Neuntöter

Neuntöter

by Ule Hansen·Book 1 of 3
Softcover
3.250
FallanalystinMordTraumaSerienmörder

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Description

Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
496
Price
15.91 €

Author Description

Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt.

Posts

12
All
4

Spannender aber teilweise auch abgehakt geschrieben

MEINE MEINUNG: Es handelt sich hier um den ersten Band der "Carow"-Reihe. Emma Carow ist eine Fallanalystin, die sich versucht in die Serienmörder hineinzuversetzen. Allerdings hat sie auch noch einen persönlichen Fall, der sie nicht in Ruhe lässt und ihr fast die Arbeit kostet, da sie sich zu sehr in was verrennt bzw. sie nicht so einfach mit der Vergangenheit abschließen kann. Ich hatte am Anfang ein wenig Probleme mit der Protagonistin Emma warm zu werden, da sie für mich ein wenig zu distanziert ist, mir bei ihr das menschliche gefehlt hat und sie mir zu egoistisch ist. Das Autorenduo hat einen spannenden und interessanten Schreibstil. An manchen Stellen fand ich ihn aber leider doch etwas abgehakt und ich hatte bemerkt, wie das meinen Lesefluss gestört hat. Nebensächlichkeiten werden teilweise zu viel und zu ausführlich erwähnt. Das Ende hat mich dann aber doch überrascht, da ich damit nicht gerechnet habe. Ich bin schon auf den zweiten Band gespannt und ob mich die Protagonisten Emma da überraschen kann. Überblick der "Die Carow"-Reihe: Band 1: Neuntöter Band 2: Blutbuche Band 3: Wassertöchter KLAPPENTEXT: Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie. Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen. BUCHTITEL: Neuntöter AUTOREN: Ule Hansen VERLAG: Heyne ISBN: 9783453438040 & 9783453421851 SEITENZAHL PRINT: 496 REIHE: Die Carow-Reihe BAND: 1 von 3

4

Ein richtiger Pageturner. Gut ge-und beschriebene Szenen und wirklich heftige Tatorte. Nur auf die Protagonistin Emma war nicht immer Verlass, da spielte sich ganz schön viel im Kopf ab ob wahr oder unwahr konnte man sich selbst denken.

3

viele dumme entscheidungen, trotzdem fesselnd.

der schreibstil des buchs ist durchgehend flüssig und leicht verständlich. szenen, wo vieles passiert sind super geschrieben und man muss sich nicht fragen was da eigentlich passiert ist - man ist einfach mitten im geschehen. die protagonistin, emma carow, trifft im laufe des buchs viele dumme entscheidungen und handelt unüberlegt und überstürzt woraus sich aber immer wieder spannende situationen ergeben. bis zum ende konnte ich nicht so richtig erahnen wie das ganze ausgeht und es blieb spannend. mein fazit: vielleicht an manchen stellen etwas überspitzt, aber dennoch ein sehr fesselnder fall.

2.5

War nicht meins

Leider nicht meins. Aufgrund des Schreibstils bin ich leider absolut nicht in die Geschichte reingekommen. Diese abgehackten Sätze, fand ich stellenweise echt anstrengend zu lesen. Auch die Geschichte an sich fand ich sehr zäh und ich hab die Story nur noch quer gelesen. Selbst das Ende konnte mich leider nicht zufrieden stellen. Vielleicht wäre es als Hörbuch eher geeignet.

3

An sich eine gute Story, auch wenn das ganze drum herum mit Emma eher uninteressant und langweilig wirkt. Die teilweise kurzen und abgehackten Sätze hindern extrem den Lesefluss, was das Buch immer länger werdend wirken lässt. Man hat das Gefühl, dass man gar nicht voran kommt. Schade. Vom Klappentext her hatte ich mir mehr erhofft.

2

Berlin-Setting? Super! Spannung? Leider erst ganz am Ende. Die Story hat mich insgesamt nicht mitgerissen.

Puh... schwierig. Einerseits mochte ich, dass die Story in Berlin spielt, denn viele der Orte kenne ich selbst, dass hat dem Ganzen eine persönliche Note gegeben. Aber leider hat mich die Geschichte insgesamt nicht wirklich gepackt. Der Plot plätschert lange vor sich hin, Spannung kam für mich erst ganz am Ende auf, als es auf das treffen der Täter zu ging. Davor war’s oft zäh und stellenweise auch einfach nicht mein Geschmack. Einige Szenen wirkten auf mich unnötig oder sogar unangenehm, zum Beispiel die Parkplatz Szene oder dass Emma mehrfach Opfer wurde. Das hat bei mir eher Stirnrunzeln ausgelöst als Mitgefühl. Was ich aber mochte, war die Message am Schluss und dass Emma am Ende ihre Stärke gefunden hat und ihrem Peiniger Uwe die Stirn bietet. Das war stark. Fazit: Für mich leider kein Pageturner, aber mit einem zufriedenstellendes Ende.

2

Kein Pageturner für mich, den dafür war der Mittelteil zu zäh und einige Elemente haben mich eher irritiert als gefesselt. Aber: eine interessante Heldin, ein starker Schluss und ein atmosphärisches Berlin-Setting.

Puh… ein Buch mit Licht und Schatten für mich. Was mir direkt gefallen hat: die Story spielt in Berlin und viele der beschriebenen Orte kenne ich selbst, was eine besondere Nähe zur Handlung erzeugt hat. Die Großstadt wird hier düster und unheimlich gezeichnet, was gut zur Atmosphäre des Thrillers passt. Im Mittelpunkt steht Profilerin Emma Carow, eine forensische Psychologin mit einer belastenden Vergangenheit. Als in Berlin eine Reihe grausam inszenierter Leichen gefunden wird (die Opfer sind in Kokons eingesponnen und wirken wie zur Schau gestellt) wird Emma in die Ermittlungen hineingezogen. Obwohl der Fall makaber und spannend klingt, hat mich die Geschichte leider über weite Strecken nicht mitgerissen. Der Plot kommt nur langsam in Fahrt, echte Spannung entstand für mich erst am Ende, als Emma dem Täter schließlich gegenübersteht. Einige Szenen, wie zb die Parkplatzszene oder die wiederholte Viktimisierung Emmas, fand ich eher unangenehm als aufrüttelnd. Hier wurde für meinen Geschmack zu oft auf Schock statt Tiefe gesetzt. Was das Buch für mich dennoch rund macht, ist die Entwicklung der Hauptfigur. Emma findet am Ende die Kraft, sich ihrem früheren Peiniger Uwe zu stellen. Dieser Moment war intensiv, stark und hat der Geschichte eine klare Richtung gegeben.

4

Mitten in Berlin, am Potsdamer Platz hängen sie. Hunderte Menschen gehen tagtäglich daran vorbei, aber haben kein Ahnung von ihrer Anwesenheit. Drei Leichen, eingepackt in silbernes Panzertape hoch über den Köpfen der Passanten, hängen sie wie Kokons an dem Baugerüst eines verfallenen Gebäudes, welches mit einem riesigen Plakat behangen wurde auf dem eine einwandfreie Häuserfassade abgebildet ist. Der Schein der einwandfreien Stadt sollte damit erhalten bleiben. Zufällig nur entdeckt ein Junge beim erkunden des Gerüsts die drei Mumien. Der Fall landet bei der Fallanalystin Emma Carow die für das LKA Berling tätig ist. Emma Carow muss sich aber nicht nur mit dem „Mumienmörder“ beschäftigen, sondern kämpft mit ihrer traumatischen Vergangenheit, die mit der Entlassung ihres damaligen Peinigers aus dem Gefängnis zusammenhängt. Für Emma kein leichtes Unterfangen. Wird sie die richtige Fährte finden? ********************************* Meine Meinung: Die Idee fand ich richtig genial. Eingepackte Leichen in aller Öffentlichkeit zur Schau gestellt aber trotzdem unsichtbar. Emma Carow ist eine spannende aber auch teilweise nervige Protagonistin. Sie ist schlau, zielstrebig und motiviert aber durch ihre Vergangenheit auch naiv, überstürzt und unvorsichtig. Es ist so eine Art Hass Liebe die man mit Emma verbindet. Sie handelte teilweise einfach zu schnell und unüberlegt und brachte sich dadurch oft in Gefahr. Der Schreibstil war gut, teilweise gab es Seiten, bei denen nicht wirklich viel passiert war. Aus dem Grund einen Stern abzug. Das Buch kommt bis zum Ende ohne viel Blut aus. Was ich als sehr angenehm empfand. Es muss nicht immer nur Blut fließen. Das Ende kam mir fast ein bisschen plötzlich, war aber dennoch super spannend. Aber eine gewisse vorahnung hatte ich schon, was das Ende anging. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann es aufjeden Fall jeden Empfehlen, der gerne mal Bücher ohne viel Blut liest. :)

3

Solides, aber auch langatmiges Buch. Es war schon spannend, aber definitiv nicht der beste Thriller, den ich je gelesen habe. Die Protagonistin war auch sehr schwierig & ich wurde mit ihr leider nicht warm. Sie arbeitet selbst bei der Polizei, macht jedoch alles in Alleingang und bringt sich dadurch natürlich so gut wie immer in Gefahr. Kann man lesen, muss man aber nicht.

4

Hätte man den Stil des Anfangs und somit den Charakter der Emma, bis zum Ende konsequent durchgezogen, wäre es TOP gewesen, so ist es ein rundes Werk, was man trotzdem lesen bzw hören sollte!

1.5

10% Fall, 90% Blödsinn.

Das war ja wieder ein Ritt. Spannung kam bei mir so ungefähr gar nicht auf. Eigentlich ging es auch die meiste Zeit nicht wirklich um die Ermittlungen, sondern um das unverarbeitete Trauma der Ermittlerin. Ich habe auch vergeblich nach sympathischen Figuren gesucht. Eigentlich gab es nur Geschwätz, Missgunst und fragwürdiges Handeln. Und ist es eine Art Taktik, fehlende Spannung mit Leichtsinn zu kompensieren? Das war ja wieder mal zum Augen verdrehen. Insgesamt eine Enttäuschung und macht keine Lust auf die nachfolgenden Teile.

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