Nahe Tage
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Description
Mit den letzten Habseligkeiten ihrer Mutter kehrt Johanna zurück in die Wohnung, in der sie aufgewachsen ist. Wie unter Zwang sortiert sie die Wäsche der Mutter nach Temperaturverträglichkeit, und während die Waschmaschine zu laufen beginnt, macht sich Johanna an eine Inventur ihrer Kindheit... Dieser provozierend leise Text erzählt feinfühlig von der Sprachlosigkeit in Familien und ist ein Plädoyer für eine aufrichtige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Book Information
Author Description
Angelika Overath wurde 1957 in Karlsruhe geboren. Sie arbeitet als Reporterin, Literaturkritikerin und Dozentin und hat die Romane „Nahe Tage“, „Flughafenfische“, "Sie dreht sich um", "Ein Winter in Istanbul" und zuletzt „Unschärfen der Liebe“ geschrieben, mit dem sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Für ihre literarischen Reportagen wurde Angelika Overath mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Sent, Graubünden.
Posts
Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt die vierzigjährige Johanna in die Wohnung zurück, in der sie aufgewachsen ist. Zunächst wird sie dort von großer Ratlosigkeit erfasst. Sie bringt die letzten Habseligkeiten der Verstorbenen unter, räumt die Wohnung auf und sortiert Wäsche. Während des Waschganges durchlebt sie ihre Kindheit immer wieder und erinnert sich an längst vergangene Tage, die sie rückblickend als sehr schwierig empfindet. Beengte Wohnverhältnisse, ein depressiver Vater und eine dominante Mutter machten es Johanna als Kind nicht leicht. Wenn man zu »Nahe Tage – Roman in einer Nacht« greift, muss man sich auf einen trostlosen Roman einstellen, in dem eine Frau mittleren Alters nach dem Tod der Mutter in einer Nacht versucht ihre Kindheit aufzuarbeiten. Johanna ist vierzig Jahre alt und einsam. Die Erinnerungen an graue Kindheitstage sind vorherrschender Bestandteil des autobiografischen Romans. Ohne Wertung und sehr sachlich beschreibt Johanna ihre Erfahrungen mit der dominanten Mutter, die es der Familie nicht leichte machte. Johannas Leben war bestimmt von vielen Regeln und einer strengen Erziehung. Johanna blieb für mich bis zuletzt farblos und fern. Die wieder gegebenen Erlebnisse aus der Kindheit einer erwachsenen Frau konnten mich beim Lesen nicht berühren. Das mag auch am sehr nüchternen Erzählstil liegen, den Angelika Overath gewählt hat. Der Roman spielt in einer Nacht und das machte es für mich während des Lesens sehr anstrengend. Immer wieder sieht man sich mit freudlosen Rückblicken in Johannas Kindheit und Jugend konfrontiert, die es der Protagonistin nicht erlaubten zu einer selbstbewussten, glücklichen Erwachsenen heranzureifen. Das Buch ist mit 176 Seiten knapp und mehr braucht es an Inhalt auch nicht. Mich konnten weder Sprachstil noch Erzählung überzeugen. Nach dem Lesen ist mir kaum etwas in Erinnerung geblieben. Zu keiner Zeit konnte mich der Roman einfangen. Ich hatte mir viel mehr erhofft.
Kurz und knapp geschrieben
Die Geschichte dahinter ist wirklich interessant aber leider so langweilig geschrieben. Das ich mich mit Mühe und Not durch gekämpft habe. Die Protagonistin und die ganze Geschichte ist so farblos beschrieben das ich es mir einfach nicht vorstellen konnte. Die Gefühle wurden meiner Meinung nach nicht gut rüber gebracht zuviel drum herum. Also kurz gesagt von mir keine Empfehlung leider.
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Mit den letzten Habseligkeiten ihrer Mutter kehrt Johanna zurück in die Wohnung, in der sie aufgewachsen ist. Wie unter Zwang sortiert sie die Wäsche der Mutter nach Temperaturverträglichkeit, und während die Waschmaschine zu laufen beginnt, macht sich Johanna an eine Inventur ihrer Kindheit... Dieser provozierend leise Text erzählt feinfühlig von der Sprachlosigkeit in Familien und ist ein Plädoyer für eine aufrichtige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
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Author Description
Angelika Overath wurde 1957 in Karlsruhe geboren. Sie arbeitet als Reporterin, Literaturkritikerin und Dozentin und hat die Romane „Nahe Tage“, „Flughafenfische“, "Sie dreht sich um", "Ein Winter in Istanbul" und zuletzt „Unschärfen der Liebe“ geschrieben, mit dem sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Für ihre literarischen Reportagen wurde Angelika Overath mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Sent, Graubünden.
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Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt die vierzigjährige Johanna in die Wohnung zurück, in der sie aufgewachsen ist. Zunächst wird sie dort von großer Ratlosigkeit erfasst. Sie bringt die letzten Habseligkeiten der Verstorbenen unter, räumt die Wohnung auf und sortiert Wäsche. Während des Waschganges durchlebt sie ihre Kindheit immer wieder und erinnert sich an längst vergangene Tage, die sie rückblickend als sehr schwierig empfindet. Beengte Wohnverhältnisse, ein depressiver Vater und eine dominante Mutter machten es Johanna als Kind nicht leicht. Wenn man zu »Nahe Tage – Roman in einer Nacht« greift, muss man sich auf einen trostlosen Roman einstellen, in dem eine Frau mittleren Alters nach dem Tod der Mutter in einer Nacht versucht ihre Kindheit aufzuarbeiten. Johanna ist vierzig Jahre alt und einsam. Die Erinnerungen an graue Kindheitstage sind vorherrschender Bestandteil des autobiografischen Romans. Ohne Wertung und sehr sachlich beschreibt Johanna ihre Erfahrungen mit der dominanten Mutter, die es der Familie nicht leichte machte. Johannas Leben war bestimmt von vielen Regeln und einer strengen Erziehung. Johanna blieb für mich bis zuletzt farblos und fern. Die wieder gegebenen Erlebnisse aus der Kindheit einer erwachsenen Frau konnten mich beim Lesen nicht berühren. Das mag auch am sehr nüchternen Erzählstil liegen, den Angelika Overath gewählt hat. Der Roman spielt in einer Nacht und das machte es für mich während des Lesens sehr anstrengend. Immer wieder sieht man sich mit freudlosen Rückblicken in Johannas Kindheit und Jugend konfrontiert, die es der Protagonistin nicht erlaubten zu einer selbstbewussten, glücklichen Erwachsenen heranzureifen. Das Buch ist mit 176 Seiten knapp und mehr braucht es an Inhalt auch nicht. Mich konnten weder Sprachstil noch Erzählung überzeugen. Nach dem Lesen ist mir kaum etwas in Erinnerung geblieben. Zu keiner Zeit konnte mich der Roman einfangen. Ich hatte mir viel mehr erhofft.
Kurz und knapp geschrieben
Die Geschichte dahinter ist wirklich interessant aber leider so langweilig geschrieben. Das ich mich mit Mühe und Not durch gekämpft habe. Die Protagonistin und die ganze Geschichte ist so farblos beschrieben das ich es mir einfach nicht vorstellen konnte. Die Gefühle wurden meiner Meinung nach nicht gut rüber gebracht zuviel drum herum. Also kurz gesagt von mir keine Empfehlung leider.





