Mytha

Mytha

Softcover
2.79
Epische FantasyFantasy Für ErwachseneElbenFantasyroman

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Description

Sie sind Meister ihres Fachs und auf jeden von ihnen ist ein horrendes Kopfgeld ausgesetzt: Mytha, die Diebin. Olimarch, der Giftmischer. Adamurt, der Meuchelmörder. Linton, der Söldner. Nariz D'huzhoryn, die schwarze Magierin. Skrupel sind für sie ein Fremdwort und sie verabscheuen einander, doch als der undurchsichtige Silvan sie für einen Auftrag anheuert, können sie der Aussicht auf unermesslich reiche Beute nicht widerstehen und raufen sich zusammen. Sie folgen ihm ins Reich der Dämonen und Schattenwesen, bevölkert von Unholden, gegen die selbst ihre eigene Bosheit verblasst. Zu spät erst erkennen sie, was Silvan wirklich plant, und dass es für sie eine Reise ohne Wiederkehr werden soll …

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Softcover
Pages
560
Price
15.50 €

Author Description

Frank Rehfeld wurde 1962 im niederrheinischen Viersen geboren. Nachdem er bereits mit seiner »Legende von Arcana« sehr erfolgreich war, schrieb er zusammen mit Wolfgang Hohlbein den Roman »Giganten« und etliche Bücher zur Serie um den »Hexer von Salem«. Spätestens seit seinem Epos rund um das Zwergenvolk von Elan-Dhor gehört er zu den beliebtesten Autoren der deutschsprachigen Fantasy. 

Posts

5
All
5

Fantasy - Spannung - Krimi auf andere Art

Das Buch fand ich spannend von Anfang bis zum Ende. Es ist auf alle Fälle ein Buch für Adults, da ein paar sehr erotische Szenen dabei sind oder auch nur Sex. Hält sich in Grenzen finde ich. Lesenswert, meine Meinung.

3

Spannend, aber sehr langwierig

Viele Beschreibungen und wenige wörtliche Reden, eine spannende Geschichte mit unvorhersehbarem Ende, teilweise überraschende Szenenwechsel und lange eher weniger wichtige Passagen Die Geschichte hat mir gut gefallen, allerdings hat sich der Leseprozess sehr lange gezogen. Wenn man vor allem Romance und Romantasy liest ist dieses Buch nicht sonderlich zu Empfehlen, für alle Liebhaber von Der Hobbit wäre es aber wahrscheinlich sehr gut

1.5

Gute Geschichte, leider aber extrem sexistisch

Diese Geschichte war für mich eine Achterbahnfahrt. Spannend geschrieben, recht einfaches, aber trotzdem mitreißendes Worldbuilding, verständliches Magiesystem, Dämonen, neu erfundenen Fabelwesen, viel Blut, Tod und Gemetzel, eine Abenteuerreise mit ungleichen Charakteren und ein unerwartetes Ende. Bei den ungleichen Charakteren setzt aber schon mein erster Kritikpunkt an: so unterschiedlich sie waren, so unterschiedlich ausgearbeitet waren sie auch. Von Mytha, Linton und Olimarch erfährt man einiges, während Adamurt, Nariz und Silvan sehr flach bleiben - obwohl sie alle Antihelden dieser Geschichte sind. Regelrecht erschrocken hat mich das Frauenbild, der Ableismus und die Normalität sexueller Gewalt, der nur teilweise widersprochen wird. ❗️ SPOILER ❗️ Im gesamten Buch gibt es genau drei Frauen. Mytha, Nariz und eine minderjährige Zwangsprostituierte. Noch nicht einmal im Zwergen/Gnomen/Winzlings-Volk trifft man auf Frauen. Von diesen drei Frauen ist eine eine Sex-Hexe, die Männer und Frauen durch ihre Schönheit gefügig macht und ihnen beim Sex die Lebenskraft nimmt. Die andere ist eine junge Frau, die, sobald sie in ihrer Arbeitskleidung (enganliegendes Leder) als Diebin auftaucht, permanent sexualisiert wird. Alle Männer starren sie nur noch geifernd an, Adamurt hat sogar Vergewaltigungsfantasien über sie und möchte sie danach töten. Silvan fordert sie auf, sich was anderes anzuziehen, da sie sonst eine Massenvergewaltigung bewirke. Männer - die armen Opfer ihrer Triebe. 🥴 Sex mit „Krüppeln“ wird als ebenso pervers beschrieben wie Sex mit Toten. Das einzige Mal, dass sexuelle Nötigung als negativ dargestellt wird ist, als Mytha Linton von ihren Erfahrungen erzählt. Wir erfahren also: Frauen sind entweder gefährliche Sexmonster oder Freiwild. ❗️ENDE ❗️ Ich fand die Geschichte insgesamt gut, spannend geschrieben und interessant aufgebaut. Aber diese Darstellungen (und das bei einem Buch von 2019) verderben einem wirklich das Leseerlebnis. Angedeutet wird das Ganze ja eigentlich schon auf dem Cover, auf dem man Mytha von hinten sieht und ihr Hintern ganz klar im Fokus ist. So wirkt das ganze Buch nur wie eine „alte-Männer“-Fantasie, was sehr schade ist, da es der Geschichte nicht gerecht wird.

3

Manchmal hat man einfach kein Glück. Ich hab mich ziemlich auf dieses Buch gefreut, denn es klang einfach gut. So wirklich halten, was ich mir versprochen hatte, konnte es leider nicht. Vom Schreibstil her fand ich es eigentlich ganz gut, wenn auch stellenweise seltsam in der Wortwahl. Ist ja aber immer Ansichtssache und jetzt auch kein Grund, weshalb ich abgebrochen hätte. Dafür gab es andere Gründe. Doch der Reihe nach. Die wechseln in den Sichtweisen zwischen den Charakteren, wobei Mythas Sicht, den Großteil bestreitet. Hat mich jetzt nicht umgehauen, da die Wechsel relativ unregelmäßig kamen und noch auch verwirrt haben. Einheitlich wäre für das Verständnis und das bessere Kennenlernen vielleicht angenehmer gewesen. Aber gut. Man kommt irgendwie klar. Die Idee klang einfach genial und zumindest in diesem Fall, einfach zu gut, um wahr zu sein. Obwohl die Story noch nicht einmal das Problem ist. An sich, war die nämlich gar nicht so schlecht. Wir haben 5 Charaktere, die sich mal so gar nicht ab können und diese sollen auf eine gemeinsame Mission gehen. Das verspricht, zumindest war das meine Hoffnung, Spannung und Action. Joah. War auch stellenweise so. Denn Verbrecher, egal welche Branche sie bedienen, bleiben nun einmal Verbecher. Keiner traut dem anderen und irgendwie ist sich, trotz das nur die Zusammenarbeit zum Erfolg führen kann, jeder selbst der Nächste. Auch die Welt, die die fünf während ihrer Mission betreten ist gut beschrieben. Bösartige nie dagewesene Wesen, die ziemlichen Blutdurst verspüren. Ich war wirklich beeindruckt. Jetzt kommen wir allerdings zu meinem Manko: So ziemlich schief und Lesespaß raubend, läuft es einfach mit den Charakteren. Ich schließe mich hier, den Meinungen einiger meiner Bloggerkollegen an. Da ist einfach zu wenig drüber nachgedacht worden. Die Figuren bleiben farblos und flach in der Gestaltung. Man kann keine Beziehung aufbauen, leider. Alles was an Infos dazu führt, den Charaketeren näher zu kommen, kommt total gestellt rüber. Authentizität gleich Null. Sie haben gute Momenteaber meistens neigte ich eher zum Kopf schütteln. Fazit Ich habe wirklich Spaß an der Story gehabt, aber die Charaktere haben es mir absolut verhagelt. Alles Geschmacksache, aber leider nicht meins, was die Sympathie mit den Charakteren anging. Für mich blieben sie zu farblos. 3 Sterne gibt es aber für die gute Story.

1

Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. Wie man das Lesen von „Mytha“ beschreiben könnte: Man stelle sich vor, dass man tagelang unter größter Anstrengung einen sehr hohen Berg erklimmt. Zwischendurch spielt man mit dem Gedanken, das Unterfangen abzubrechen, fragt sich nach dem Sinn des Ganzen. Oben angekommen, ist man vollkommen ausgelaugt und wartet auf die Befriedigung, die der anstrengende Anstieg bringen sollte – doch diese stellt sich einfach nicht ein. Dann steht man da oben, enttäuscht, und sieht die ganzen anderen wunderschönen Berge, die man stattdessen hätte besteigen können. Was hat mir gefallen? Die Idee. Fünf komplett unterschiedliche Charaktere, die sich nicht ausstehen können und gemeinsam eine Mission absolvieren sollen? Was kann bei einem so interessanten Konzept noch schief gehen? Spoiler: So ziemlich alles. Was hat mir nicht so gut gefallen? Tja, wo soll ich da anfangen … Vielleicht bei der Gestaltung der Charaktere. Das Interessanteste an diesen waren ihre „Berufe“, alles andere an Charaktergestaltung und -entwicklung war unglaublich flach. Ich konnte zu keinem eine Beziehung aufbauen, obwohl mir das meist schnell gelingt. Wurden einmal Hintergrundinformationen geliefert, um die Charaktere den LeserInnen näher zu bringen, wirkte dies steif und meist unglaubwürdig. Zudem wurden die Informationen oft aus Mythas Sichtweise berichtet, deren Perspektive den Hauptteil des Buches einnahm. Hier hatte ich oft das Gefühl, dass den LeserInnen nicht zugetraut wird, selbst zwischen den Zeilen zu lesen und mitzudenken, so kleinteilig wurden gegebene Informationen mitunter seziert. Zudem waren die Abstände der Perspektivwechsel oft nicht nachvollziehbar, anfangs geschah dies häufig, dann sehr selten bis kaum, dann wieder sehr häufig. Dass sich dabei im Mittelteil vor allem auf Mytha konzentriert wurde, war meiner Meinung nach eine Verschwendung von Potential. Obwohl ich nicht viel von Adamurt gebraucht hätte – sein Slang, oder wie auch immer man seine Sprechweise nennen mag, war nervtötend und nicht konsistent angewandt, letztendlich einfach schlecht umgesetzt. Auch die Spannung konnte die Geschichte nicht halten. Zwischendurch hatte ich sogar den Eindruck, als hätte der Autor selbst das Interesse an der Reise der Gefährten verloren.

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