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MYKO hat mir insgesamt nicht so gut gefallen wie der erste Band der „Vegessene Kinder“-Reihe. Zwar ist die Aufmachung des Buches aufwändiger (oder wirkt zumindest so), aber die Geschichte konnte mich nicht richtig überzeugen. Vor allem lag das daran, dass es nicht wirklich eine Handlung gab. Luna Darko bezeichnet das Buch in der Danksagung als „streckenweise äußerst zähe, undurchsichtige und absurde Gedankenreise“. Das deckt sich mit meiner Leseerfahrung; MYKO ist weniger eine Geschichte als vielmehr eine Ansammlung von Gedanken. Anfangs hat mich das extrem verwirrt und, ohne respektlos wirken zu wollen, es hat mich ein wenig an Gollums Selbstgespräche in LOTR erinnert… Zwar sind immer noch einige kluge Gedanken enthalten und man erfährt mehr über Pias Leben, aber insgesamt hatte ich den Eindruck, dass ich mir das Buch hätte sparen können. Im ersten Band habe ich die Darstellung von Depressionen und selbstverletzendem Verhalten noch verteidigt, aber in diesem Buch sehe ich das Ganze als problematischer an. Mit den rosafarbenen Seiten und etlichen Metaphern werden sie regelrecht romantisiert und das ist gefährlich, zumal es keinerlei Erläuterungen oder Disclaimer dazu gibt. Auch die Illustrationen von Yuta Sakaribara waren nicht gerade mein Fall und haben diesen Eindruck nur noch verstärkt.
Dec 22, 2023
MYKO hat mir insgesamt nicht so gut gefallen wie der erste Band der „Vegessene Kinder“-Reihe. Zwar ist die Aufmachung des Buches aufwändiger (oder wirkt zumindest so), aber die Geschichte konnte mich nicht richtig überzeugen. Vor allem lag das daran, dass es nicht wirklich eine Handlung gab. Luna Darko bezeichnet das Buch in der Danksagung als „streckenweise äußerst zähe, undurchsichtige und absurde Gedankenreise“. Das deckt sich mit meiner Leseerfahrung; MYKO ist weniger eine Geschichte als vielmehr eine Ansammlung von Gedanken. Anfangs hat mich das extrem verwirrt und, ohne respektlos wirken zu wollen, es hat mich ein wenig an Gollums Selbstgespräche in LOTR erinnert… Zwar sind immer noch einige kluge Gedanken enthalten und man erfährt mehr über Pias Leben, aber insgesamt hatte ich den Eindruck, dass ich mir das Buch hätte sparen können. Im ersten Band habe ich die Darstellung von Depressionen und selbstverletzendem Verhalten noch verteidigt, aber in diesem Buch sehe ich das Ganze als problematischer an. Mit den rosafarbenen Seiten und etlichen Metaphern werden sie regelrecht romantisiert und das ist gefährlich, zumal es keinerlei Erläuterungen oder Disclaimer dazu gibt. Auch die Illustrationen von Yuta Sakaribara waren nicht gerade mein Fall und haben diesen Eindruck nur noch verstärkt.
Dec 22, 2023







