Nachtflug
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Description
Book Information
Author Description
Antoine de Saint-Exupéry wurde am 29. Juni 1900 in Lyon geboren. Die Anfänge und Fortschritte der Fliegerei prägten sein ganzes Leben, seine Erfahrungen spiegeln sich in seinen Werken wider. Nach seinem Abitur und seinem Militärdienst erwirbt er eine Fluglizenz für zivile und militärische Flugzeuge. Im Zweiten Weltkrieg emigrierte er zeitweilig in die USA; 1943 schloss er sich der französischen Armee in Algerien an. Am 31. Juli 1944 startete sein Fernaufklärer von der Insel Korsika aus zum letzten Flug. Er kehrte nicht zurück.
Posts
„Das Glück des Menschen besteht nicht in der Freiheit, sondern in der Hingabe an eine Pflicht“
Das Buch eignet sich für alle, die gerne mehr über die Anfangszeiten der Fliegerei erfahren möchten. Die Geschichte bietet mehr Abenteuer als literarischen Tiefgang, den wir bei „Der Kleine Prinz“ schätzen und lieben gelernt haben. Fast besser als den Roman fand ich die kurze Biografie am Ende des Buches. So lernte ich, dass der Vater von Antoine de Saint-Exupéry, oder ADS, wie seine Fans ihn heute liebevoll nennen, früh verstoben war. Seine Mutter Marie führte klein Antoine schon in Kinderjahren als passionierte Malerin und Geschichtenerzählerin in die Welt der Kunst ein. Sein Onkel und Vormund Roger wollte ihn hingegen, wie in seiner Familie üblich, auf eine militärische Laufbahn vorbereiten, doch ADS legte seine musische Seele nie wirklich ab. Was sein literarisches Wirken letztendlich ebenso beeinflusste, wie seine geliebte Mutter, war ein weiterer Schicksalsschlag: „Wenn der Körper abfällt, kommt das Wesentliche zum Vorschein. Der Mensch ist nichts als ein Bündel von Beziehungen. Die Beziehungen allein zählen beim Menschen“, wusste François de Saint-Exupéry, sein kleiner Bruder, der im Knabenalter viel zu früh die Welt verlassen musste und ihm diese Worte am Sterbebett vermachte. Dies prägte Antoine und seine späteren Werke, bis hin zum Kleinen Prinzen.
Ein kurzer, dafür umso intensiver Text, wundervoll geschrieben. Ein Buch, das man definitiv mehr als einmal lesen kann. Denn obwohl die Worte einfach gewählt sind, der Inhalt ist es nicht. Hier verbirgt sich Tiefe, die Tiefe einer wolkenverhangenen Nacht. Der Mond scheint leicht, aber versteckt. Man findet ihn, wenn man ihn sucht. So ist es mit "Nachtflug" - ein kleines, dunkles Juwel.
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Antoine de Saint-Exupéry wurde am 29. Juni 1900 in Lyon geboren. Die Anfänge und Fortschritte der Fliegerei prägten sein ganzes Leben, seine Erfahrungen spiegeln sich in seinen Werken wider. Nach seinem Abitur und seinem Militärdienst erwirbt er eine Fluglizenz für zivile und militärische Flugzeuge. Im Zweiten Weltkrieg emigrierte er zeitweilig in die USA; 1943 schloss er sich der französischen Armee in Algerien an. Am 31. Juli 1944 startete sein Fernaufklärer von der Insel Korsika aus zum letzten Flug. Er kehrte nicht zurück.
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„Das Glück des Menschen besteht nicht in der Freiheit, sondern in der Hingabe an eine Pflicht“
Das Buch eignet sich für alle, die gerne mehr über die Anfangszeiten der Fliegerei erfahren möchten. Die Geschichte bietet mehr Abenteuer als literarischen Tiefgang, den wir bei „Der Kleine Prinz“ schätzen und lieben gelernt haben. Fast besser als den Roman fand ich die kurze Biografie am Ende des Buches. So lernte ich, dass der Vater von Antoine de Saint-Exupéry, oder ADS, wie seine Fans ihn heute liebevoll nennen, früh verstoben war. Seine Mutter Marie führte klein Antoine schon in Kinderjahren als passionierte Malerin und Geschichtenerzählerin in die Welt der Kunst ein. Sein Onkel und Vormund Roger wollte ihn hingegen, wie in seiner Familie üblich, auf eine militärische Laufbahn vorbereiten, doch ADS legte seine musische Seele nie wirklich ab. Was sein literarisches Wirken letztendlich ebenso beeinflusste, wie seine geliebte Mutter, war ein weiterer Schicksalsschlag: „Wenn der Körper abfällt, kommt das Wesentliche zum Vorschein. Der Mensch ist nichts als ein Bündel von Beziehungen. Die Beziehungen allein zählen beim Menschen“, wusste François de Saint-Exupéry, sein kleiner Bruder, der im Knabenalter viel zu früh die Welt verlassen musste und ihm diese Worte am Sterbebett vermachte. Dies prägte Antoine und seine späteren Werke, bis hin zum Kleinen Prinzen.
Ein kurzer, dafür umso intensiver Text, wundervoll geschrieben. Ein Buch, das man definitiv mehr als einmal lesen kann. Denn obwohl die Worte einfach gewählt sind, der Inhalt ist es nicht. Hier verbirgt sich Tiefe, die Tiefe einer wolkenverhangenen Nacht. Der Mond scheint leicht, aber versteckt. Man findet ihn, wenn man ihn sucht. So ist es mit "Nachtflug" - ein kleines, dunkles Juwel.






