Blick ins Buch

Jugendbücher

Myko. Gedanken in der Nacht

2,8(84)
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Über das Buch

Die Geschichte des SPIEGEL-Bestsellers "Vergessene Kinder" geht weiter!

Ein paar Monate ist es nun her, dass Pia zusammen mit ihrem Freund Tom und dessen Bruder Finn nach Japan gegangen ist. Beinahe zum ersten Mal in ihrem Leben empfindet sie so etwas wie Glück - Glück, die beiden Brüder gefunden zu haben und sich endlich nicht mehr verstellen zu müssen.
Und trotzdem fällt es ihr schwer, ihren eigenen Weg zu finden, nachdem sie sich so lange in ihrem "Dornenwald" verschanzt hat. Eine Stimme in ihrem Kopf versucht beharrlich, sie wieder runterzuziehen. Bis Pia erkennt, dass die Stimme ein Teil ihrer Persönlichkeit ist, dem sie nicht entfliehen kann. Und so lässt sie sich eines Nachts - unbetäubt und ungeschönt - auf die Stimme ein. Es entsteht ein innerer Dialog, in dem sich ihre beiden Persönlichkeiten mal voneinander abgrenzen, mal miteinander verschmelzen, einander mal wertschätzend, mal kritisch betrachten, aber immer schonungslos ehrlich zueinander sind, bis Pia der Stimme schließlich einen eigenen Namen gibt: Myko.

Ein künstlerisch gestalteter Roman für junge Menschen, die sich nicht scheuen, auch über ernste Themen nachzudenken. Mit Illustrationen des japanischen Künstlers Yuta Sakakibara.

Editionen (2)

ISBN9783960960300
VerlagCommunity Editions
Erscheinungsdatum21.12.17
Seitenzahl256

Merkmale

1 Bewertungen

NachdenklichKomplexUngewöhnlichGlaubwürdigVerstörendVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

84 Bewertungen

18 Rezensionen

2,8

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  • papilionna
    papilionna

    19 Follower

    2,0

    MYKO hat mir insgesamt nicht so gut gefallen wie der erste Band der „Vegessene Kinder“-Reihe. Zwar ist die Aufmachung des Buches aufwändiger (oder wirkt zumindest so), aber die Geschichte konnte mich nicht richtig überzeugen. Vor allem lag das daran, dass es nicht wirklich eine Handlung gab. Luna Darko bezeichnet das Buch in der Danksagung als „streckenweise äußerst zähe, undurchsichtige und absurde Gedankenreise“. Das deckt sich mit meiner Leseerfahrung; MYKO ist weniger eine Geschichte als vielmehr eine Ansammlung von Gedanken. Anfangs hat mich das extrem verwirrt und, ohne respektlos wirken zu wollen, es hat mich ein wenig an Gollums Selbstgespräche in LOTR erinnert… Zwar sind immer noch einige kluge Gedanken enthalten und man erfährt mehr über Pias Leben, aber insgesamt hatte ich den Eindruck, dass ich mir das Buch hätte sparen können. Im ersten Band habe ich die Darstellung von Depressionen und selbstverletzendem Verhalten noch verteidigt, aber in diesem Buch sehe ich das Ganze als problematischer an. Mit den rosafarbenen Seiten und etlichen Metaphern werden sie regelrecht romantisiert und das ist gefährlich, zumal es keinerlei Erläuterungen oder Disclaimer dazu gibt. Auch die Illustrationen von Yuta Sakaribara waren nicht gerade mein Fall und haben diesen Eindruck nur noch verstärkt.

    22. Dez. 2023

  • gummiiibaerchen
    gummiiibaerchen

    198 Follower

    0,5

    „äußerst zähe, undurchsichtige und absurde Gedankenreise“ •~•

    Bei diesem Buch handelt es sich um ein halbes Re-Read meinerseits und wie ich es noch vage in Erinnerung hatte, konnte es mich auch diesmal überhaupt nicht überzeugen. Tatsächlich hatte ich es damals, als es erschien, begonnen und nie beendet. Heute verstehe ich das nur zu gut, denn auch diesmal musste ich mich regelrecht zwingen, dranzubleiben. Am Ende war es schlicht eine große Enttäuschung. Der Klappentext wirkt zwar interessant, doch tatsächlich dreht sich dieses Buch ausschließlich um die Gedanken „zweier“ Persönlichkeiten. Diese werden durch unterschiedliche Schriftarten voneinander abgegrenzt, was formal zwar kreativ wirkt, inhaltlich jedoch nichts ändert. Auch das Layout und die Zeichnungen sind skurril, aber immerhin stimmig mit dem, was dieses Buch sein will. Es handelt sich um den zweiten Teil der Reihe, zeitlich ein paar Monate nach den Ereignissen des ersten Bands. Doch diese sogenannte „Geschichte“ oder besser gesagt Gedankenreise besteht einzig aus den Elementen, die mir schon im ersten Teil missfallen haben. Endlose Gedankenspiralen ohne Ziel, ununterbrochenes Philosophieren ohne Zusammenhang und ein ständiges Drehen im Kreis. Genau das beschreibt Luna selbst am treffendsten, wenn sie das Buch als „äußerst zäh, undurchsichtig und absurd“ betitelt (S. 256). Wenn die Autorin das sogar selbst so beschreibt, frage ich mich ernsthaft, was dieses Buch überhaupt soll. All die Dinge, die sie vermitteln wollte, hätten in einer richtigen Geschichte Platz gefunden, mit Handlung, Emotion und Tiefe – doch genau das fehlt hier. Stattdessen bekommt man etwas, das einen – genau wie die Protagonisten – fast schon in eine depressive Stimmung zieht. Für mich war es schlicht eine Qual, mich durch diese Seiten zu kämpfen, und ich frage mich inzwischen, ob ich schlechte Bücher künftig nicht einfach abbreche – bei diesem wäre das definitiv die bessere Entscheidung gewesen. Ich kann dieses Buch niemandem empfehlen und werde auch keine weiteren Bände der Reihe in die Hand nehmen.

    „äußerst zähe, undurchsichtige und absurde Gedankenreise“ •~•

    24. Juli 2025

  • bookscanwhisper
    bookscanwhisper

    53 Follower

    2,0

    Naja…

    Das Buch hat mir leider nicht wirklich etwas gegeben… Es hat versucht den Leser unterbewusst zu belehren, was mich echt genervt hat. Währenddessen wird der Konsum von Drogen verharmlost… Der Inhalt dreht sich in Kreis und ich verstehe die Idee, habe aber anhand des Klappentextes ganz andere Erwartungen gehabt. Ich habe das Gefühl dass die Autorin zu viel von sich selbst in die Erfahrungen der Protagonistin gesteckt hat. Die 2 Sterne gibt es für das Design und den interessanten Aufbau.

    24. Apr. 2025

3 von 18 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Luna Darko

Luna F. Darko (auch bekannt als kitthey / lulu / kittischnitti) ist 1991 in Deutschland geboren, gehört zum 2015 gegründeten Künstlerkollektiv hydra_ccc (HYDRA CLIQUE CREATIVE COSMOS) und zum Musiklabel CYBER-GEN. Sie kann sich an keine Zeit erinnern, in der sie nicht gemalt, geschrieben, gesungen, fotografiert oder gefilmt hat. Luna ist mit dem Internet aufgewachsen, hat es entdeckt und geformt, war (wie die meisten ihrer Generation) auf diversen sozialen Netzwerken angemeldet und hat ihre Gedanken und Ästhetik mit der Welt geteilt. Dort hat sie auch ihre besten Freunde kennengelernt und mittlerweile erreichen sie online so viele Menschen, dass sie sich gemeinsam durch ihre Kunst finanzieren können.

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