtig es ist Freundschaften zu knüpfen. Wenn ihr denkt das war es schon, nein nein, es geht natürlich auch um die erste große Liebe. Welche Gefühle es in einem hervorrufen und nicht weiß was man davon halten soll. Dies ist sehr schön gemacht wie ich finde und sehr gefühlvoll. Alles in allem ist "Nicht nur ein Liebesroman" ein Buch was mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Es ist so facettenreich und gefühlvoll geschrieben und die Charaktere wirken so authentisch das man sie nur in sein Herz schließen kann. Für mich ist es ganz klar eins meiner Lieblingsbücher geworden, ein All-time-Favorite!
Hach ich liebe dieses Buch. Emma Mills hat es wieder in einer unaufgeregten Art geschafft, mich völlig in den Bann zu ziehen. Schon nach ein paar Seiten war mit Sloane ans Herz gewachsen. Denn sie trägt ihr Herz auf der Zunge und mach gerne und viele Witze. Dass sie das nicht ohne Grund macht, merken wir und sie im Laufe der Geschichte. So kommt es, dass Sloane, gerade frisch zu gezogen, auf einer Party den Zwillingen Vera und Gabe zur Hilfe kommt und mit ihrem Mundwerk einen Streitsuchenden in die Flucht schlägt. Daraufhin nimmt sich Vera Sloane an und Sloane gerät in eine Clique mit völlig verschiedenen Charakteren, doch einer dicken Freundschaft. Vera, Gabe, Aubrey, Remy und Frank. Jeder ein Charakter für sich. Doch auch bei jeder guten Freundschaft gibt es immer ein paar Problemchen. Und außerdem möchte sie Gabe helfen, den Tod seiner Mutter zu überwinden. Im Laufe der Geschichte entdecken wir immer mehr Facetten von Sloane und ihren Freunden und tauchen immer tiefer in diesen engen Kreis ein. Es gibt die gewöhnlichen Teenedramen, die aber völlig unaufgeregt erzählt werden und wir erleben mit, wie Sloane langsam sich selber versteht. Ich habe viel gelacht beim lesen, denn das bleibt bei Sloane, ihrer Familie und ihren Freunden einfach nicht aus, doch gibt es auch die ruhigen grüblerischen Momente. Alles in allem war es einfach ein tolles Lesevergnügen und ein wenig vermisse ich die Clique jetzt schon. Nach „Jane & Miss Tennysson“ ein weiteres sehr gutes Buch von Emma Mills.
Ich hab das Buch fast an einem Tag durch gelesen. Die Charaktere waren aber auch alle so authentisch und sympathisch, das man ihnen gerne folgt. Allen voran Sloane - solchen Protas würde ich so gerne in Jugendbüchern öfters begegnen. Sie war witzig, loyal, selbstbewusst auf der eine aber auch unsicher und verschlossen - aber nicht auf die blöde “er mag mich nicht und alles bricht zusammen“ Tour - auf der anderen Seite. Irgendwie hat sie mich an mich erinnert :-D Es geht auch erfrischenderweise weniger um eine Liebesgeschichte, sondern mehr um Freundschaften und Zusammenhalt. Liebe kommt vor, aber so unaufgeregt und authentisch das es zu keiner Zeit kitschig oder unangenehm wird. Und wurde schon erwähnt, das wie selbstverständlich eine Prota lesbisch ist und das keine große Sache ist? Es ist einfach so - nächster Punkt. In anderen Romanen in der Richtung macht sich die Hauptdarstellerin seitenweise tiefsinnige (oder vielmehr: blödsinnige) Gedanken darüber, hier nicht. Wie bei allen Beziehungen, ob zu Freunden oder Familie, sind andere Punkt einfach wichtiger - sehr schön. Hach, ich fand das Buch einfach großartig, wie schon den Vorgänger. Ich möchte noch mehr Romane von der Autorin lesen









