Neues von den Unerwünschten

Neues von den Unerwünschten

Hardback
3.73

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Description

In seinem neuen Buch erzählt J. M. G. Le Clézio von denjenigen, die zwar den westlichen Wohlstand mit erzeugen, denen man aber keine Teilhabe daran zugesteht. Anklagend und poetisch zugleich.

Acht Erzählungen, die geografisch den halben Erdball umspannen, Mauritius, Peru, das Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko, den Libanon, Frankreich, und in denen der Literaturnobelpreisträger denjenigen eine Stimme gibt, über deren Leben die Geschichte normalerweise hinweggeht, die die Welt nur erfahren und kaum gestalten können.

So wie Maureez, die es trotz schwierigster Kindheit schafft, andere mit ihrer Stimme zu bezaubern. Oder eine Handvoll Jugendlicher – Grenzgänger zwischen Mexiko und den USA. Die beiden jungen Brüder Marwan und Mehdi, die nach der Zerstörung ihres Dorfes durch den Libanon irren. Oder ein tunesischer Arbeiter, der sich in seiner französischen Unterkuft nach seiner Familie sehnt. Sie alle verdienen es, gesehen zu werden, und J.M.G. Le Clézio erzählt ihre Geschichten.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
240
Price
24.70 €

Author Description

Jean-Marie Gustave Le Clézio, 1940 in Nizza geboren, studierte in Frankreich und England Literatur. Die Wurzeln seiner Familie liegen in der Bretagne und auf Mauritius. Er veröffentlichte über 40 Bücher – Romane, Erzählungen, Essays – und erhielt für sein Werk zahlreiche Preise. 2008 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Le Clézio lebt hauptsächlich in Frankreich und New Mexico.

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In diesem Buch finden wir acht Erzählungen, die auf verschiedenen Orten auf der Welt spielen. Libanon, Frankreich, Mauritius, dem Grenzgebiet zwischen Mexiko und USA. In allen Geschichten geht um Menschen, die mit Ausgrenzung, Armut und/oder Sehnsucht nach der Heimat kämpfen. Wir lesen zum Beispiel von Brüdern, die in einem zerstörten libanesischen Dorf leben, Maureez und ihrer traumatischen Kindheit und einem tunesischen Arbeiter, der sich nach der Familie sehnt. Le Clézio klagt an. Er erzählt auf berührende Weise von den Menschen, die oft übersehen und vergessen werden und gibt ihnen eine Stimme. Spannend waren die unterschiedlichen Leben und doch teilweise ähnlichen Sorgen. Es gibt keine aufregende Handlung. Das Buch überzeugt eher durch Empathie und durchs Aufzeigen sozialer Missstände, die akzeptiert werden um unseren Wohlstand weiter abzusichern. Die Geschichten bleiben im Kopf und regen zum Nachdenken an. Erzählungen voller Poesie und politischer Wucht. Wer das aushält, unbedingt lesen. Es ist so wichtig.

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